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Kaderplanung beim FC: Gerüchte aus Spanien und Frankreich

Horst Heldt steht in diesem Sommer vor einer schwierigen Aufgabe beim 1. FC Köln. Nicht nur, dass der Geschäftsführer seinen ab dem 1. Juli 36-Mann starken Kader ausdünnen muss. Gleichzeitig steht der 50-jährige vor der Herausforderung, die Geißböcke mit gezielten Verstärkungen in der Bundesliga konkurrenzfähig aufzustellen. Gerüchte über potentielle Neuzugänge gibt es aus Frankreich und Spanien. Doch ihr Wahrheitsgehalt ist fragwürdig.

Köln – Wie sieht das Gesicht des 1. FC Köln in der Saison 2020/21 aus? Diese Frage wird Horst Heldt in den kommenden Wochen beantworten müssen. Klar scheint, dass nicht viele neue Gesichter in der kommenden Spielzeit am Geißbockheim aufschlagen werden. Zwar kehren Stand jetzt zahlreiche Leihspieler zurück, doch längst nicht mit allen plant der FC für die kommende Saison.

Selbst, wenn die Coronakrise die Marktwerte deutlich nach unten gedrückt haben dürfte, wird der FC erst Spieler verkaufen müssen, um selbst in Sachen Neuverpflichtungen aktiv werden zu können, von Ablösesummen ganz zu schweigen. Ein solcher Spieler soll Florent Mollet vom HSC Montpellier sein. Wie die Zeitung Le Républicain Lorrain berichtet, soll der FC neben Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 an dem offensiven Mittelfeldspieler interessiert sein. Mollet gilt als technisch starker Zehner und kam in der abgebrochenen Saison in der Ligue 1 auf sechs Treffer und drei Vorlagen. Schon im vergangenen Sommer wurden die Kölner mit Ellyes Skhiri bei Montpellier fündig. Eine Verpflichtung des 28-jährigen würde von Seiten des FC zwar für den Fall Sinn machen, sollten sich die Geißböcke über einen Verbleib von Mark Uth nicht mit Schalke 04 einig werden. Doch Mollet besitzt bei Montpellier noch einen Vertrag bis 2022 und dürfte von den Franzosen ebenfalls nicht für kleines Geld abgegeben werden – insofern scheint es unwahrscheinlich, dass Uth zu teuer sein könnte, Mollet aber erschwinglich.

FC mit Interesse an Schalker Leihspieler?

Neben Mollet tauchte in dieser Woche noch ein anderer Name rund um das Geißbockheim auf. Wie die Zeitung Mundo Deportivo berichtet, soll sich der 1. FC Köln für Jean-Clair Todibo interessieren. Seit Januar spielt der Innenverteidiger auf Leihbasis beim FC Schalke 04 und kommt dort in der laufenden Rückrunde auf acht Einsätze. Die Königsblauen haben den 20-jährigen aktuell vom FC Barcelona ausgeliehen, werden sich die geforderten 25 Millionen Euro Ablösesumme aber nicht leisten können. Gleiches gilt freilich auch für den FC, weshalb einzig eine Leihe des jungen Franzosen in Betracht käme. Sollte Barcelona zu einem weiteren Leihgeschäft bereit sein, käme eine Verpflichtung Todibos aber wohl einzig dann in Frage, wenn Jorge Meré den FC im Sommer tatsächlich verlassen sollte. Neben den Kölnern sollen aber auch der SSC Neapel, der FC Watford sowie der FC Southampton Interesse an dem französischen Junioren-Nationalspieler haben.

23 Kommentare
  1. Gerd1948 says:

    Mal rein logisch überlegt. Barca will meines Wissens nicht weiter verleihen. Nicht an Schalke. Warum dann an uns? Mag ja sein, dass der FC da angefragt hat, aber da sind halt dann andere vor und vllt ja auch einer der 20-25 Millionen bezahlt, oder eben ausleiht mit Kaufpflicht, das neue Modell jetzt.

  2. Norbert Neuheisel says:

    Bei den abzugebenden Spielern spielt der FC jetzt Pokerrunden, bei denen er stets die schlechteren Karten hat. Das sollte endlich mal eine Lehre für die Zukunft sein, nämlich weniger Masse dafür mehr Klasse zu holen.

  3. kalla lux says:

    Jetzt kommt sie wieder,die Zeit der „ENTEN“ und der „irgend etwas muss ich meinen Lesern ja bieten“
    Zeit. Wir werden jetzt Wochenlang solche Gerüchte,Halbwahrheiten usw lesen.
    Aber ohne vorher auch nur ein bisschen eingenommen zu haben,kann man schreiben was man will.
    Da wird nix passieren,weder Leihe noch sonstwas, den selbst die Leihgebühren sind bei dem 36 Mann Kader zu hoch.
    Und wen man dann noch sieht das Spieler für 1,5 Million weggegeben werden die 4 gekostet haben,
    dann fragt man sich eh was das ganze soll. Und Gerd,selbst wen eine Leihgebühr eingenommen wird,wird diese minimal sein. Sonst würde sie erwähnt!

    • Gerd1948 says:

      Hm, denke da am Anfang was von 2 Millionen erwähnt war beträgt die Leihgebühr tatsächlich 500000. :-) Ich hatte ja am Anfang noch gehofft ,dass auf die 2 Millionen was Leihgebühr drauf kommt. Auf jeden Fall Minusgeschäft gemacht. Wenn ich diese Misswirtschaft dann noch in Zusammenhang bringe mit meiner zeitig abgebuchten Dauerkarte, dann pinkelt mir son Alcotester noch ans Bein, der wahrscheinlich gerade mal 3×7 ist.

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