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Neue Abwehrsorgen: Czichos und Hector fallen in Berlin aus


Der 1. FC Köln steckt in wichtigen Wochen in der Bundesliga und hat sich mit dem 1:1 (0:1) gegen den FC Augsburg zumindest einen Punkt erarbeitet. Wie viel das Unentschieden wirklich wert war, wird sich schon am kommenden Wochenende zeigen. Dann reisen die Geissböcke nach Berlin zum Auswärtsspiel beim FC Union. Nicht mit dabei sein werden allerdings die gesperrten Rafael Czichos und Jonas Hector.

Köln – Trainer Markus Gisdol hatte nur eine kleine Trainingsgruppe am Sonntag auf dem Rasen am Geißbockheim versammelt. Die nicht eingesetzten Spieler mussten zum Spielersatztraining antreten, die eingewechselten Profis wie Jhon Cordoba kamen nur zeitweise raus an die frische Luft, während die Startelf regenerativ arbeitete. In der kommenden Woche werden ungewohnterweise auch Jonas Hector und Rafael Czichos zu diesem Spielersatztraining antreten müssen. Denn das Duo ist gesperrt.

Czichos sah am Samstag gegen Augsburg in der ersten Halbzeit die Gelb-Rote Karte und ist ein Spiel gesperrt. Gleiches gilt für Hector, der seine fünfte Gelbe Karte sah und damit automatisch ein Spiel zusehen muss. Damit wird Markus Gisdol im so wichtigen Spiel bei Union Berlin auf zwei Abwehrspieler verzichten müssen. „Es wird immer wieder vorkommen, dass wir Spieler ersetzen müssen“, sagte Gisdol. „Wir müssen die Lücken schließen. Das ist unsere Aufgabe. Das müssen wir hinnehmen.“

Hoffen auf Meré

Für Czichos stünde eigentlich Lasse Sobiech bereit, doch der lange Innenverteidiger durfte in dieser Saison bislang noch keine einzige Spielminute ran, und so ist es unwahrscheinlich, dass sich dies in Berlin ändern wird. Vielmehr hofft Gisdol auf Jorge Meré. Der Spanier hatte einen Muskelfaserriss erlitten, in der vergangenen Woche aber immerhin wieder individuell auf dem Platz trainieren können. „Ich hoffe, dass Jorge Meré nächste Woche wieder zur Verfüung stehen wird“, sagte der FC-Coach. Für Hector stünden links hinten Ismail Jakobs und Noah Katterbach bereit, im Mittelfeld ist die Auswahl größer.

Gegen Augsburg konnte der FC auch im sechsten Pflichtspiel in Folge nicht ohne Gegentor bleiben. Dennoch sah Gisdol etwas mehr defensive Stabilität als in den Wochen zuvor. „Die Jungs haben sich Sicherheit erarbeitet. Das war über weite Strecken positiv, was die Jungs im taktischen Bereich abgeliefert haben“, sagte der 50-Jährige. Einzig die vielen Karten gegen seine Mannschaft (sechs Gelbe, eine Gelb-Rote) störten das Bild. „Ein überhartes Spiel war es doch gar nicht. So viele Karten? Da habe ich mich auch etwas gewundert.“ Czichos und Hector müssen dies nun mit ihren Sperren in Berlin ausbaden.

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