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Vier Ausleihen wohl beendet: Wenig Hoffnung auf Spielpraxis


Zehn Spieler des 1. FC Köln laufen in dieser Saison für andere Klubs in anderen Ligen und Ländern auf. Für vier dieser Leihspieler ist die Spielzeit 2019/20 allerdings womöglich schon beendet. Und damit auch die Hoffnung auf Spielpraxis und die Chance sich für andere Klubs zu empfehlen. 

Köln – Während beim 1. FC Köln trainiert wird und die Hoffnungen steigen, dass die Bundesliga-Saison doch noch beendet werden kann, schlagen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden die Emotionen hoch. In Frankreich hat Premierminister Édouard Philippe den Profifußball für diese Spielzeit als beendet erklärt und damit für einen Schock im ganzen Land gesorgt. Frankreich ist eines der am härtesten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Länder und hat bis zum 11. Mai noch strikte Ausgangsbeschränkungen aktiv, die danach erst in einigen Regionen wieder gelockert werden sollen. „Die Saison 2019/20 im Profisport, vor allem im Fußball, kann nicht wieder aufgenommen werden“, sagte daher Philippe.

Zwar sucht man innerhalb der Liga nun nach Lösungen und Schlupflöchern wie dem Austragen von Spielen im Ausland – wo auch immer dies möglich sein könnte bei den aktuell geltenden Reisebeschränkungen. Doch Frankreich folgte letztlich nur den Bewegungen in den Niederlanden und Belgien. In Belgien wird die Bestätigung des Saisonabbruchs zwar immer weiter verschoben, doch alles läuft – wie auch in Holland – darauf hinaus.

Nur wenige Leihspieler sollen zurückkehren

Für Lasse Sobiech (Royal Mouscron), Yann Aurel Bisseck (Roda Kerkrade), Joao Queiros (Willem II) und Vincent Koziello (Paris FC) dürfte dies bedeuten: Die vier Leihspieler des 1. FC Köln werden bei ihren aktuellen Klubs wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Weil im Falle eines Saisonabbruchs von den Klubs wohl auch keine Trainingsmöglichkeiten mehr unter Coronavirus-Einschränkungen stattfinden dürfte, hätte sich für das Kölner Quartett die Lage im Vergleich zu Deutschland verschlechtert. Keine Spiele, kein Training, keine Werbung in eigener Sache. Genau der Grund, der zu den Leihen geführt hatte, hat sich voraussichtlich erledigt.

Die anderen Kölner Leihspieler fiebern dagegen in Deutschland (Bartels/Wiesbaden, Horn/Hannover, Özcan/Kiel, Schaub/HSV), Österreich (Ostrak/Hartberg) oder Schweiz (Sörensen/Bern) dem Wiederbeginn der Ligen entgegen. Die kommenden Wochen werden für sie alle richtungsweisend sein. Köln will bekanntlich längst nicht mit allen Leihspielern weitermachen, neben Sörensen und Özcan dürften die beiden Toptalente Bisseck und Ostrak Chancen haben auf eine längerfristige Weiterbeschäftigung. Darüber hinaus hätte Köln nichts dagegen, für die anderen Leihspieler dauerhafte Abnehmer zu finden. Andernfalls droht dem FC in der nächsten Saison ein übergrößer Kader.

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