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Gerüchte um Uphoff: Doch der FC andere Pläne im Tor

Während die Bundesliga aufgrund des Coronavirus‘ in eine unsichere Zukunft steuert, hat sich beim Karlsruher SC ein Spieler entschieden den Zweitligisten am Ende der Saison ablösefrei zu verlassen. Torhüter Benjamin Uphoff verlässt die Badener und hat nach eigener Aussage schon einen neuen Verein gefunden. Gerüchte jedoch, nach denen es sich um den 1. FC Köln handele, sind nach GBK-Informationen falsch. Der FC verfolgt andere Pläne im Tor.

Köln/Karlsruhe – Seit zweieinhalb Jahren spielt Benjamin Uphoff für den Karlsruher SC und ist dort Teamkollege von Ex-FC-Keeper Sven Müller. Im Sommer wird der 26-Jährige den Zweitligisten verlassen. Allerdings nicht in Richtung Köln, wie ursprünglich am Sonntag aus Karlsruhe zu hören war. ka-news.de hatte zunächst darüber berichtet. Nach Informationen des GEISSBLOG.KOELN ist Uphoff beim FC kein Thema.

Der 192 Zentimeter große Torhüter hat zwar schon mit dem Kölner Torwarttrainer Andreas Menger gearbeitet. Ein Wiedersehen in Köln wird es aber nicht geben. Das Gerücht war entstanden, da die Geissböcke auf der Torhüter-Position eine Veränderung herbeiführen wollen und den im Sommer auslaufenden Vertrag mit der langjährigen Nummer zwei, Thomas Kessler, noch nicht verlängert haben. Der 34-Jährige soll nach seiner aktiven Karriere und damit womöglich schon in diesem Sommer in eine Position in der Geschäftsstelle wechseln, wohl in die Bereiche Marketing und Sponsoring. Ob Kessler und der FC sich jedoch noch einmal auf eine Vertragsverlängerung verständigen, dann womöglich als eine Art Stand-by-Profi wie Tom Starke seiner Zeit beim FC Bayern, ist noch nicht klar.

Auch Wellenreuther kein Kandidat

Klar ist nur: Der 1. FC Köln will zur kommenden eine neue Nummer zwei verpflichten, die Timo Horn im Tor der Geissböcke Konkurrenz machen soll. Kessler ist bis heute eine treue Nummer zwei, ein echter Konkurrenzkampf mit Horn war aber intern nie erwünscht. Dieser Konkurrenzkampf soll zur neuen Saison angetrieben werden, allerdings nicht mit Uphoff. Auch an einem Gerücht aus den Niederlanden, wonach die Geissböcke an Timon Wellenreuther von Willem II interessiert seien, ist nach GBK-Informationen nichts dran. Der FC sucht einen jungen, entwicklungsfähigen, aber bereits im Profi-Bereich erfahrenen Torhüter, der bereit ist zunächst als Nummer zwei zum FC zu kommen, jedoch die Ambitionen auf den Posten der Nummer eins hegt. Nach diesem Keeper ist Köln noch auf der Suche, gefunden wurde er noch nicht. Zumindest nicht in Karlsruhe.

12 Kommentare
  1. Johannes Quadt says:

    Lasst doch unsere jungen Wilden zeigen was sie drauf haben.
    Wir haben doch einige Spiele, wenn weder nach oben noch nach unten was geht
    S04 ist das beste Beispiel
    Die werden Timo schon genug Druck machen und unsere Kasse wird nicht angegriffen

  2. Matthias says:

    Warten wir mal an, ob es überhaupt Transferaktivitäten geben kann. Bei den drohenden vielen Millionen Einnahmeausfällen sind Transfers nicht vorstellbar. Schade, gerade mit den 3 Wintertransfers war der FC auf einen sehr guten Weg, eine ziemlich ausgeglichen gute Mannschaft zu bekommen.
    Bleibt gesund!

  3. Frank Buschmann says:

    Wir haben schon 5 Torhüter.
    Timo, Kess, Bartels, Scott und Krahl.

    Könnte reichen.
    Schade, das wir mittlerweile wieder solch einen aufgeblähten Kader haben mit Spielern die weder wir noch andere Vereine brauchen.
    Kess sollte keinen vertrag mehr bekommen.

    Das man es Kahl nicht zutraut halte ich für absolut abwegig, der ist im Sommer erst verpflichtet worden.

    • Gerd1948 says:

      Stützt der Artikel aber schon oder?Ich wünschte mir auch seit geraumer Zeit ,dass da auf der Position Konkurrenzkampf ist. Krahl ist von Anfang an nicht dafür bestimmt gewesen die Nr.2 oder sogar in Konkurrenz zu Horn zu treten.DAS habe ich von Anfang an nicht verstanden,dass man ihn dann erst holt.

  4. Björn Neufert says:

    Ich bin auch der Meinung, dass wir genügend gute junge Torhüter in unseren Reihen haben. Auch ein Timo Horn hatte keine Bundeslugaerfahrung als er Kölns Nummer eins wurde. Das gleiche gilt für Schalkes Torhüter Neuer und Nübel. Ein zweiter Torwart braucht nicht unbedingt Bundesligaerfahrung, um in der ersten Mannschaft zu bestehen. Wenn die Nationaltrainer Ihnen vertraut, warum nicht auch die Bundesligatrainer. Scott, Bartels und Krahl haben alle schon Jugendnationalspiele bestritten. Scott hat sogar schon in der A Nationalmannschaft gerspielt. Also sollte man einen von Ihnen doch den Ersatzmann hinter Horn schon zumuten. Vielleicht ist ja einer von denen jetzt schon besser als Horn.

  5. Gerd1948 says:

    Also ich bin ja alles andere als gegen Timo Horn,ohne in ihm den Super Torwart zu sehen und ich hab wirklich alle gesehen in den letzten 50 Jahren,aber ich verstehe nicht,welche Philosophie dahinter steht/steckt,dass er keine Konkurrenz bekommt ?! Mir ist jetzt nicht bekannt,dass sich Konkurrenz auf der Torhüterposition so entwickelt hätte,dass beide oder mehrere Torhüter durch den Wettbewerb schlechter geworden wären. Vllt weiss der GBK ja darauf eine Antwort ,warum Horn,den der GBK jetzt dann auch im 5.Jahr begleitet,eine plausible Antwort darauf.

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