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Der Kölner Cuisance? Churlinov vor Stuttgart-Wechsel


Verliert der 1. FC Köln das nächste große Talent aus dem eigenen Nachwuchs? Darko Churlinov steht nach übereinstimmenden Informationen des GEISSBLOG.KOELN und der Kölnischen Rundschau vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart. Der 19-Jährige soll schon im Winter zum Zweitligisten wechseln, nachdem er es sich in Köln mit den Verantwortlichen und auch Teilen seiner Mitspieler verscherzt haben soll.

Köln – Im Sommer sorgte ein Transfer bei Borussia Mönchengladbach für Wirbel. Michael Cuisance wechselte von den Fohlen zum FC Bayern München, ein großes Talent, freilich, doch offenbar auch ein schwieriger Charakter. Gladbachs Sportchef Max Eberl nahm nach dem Transfer kein Blatt vor den Mund und erklärte, Cuisance gerne gehen gelassen zu haben, wenn er dafür einen „sauberen Kader“ bekomme. Man habe dem Spieler über Monate hinweg gesagt, worum es ginge. Das Talent habe aber nicht hören wollen.

Nun hat offenbar auch der 1. FC Köln einen solchen Fall, denn die Parallelen sind offensichtlich. Darko Churlinov liegt seit mehreren Monaten einen unterschriftsreifen Profivertrag vorliegen. Diesen hat er bislang aber nicht angenommen, weshalb sein Jugendvertrag bei den Geissböcken im Sommer 2020 ausläuft. Der FC wollte ursprünglich gerne mit dem nordmazedonischen U21-Nationalspieler verlängern. Inzwischen scheinen die Verantwortlichen davon aber abgerückt, denn aus Stuttgart und auch aus Köln heißt es nach GBK-Informationen, ein Winter-Wechsel zum VfB stehe vor dem Abschluss.

Churlinov intern umstritten

Churlinov trainiert seit vier Wochen nur noch mit der U21, zuletzt wurde klar, dass dies bis Weihnachten so bleiben würde. Danach wolle man sehen, wie es weitergehe. Die Zeichen stehen nun klar auf Trennung, denn nicht nur hat Churlinov in den letzten Wochen keine Antwort mehr auf das Vertragsangebot gegeben. Darüber hinaus sollen auch diverse Gespräche mit den Trainern und der sportlichen Leitung fruchtlos geblieben sein. Der Youngster, dem Ex-Sportchef Armin Veh vorgeworfen hatte falsch beraten zu sein und gefordert zu haben, nicht mehr für die U21 spielen zu wollen, soll in den letzten Wochen in der Tat wiederholt Zeichen ausgesendet haben, die Regionalliga für sich nicht mehr als angemessen zu erachten. Zwar traf Churlinov insgesamt sechs Mal für die U21, doch weder die Trainings- noch die Spielleistungen sorgten beim FC zuletzt dafür, an diesem Status etwas zu verändern.

Auch Sportchef Horst Heldt sagte, dass Churlinov in der aktuellen Verfassung für die Profis keine Alternative und deshalb bei der U21 gut aufgehoben sei. Aus dem Klub ist zudem zu hören, dass der einmalige Kurzeinsatz des damals 17-Jährigen bei der A-Nationalmannschaft Nordmazedoniens (März 2017) ebenso negativ auf dessen Motivation ausgewirkt habe wie das halbstündige Profi-Debüt in der Bundesliga am ersten Spieltag gegen Wolfsburg (August 2019). Nun scheint alles auf eine Trennung im Winter hinauszulaufen. Nach Nikolas Nartey dürfte sich der VfB Stuttgart damit das nächste FC-Talent schnappen.

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