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„32 Zähler reichen noch nicht für den Klassenerhalt“


Im Duell der beiden Aufsteiger ist dem 1. FC Köln der dritte Sieg in Folge gelungen. Dabei mussten die Geißböcke beim 2:1 (2:0)-Erfolg in der Schlussviertelstunde noch einmal unnötig zittern. Bis zum Anschlusstreffer agierte des SC Paderborn absolut harmlos, drängte dann aber auf den Ausgleich. Am Ende waren beim FC alle froh, den achten Sieg im zehnten Spiel über die Zeit gebracht zu haben. Die Stimmen zum Spiel aus Paderborn. 

Mark Uth: „Es läuft ganz gut momentan. Wir waren nicht so souverän wie in den letzten Wochen. Die zweite Halbzeit war es sehr schwer, Fußball zu spielen. Paderborn hat das gut gemacht. Wenn du dann den Treffer hier kassierst, brennt es. Aber wir haben am Ende verdient gewonnen. In der zweiten Halbzeit war unser Spiel nach vorne nicht gut genug, wir haben uns keine zwingenden Torchancen mehr herausgespielt. Von Spiel zu Spiel wird unser Selbstvertrauen mehr und dann gewinnt man auch mal so eine Partie wie heute. Das war ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Wir wollen gegen Gladbach genauso weiter machen wie in den letzten Wochen. Im Derby ist immer alles möglich. Wir wollen alles für die Stadt und die Fans reinhauen.“

Am Ende der Saison fragt keiner mehr nach dem wie

Timo Horn: „Ich bin rechtzeitig fit geworden und habe mich auf das Spiel gefreut. Wir wollten weitere drei Punkte einfahren. Das ist uns Gott sei Dank gelungen, auch wenn die zweite Halbzeit nicht so gut war. Da haben wir Paderborn ins Spiel kommen lassen und dann wurde es schwer. Ich glaube, dass wir uns in der Winter-Vorbereitung eine Kondition aufgebaut haben und das Tempo 90 Minuten halten können. Das ist der Unterschied zur Hinrunde und der Weg zum Erfolg. Glück gehört in unserer Situation auch dazu, wir wissen wo wir her kommen und können das einordnen. Am Ende der Saison fragt keiner mehr nach dem ‚Wie‘. Hauptsache, wir haben die drei Punkte.  Jetzt freuen wir uns alle auf Gladbach, das ist ein echtes Highlight für alle.“

Benno Schmitz: „Es war nicht unser schönstes Spiel und auch nicht unser bestes. Wir können nicht immer so hoch gewinnen wie die letzten Male. Es ist Wahnsinn, was wir für einen Lauf haben. Dann fällt auch einiges leichter. In Führung zu gehen, spielt uns in die Karten. Wir wissen aber, dass wir in jedem Spiel Gas geben müssen. Ich glaube wir sind immer noch im Abstiegskampf mit dabei. Vor der Länderspielpause haben wir noch wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenten. Ich muss sagen, dass ich immer an mich geglaubt habe und der Trainer mir immer ein gutes Gefühl gegeben hat. Wir sind alle im Konkurrenzkampf, das treibt uns voran. Jeder weiß, was auf dem Platz zu tun ist und es gilt, jetzt so weiter zu machen. Wir freuen uns aufs Derby und wollen den Fans nach der Hinspiel-Niederlage etwas zurückgeben.“

Egal, wir haben die drei Punkte

Horst Heldt: „Natürlich haben wir am Ende gezittert. Wir haben schon bessere Spiele abgeliefert. Aber auch für bessere Spiele gibt es nur drei Punkte. Es war ein dreckiges Spiel mit einem dreckigen Sieg. Klar haben wir uns das Leben selbst ein bisschen schwer gemacht, aber wir sind froh, dass wir die drei Punkte eingefahren haben. Es war das erwartet schwere Spiel. Wir hätten auf das dritte Tor gehen müssen. Aber egal, wir haben drei Punkte. 32 Zähler reichen aber immer noch nicht für den Klassenerhalt.“

Markus Gisdol: „Ich muss eingestehen, dass ich super glücklich bin, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Ich habe großen Respekt vor Paderborn und ich habe meine Mannschaft gewarnt, was dieses Spiel angeht. Wir haben uns vorgenommen, sehr konsequent zu spielen. Über 60 Minuten war das sehr souverän, dann haben wir Ungenauigkeiten in unser Passspiel bekommen. Paderborn ist dann stärker geworden. Dann ist das passiert, was wir vermeiden wollten. Nach dem 1:2 war das Stadion dann auch voll da und wir haben etwas an Souveränität verloren. Aber wir sind sehr glücklich, dass wir hier gewonnen haben. Es gibt keinen Ersatz für Siege.“

Steffen Baumgart: „Glückwunsch an Köln. Die ersten 60 Minuten waren sie uns in vielen Bereichen überlegen und haben verdient geführt. Durch den Anschlusstreffer sind wir nochmal herangekommen und hatten noch den Lattentreffer. Wenn der reingegangen wäre, wäre vielleicht nochmal eine Welle entstanden. Ich hatte nicht das Gefühl, dass beide Mannschaften viele Chancen hatten. Wir haben nicht aufgesteckt und trotz schwieriger Situation weitergemacht.“

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