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Wiedersehen am 3. Januar: Hausaufgaben über Weihnachten


Der 1. FC Köln hat sich am späten Samstagabend in die Winterpause verabschiedet. Nach dem Sieg über Bremen und der Weihnachtsfeier gingen die Spieler, Trainer und Mitarbeiter in alle Himmelsrichtungen auseinander. Am 3. Januar 2020 kehren sie zurück. Dann geht die Vorbereitung auf die Rückrunden-Mission Klassenerhalt los. 

Köln – Es wird eine kurze Vorbereitung werden. Am Freitag, den 3. Januar, nimmt die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol die Arbeit am Geißbockheim wieder auf. Tags drauf, am 4. Januar, geht es bereits ins einwöchige Trainingslager nach Benidorm in Spanien. Dort steht am 10. Januar ein Testspiel gegen den vom Deutschen Hannes Wolf trainierten KRC Genk an. Die Belgier werden ebenfalls das Kölner Mannschaftshotel Melia Villaitana bewohnen.

Mit dem Ende des Trainingslagers endet auch die kurze Vorbereitung. Nach dem Rückflug am 11. Januar beginnt bereits die Vorbereitung auf den ersten Rückrunden-Spieltag eine Woche später am 18. Januar gegen den VfL Wolfsburg. Für die FC-Profis heißt das: Sie sollen sich über Weihnachten und Silvester zwar erholen, dürfen aber körperlich nicht komplett runterfahren. Ein individuelles Trainingsprogramm gehört zum Urlaub ebenso dazu wie der dezente Hinweis, es mit den heimischen Köstlichkeiten nicht zu übertreiben. Überflüssige Kilos werden die Spieler in der Kürze der Vorbereitung nicht wieder abtrainieren können. Professionelle Ernährung und Disziplin werden in den zwölf freien Tagen also ebenso dazu gehören wie eine gute Erholung und ein freier Kopf.

Denn dann wird es für die Geissböcke bekanntlich sofort wieder knüppelhart werden mit den Spielen gegen die Wölfe, Dortmund, Freiburg, Gladbach und die Bayern. Einziger Vorteil des Auftaktprogrammes in die Rückrunde dieses Mal: Die Spiele gegen Wolfsburg, Freiburg und München finden im heimischen Müngersdorf statt, wo der FC zuletzt zweimal siegreich war, ohne Gegentor blieb und vor allem in den neun Heimspielen der Rückserie die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen möchte.

Entwarnung bei Hector und Ehizibue

Wenn es am 3. Januar mit dem Training weitergeht, wird Markus Gisdol wohl wieder auf Jonas Hector und Kingsley Ehizibue setzen können. Das Duo verletzte sich gegen Bremen, doch weder Hector (Pferdekuss am Oberschenkel) noch Ehizibue (muskuläre Probleme im Oberschenkel) hat es schwerer erwischt, wie die Geissböcke erklärten. Ob Christian Clemens nach seinem Kreuzbandriss mit ins Trainingslager fahren wird, ist noch nicht klar. Der Rechtsaußen fehlt bereits seit acht Monaten. Ende April hatte er sich im Heimspiel gegen Darmstadt die schwere Knieverletzung zugezogen. Seit zwei Wochen arbeitet Clemens wieder auf dem Rasen mit Ball. Wann er wieder eine Option für den FC werden könnte, ist allerdings gänzlich offen.

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