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„Diese Gegentore dürfen uns im Leben nicht passieren“


Der 1. FC Köln hat auch das vierte Spiel nach dem Bundesliga-Restart nicht gewinnen können und sich mit 2:4 (1:2) RB Leipzig geschlagen gegeben. Obwohl die Geißböcke ihr wohl bestes Spiel seit der Unterbrechung ablieferten, schenkten sie die Gegentreffer zu leicht her. Markus Gisdol sah seiner Meinung nach sogar die beste Partie seiner Mannschaft gegen ein Spitzenteam. Die Stimmen zum Spiel gegen Leipzig. 

Rafael Czichos: „Es war ein schönes Gefühl, nach so langer Zeit wieder auf dem Platz zu stehen. Für mich war es auch das erste Geisterspiel, deshalb war es noch ein bisschen ungewohnt. Dass wir das Spiel nicht gewinnen konnten, gibt einen faden Beigeschmack, aber für mich persönlich ist der erste Schritt gemacht. Wir haben in den letzten Wochen viel über die Geisterspiele gesprochen, aber es ist immer etwas anderes, wenn man es selbst erlebt. Wir haben die beiden Gegentore vor der Halbzeit zu leicht bekommen, das müssen wir besser verteidigen. In der zweiten Halbzeit dürfen uns diese beiden Tore im Leben nicht passieren. Dann kannst du gegen so eine Mannschaft nichts holen, selbst wenn du zwei Tore machst. Wir sind sehr gefestigt innerhalb der Mannschaft, aber es nervt uns total, dass wir nach der Zwangspause noch keinen Dreier geholt haben. Wir arbeiten hart daran und ich bin mir sicher, dass wir das am Sonntag gegen Augsburg abhaken können.“

Ein Punkt wäre nicht unverdient gewesen

Jonas Hector: „Wir haben die Gegentore zu leicht hergegeben. Das ist zu einfach, ein langer Ball und eine schlecht abgewehrte Ecke. Da rücken wir zu langsam auf den zweiten Ball nach und sind nicht gut genug gestaffelt. Fünf Minuten nach dem Spiel ist es schwierig zu sagen, woran es insgesamt gelegen hat. Dafür machen wir die Analyse und auf der müssen wir aufbauen.“

Markus Gisdol: „Ich finde, wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, in dem wir richtig an unseren Möglichkeiten gekratzt haben. Wir haben gut dagegen gehalten. Uns war bewusst, was der Gegner kann. Wir haben ein gutes Mittelfeldpressing aufgebaut und es Leipzig schwer gemacht. In Unterzahl bekommen wir dann das 1:1. Der Gegner hat uns für Kleinigkeiten bestraft. Wir waren aber immer gut drin im Spiel. Unterm Strich war es unsere beste Leistung, seit wir wieder spielen. Ich würde auch sagen, dass es unser bestes Spiel unter meiner Leitung gegen ein Spitzenteam war. Das muss man ja auch noch mal anders bewerten. Es war haarscharf, dass wir einen Punkt gegen einen Champions League Klub geholt hätten, der nicht unverdient gewesen wäre.“

Julian Nagelsmann: „Das war kein schönes Spiel. Wir hatten sehr viel Unruhe und waren sehr konfus. Nach dem Ausgleich haben wir ordentlich gespielt, aber zu wenig Ballsicherheit gehabt. Das lassen wir in der letzten Zeit vermissen. Wir sind ein bisschen zu lieb, haben aber doch genug Qualität, um uns genügend Torchancen heraus zu spielen. Wir müssen uns in den nächsten Wochen steigern, sind aber froh, dass wir die drei Punkte haben und wieder auf Platz drei stehen.“

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