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Fast der komplette Kader zur Verfügung: Jakobs eine Option

Nach über zwei Monaten Spielunterbrechung steht für den 1. FC Köln am Sonntag das lang ersehnte nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Gegen den 1. FSV Mainz 05 wollen die Geißböcke an ihre Leistungen aus den letzten Partien anknüpfen. Dabei steht Markus Gisdol fast der gesamte Kader zur Verfügung. 

Köln – Vor der Corona-bedingten Spielunterbrechung in der Bundesliga hatte der 1. FC Köln immer mal wieder den ein oder anderen Ausfall eines Leistungsträgers zu verkraften. Neben der schweren Halswirbelverletzung von Rafael Czichos musste Markus Gisdol zwischenzeitlich auch auf Sebastiaan Bornauw und Noah Katterbach verzichten. Gegen Hertha BSC Berlin fiel zudem Kapitän Jonas Hector aus, gegen Schalke 04 musste der Trainer auf Mark Uth verzichten und in Paderborn konnte Jhon Cordoba aufgrund einer Gelbsperre nur zu sehen.

Czichos und Hauptmann müssen sich gedulden

Nach zweimonatiger Pause sind die meisten Blessuren nun aber inzwischen überstanden und auch von Sperren ist der 1. FC Köln gegen Mainz 05 anders als der Gegner nicht betroffen. Der Gäste müssen ihrerseits am Sonntag auf den gesperrten Angreifer Jean-Philippe Mateta sowie den verletzten Keeper Robin Zentner verzichten. Beim FC hingegen könnte sogar der erst kürzlich aus der häuslichen Quarantäne entlassene Ismail Jakobs zu einer Option werden. Nach seiner Infektion mit Covid-19 zeigte der Flügelspieler zwar keine Symptome, durfte auf Anordnung des Gesundheitsamtes trotzdem erst am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Vor der Spielunterbrechung Mitte März gehörte Jakobs zu den Stammspielern im Team von Markus Gisdol. Umso wichtiger wäre es für den Trainer, den sprintstarken Spieler am Sonntag zumindest als Option im Kader zu haben. „Stand jetzt gehe ich davon aus, dass bis auf Rafael Czichos und Niklas Hauptmann der Kader einsatzfähig ist“, erklärte Gisdol am Freitag auf der ersten virtuellen Presskonferenz der Vereinsgeschichte und machte Jakobs damit zumindest Hoffnungen auf einen Platz im Kader. Der ebenfalls mit dem Coronavirus infizierte und inzwischen genesene Hauptmann hingegen muss nach seiner Operation an der Leiste nach wie vor kürzer treten.

Mit seiner Aussage widersprach der Trainer jedoch auch anderslautenden Medienberichten der letzten Tage, die besagten, dass Rafael Czichos bereits am Sonntag wieder auf der Bank sitzen könne. Ein Einsatz für den Innenverteidiger käme dabei aber bei Weitem noch zu früh. Nach seiner schweren Verletzung steigt der kürzlich 30 Jahre alt gewordene Spieler erst in der kommenden Woche wieder voll ins Mannschaftstraining mit ein. Dafür wird Jorge Meré am Sonntag einsatzbereit sein. Der Spanier konnte am Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren, ein möglicher Einsatz gegen Mainz soll aber nicht gefährdet sein.

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