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Florian Wirtz verlässt den FC! Toptalent geht nach Leverkusen

Das ist ein bitterer Schlag für den 1. FC Köln. Florian Wirtz wird seinen auslaufenden Vertrag bei den Geissböcken nicht verlängern. Der Kapitän der U17 wechselt im Sommer ablösefrei zum rheinischen Rivalen Bayer Leverkusen. Der Effzeh hatte monatelang um eine Vertragsverlängerung gekämpft, muss nun aber den 16-Jährigen ziehen lassen.

Köln – Er gilt als eines der größten Talente im deutschen Nachwuchsbereich. Sein Name wurde schon mit Kai Havertz in Verbindung gebracht. Doch der 1. FC Köln wird von Florian Wirtz nicht mehr profitieren. Stattdessen will Wirtz offenbar genau den Weg gehen, den Havertz bei Bayer Leverkusen bis in die Bundesliga ging: Das U17-Talent der Geissböcke wechselt auf die andere Rheinseite.

Informationen des GEISSBLOG.KOELN decken sich mit jenen des kicker, der zuerst darüber berichtete. Der Wechsel ist bereits seit Wochen klar, nachdem ein letzter Überzeugungsversuch der Kölner mit der Familie des Eigengewächses vor Weihnachten gescheitert war. Topklubs aus ganz Europa hatten um Wirtz gebuhlt, von Bayern München über RB Leipzig bis hin zum FC Liverpool und dem FC Porto. Letztlich entschied sich Wirtz aber aus familiären Gründen für einen Verbleib im Rheinland und einen Wechsel zu Bayer Leverkusen.

Damit folgt Florian Wirtz seiner Schwester Juliane. Die Geissböcke hatten die 18-Jährige aus ihrem Frauen-Team nach dem Abstieg 2018 nach Leverkusen ziehen lassen. Die Bayer-Verantwortlichen nutzten nun offenbar diesen familiären Kontakt, um auch den kleinen Bruder der Bundesliga-Spielerin nach Leverkusen zu locken. Der Effzeh dagegen steht mit leeren Händen da, nachdem man gehofft hatte, durch die Beförderung von Jan Thielmann ein Zeichen an den Nachwuchs gesendet zu haben.

101 Kommentare
      • Dieter Müller says:

        Meine unqualifizierte Meinung, nicht das ich lachen muss. Was glaubst du denn warum solche hoffierte Jungs sich wo anders orientieren ? Es sind die direkt betroffenen von dem politischen Scheiß der hier seit Jahren um die Trainingsplätze mit Bauantrag von 2013 getrieben wird, es sind die betroffenen von fehlenden Anlagen im und um das Geißbockheim. Es belibt denen auch nicht verborgen das bei jedem Wechsel klare Obergrenze für Gehalt auf dem Tisch liegt und Spieler wenn sie kommen wollen auf Gehalt verzichten müssen. Die wissen genau das wir bis auf unbestimmte Zeit Abstiegskampf oder 2. Liga zu erwarten haben. In Leverkusen spricht man mit Tante Käthe und Simon Rolfes, das sind Leute zu denen man als junger Fußballer aufblickt, wir haben den letzten davon gerade im Vorstand beerdigt, bei uns spricht man mit Wirtschaftsmanagern und Anwälten statt mit Fußballgrößen. Overath war der böse Sonnengott ! Natürlich war er das, ein Spieler wie es auf der Welt nur wenige waren, und so blicken Jugendfußballer auch auf diese Leute, er war ein Sonnengott und wir vernichten sowas weil Anwälte sich mit solchen Leuten gar nicht unterhalten können. Und ob der Verein 110.000 Mitglieder hat und ein tolle Charta , das interessiert doch im Fußball keine Sau, damit kannst du keinen Jungprofi beeindrucken. Lothar Mathäus ist ein gutes Beispiel für solche Ikonen die ich meine , der mag sein wie er will, aber Fußball…..das ist seine Sache und so spricht er auch, genau das ist es was die Jungs hören wollen ! Keine coolen Sprüche von „schönster Stadt Deutschlands“, die liegt für diese Talente genau da wo man als Fußballer beste Bedingungen hat ! Und da sind wir nicht mehr in der 1. Reihe, das steht fest, und wenn wir so weiter machen auch nicht mehr in der 2. Reihe.

  1. Jörg Schieber says:

    Ätzend! Hier sieht man mal wieder schön, was für einen Scherbenhaufen A. Veh angerichtet hat. Er der Vollprofi… Einer der größten Vollamateure, der hier jemals Geld vernichten durfte… Dieser Abgang ist eine mittlere Katastrophe und ein weiteres Armutszeugnis für den 1. FC Köln!

    • Ali Perez says:

      Ein Schuss Realismus würde echt helfen. Wenn die Topclubs um ein Talent von uns werben, ist es weg. Die Jungs sind ja nicht zwingend idealistische Effzehfans, nur weil sie bei uns bzw. für uns spielen. Es ist schade, aber nicht zu ändern.

          • Dieter Müller says:

            stimmt aber nicht, ich zitiere: So musste der FC eigentlich nur Bayer Leverkusen ausstechen. Doch auch das klappte nicht. Nach ersten Vorgesprächen ließ der damalige Geschäftsführer Armin Veh (58) das Thema schleifen, Nachwuchschef Matthias Heidrich (42) konnte die Familie nicht überzeugen.Bayer, wo Schwester Juliane (18) im Profikader steht, fuhr andere Geschütze auf: Als Wirtz zum Treffen in die BayArena kam, warteten neben Sportchef Rudi Völler (59) auch Trainer Peter Bosz (56), Geschäftsführer Fernando Carro (55) und Sportdirektor Simon Rolfes (38) auf den Youngster, gaben Wirtz gleich ein gutes Gefühl.

    • Boom77 says:

      Und was hat Armin Veh jetzt damit zu tun? Im Artikel steht doch was von „monatelangen“ Versuchen ihn zu halten. Der wollte schlicht nicht bleiben. Müssen wir halt auch mal akzeptieren, wenn ein junger spieler meint, eine „ander Braut wäre hübscher“. Da kann man als sportliche Leitung dann halt wenig machen.

        • Klio says:

          Im Express-Artikel passt einiges nicht zueinander: Da wird betont, wie „bodenständig“ man im Hause Wirtz sei, wie sehr neben der Schule „eine möglichst optimale Profi-Perspektive“ für den Jungen im Vordergrund stehen“ soll – also ganz rationale Überlegungen. Und dann soll es den Ausschlag gegeben haben, dass Bayer mit der vollständigen Management-Kapelle aufgefahren sein soll? Also ein wenig Bauchpinselei?

          Der Express, der seine Zeitung in Köln und in Leverkusen verkaufen will, sucht bei Berichten zu kontroversen Themen zwischen dem FC und Bayer immer den „geschmeidigsten“ Weg: Wie schreibt man es, damit man möglichst wenig Leser verprellt?

          Den enttäuschten FC-Fans die FC-Führung als Schuldige anzubieten, damit macht man eigentlich kaum etwas falsch. Gleichzeitig über das Werben von Bayer nur das berichten, was keinem Bayer-Fan aufstoßen könnte: Sowohl der zukünftige „Bayer-Star“ als auch die Bayer-Führungsriege haben alles richtig gemacht – und am Geld liegt es natürlich nicht … Glaubt irgendjemand, dass der Express so berichtet hätte, wenn Wirtz nach München gewechselt hätte?

  2. Christ Walker says:

    Express spekuliert, dass ein gewisser Heilsbringer und Sonnenkönig nach ersten gescheiterten Gesprächen recht wenig Interesse an einer Verlängerung zeigte, zumindest im Verhältnis zum rheinischen Rivalen.
    Immerhin hat er damals Wirtz nicht mit einem Jahr Tribüne gedroht oder ihm in der Öffentlichkeit Charakterlosigkeit vorgeworfen.

  3. Ali Perez says:

    Um hier blödsinnige Debatten über die Schlafmützigkeit der Verantwortlichen des Effzehs vorzubauen, zitiere ich direkt mal den Kicker. Die widersprechen z. B. klar dem Express! Zitat: „Gleichwohl trifft die Kölner keine Schuld, es gibt kein Versäumnis im Werben um den offensiven Mittelfeldspieler. Wirtz‘ Name stand auf den Zetteln vieler Spitzenklubs aus dem In- oder Ausland, die Entscheidung für Bayer war auch eine für den Verbleib im gewohnten Umfeld. Er kommt aus Pulheim-Brauweiler, die BayArena ist nur unwesentlich weiter entfernt als das Geißbockheim.“

    • Jörg Schieber says:

      Korrekt. Und ich für meinen Teil glaube FLU im Zusammenhang mit dem 1. FC Köln am Wenigsten. Unabhängig von der Quelle ist aber der Abgang an sich doch eine Katastrophe. Beim FC war die Durchlässigkeit zu den Profis in letzter Zeit deutlich größer als bei den Pillen. Von daher aus sportlicher Sicht nur mäßig nachvollziehbar dieser Schritt von Wirtz!

      Zu guter Letzt zeigt es aber auch mal wieder: In Sachen Trainingsgelände ist die Zeit des Redens längst vorbei – es muss endlich was passieren! Ein echtes Trauerspiel, dass einfach nur noch nervt. Der FC muss jetzt endgültigen Druck auf die Stadt machen. Oder eben seine Sachen packen und irgendwo in Hürth, Frechen, Pulheim o.ä. professionelle Trainingsstrukturen schaffen. Mir wäre ein erfolgreicher 1. FC Köln jedenfalls deutlich lieber, als diese ewig gestrige Romantik, die auf Strecke zu unserem schleichenden Abgesang alá Kaiserslautern&Co. führen könnte…

      • Boom77 says:

        Ich verstehe diese Folklore auch nicht. Was ist dabei, das Trainingsgelände „auszulagern“? Das ist bei anderen (zumindest europäischen) Vereinen auch so. Valencia hat sein Trainingsgelände z. b. in Paterna. Das ist ein Vorort von Valencia. Also auch nicht in der „Heimatstadt“. Eben, weil dort die notwendigen Flächen vorhanden waren, die es in Valencia nicht gab oder die Stadt nicht freigeben wollte. Auch das Trainingsgelände vom FC Barcelona liegt nicht in Barcelona. Es liegt in Sant Joan Despí, einem Vorort von Barcelona… aus den gleichen Gründen. Liegen sonst bei allen deutschen Clubs die Trainingsgelände immer in der jeweilgen Stadt, aus der der Club kommt? Weiß das jemand?

      • Dieter Müller says:

        Natürlich spielt es auch eine Rolle das wir keine Erste Adresse mehr sind, in dne Umkleiden am Geißbockheim fällt der Putz von der Wand, aber dann muss ich zumindest alles auffahren um einen zu halten wo Spitzenclubs dran sind ! Das schlimme ist, es tut sich nix um unsere Lage zu verbessern, weder fionanziell noch bei der Infratruktur ! Und genau an sowas merkt man das !

          • Boom77 says:

            Fehlen in deiner Aufzählung jetzt nicht Churlinov, Müller… und… warte… es fällt mir gleich ein… ja, richtig!… Wirtz? Dann steht es wohl eher 12 zu 3… Oder habe ich mich da jetzt verzählt?

            Und überhaupt… ihr Flitzpiepen!… N A R T E Y! Der zählt für 8….

  4. FC Neukoelln says:

    Den Flachpfeifen und Präventivheulern hier kurz der Einbwurf von Frank Lußem / kicker:
    „Gleichwohl trifft die Kölner keine Schuld, es gibt kein Versäumnis im Werben um den offensiven Mittelfeldspieler. Wirtz‘ Name stand auf den Zetteln vieler Spitzenklubs aus dem In- oder Ausland, die Entscheidung für Bayer war auch eine für den Verbleib im gewohnten Umfeld. Er kommt aus Pulheim-Brauweiler, die BayArena ist nur unwesentlich weiter entfernt als das Geißbockheim.“
    Aber ist ja klar dass irgendwer immer an allem und überhaupt Schuld haben muss. Das wird man ja wohl noch wimmern dürfen.

  5. Nobby says:

    Sicherlich spielen die Umstände (Geißbockheim, Führrungswechsel, A. Veh) et etc. eine Rolle. Aber die Eltern haben Ihn gemanagt und genauso wie Sie es bei seiner Schwester machen … Tja wie sagt man so schön „B(V)eraten und verkauft“. Der Fall M. Weiser lässt grüßen …

  6. FelixH says:

    Die Strukturen bei Leverkusen sind einfach besser…
    Die Philosophie passt auch wesentlich besser zur Spielweise von Florian Wirtz.
    Trotzdem wird man wohl nicht leugnen können, das Armin Veh eine etwas andere Sichtweise auf Jugendspieler hatte als nun Gisdol und Heldt.

    • Boom77 says:

      Man sollte aber auch mal feststellen, dass Katterbach zum Beispiel schon unter Veh zum Profikader gehörte. War das bei Jakobs nicht auch so? Ob die Jungs dann eingesetzt werden, entscheidet letztlich dann nicht der GF Sport sondern der Trainer. Das ist bei Heldt nicht anders wie unter Veh. Wenn Gisdol einen jungen Spieler nicht einsetzen will, wird der nicht spielen. Da kann der Heldt sagen, was er will. Und ganz ehrlich… will man jetzt schon einem 16-Jährigen Einsätze bei den Profis „garantieren“? Mehr als darauf zu verweisen, dass ein Thielmann, Jakobs und Katterbach ihre Einsatzzeiten bekommen und es deshalb für einen selbst doch auch gut aussieht, was das betrifft, kann man doch nicht. Am Ende entscheidet der Junge (mit seinen Beratern, der Familie) selbst, was er macht. Und da mag man sich aufgrund des Trainingsgeländes bei anderen Vereinen eine bessere Entwicklung versprechen oder einfach davon träumen, bei einem CL-Verein sein Profidebut zu geben…. Als sportliche Leitung kannst du in beiden Fällen wenig machen.

    • Dieter Müller says:

      FelixH und was tun wir damit sich das ändert `? Können wir jungen Spielern ein Konzept zeigen wie toll die Trainingsanlagen demnächst sein werden, oder eine Vorstellung wie ein junger Spiler demnächst in einem 80.000 Zuschauer Fußballtempel spielt, damit wir mal was in die Wagschale werfen können außer dem tristen Ist Zustand einer Fahrstuhlmannschaft ?

      • Boom77 says:

        Also rein von den Statuten… Ist der Nachwuchs bei uns nicht noch beim e.V. angesiedelt? Ich meine, das mal gehört/gelesen zu haben. Dann wären Veh oder jetzt Heldt als GF Sprot bei der KGaA doch gar nicht zuständig für die Verlängerung von Nachwuchsspielerverträgen….

        • Boom77 says:

          Und bevor der Einwand kommt, man hätte ihm ja einen Profivertrag geben können, soweit ich weiß, will man zwar die altersgrenze im Profibereich auf 16 Jahre heruntersetzen, aber das ist noch nicht geschenen. Ergo darf man einem 16-Jährigen (noch) gar keinen Profivertrag geben.

          • FelixH says:

            So tief wollte ich gar nicht ins Detail gehen und ich finde es ehrlich gesagt ein wenig erschreckend wie totalitär Ansichten sein können. Ich für meinen Teil empfinde Heldt und Gisdol einfach wesentlich empathischer im Umgang mit Mitarbeiter und Spieler. Was das jetzt genau mit Statuten zu tun hat, kann ich nicht beurteilen. Ich denke viele Themen beim Fc lassen sich mit ein wenig Wertschätzung untereinander lösen. Sei es zwischen den Gremien, aber auch innerhalb der aktiven Fanszene. Naja das wäre zumindest mein Ansatz

          • Boom77 says:

            Mag sein… wie ich auch schrieb, ich „meinte“, das gelesen/gehört zu haben. Müsste man mal im Organigramm schauen. Aber, wenn es so ist, braucht man sich nicht darüber zu beschweren, dass bei den Gesprächen nur der Leiter des NLZ von FC-Seite zugegen war. Das ist dann nämlich auch genau sein Job und dann auch ausschließlich seiner. Da hat dann der GF Sport nichts zu suchen. Ist dann ahlt so. Man mag es ja ändern, wenn man will. Bei Bayer scheint es da ja andere Zuständigkeiten zu geben.

  7. Huey L. says:

    Das Fußball“geschäft“ fängt immer früher an. Das ist Fakt und Realität, dem muss sich jeder Verein stellen. Heute bleibt kein Spieler mehr wegen der tollen Stimmung innerhalb des Teams, sondern er sondiert den Markt und sieht zu, wo für ihn persönlich die besten Perspektiven zur sportlichen Weiterentwicklung stecken. Neben den Spiel- und Einsatzchancen in der 1. Mannschaft und der Option sogar international, zumindest aber national im oberen Tabellendrittel spielen zu können, spielen wahrscheinlich auch so „profane“ Dinge wie die Trainigsbedingungen eine Rolle. Es macht einen Unterschied, ob du in einem zeitgemäßen Trainingsszentrum mit allen Annehmlichkeiten und technischen Entwicklungen und idealen Bedingungen auf den Trainingsplätzen geschult wirst oder dir mit mehreren Jugendmannschaften einen Trainigsplatz teilen musst und anschließend jene Duschen benutzen musst, unter denen angeblich noch das Shampoo von Hennes Weisweiler steht.
    Ich will sagen, der FC hat hier auch was verpennt und wären die Jugendmannschaften trotz dieser Bedingungen nicht so extrem erfolgreich, würden wahrscheinlich noch viel häufiger Spieler wechseln.
    Auch hier muss endlich verantwortungsvoll gehandelt werden. Entweder mit Unterstützung der Stadt und ansonsten ohne. Die Zeit -und damit die Talente-läuft dem FC immer weiter weg. Selbst Paderborn hat uns da schon längst in den Schatten gestellt… .

  8. Ostfriesenhennes says:

    Ich verstehe auch nicht wirklich, warum man nicht längst woanders gebaut hat, das neue Trainingszentrum hätte doch schon stehen können!
    Alternative Standorte liegen lt. Wehrle doch vor!
    Das man weiterhin Talente verliert, wird in der heutigen Zeit aber leider trotzdem nicht aus bleiben!
    Ich hoffe wir hören bald positives in Sachen Katterbach!

  9. Stephan says:

    Durfte ihn kennenlernen. Ein Genuss was er mit 16 schon spielt. Erinnert an Moukoko vom BVB, auch so ein Hochbegabter.

    Ich wünsche ihm alles erdenklich gute und viel Erfolg. Ich hoffe wir sehen ihn bald auf der großen Bühne.

          • Boom77 says:

            Also von mir war es eher spaßig gemeint… wobei ich echt nicht glauben kann, dass ein 14-jähriger, als der er damals kam und schon alles „in Grund und Boden geschossen“ hat, so einen Körperbau hat.

            Und wie war das seinerzeit mit Yeboah? Bei dem war doch bis zum Ende auch nicht klar, wie alt der wirklich ist, oder? Das hatte bei Yeboah auch nichts mit Betrug zu tun. Es soll Regionen in der Welt geben, wo die Leute schlicht nicht wissen, an welchem Tag welchen Monats in welchem Jahr Anno Domini sie auf die Welt gekommen sind, weil es dort schlichtweg fürs Überleben nicht relevant ist.

          • Matt Hofmann says:

            @boom: das habe ich so schon verstanden.
            Wenn man aber so was liest: „es war doch mehr als klar das der betrogen hat, und was passiert ?“ geht einem der Kamm hoch. Der stramme Bildleser fühlt sich ja betrogen…

  10. FC-Freund says:

    Tja, schade, auch da heißt es dann Mund abputzen und weiter arbeiten! Wenn es wirklich so sein sollte, dass (Inter-) nationale CL-Vereine sich um ihn bemüht haben, Spain’s die Chancen ihn zu halten doch sehr gering für den Effzeh. Solange keine vernünftige moderne Vereinsinfrastruktur ( Geissbockheim) und keine solide sportliche Basis ( stabile Leistungen zumindest im gesicherten Mittelfeld der Liga) gegeben sind, werden Wir noch häufiger derartige Nachrichten verkraften müssen.

  11. Mondragon says:

    Wer von Köln nach Leverkusen wechselt hat den Fussball nie geliebt :-P

    Traurig ist es allemal aber wer will es dem jungen verübeln? Im Chempark kann man sich halt in Ruhe entwicklen (siehe Brandt & Havertz) und noch dazu europäisch spielen. Das die Fans, Stimmung usw. Scheiße ist, sollte den Jungen nicht interessieren, Kohle kommt auch nicht zu wenig rein, also wer von euch Experten hätte es anders gemacht?

  12. Norbert Neuheisel says:

    Dann muss der FC sich eben Talente von anderen Vereinen holen und denen Perspektiven bieten. Vereinen, die nicht im Geld schwimmen, bleibt eh nichts anderes übrig. Eine gutes Scouting ist dazu nötig. Außerdem haben Bayer u.a. Vereine bessere Trainingsmöglichkeiten, während hier über Umweltverträglichkeit von Trainingsplätzen und anderen abwegigen Themen (für einen Fußballverein) wie Menschenrechte palavert wird.

        • Matt Hofmann says:

          Das weiß nicht. Ist gibt halt vieles was jüngere Spieler anders sehen als ältere. Ich bin da raus; bin weder jung noch Spieler..

          Aber wie du zurecht schreibst, es geht halt um gutes Scouting und um Spieler von Vereinen die in der „Nahrungskette“ unter uns stehen

          • Boom77 says:

            Deshalb dir Ironie ;) € 35 Mio. für Modeste aus China kassieren… voll okay… Yeah! Irgendeine Partnerschaft mit einem chinesischen Club eingehen, um dort auch Geld für den FC zu generieren… Pfui Teufel! Den Rest dazu hast du schon gesagt.

        • Boom77 says:

          Aber irgendiwe schließt sich da doch wieder der Kreis zur Nachaltigkeit… Also wenn, dann baut man so ein hochmodernes Trainingsgelände mit allem, was dazu gehört, in einen Chemiepark… und nicht in einen Grüngürtel… Denn seinerzeit sind fürs GBH sicherlich ein paar Bäume gefällt worden… Das geht überhaupt gar nicht… Mach das mal bei uns in Stuttgart… Da kommst du vor Demonstranten und Parkschützern wochenlang nicht von A nach B, weil 24×7 die Straßen blockiert werden.

          • Norbert Neuheisel says:

            So ist das eben. Diese Leute werden in der „Gut-Presse“ verharmlosent als „Aktivisten“ bezeichnet, selbst wenn sie Gewalttaten begehen, während andere in die „rechte“ Ecke gedrängt werden.

          • Klio says:

            Es wird von Ausbau-Gegnern geflissentlich „übersehen“, dass der Grüngürtel seinerzeit angelegt wurde, um den Kölnern Platz für Erholung im Grünen und zum Sporttreiben zu bieten. Der Sport im Grüngürtel ist ein gleichberechtigter Zweck. Wenn wir doch wenigstens eine Bürgermeisterin hätten, die nicht nur darauf schaut, welche Gruppen sie für ihre Wiederwahl hinter sich bringen will.

            P.S.: Was blockierte Straßen betrifft, werden Nicht-Fußballfans ihrerseits darauf verweisen, wie regelmäßig es durch den Fußball dazu kommt, dass man kaum ein Durchkommen hat. Wer etwas gegen Fußball hat, wird auch gerne mit dem Finger auf die wenigen Gewalttäter verweisen. Und er wird behaupten, diese Schläger würden den Fußball repräsentieren. Vielleicht sollten wir alle mit Blick auf die andere Seite die Übertreibungen lassen.

            Und mal ehrlich gesagt: Um in Stuttgart nur äußerst beschwerlich von A nach B zu kommen, braucht es keine Umweltschützer. Da reicht der normale Stuttgarter Verkehrswahnsinn. ;)

      • Dieter Müller says:

        Matt selten so gelacht, welche Naivität…. FFF ne, unglaublich. Und Menschenrechte schafft man nicht in dem man die Verständigung im Sport untersagt, sondern in dem man miteinander spricht und einander kennen lernt. Auch mit China !

  13. Klaus Höhner says:

    Es ist normal nicht meine Art aber Dieter Müller halte endlich deine Arrogante grosse Fre……Es ist nicht mehr mit anzusehen was du meinst alles zu wissen und gehört zu haben.Es ist schon mal ein Anfang ausgetreten zu sein das reicht aber nicht ,bleib aus dem Stadio auf so Mistsäcke wie dich kann jeder Verein verzichten frag mal die Tante ob die einen Shop für dich haben und dann hau ab.

  14. Klaus Höhner says:

    eh neee….das Forum kann auf deine Arrogante beschissene Beiträge verzichten ,es ist schon anmaßend so über Vorstandsarbeit und Sportvorstand zu Urteilen ,und schon garnicht eine Luftpumpe wie du.Und bleib bitte aus unserem Stadion und fahr nach Düsseldorf .

  15. Klaus Höhner says:

    Aber nochmal zu Wirtz ,das ist ja kein Enzelfall,Schalke und Stuttgart verlieren genauso Talente es scheint bei den jungen Spielern an Geduld zu fehlen von Geld will ich garnicht reden ,und von Moral scho n überhaupt nicht. Ob die Jungs alle gut beraten sind ich weiß es nicht ,die Berater lachen sich im Moment tot über die Ungeduld der Spieler .Es werden jetzt schon Vertragsformulare bei der Einschulung mit der Erstausrüstung von einschlägigen Vereine verteilt ,Leverkusen hat ein eigenes Büro eingerichtet.

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