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Kader und Aufstellung: Setzt Gisdol personelle Zeichen?


Bei der TSG 1899 Hoffenheim hatte es Markus Gisdol mit drei Wechseln in der Startformation versucht und sogar auf Kapitän Jonas Hector verzichtet. Die erhoffte Reaktion bekam der Trainer des 1. FC Köln von seinen Spielern nicht. Gegen RB Leipzig benötigen die Geissböcke am Montag eine weitaus bessere Leistung als in den letzten Wochen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Setzt der Coach dafür erneut personelle Zeichen?

Köln – Ein Pflichtspiel am Montagabend bedeutete für den 1. FC Köln in der Vergangenheit, dass die Geissböcke in der 2. Liga herumdümpelten. In dieser Saison ist es das erste Montagsspiel für den FC in der Bundesliga. Entsprechend hat Gisdol auch die Abläufe angepasst. Am Sonntag um 15 Uhr kam das Team zum Abschlusstraining zusammen. Am Montag ist ein Anschwitzen am Vormittag geplant, ehe der Spieltagskader in ein Tageshotel zieht und um kurz nach 19 Uhr im RheinEnergieStadion erwartet wird.

Markus Gisdol muss daher, wie schon am Mittwoch gegen Hoffenheim, das Geheimnis um seinen Kader erst am Montag lüften. Kehrt Rafael Czichos für den gesperrten Sebastiaan Bornauw in den Kader zurück oder erhält Youngster Robert Voloder den Vorzug? Wird der bei der TSG angeschlagene Dominick Drexler mit dabei sein? Oder beruft Gisdol gar jemanden ins Aufgebot, der zuletzt keine Chance erhalten hatte? Nach dem 1:3 in Hoffenheim hatte der FC-Coach angekündigt mit der Mannschaft über vielen Fehler zuletzt sprechen zu müssen. Am Montag wird sich zeigen, ob die Analyse auch personelle Konsequenzen nach sich ziehen wird.

Klar ist: Die Spieler werden sich nicht noch einmal eine derartige Schläfrigkeit leisten können wie phasenweise gegen Hoffenheim. Gisdol fordert eine Rückkehr zu 90-minütiger Konzentration und Stabilität, gegen die offensivstarken Leipziger wichtiger denn je. Jonas Hector könnte dafür nach einer Pause unter der Woche zurück in die Startelf rücken. Das Ziel: etwas Zählbares gegen RB, denn ein Punktgewinn gegen Leipzig wäre nicht nur ein Signal nach dem mühseligen Kölner Restart in die Liga, sondern auch eine Erleichterung in der Tabelle. Denn da Bremen mit sieben Punkten aus drei Spielen und Düsseldorf mit dem Sieg unter der Woche gegen Schalke wieder Bewegung in den Abstiegskampf gebracht haben, darf sich der FC aufgrund seiner zahlreichen verpassten Chancen in den letzten Spielen noch immer nicht sicher fühlen.

12 Kommentare
  1. FC Neukoelln says:

    Ich finde es wird Zeit das etwas abgetragene „Spürbar anders“ durch Dieters Bonmot von gestern zu ersetzen: „Deine Anspruchslosigkeit geht mir auf den Sack“.
    Das fett hintern auf der Trainingsjacke und Leipzig pullert sich ein.

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