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„Das Spiel bei Union war das wichtigste seitdem wir hier sind“

Seit dem Hinspiel gegen Union Berlin hat sich der 1. FC Köln mit 27 Punkten aus 16 Spielen aus dem Tabellenkeller katapultiert. Obwohl die 0:2-Niederlage in der Hauptstadt damals der Tiefpunkt einer schwachen Hinserie war, haben Markus Gisdol und seine Mannschaft an diesem Tag den Grundstein für die folgenden Erfolge legen können. Ausgerechnet im Rückspiel könnte der FC nun den Klassenerhalt perfekt machen. 

Köln – Nur drei Wochen nach ihrem Amtsantritt beim 1. FC Köln erlebten Markus Gisdol und Horst Heldt ihren Tiefpunkt mit dem FC. Mit der 0:2-Niederlage bei Mitaufsteiger Union Berlin rutschten die Geißböcke auf den letzten Tabellenplatz ab und leisteten auch spielerisch einen Offenbarungseid. Danach ging es für den FC aber steil bergauf. Nach der Pleite in der Hauptstadt folgten bis zur Winterpause drei Siege in Folge und fünf weitere im neuen Jahr.

Beide Spiele gegenüberstellen

Auf der bittere Niederlage an der Alten Försterei bauten die Kölner letztendlich ihr Fundament für die folgenden erfolgreichen Wochen. „Dieses Spiel war für mich und uns das wichtigste Spiel seitdem wir hier angetreten sind“, erinnerte sich Markus Gisdol am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Rückspiel. „Aus diesem Spiel haben wir glasklare Erkenntnisse gewonnen. Wir waren damals drei Wochen da und haben nach dieser Partie einen ersten Strich drunter gemacht, was es zu bewerten galt“, erklärte der Trainer. Als erste Reaktion auf die damals zweite Niederlage im dritten Spiel unter Gisdol veränderte der Trainer seine Startformation in der darauffolgenden Partie gegen Bayer 04 Leverkusen gleich auf sechs Position. Unter anderem warf der 50-jährige erstmals Jan Thielmann ins kalte Bundesliga-Wasser und bewies mit seiner jungen Startaufstellung um Noah Katterbach und Ismail Jakobs Mut. Auch ließ Gisdol erstmals Skhiri und Hector gemeinsam auf der Doppel-Sechs auflaufen, nachdem Höger und Verstraete in den Spielen zuvor nicht überzeugen konnten. Inzwischen gibt es an dem eingespielten Duo im defensiven Mittelfeld kein Vorbeikommen mehr.

Zu einer Analyse, was seine Mannschaft inzwischen alles verinnerlicht und auf den Weg gebracht hat, will sich Gisdol im laufenden Saisonendspurt aber nicht hinreißen lassen. Vielmehr hofft der Trainer, dass die Geißböcke nach sechs sieglosen Spielen in Folge gegen Union wieder dreifach punkten können. Denn dann ließen sich die Unterschiede im Vergleich zum Hinspiel einfach erkennen: „Ich glaube wir haben vieles in eine positive Richtung gebracht. Ich hoffe, dass wir im anstehenden Spiel zeigen können, was sich verändert hat. Dann können wir beide Spiele direkt gegenüberstellen.“

Klassenerhalt am Samstag möglich

Nach der aktuellen Sieglos-Serie kann der FC nun im Rückspiel beweisen, wie stabil das Fundament wirklich ist, auf dem die Kölner ihren Erfolg aufgebaut haben. Neben der positiven Entwicklung geht es am Samstag aber vor allem um den Klassenerhalt. Ausgerechnet mit einem Sieg über Union wäre der FC sicher gerettet, sollte Fortuna Düsseldorf gegen den BVB nicht über ein Unentschieden hinaus kommen. Doch selbst bei einem Sieg der Fortuna glaubt Gisdol nicht, dass in Sachen Abstieg noch etwas passieren könnte: „Wenn wir alle zusammen ein bisschen Mathematik walten lassen, wird nicht mehr viel passieren, wenn wir noch einen Sieg einfahren.“ Trotz der großen Chancen, am Samstag den Klassenerhalt perfekt zu machen, gibt es am Geißbockheim aber unabhängig der Coronabestimmungen keine Festtags-Planungen. „Es ist nicht unbedingt sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen was wäre wenn“, sagte auch Geschäftsführer Horst Heldt am Donnerstag. „Es gibt keinerlei Vorplanungen, so etwas ist immer Gift.“ Vielmehr will man am Geißbockheim endlich den letzten Schritt zum Ziel gehen, um all den Rechenspielen ein Ende zu setzen und endgültig für die kommende Bundesligasaison zu planen.

5 Kommentare
  1. Gerd1948 says:

    Ich hab übrigens nachweislich noch 0,0 im Blut,wird sich aber gleich ändern,wenn der Boden trocken ist. Dann raff ich auch wieder was. Besonders Dieters Wörterwirrwarr wird dann wieder einen Sinn ergeben,obwohl,die letzten Statements waren sehr eindeutig.

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