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„Einen unvergesslichen Helden verloren“: FC trauert um Gerd Strack

Der 1. FC Köln trauert um Gerd Strack. Der ehemalige Kapitän der Geißböcke ist am Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Der Abwehrspieler holte mit dem FC 1978 das Double und feierte 1977 wie 1983 den Gewinn des DFB-Pokals. Strack wurde nur 64 Jahre alt. 

Köln – Große Trauer beim 1. FC Köln. Im Alter von nur 64 Jahren ist mit Gerd Strack am vergangenen Donnerstag einer der erfolgreichsten Spieler der Vereinsgeschichte verstorben. Dies bestätigte der Verein am Freitag. „Der plötzliche Tod von Gerd Strack trifft uns tief. Der gesamte 1. FC Köln hat einen seiner unvergesslichen Helden verloren. Gerd Strack gewann als Stammspieler in der Abwehr den Meistertitel und dreimal den DFB-Pokal mit dem FC. Wir werden ihn nicht nur als Spieler, sondern vor allem als Menschen in Erinnerung behalten, der dem FC immer verbunden geblieben ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, mit der wir gemeinsam trauern“, zeigte sich FC-Präsident Werner Wolf bestürzt über den plötzlichen Tod des ehemaligen Spielers der Geißböcke.

Strack erzielte 44 Treffer für den 1. FC Köln

Der Innenverteidiger absolvierte 332 Spiele für den FC, davon 261 in der Bundesliga. Insgesamt erzielte Strack 44 Treffer im Trikot der Geißböcke. Beim bislang letzten FC-Pokalerfolg über Fortuna Köln (1:0) führte Strack die Geißböcke 1983 als Kapitän aufs Feld. Zudem konnte Strack mit dem FC 1978 das Double feiern. Auch für die Deutsche Nationalmannschaft war Strack aktiv und absolvierte zehn Länderspiele. Mit seinem einzigen Tor zum 2:1-Erfolg gegen Albanien löste er für Deutschland das Ticket zur Europameisterschaft 1984. 1985 wechselte Strack zum FC Basel. Seine aktive Karriere beendete der Spieler bei Fortuna Düsseldorf im Jahr 1988. Seither engagierte er sich bei zahlreichen Fußballschulen im Rheinland.

17 Kommentare
    • hilmo bender says:

      Ich war jünger, in Moers am Niederrhein . Aber Strack und Cullmann, die Schnurrbärte Zimmermann und insbesondere Konopka mit einem Geissbock auf dem Hemd haben mich zu einem Effzeh Fan gemacht . Schon allein aus Opposition denn wirklich jedes Pennerpänz auf der Straße war Glattbach. Also bitte …

    • Dieter says:

      Wie du allerdings auf Hein und Nicot dabei kommst, die waren sicher auch aus den Jungs die 72/73 bei den Profis angekommen sind, aber gerade bei Weisweiler waren die nicht wirklich 1. Wahl und haben selten spielen dürfen, defensiv waren das Cullmann, Konopka, Zimmermann neben Gerd Strack, und erster Mann danach war immer Roland Gerber, in der Saison kam dann Prestin dazu. Aber ist lange her, leider werden die Helden immer weniger…..

  1. Robert DieNiere says:

    Ehrlich gesagt, hat mich diese Nachricht erschrocken. Der Gerd war eine Bank in der Abwehr und hatte technisch richtig was drauf. Auch wenn es aufgrund seiner Größe nicht immer so rüber kam.

    Ich erinnere mich, dass unsere A Jugend Mannschaft von Schwarz Weiß Köln, 1977 ein Verbandsliga Spitzenspiel gegen die A Jugend vom 1.FC Köln spielte. Dieter Prestin machte als 18 jähriger kurz vor Schluß das Siegtor zum 2:1.

    Wer saß im unserem Vereinsheim am Tisch, ganz ruhig und freundlich. Gerd Strack und hat der Jugend geduldig Unterschriften auf Bierdeckeln gegeben. Werde ich nie vergessen.

    R. I. P Gerd Strack…

    Maach et jod, du wors ne jode…unverjesse

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