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Regeln und Änderungen: So läuft der Spieltag ab


Wenn die Bundesliga am Wochenende ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt, wird vieles anders sein als noch in der Zeit vor der Coronavirus-Pandemie. Die Partien werden nicht nur ohne Zuschauer stattfinden, sondern unter gänzlich veränderten Rahmenbedingungen. Der GEISSBLOG.KOELN fasst zusammen, was sich alles ändert.

Hennes nicht dabei

Der 1. FC Köln muss in seinen Heimspielen auf Hennes IX. verzichten. Das Maskottchen darf ebenso nicht ins Stadion wie Einlaufkinder, Cheerleader oder DJ Tobias Franzgrote, der zweite Mann hinter Stadionsprecher Michael Trippel. Trippel wird die Arbeit alleine übernehmen, in einer abgespeckten Variante. Hymne ja, Tor-Jingle ja, aber darüber hinaus nur der sachliche Vortrag der Mannschaftsaufstellungen, der Torschützen und Auswechslungen.

Ordner und Polizei sichern Stadion ab

Das Stadion wurde von der Deutschen Fußball-Liga in drei Zonen unterteilt: Innenraum, Tribüne und Außengelände. In jeder Zone dürfen sich jeweils maximal 100 Leute aufhalten. Das von der DFL definierte Außengelände bezieht sich auf das Stadion-Grundstück und wird von 50 Ordnern bewacht. Über die Grundstücksgrenzen hinaus muss die Polizei dafür sorgen, dass es zu keinen Menschenaufläufen kommt. Inwieweit in Köln die Zufahrtsstraßen zum RheinEnergieStadion gesperrt sein werden, ist nicht bekannt.

Die Balljungen und die Desinfektion des Spielballs

Es wird insgesamt nur vier Balljungen geben, die an den jeweiligen Seiten des Spielfelds verteilt sein werden. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Darüber hinaus sollen die im Umlauf befindlichen Spielbälle vor und während der Partie immer wieder desinfiziert werden.

Abstand, Maskenpflicht und Interview-Beschränkungen

Die Mannschaften werden sich auf kürzere Aufenthalte in den Stadien einstellen müssen. Insgesamt sollen die Spieler nur maximale 40 Minuten insgesamt in der Kabine verbringen. Die Besprechung vor der Partie und in der Halbzeit muss unter Einhaltung der Abstandsregel geschehen. Das Einlaufen der Mannschaften auf das Spielfeld wird getrennt stattfinden, es wird keine Begrüßung per Handschlag mit dem Gegner und den Schiedsrichtern geben.

Schiedsrichter

Nicht nur die Spieler, sondern auch die Schiedsrichter müssen sich regelmäßigen Tests auf das Coronavirus unterziehen. Da auch sie am Tag vor einem Spiel getestet werden, können die zwei Tage vorher vorläufig festgelegten Schiedsrichter-Besetzungen noch am Morgen verändert werden. Daher wurde die Regel vorübergehend aufgehoben, dass Referees nicht innerhalb ihres eigenen Landesverbands pfeifen dürfen. So soll eine im Notfall kurze Anreise eines Ersatz-Schiedsrichters gewährleistet werden. Im Kölner Keller wurden zudem Plexiglas-Scheiben zwischen den Arbeitsplätzen installiert, um die Arbeit des VAR zu ermöglichen.

Fünf Auswechslungen? Entscheidung am Donnerstag!

Am Donnerstag trifft sich die Deutsche Fußball Liga erneut virtuell zu einer Mitgliederversammlung. Neben dem sportmedizinischen Konzept steht auch zur Diskussion, ob die FIFA-Empfehlung zu fünf Wechseln pro Mannschaft pro Partie übernommen werden soll. Klar ist bislang: Erfolgen Auswechslungen, darf es keinen Körperkontakt zwischen dem aus- und eingewechselten Spieler und dem ausgewechselten Spieler mit dem Trainerteam und den Mannschaftskameraden auf der Bank geben.

Jubel-Verbot?

Überhaupt soll der Körperkontakt abseits des laufenden Spiels so weit wie möglich eingeschränkt werden. Die DFL empfiehlt daher den Mannschaften auch auf das Abklatschen oder Umarmungen zu verzichten, insbesondere beim Jubeln. Lediglich Ellenbogen- oder Fußkontakte sind erwünscht.

Zwei Sky-Konferenzen im Free TV

Keine Fans im Stadion, viele Fans vor den eigenen Fernsehern: Der 26. und 27. Spieltag wird nicht nur im Pay-TV übertragen. Sky Sport News HD zeigt an beiden Spieltagen die Samstagskonferenz live im Free TV. Das heißt: Das FC-Spiel gegen Mainz am Sonntag wird nicht frei empfangsbar sein. Wann die weiteren Partien der Geissböcke stattfinden werden, ist noch nicht bekannt.

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