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Der FC und die Konkurrenz: Neustart für den Klassenerhalt

Der 1. FC Köln startet am Freitag mit einer körperlichen Testbatterie für die Profis in die kurze Vorbereitung auf die Bundesliga-Rückrunde. Am Tag vor der Abreise ins Trainingslager nach Benidorm stehen lediglich Untersuchungen sowie ein Laktattest an. Tags drauf wird ein erweiterter Kader nach Spanien aufbrechen. Auch vier Konkurrenten bereiten sich auf der iberischen Halbinsel vor.

Köln – Wenn Markus Gisdol am Freitagvormittag seine Mannschaft erstmals im neuen Jahr wiedersieht, beginnt für den Trainer und die Spieler des 1. FC Köln erstmals eine gemeinsame Vorbereitung. Diese fällt aber nur sehr kurz aus. Eine Woche, dann beginnt bereits die Vorbereitung auf den ersten Bundesliga-Spieltag in 2020 am 18. Januar gegen den VfL Wolfsburg. In zwei Gruppen wird Gisdol sein Team einigen Funktions- und Stabilitätstest unterziehen und anschließend auf die Laufbahn bitten. Auf dem Platz wird am Freitag nicht trainiert.

Der Ball kommt erst in Spanien ins Spiel. Am Samstag bricht der FC-Tross mit einem durch mehrere Nachwuchsspieler erweiterten Kader nach Benidorm auf. Welche Talente neben den Profis tatsächlich mitreisen werden, wird am Freitag bekannt werden. An der Costa Blanca geht es dann um den Feinschliff für die Rückrunde. Bislang hatte Gisdol nur bedingt Zeit mit der Mannschaft in der Tiefe an seiner Spielidee zu arbeiten. Die ersten fünf Wochen unter seiner Führung waren geprägt vom Löschen akuter Brände und von ersten Grundsatzentscheidungen in Taktik und personeller Zusammenstellung. Nun kann Gisdol erstmals in Ruhe mit seiner Mannschaft arbeiten.

Bislang nur ein Transfer bei der FC-Konkurrenz

Dazu werden auch zwei Tests dienen. Wie der FC am Donnerstag bestätigte, finden am kommenden Dienstag (7. Januar) gegen den KV Mechelen und am kommenden Freitag (10. Januar) gegen den KRC Genk zwei Tests in Benidorm statt. Duelle, in denen Gisdol einerseits seine fußballerischen Vorstellungen umgesetzt sehen und andererseits potentielle Neuzugänge einbauen will – sofern diese dann schon dabei sein werden. Es wird erwartet, dass sich Sportchef Horst Heldt am Freitag am Rande des Laktattests zu den Personalplanungen äußern wird. Simon Falette gilt als wahrscheinlicher Neuzugang. Der Frankfurter wurde von der Eintracht nicht für das Trainingslager in den USA berücksichtigt, um Gespräche über seine Zukunft führen zu können.

Derweil hofft man nicht nur beim 1. FC Köln auf eine erfolgreiche Kurz-Vorbereitung auf die Liga-Rückrunde. Der Abstiegskampf ist durch die Siegesserie der Geissböcke und die Erfolge von Paderborn und Düsseldorf am 17. Spieltag voll entfacht. Von Platz zehn (FC Augsburg mit 23 Punkten) abwärts stecken alle Klubs mittendrin im Streben nach dem Klassenerhalt. Während Hertha BSC unter Jürgen Klinsmann groß aufrüsten will, für elf Millionen Euro bereits Santiago Ascacíbar vom VfB Stuttgart verpflichtet und dank voller Investoren-Taschen angeblich an Spielern wie Granit Xhaka und Julian Draxler baggert, sind die Transferplanungen bei den anderen Klubs aber mitunter sehr verschieden.

Alle Klubs im Abstiegskampf in der Übersicht

Der Transfermarkt dürfte in den kommenden Tagen aber erst in Fahrt geraten. Neben Ascacibar gab es in der Liga bislang überhaupt sonst nur zwei weitere Transfers: Erling Haaland zu Borussia Dortmund und Exequiel Palacios zu Bayer Leverkusen. Der GEISSBLOG.KOELN gibt eine Übersicht über alle Bundesliga-Klubs in der zweiten Tabellenhälfte und über die Pläne im Januar – vom Trainingsauftakt über die Trainingslager bis hin zu den bereits getätigten oder potentiell geplanten Transfers.

10. Platz: FC Augsburg (23 Punkte)

Trainingsauftakt: 4. Januar

Trainingslager: 5. bis 11. Januar auf Malta

Winter-Neuzugänge: keine

Mögliche Transfers: ein zentraler Mittelfeldspieler, womöglich Eduard Löwen (Hertha BSC)

11. Platz: FC Union Berlin (20 Punkte)

Trainingsauftakt: 2. Januar

Trainingslager: 4. bis 12. Januar in Campoamor/Spanien

Winter-Neuzugänge: keine

Mögliche Transfers: ein defensiver Mittelfeldspieler

12. Platz: Hertha BSC (19 Punkte)

Trainingsauftakt: 29. Dezember 2019

Trainingslager: 2. bis 9. Januar in Orlando/USA

Winter-Neuzugänge: Santiago Ascacibar (defensives Mittelfeld, für elf Millionen Euro vom VfB Stuttgart)

Mögliche Transfers: Granit Xhaka (defensives Mittelfeld, FC Arsenal), ein variabler Offensivspieler

13. Platz: Eintracht Frankfurt (18 Punkte)

Trainingsauftakt: 2. Januar

Trainingslager: 2. bis 10. Januar in Bradenton und Clearwater (USA)

Winter-Neuzugänge: keine

Mögliche Transfers: drei bis vier Neue in allen Mannschaftsteilen

14. Platz: FSV Mainz 05 (18 Punkte)

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 5. bis 12. Januar in Estepona/Spanien

Winter-Neuzugänge: keine

Mögliche Transfers: aktuell keine Transfers geplant

15. Platz: 1. FC Köln (17 Punkte)

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 4.-11. Januar in Benidorm/Spanien

Winter-Neuzugänge: keine

Mögliche Transfers: ein zentraler Defensivspieler, ein Rechtsverteidiger und ein variabler Offensivspieler, Mark Uth (FC Schalke 04) war ein Wunschkandidat, es hängt aber an den Finanzen, Amin Younes (SSC Neapel) gilt als Kandidat, defensiv soll Simon Falette (Eintracht Frankfurt) ein Kandidat sein

16. Platz: Fortuna Düsseldorf (15 Punkte)

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 4.-11. Januar in Marbella/Spanien

Winter-Neuzugänge: keine

Mögliche Transfers: ein zentraler Mittelfeldspieler, ein Offensivspieler, Steven Skrzybski (FC Schalke 04) gilt als aussichtsreicher Kandidat

17. Platz: SV Werder Bremen (14 Punkte)

Trainingsauftakt: 2. Januar

Trainingslager: 3. bis 11. Januar auf Mallorca/Spanien

Winter-Neuzugänge: keine

Mögliche Transfers: ein Innenverteidiger, ein zentraler Mittelfeldspieler und ein Stürmer werden gesucht

18. Platz: SC Paderborn (12 Punkte)

Trainingsauftakt: 2. Januar

Trainingslager: keines

Winter-Neuzugänge: keine

Mögliche Transfers: ein defensiver Mittelfeldspieler und ein Stürmer werden gesucht

16 Kommentare
  1. Senfi says:

    kann mir irgendwer erklären,wie uns ein seit Jahren bei Frankfurt aussortierter Innenverteidiger helfen kann ? wir haben meiner mMn in der IV keinen Bedarf. Stattdessen ist auf der gesammten rechten Seite oder auf der linken Offensivseite dringender Nachholbedarf( habe z.b nicht gegen easy oder Jakobs,aber habe ich Angst, das sie nicht Konstant genug sind und haben wir leider eccht keiene guten Backups-auch wenn Kainz zuletzt überzeugt hat)

  2. Alexander Belke says:

    Ach Leute, das ganze hin und her. Ob das was taugt??? Seit dem Podolski weg wahr, hatten wir keinen Spieler der das Kommando übernimmt. So dass die Spieler im folgen. Mit Herz und Leidenschaft dabei??? Bei Poldi ist es Aufjedenfall. Und das Feuer in der Brust. Poldi ist ein Schlitzohr und hat auch aus der Distanz geschossen wenn das Pass-Spiel nicht funtionierte. Wer Schießt jetzt aus der Distanz??? Und die Stabile Abwehr. Geromel ja. Aber wann wahr das??? Mit Maroh und Mavraj ging es noch. Was heisst das in der Abwehr müssen Erfahrene Spieler Spielen 25+ am besten. Und einen Distanzscützen auf die 10. So einen wie Risse z.B.

  3. Alexander Belke says:

    Ne Mannschaft die denn Kampf angeht!!!
    Wartet mal. Wann wahr das denn noch mal. 1962/ 64 / 78 das letzte mal
    Au Backe.
    Der FC muss einfach Erfahrene Spieler hollen.
    Wenn mann schon sieht das Schaub aussoriert wird und ein Shkiri mit nach Spanien darf dann aber gute Nacht.

    Deshalb besser Podolski wieder holen.
    Poldi. Poldi. Poldi.

      • Alexander Belke says:

        Du hast aber Schwehr Ahnung. Warum gehst du nicht auf den Platz und zeigst uns wie Mann Tore Schießt. Und Shkiri funktioniert genau so gut wie Höger. Fehlpässe zum Gegner sodass wir dann immer einen rein kriegen. Klappt Super.

        • Boom77 says:

          Ich würde wahrscheinlich genau so viele Tore schießen wie der Poldi. Nämlich kein einziges. Da kann ich es dann auch machen. Hast recht. ich wäre nämlich wesentlich günstiger. Das Toreschießen hätte der Skhiri dann mir und dem Poldi übrigens voraus. Der hat nämlich schon ein Tor gemacht und zwei aufgelegt.

          Und bevor du Blödsinn redest, schau die die Daten von Skhiri in den letzten drei Partien an, in denen er mit Hector die Doppelsechs gebildet hat:

          Gegen Leverkusen: 48 gespielte Pässe. 41 angekommene Pässe. Passquote 85 %.

          Gegen Frankfurt: 59 gespielte Pässe. 49 angekommene Pässe. Passquote 83 %.

          Gegen Bremen: 43 gespielte Pässe. 37 angekommene Pässe. Passquote 86 %.

          Wo ist Skhiri da ein „Fehlpasskönig“?? Sonst noch was, Du Experte? Nein?… Dann kauf Dir jetzt mal nen Döner an Poldis Bude. Der gibt Dir bestimmt auch ein Autogramm auf die Serviette.

          • Alexander Belke says:

            Ja ja. Kauf du dir lieber ein Stück benehmen. Und guck dir mal den Zuckerpass von Shkiri gegen Schalke an. Top Fehlpass. Und der FC hat bestimmt auch 78 die Schale gehollt,weil 77 es Boom gemacht hat und 78 blieb nur der FC da.

          • Boom77 says:

            Solche Fehlpässe hat jeder mal. Wahrscheinlich könnte man mit ähnlichen Fehlpässen von Poldi, die ihm in seiner Karriere unterlaufen sind, eine Dokumentation vom Umfang der 24/7FC-Doku zusammenbasteln.

  4. willi wagner says:

    Ich glaube, es ist ein Fehler LS gehen zu lassen. Aber vielleicht irre ich mich. Wir werden sehen ob und wie lange MU uns helfen kann und wer sonst noch kommt. Ich hätte LS einen Pers. Coach zur Seite gestellt der ihm geholfen hätte auf top Niveau zu kommen. Meiner Meinung nach hat er das Potential dazu.

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