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Corona verhindert Derby-Rekord – Gisdol trifft auf Debüt-Gegner

Beim letzten Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf saß auf der FC-Trainerbank noch ein gewisser Peter Neururer. So lange ist es schon her, dass diese beiden Mannschaften in der Ersten Liga in Müngersdorf aufeinander trafen. Damals, an Valentinstag des Jahres 1997, gewann der FC dank eines Treffers von Toni Polster und eines Düsseldorfer Eigentores mit 2:0. In diesem Jahr werden beide Mannschaften ein denkwürdiges Derby erleben. Weil keine Zuschauer zugelassen sind, wird es einen Rekord jedoch nicht geben.

Köln – In den bisherigen 22 Bundesliga-Heimspielen des 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf kamen maximal 35.000 Zuschauer nach Müngersdorf. Eigentlich kaum zu glauben, doch der Grund ist einfach: Nur ein einziges Mal haben beide Teams im neuen RheinEnergieStadion gegeneinander gespielt, zu Zweitliga-Zeiten. Vorher fanden die Duelle stets in der altehrwürdigen Betonschüssel statt, die vor der WM 2006 abgerissen worden war. Überhaupt spielte der FC nur ein einziges Mal daheim vor mehr Zuschauern gegen die Fortuna – im letzten Heimspiel in der Saison 2013/14 beim 1:1 in der Zweitliga-Aufstiegssaison unter Peter Stöger. Wäre die Coronavirus-Pandemie nicht gekommen, hätte es nun unter Garantie ein ausverkauftes RheinEnergieStadion gegeben, wie vor fast sieben Jahren, und damit einen neuen Zuschauerrekord für das Derby.

Doch daraus wird nichts. Dennoch hofft der 1. FC Köln einen anderen statischen Wert zu erreichen, der deutlich mehr wert wäre als ein Zuschauerrekord für ein Derby-Heimspiel. Sollte der FC das 46. Aufeinandertreffen mit dem rheinischen Rivalen gewinnen, wäre es der 23. Sieg in einem Pflichtspiel gegen Düsseldorf. Damit hätten die Geissböcke exakt 50 Prozent aller Partien gewonnen, den Klassenerhalt wohl sicher, den Anschluss nach oben potentiell hergestellt und vor allem die peinliche Schlappe aus dem Hinspiel vergessen gemacht. Der leblose Auftritt im vergangenen November war der Tiefpunkt eines kolossalen Absturzes unter Achim Beierlorzer gewesen, auf den schließlich Markus Gisdol folgte und den FC aus dem tristen Tabellenkeller ins Mittelfeld der Liga führte.

Gisdol selbst hat übrigens gute Erinnerungen an Düsseldorf. Der 50-Jährige gab am 5. April 2013 sein Debüt als Cheftrainer in der Bundesliga gegen die Fortuna. Mit Hoffenheim feierte er einen ungefährdeten 3:0-Heimsieg.

2 Kommentare
  1. FC Neukoelln says:

    Auch wissenswert: wenn man die Wurzel aus sämtlichen hier verwendeten, miteinander addierten Zahlen zieht erhält man die wundersame Zahl Pi (π=3.14159265359). Verbindet man dann die namentlich genannten Kölner Trainer in der Reihenfolge ihrer Wirkens miteinander (Malen nach Zahlen), so entsteht die Goldene Spirale des Nautilus, die wiederum durch Pi geteilt Rechtecke genau im Verhältnis des Spielfeldes im Rhein-Energie-Stadion ergibt. Zufall? Wohl kaum! Wer das weiß kann dann problemlos die richtige Aufstellung für das Spiel am Sonntag ableiten. Düsseldorf kann nach Hause fahren.

  2. FC Neukoelln says:

    Auch wissenswert II: wenn man den Stellenwert der Buchstaben H-O-E-G-E-R addiert (=58), dann wiederum die Anzahl seiner Einwechselungen in dieser Saison (4) im Quadrat (=16) subtrahiert erhält man 42 – die Antwort auf alles. Noch Fragen?

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