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Abstieg perfekt! FC-Frauen müssen wieder in die Zweite Liga

Die Frauen des 1. FC Köln haben auch im dritten Anlauf den Klassenerhalt in der Bundesliga verpasst. Am 22. und letzten Spieltag gelang das Wunder nicht mehr, nachdem die Geißböcke in der Vorwoche ihre gute Ausgangslage mit einer Niederlage in Leverkusen verspielt hatten. Zwar gewann der FC zum Saisonabschluss gegen den SC Sand mit 1:0 (0:0). Trotzdem reichte es nicht, weil parallel der MSV Duisburg in Jena gewann.

Köln – Zum dritten Mal nach 2016 und 2018 müssen die FC-Frauen direkt nach dem Aufstieg in die Bundesliga wieder zurück in Liga zwei. Die Mannschaft von Trainer Sascha Glass hätte eine doppelte Überraschung gebraucht mit einem Sieg gegen Sand und einem Punktverlust des MSV in Jena. Zwar sorgte Amber Barrett mit dem Siegtor (62.) der Kölnerinnen gegen Sand für den erhofften Dreier. Weil Duisburg aber parallel in Jena mit 2:0 (2:0) gewann, blieben die Geißböcke auf dem vorletzten Tabellenplatz und stiegen somit in die Zweite Liga ab.

Der FC dominierte das Spiel gegen Sand nahezu nach Belieben, einzig das Führungstor wollte lange nicht fallen. Erst nach einer Stunde traf Barrett per Abstauber zur Führung. Doch da wussten die FC-Verantwortlichen längst, dass selbst ein Sieg nicht mehr zum Klassenerhalt reichen würde. Parallel führte Duisburg bereits mit 2:0 und spielte nach einer Roten Karte für Jena in Überzahl. So blieb der FC aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter den punktgleichen Konkurrenten aus Leverkusen und Duisburg zurück.

Besonders bitter: Weil die erste Frauen-Mannschaft des FC aus der Bundesliga abgestiegen ist, wird der zweiten Frauen-Mannschaft der eigentlich errungene Aufstieg aus der Regionalliga West in die Zweite Liga verwehrt. Dabei hatte Köln gehofft, im Falle des Klassenerhalts in der nächsten Saison weiter oben in der Tabelle angreifen zu können. Bereits jetzt stehen die Verpflichtungen von Lena Lotzen, Sharon Beck und Mandy Islacker fest. Das Trio hatte auch für den Abstiegsfall bei den Geißböcken unterschrieben, weshalb die Kölnerinnen bereits jetzt als Favoritinnen auf den direkten Wiederaufstieg gelten.

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