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Ungewisses Saisonende: Was passiert mit Kölns Leihspielern?

Wann kann die Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen und vor allem wie wird die Saison dann zu Ende gebracht? Diese Frage beschäftigt gerade wohl alle Vereine und Fußballfans. Auch für die Leihspieler des 1. FC Köln, deren Vertrag nur bis zum 30. Juni gültig ist, ist die Situation schwierig. Vor allem, wenn die Saison erst nach diesem Stichtag beendet werden würde.

Köln – Aktuell hat der 1. FC Köln drei Leihspieler in seinen Reihen. Mark Uth wechselte im Winter vom FC Schalke 04 an den Rhein. Toni Leistner kam vom englischen Zweitligisten Queens Park Rangers und Elvis Rexhbecaj spielt aktuell als Leihgabe vom VfL Wolfsburg bei den Geißböcken. Alle drei Leihspieler haben sich in der Rückrunde bereits als wertvoll für den FC erwiesen. Und zumindest Rexhbecaj wird sich vorläufig keine Gedanken um seine Zukunft machen müssen. Der 22-jährige wurde nämlich nicht nur bis zum 30. Juni von den Wölfen ausgeliehen, sondern gleich für anderthalb Jahre und damit bis zum Ende der Saison 2020/21.

Was wird aus Uth und Leistner?

Die Arbeitspapiere von Mark Uth und Toni Leistner sind allerdings nur bis Ende Juni datiert. Dann müssten Stand jetzt beide Spieler wieder zu ihren eigentlichen Vereine zurückkehren. Doch aktuell ist überhaupt nicht klar, ob die laufende Saison bis zum 30. Juni zu Ende gespielt werden kann. Derzeit werden bei der DFL die möglichen Szenarien zur Wiederaufnahme und damit auch zur Beendigung der Saison diskutiert. Dass die Spielzeit wie geplant am 16. Mai ihr Ende findet, dürfte dabei aber auszuschließen sein. Eine Verlängerung der Saison in den Juni hinein scheint aktuell unausweichlich. Und je nach Zeitpunkt der Wiederaufnahme wäre auch nicht undenkbar, die Spielzeit in den Juli hinein zu verlängern. Dies gäbe allerdings vertragliche Probleme bei jenen Spielern, deren Kontrakt nur bis zum 30. Juni bei ihrem jeweiligen Verein läuft. So wie im Fall des FC bei Toni Leistner und Mark Uth. Rein rechtlich dürften die Spieler und der Verein aber wohl keine Probleme haben, das Saisonende gemeinsam zu absolvieren. „Einigen sich die Klubs auf eine längere Spielzeit, kann das eine Anpassung der Geschäftsgrundlage sein. Die Ausleihe sollte ja bis zum Saisonende erfolgen – und so dürfte das dann auch gelebt werden“, erklärte Anwalt Dr. Stefan Seitz im Interview mit dem Express, der den 1. FC Köln bereits im Modeste-Fall vertreten hatte. Damit müsste der FC im Saisonfinale trotz regulärem Vertragsende wohl nicht auf seine beiden Leihspieler verzichten. Überhaupt würde man in Köln wohl beide Spieler gerne über die Saison hinaus behalten. Doch Geschäftsführer Alexander Wehrle betonte bereits, sich über mögliche Transfers erst Gedanken zu machen, wenn Klarheit über die Fortführung der Liga herrscht.

FIFA prüft Vertragsverlängerungen

Inzwischen macht man sich aber auch beim Fußball-Weltverband FIFA Gedanken über die am 30. Juni auslaufenden Verträge. Wie die Nachrichtenagentur Reuters erfahren haben will, könnten Spielerverträge an die jeweilige Spieldauer der Ligen angepasst werden und ihre Gültigkeit bis in den Juli hinein behalten. Gleichzeitig könnte sich auch das Transferfenster, welches in der Bundesliga Ende August endet, ebenfalls verlängert werden. FIFA-Präsident Gianni Infantino kündigte bereits an, solche Maßnahmen zu prüfen.

11 Kommentare
  1. Klaus Höhner says:

    Hesback ist es wieder soweit, oder wirft Corona seine Schatten voraus. Mit den Leihspielern dürfte doch kein Problem werden die Spielen die Saison in Köln zu Ende, nur wie geht es dann weiter. Der FC hat ja auch Leihspieler in der ganzen Republik, wovon man die wenigsten zurück haben möchte. Die man auch nicht braucht siehe Schaub, Bader,Horn und noch einige mehr, vielleicht kommt noch was Geld in die Kasse .HH wird das schon Regeln da bin ich sicher.

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