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Wehrle mahnt: „Wir brauchen eine einheitliche Linie“

Der 1. FC Köln ist nicht glücklich ob der Zuschauerausschlüsse in den kommenden Spielen. Nicht nur, weil dies die Geissböcke finanziell hart trifft, sondern auch, weil es bislang keine deutschlandweiten Regeln gibt und es deshalb zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen könnte. Das hat FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle am Dienstag klar gemacht. Was der Finanzboss und DFL-Vorstand über die Entwicklungen sagte – im Video.

14 Kommentare
  1. Gerd1948 says:

    Naja ok,über „finanzielle Wettbewerbsverzerrung“ haben wir Ottos Normalverbrauchers uns natürlich noch so gar keine Gedanken gemacht.Da muss sich ein Geschäftsführer natürlich schon zu Wort melden.Es ist schliesslich Wettbewerb.

    • tj_cologne says:

      Der Vergleich mit der DEL hinkt gewaltig. Zunächst ist das Playoff Prinzip grundverschieden und zum anderen leben die DEL Clubs von den Einnahmen der Hallen.
      Bei Fußball kommt der Großteil der Einnahmen von den TV-Rechten.

      Zudem: was passiert mit Aufsteiger/Absteigern? Werde die aktuellen Platzierungen gewertet? Werder würde sich bestimmt freuen ;-)…
      Wenn alle in Ihren Ligen bleiben möchte ich nicht wissen was in Bielefeld/Hamburg/Stuttgart los ist. Das ist für diese Clubs eine finanzielle Katastrophe.
      Also leider bleibt kaum eine Wahl: zuende spielen.

  2. Klaus Höhner says:

    Die gerechtest Lösung wäre eine komplette spielpause bis Ende April,und dann den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Die Euro ausfallen lassen, diese dann spielen wenn die WM in Katar ist ,die keinen Mensch interessiert und die keiner braucht, weder Spieler noch Zuschauer.

    • FC Neukoelln says:

      Das wäre aber wirklich ungerecht, wenn die FIFA nicht wieder eine Milliarde USD Gewinn erzielen könnte, ohne auch nur einen Cent Steuern darauf zu zahlen. Und wofür sind denn dann die paar hundert dritte Dritte-Klasse-Wanderarbeiter in der Katarschen Mittagshitze verreckt? Nein, also als rechtschaffener Fussballfan muss man den Herrn Infantilo da schon in Schutz nehmen.

  3. hennesarmin says:

    Wenn ich lese, daß sehr viele Gladbach-Fans trotzdem anreisen werden, um das Spiel heute in Kneipen usw. gemeinsam zu sehen und ein wenig Stadionatmosphäre zu haben, dann frage ich mich ernsthaft, was ist dann eigentlich anders ? Fahren die nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und kann man sich nicht in einer vollgefüllten Gaststätte anstecken ? Die erwarten offenbar einen Mega-Ansturm für heute Abend..

    • FC Neukoelln says:

      Es hat ein vergleichbar dramatisches Szenario einfach noch nicht gegeben. Es gibt keine Erfahrungswerte, auf die man sich berufen könnte. Und einfach die Leute von jetzt auf gleich Zuhause einsperren zu wollen ist allein rechtlich nicht ganz so einfach, mal abgesehen von nicht auszumalenden Folgen für die Wirtschaft bis hin zu unzähligen zerstörten Existenzen. Stell Dir vor Du machst auf Wochen oder Monate alle Kneipen und Restaurants dicht. Dann hast Du bald keine mehr. Der Weg von der Selbstständigkeit ins Nichts ist ungleich kürzer als umgekehrt.
      Das wird weiterhin von Tag zu Tag neu verhandelt. Wenn Du einen Blick in die Zukunft wagen möchtest schau Dir an was in Norditalien vor sich geht. Da findet gar nichts mehr statt. Der Ligabetrieb ist komplett eingestellt. Die Bewegungsfreiheit extrem eingeschränkt. Die Grenzen dicht. La Dolce Vita nur noch auf Netflix.
      Das ist leider alles krass komplex. Auf jedes Für kommen 3 Widers.

  4. Klaus Höhner says:

    Irgendwie hast du recht aber die Idee ist doch gut wenn wir nicht nachdenken von den Hohlköpfen kommt ja nichts. Die Arbeiter tun mir natürlich auch leid und die Bayern die sind doch Kooperationspartner der Kataris.

    • FC Neukoelln says:

      Der „grosskotzige Präsident“ hat ganz nebenbei über 16 Jahre etwas aufgebaut, was er gerade begründeterweise als bedroht sieht. Hier kämpft jemand ums nackte überleben. Man darf ihm das nachsehen.
      Es ist gerade den kleineren Vereinen nicht möglich, den Verlust durch den Ausfall der Ticketeinnahmen zu kompensieren. In den unteren Ligen sieht das noch schlimmer aus, da gibt es weder TV-Gelder noch groß Marketing-Einnahmen. Wenn wir Pech haben werden wir bezeugen wie reihenweise Vereine Pleite gehen werden.

  5. Klaus Höhner says:

    Das darf man ihm nicht nach sehen, er hätte mit der Gesundheit der Zuschauer gespielt, da scheint mir der Egoismus größer zu sein als die Verantwortung. Herr Zinger wollte sein über die Anordnung der Regierung hinwegsetzen, gut das da Einhalt geboten wurde ob er 16 Jahre gekämpft hat oder nicht interessiert keinen.

  6. Klaus Höhner says:

    Es geht nicht um Verurteilungen nur alle Gleichbehandlen das ist das Zauberwort, was interessiert mich Union der FC hängt genauso am Tropf darum geht es .Bayern, Dortmund und den anderen Konsorten ist das egal. Aber der Rest alle gleich da muss sich auch ein Union Präsident mit abfinden. Zum ersten Punkt ich bin Rentner hab aber für mein Geld gearbeitet.

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