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Kölner Meister-Kapitän wechselt zu Fortuna Düsseldorf

Mit der U17 des 1. FC Köln wurde Sebastian Papalia Deutscher Meister. Der einstige Kapitän der Meistermannschaft stieg im vergangenen Sommer zur U19 unter Trainer Stefan Ruthenbeck auf. Doch nun verlässt der 18-jährige die Geißböcke. Am Freitag verkündete er seinen Transfer zu Fortuna Düsseldorf.

Köln – Er stach aus der U17-Meister-Mannschaft hervor. Nicht nur, weil Papalia als Kapitän nach dem Finalsieg über Borussia Dortmund die Meisterschale in die Höhe stemmen durfte. Auch, weil der Youngster zwischen den anderen B-Junioren durch sein erwachsenes Auftreten und Körperbau auffiel. Diesen Vorteil konnte Papalia in der vergangenen A-Junioren-Saison aber nicht mehr für sich nutzen. In Kölns U19 blieb dem Meister-Kapitän häufig nur die Rolle des Jokers, der meist erst in der Schlussphase eines Spiels zum Einsatz kam.

Nun sucht Papalia woanders sein Glück. Der 18-jährige wechselt zur neuen Saison nach Düsseldorf. Bei der Fortuna wurde er am Freitag präsentiert. Frank Schaefer, einst lange Jahre beim FC, lotste Papalia in die Landeshauptstadt. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und auf die nächsten Schritte in meiner jungen Karriere“, schrieb der Mittelfeldspieler bei Instagram. „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die den Wechsel ermöglicht haben, und beim 1. FC Köln für fünf lehrreiche Jahre.“ Papalia war im Sommer 2015 von Fortuna Köln zum FC gewechselt und hatte mit der U17 und der Deutschen Meisterschaft seinen ersten Titel gefeiert.

3 Kommentare
  1. Gerd1948 says:

    Bin gespannt, ob da der Schritt zurück nach vorne führt. Der jüngere Jahrgang hats natürlich gerade von der B in die A verdammt schwer, weil es eben gerade so gut läuft und wir klasse Mannschaften und Spieler haben.

      • Klio says:

        Papalia wechselt vom westdeutschen U19-Meister zu einer Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga. Das kann man durchaus als einen strategischen Schritt zurück sehen: nicht ganz so große mannschaftsinterne Konkurrenz, dafür wahrscheinlich bessere Chancen auf Einsatzzeiten. Und die sind im diesem Alter besonders wichtig.

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