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Nur ein Wechsel in der Startelf gegen Frankfurt?


Wenn der 1. FC Köln am Mittwochabend um 20.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt antritt, dann wollen die Geissböcke mit einem guten Auftritt und etwas Zählbarem den Sieg gegen Bayer Leverkusen veredeln. Drei Punkten könnten den Effzeh gar von den Abstiegsrängen hieven. Trainer Markus Gisdol wird wohl auf die zuletzt bewährten Kräfte setzen.

Frankfurt – Wenn der Stammtorhüter eines Bundesligisten ausfällt, ist dies in der Regel eine Schwächung für das jeweilige Team. Bei der Eintracht fällt am Mittwoch neben Kevin Trapp sogar noch Frederik Rönnow und damit auch die Nummer zwei aus. Im Tor wird allerdings kein unerfahrener Nachwuchskeeper stehen, sondern Felix Wiedwald, der nicht nur in dieser Saison schon in der Europa League im Tor gestanden hat, sondern drei Spielzeiten in Frankfurt und Bremen als Nummer eins in der Bundesliga.

Der Effzeh muss sich also in dieser Hinsicht nicht einbilden, einen echten Vorteil gegenüber den Frankfurtern zu haben. Ebenso kann es zwar helfen zu wissen, dass der Gegner im bereits 30. Pflichtspiel der Saison etwas müde sein könnte. Doch keinesfalls darf der FC glauben, dadurch auch nur einen Schritt weniger machen zu können als gegen Bayer Leverkusen. Insofern spielen die Personalien beim Gegner, die Ausfalllisten, die Einsätze, die letzten Ergebnisse beider Mannschaften keine Rolle.

Cordoba für Modeste?

Auch nicht, dass die Geissböcke ihre letzten vier Bundesliga-Auswärtsspiele in der Commerzbank Arena verloren haben. Andersherum könnte man nämlich auch erwähnen, dass der FC nur beim VfB Stuttgart häufiger gewann als bei Eintracht Frankfurt und in keinem anderen gegnerischen Stadion überhaupt mehr Tore erzielt hat als in Frankfurt. Insofern treffen zwei Mannschaften aufeinander, die aufgrund ihrer Historie jeweils für sich gute Gründe finden, warum sie am Mittwochabend im Vorteil sein könnten. Am Ende trifft aber der Tabellen-12. auf den Tabellen-17., beide Teams mit ihren Problemen, beide Teams mit der Hoffnung, gegen den jeweiligen Gegner ein Erfolgserlebnis mitnehmen zu können.

Das Team von Markus Gisdol wird dieses Unterfangen wohl mit einer fast identischen Anfangsformation beginnen wie gegen Leverkusen. Für die beiden Außenbahnspieler Marcel Risse (verletzt) und Kingsley Ehizibue (gesperrt) rückten zwar ebenso zwei Außenbahnspieler (Kainz und Schindler) in den Kader. Doch da der Österreicher und der Sommer-Neuzugang aus Kiel gegen die Werkself gar nicht berücksichtigt worden waren, dürfte ein Sprung in die Startelf für sie wohl nicht in Frage kommen. Eher dürfte Benno Schmitz auf der rechten Abwehrseite den gesperrten Ehizibue ersetzen. Darüber hinaus hat Gisdol keinen Grund an seiner Startelf etwas zu verändern – wenn man die Sturmspitze ausnimmt. Anthony Modeste zeigte sich gegen Leverkusen zwar verbessert, Jhon Cordoba dürfte sich aber den Startelfplatz mit seinem Tor und seinem Einsatz verdient haben. Das würde bedeuten, dass Jan Thielmann zu seinem zweiten Startelfeinsatz in Folge kommen könnte. Der 17-Jährige war erneut in den Kader berufen worden, nachdem er gegen Leverkusen ein beachtenswertes Debüt erlebt hatte.

So könnte der FC auflaufen: Horn – Schmitz, Bornauw, Czichos, Katterbach – Skhiri, Hector – Thielmann, Drexler, Jakobs – Cordoba

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