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Gisdol schiebt Spekulationen um Cordoba einen Riegel vor


Der 1. FC Köln muss womöglich beim SV Werder Bremen auf seinen besten Stürmer verzichten. Jhon Cordoba laboriert an Adduktorenproblemen. Aufgrund der Transfergerüchte um den Kolumbianer betonte FC-Trainer Markus Gisdol, dass ein eventueller Ausfall des Angreifers nichts mit den Vertragsgesprächen zu tun hätte. In beiden Fällen hofft Köln auf Cordoba.

Köln – Neben Jonas Hector nach dem Tod dessen Bruders und dem gesperrten Florian Kainz wird in Bremen Simon Terodde ausfallen. Das hat Markus Gisdol am Donnerstag bestätigt. Dass auch Jhon Cordoba fraglich ist, liegt an den Folgen einer Blessur aus dem letzten Spiel gegen Frankfurt. „Jhon hat sich in der letzten Partie an den Adduktoren etwas aufgerissen und deswegen in dieser Woche nicht zu 100 Prozent trainieren können“, sagte Gisdol. Sollte er einsatzfähig sein, wird er spielen. Wenn nicht, möchte ich da direkt Spekulationen einen Riegel vorschieben.“

Gisdol meinte damit freilich die fortlaufenden Gespräche des FC mit dem Stürmer über eine Verlängerung des bis 2021 laufenden Vertrages. Die Geißböcke stehen seit Monaten mit dem Angreifer und dessen Berater in Kontakt. Sportchef Horst Heldt hatte bereits vor längerer Zeit erklärt, dass es für diesen Transfersommer zwei Optionen gäbe: eine Einigung über einen neuen Kontrakt oder eine Trennung, um als FC eine stattliche Ablösesumme einzustreichen. Wie hoch diese in der Coronakrise tatsächlich werden könnte, darüber ist man sich auch intern noch nicht sicher. Doch die Verantwortlichen wollen den Stürmer am liebsten halten.

Wir haben kein Zeitfenster definiert

Das sagte Heldt auch noch einmal am Donnerstag. „Wir sind mit Jhon und seinem Berater Christian Wein im Austausch. Wir wollen verlängern. Es gibt Vorschläge, aber wie viele Personalien sind in der jetzigen Phase mit vielen Fragezeichen versehen“, sagte der 50-jährige. Daher habe man sich auch keine Fristen gesetzt. „Wir haben kein Zeitfenster definiert.“ Heldt erklärte, dass es wohl ein Transferfenster bis Anfang Oktober geben werde, in dem Spieler auf dem internationalen Transfermarkt wechseln könnten. Das bedeutet: Die nächsten drei Monate könnten sich gerade hinsichtlich der Personalie Cordoba in die Länge ziehen.

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