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So geht es beim Effzeh ohne die Bundesliga weiter


Die Bundesliga steht still. Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb vorübergehend ausgesetzt. Beim 1. FC Köln und den anderen Profi-Klubs in Deutschland herrscht nun angespanntes Warten auf die Entscheidungen der nächsten Woche. Bis dahin haben die Geissböcke selbst schon einige Maßnahmen beschlossen, die vor allem den Nachwuchs betreffen.

Köln – Eigentlich hätte die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol am Freitagnachmittag um 16 Uhr trainieren und anschließend ins Mannschaftshotel fahren sollen. Dort hätte man übernachtet und sich auf das Geisterspiel am Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05 vorbereitet. Doch nachdem die DFL am Freitagmorgen noch den 26. Spieltag als Geister-Spieltag ohne Zuschauer bestätigt hatte, gab der Ligaverband nachmittags dem öffentlichen Druck nach.

Und so gingen Sportchef Horst Heldt, Finanzboss Alexander Wehrle und Lizenzspielerleiter Frank Aehlig zur Mannschaft ins Franz-Kremer-Stadion und sprachen zur Mannschaft. „Durch die Entwicklung im Laufe des Tages und die Absage des Spiels in Bremen war nicht mehr gewährleistet, dass der Spieltag komplett stattfindet“, erklärte Wehrle, gleichzeitig im DFL-Vorstand, den Umschwung der DFL. „Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, tragen wir voll mit. So schön und wichtig der Fußball auch ist – die Gesundheit steht an erster Stelle.“

Profis haben bis Dienstag frei

Und so mussten Heldt, Aehlig und Gisdol zunächst wichtige Entscheidungen für die FC-Spieler treffen. Diese bekamen das Wochenende frei und werden erst wieder am Dienstag am Geißbockheim zusammenkommen. Dann wird erstmals wieder trainiert, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Weiter als bis Dienstag hat der FC für die Profis zunächst nicht geplant. Das liegt daran, dass am Montag die DFL über die weiteren Spieltage befinden wird (aktuell ist geplant, bis zum 2. April die Bundesliga auszusetzen). Am Dienstag wird dann die UEFA bekannt geben, wie es mit den internationalen Wettbewerben, den Länderspielen und der EM 2020 weitergehen soll. Erst dann werden die Landesverbände Klarheit haben, um weitere Entscheidungen treffen zu können. So verabschiedeten sich die FC-Spieler am späten Freitagnachmittag vom Gelände des Geißbockheims einzig mit dem Wissen, am Dienstag zurückzukehren und bis dahin auf ihre Gesundheit aufpassen zu müssen.

So geht es für die U21 weiter

Auch im Nachwuchs hat das Coronavirus zu einschneidenden Veränderungen geführt. Der Spielbetrieb in der Regionalliga West wurde bis zum 22. März ausgesetzt. Die Absage betrifft damit den 29. und 30 Spieltag sowie die ursprünglich für den 18. März vorgesehenen Nachholspiele. In der kommenden Woche will der Westdeutsche Fußball-Verband WDFV mit den Vereinen über das weitere Vorgehen beraten. Der FC und U21-Trainer Mark Zimmermann gab den Spielern der zweiten Mannschaft bis kommenden Donnerstag frei. Erst dann kommt die Regionalliga-Mannschaft wieder zusammen, es sei denn, die Lage hat sich erneut verändert.

Junioren-Bundesliga pausiert bis zum 26. März

Auch die A- und B-Junioren des 1. FC Köln haben zunächst frei. Wie der Deutsche Fußball-Bund bekannt gab, werden aufgrund der Corona-Krise die Spielbetriebe der U19- und U17-Bundesligen zunächst bis zum 26. März und damit zwei Spieltage lang ausgesetzt. Die Spieler der Geissböcke bekamen zunächst frei und werden erst wieder darüber informiert, wann das Training wieder aufgenommen werden soll. Überhaupt haben nach GBK-Informationen alle Jugend-Mannschaften bis auf weiteres trainingsfrei bekommen. Der Wiedereinstieg beim FC soll sich auch danach richtig, wie die Schulen mit dem Unterricht in den nächsten Wochen verfahren. Bleiben die Schulen geschlossen, so hieß es am Freitag am Geißbockheim, mache es keinen Sinn, gleichzeitig das Fußballtraining wieder aufzunehmen. Das widerspreche sich. Der WDFV erklärte, dass im Nachwuchsbereich zunächst bis zum Ende der Osterferien kein Spielbetrieb mehr durchgeführt werden solle.

Kölner Frauen-Spiel abgesagt

Unklar ist die Lage noch in der Flyeralarm-Frauen-Bundesliga. Das liegt jedoch daran, dass dort am Wochenende ohnehin nur ein Nachholspiel angestanden hätte: jenes der Frauen des 1. FC Köln gegen Jena. Dieses wurde am Freitag zunächst zu einem Spiel ohne Zuschauer erklärt, ehe es vom DFB dann doch vollständig abgesagt wurde. Der nächste Spieltag steht erst wieder am 27. März an, sodass der Verband sich durch die Ein-Spiel-Absage Zeit erkauft hat. Derweil setzte der DFB auch für die Juniorinnen sowie für die 2. Frauen-Bundesliga den Spielbetrieb bis zum 26. März aus, dies umfasst zwei Spieltage.

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