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Neun Kilometer weniger! FC-Profis verweigern die Laufarbeit

Der 1. FC Köln kann seit der Corona-Unterbrechung keine Spiele mehr gewinnen. Die 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Union Berlin war bereits das siebte Spiel in Folge ohne Sieg. Damit konnten die Kölner ohne Zuschauer noch keinen einzigen Dreier einfahren. Für Ausreden ist es mittlerweile zu spät, denn die aktuelle Situation ist längst keine Ergebniskrise mehr. Die Lehren des Spiels.

Geschichte des Spiels: Vor dem Spiel gegen Union Berlin erklärte Markus Gisdol, bereits auf der Rückfahrt aus Augsburg gespürt zu haben, dass seine Mannschaft am Samstag den Sack endlich zu machen wolle. Die ideale Vorlage dazu lieferte dem FC an diesem Tag Erling Haaland, der in der fünften Minute der Nachspielzeit zum Dortmunder Sieg in Düsseldorf traf. Ein Sieg über Union hätte demnach den sicheren Klassenerhalt für die Geißböcke bedeutet. Doch Markus Gisdol schien sich in seinen Spielern getäuscht zu haben. Die einzigen, die an diesem Tag einen wirklichen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen wollten, waren die Gäste aus Berlin.

Pechvogel des Spiels: Das letzte Mal stand Jan Thielmann im ersten Spiel nach der Corona-Pause gegen den 1. FSV Mainz 05 in der Startelf. Seither kam der 18-jährige einzig gegen RB Leipzig zu einem Joker-Einsatz. Gegen Union Berlin allerdings nominierte Markus Gisdol den Youngster wieder von Beginn an – doch 15 Minuten vor dem Anpfiff verschwand der Rechtsaußen kopfschüttelnd mit Adduktorenproblemen in der Kabine und nahm im Anschluss in Trainingskleidung auf der Tribüne Platz. Mit Thielmanns kurzfristigem Ausfall musste Gisdol am Samstag auf gleich drei seiner Youngster verzichten, mit denen ihm Ende letzten Jahres die sportliche Wende gelungen war. Denn zuvor hatten bereits Noah Katterbach und Ismail Jakobs passen müssen.

Zahl des Spiels: Es war eines der vorherrschenden Themen und das wohl größte Problem unter Ex-Trainer Achim Beierlorzer. In fast jedem Spiel liefen die Geißböcke weniger als ihre Gegner. Während Beierlorzer die Problematik trotz offener Ansprache nicht in den Griff bekam, schien Gisdol seine Mannschaft spätestens im Winter-Trainingslager in Benidorm auch von der Physis her auf Bundesliga-Niveau gebracht zu haben. Doch davon ist seit der Corona-Unterbrechung nichts mehr zu spüren. Bislang spulten die Kölner in jeder Partie weniger Kilometer ab als ihr Gegner. Gegen Union Berlin erreichte dieser Unterschied am Samstag seinen Tiefpunkt: Ganze neun Kilometer rissen die Berliner mehr ab als der FC und hatten so gesehen fast einen Spieler mehr auf dem Feld.

Pfiff des Spiels: Sekunden vor dem Spielende hätte Mark Uth gerne einen Elfmeter bekommen. Der Angreifer wurde im Strafraum unsanft zu Boden gestoßen. „Wenn man es auf den Bildern sieht, ist die Szene meiner Meinung nach noch klarer, als ich es gefühlt habe. Es hätte Elfmeter geben müssen, aber das hat sich der Schiedsrichter nicht getraut“, sagte Uth unmittelbar nach der Partie. Die Pfeife von Martin Petersen blieb in der vierten Minute der Nachspielzeit stumm, ehe er wenige Sekunden später die Partie beendete und somit auch dem VAR keine Gelegenheit mehr gab sich einzuschalten. Freilich hätten die Geißböcke mit der letzten Szene des Spiels gerne noch für den Ausgleich gesorgt, eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Unparteiischen lag jedoch nicht vor. Uth hatte den Körperkontakt allzu gerne angenommen und sich nach vorne fallen gelassen.

Zitat des Spiels: „Egal, was es im Moment ist, aber es muss weg.“ (Rafael Czichos auf die Frage, worin die aktuelle FC-Krise begründet liegt)

Erkenntnis des Spiels: Die Spieler des 1. FC Köln fügen sich dieser Tage als Grusel-Kabinett in die Geisterspiele ein. Sämtliche positiven Eigenschaften, die den FC vor der Corona-Unterbrechung so stark gemacht hatten, sind inzwischen genauso verschwunden wie die Zuschauer von den Rängen. Fehlende Laufbereitschaft, Mangel an Kreativität in der Offensive oder Schlafmützigkeit bei den immer wieder zu einfachen Gegentoren – Gisdol sprach am Samstag offen aus, woran es vorrangig liegt: Die Spieler sind aktuell nicht bereit den Extrameter zu gehen. Sind es die Körper, die die Laufleistungen nicht zulassen? Sind es die Köpfe, denen bei dem fast erreichten Klassenerhalt die letzte Motivation fehlt, da die Saison austrudelt mit dem FC im Niemandsland der Tabelle? Es scheint, als sei die Motivation, bei einem scheinbar gesicherten Mittelfeldplatz noch einmal alles aus sich heraus zu holen, irgendwo zwischen Quarantäne und Heim-Training verloren gegangen.

94 Kommentare
  1. Roland Ludwig says:

    Es liegt nicht an der Motivation. Es liegt nicht daran dass man nicht vor Zuschauern spielt.
    Es liegt an der fehlenden Qualität!
    Und an einem Trainer, der nicht erkennt was gut lief und was man hätte verbessern können.
    Vielleicht waren die Erfolge unter Gisdol nur Zufall. Jedenfalls tut er nicht viel dafür dass sie sich wiederholen. Im Gegenteil: Man hat das Gefühl er reagiert immer nur und hat keinen Plan!
    z.B. als er im Spiel gegen Augsburg Katterbach brachte, nachdem Schmitz den Foulelfmeter bzw. den Freistoss der zu diesem führte mit einleitete.. Da wäre schon wieder fast zu spät gewesen! Nur Horn hat ihn gerettet. Vor allem fehlt ihm irgendwie der Mut , er scheint die Alten aufzustellen weil er dann denen die schuld geben kann, was er heute in der PK auch gemacht hat. Da kannst du auch einen Pappkameraden an die Seite stellen. Er muss es vorher besser wissen nicht immer nur nachher!

  2. Max Moor says:

    Corona hin Corona her .. 9Km ist heftig und das liegt nicht an Corona. Entweder sind die schon im Urlaub oder die Spieler begreifen nicht um was es geht . Es kann nicht sein das Cordoba fast immer der einzigste ist der Top ist und andere Städte digitale versagen . Die Spiele waren zum abgewöhnen und die Gegner keine Top Mannschaften . Aber selbst gegen die Unten geht nix . . Warum sind die meisten so lustlos ? Warum wollen die nicht ? Warum verdienen die dafür soviel Geld ? So wie die sich präsentieren , ist nur noch Cordoba und Modeste gefragt .. Shkiri wollte Marseille .
    . Bornauw ist noch gefragt und Modeste und dann ist schon Game Over . Wie kann man nach Platz 10 noch so abrutschen gegen diese Teams … Der Trainer muss paar Spieler Raus schmeißen die nicht mitziehen !!!!

    • Roland Ludwig says:

      Alibi Aktionen bringen nichts, denkst du ernsthaft dann spielt die Mannschaft besser. Es wurde versäumt im Training richtig zu arbeiten!
      Jakobs hat wieder Muskelprobleme!
      Und man hatte Glück dass Corona kam!
      Denn Czichos und Katterbach waren damals langfristig ausgefallen und dennoch wird es immer schlimmer.

  3. Max Moor says:

    Herr Ludwig , so in etwa stimmt es . Es fehlt nicht nur an Qualität sondern auch an Mut . Der Trainer muss wenn er Schmitz runter nimmt und es nicht läuft , nicht 1 zu 1 wechseln sondern gleich Modeste rein , 2.Stürmer und das Mittelfeld mal Beine machen und umstellen das es läuft . Wir warten ja Regelrecht, das Wir den Arsch voll bekommen das sehe ich bei kein anderes Team so übel . Köln stellt sich seid 3 Jahren richtig dämlich an und das ist schon in der 2.Liga so gewesen .

    • Roland Ludwig says:

      Genau so ist es. Dieses Abwarten dass der Gegner das erste Tor schießt hat mir so dermaßen nicht gefallen unter Beierlorzer. Dann stellt sich Armin veh nach den 5 Niederlagen hin und sagt noch in die Kameras er hätte nicht mehr erwartet. Wenn ich Präsident gewesen wäre, hätte ich den Veh damals auf der Stelle entlassen.
      Das ist doch ein Alibi. Marco Höger sagt dann nach dem Rauswurf von Beierlorzer dass mit Gisdol ein neuer Impuls kam. Geht es noch ? Ist es verwunderlich dass wenn man die ersten Spiele herschenkt dass es dann umso schwerer wird wieder in die Saison reinzufinden.
      Man hat schon vor Corona aufgehört anständig zu arbeiten. Die letzten drei Spiele vor Corona haben mir schon nicht gefallen, obwohl man da zwei davon gewonnen hatte. Aber wie? Nur mit Glück! Man muss das Spiel in des Gegners Hälfte verlagern, das fängt mit dem Spielaufbau an. Da hat Leistner z.B. so viele Fehler gemacht, und Gisdol bringt ihn immer wieder oder Schmitz auch auf links-

        • Roland Ludwig says:

          Alles Ausreden, keine Verantwortung übernehmen, dann verbietet der kölsche Klüngel dem Cordoba noch die Elfmeter zu schießen. Das passt alles zusammen.
          Horst Heldt hatte vom Einzug des Leistungsprinzips gesprochen, das war auch so als er die Jungen brachte, aber als die dann die ersten Fehler machten waren sie es auch die zuerst ausgewechselt wurden. Gisdol muss die Jungen stützen so wie Heldt es tut!

          • Jhen says:

            Beispiel Katterbach, der hat bisher erst ein gutes Spiel gemacht und eines das so einigermaßen ging, ansonsten war er nur schlecht und wurde trotzdem immer wieder aufgestellt. Also das mit den Jungen stimmtn so nicht.

  4. Max Moor says:

    Dann setzt der Trainer immer auf Schmitz und andere die immer versagen und gibt andere keine Chance . Ich sehe auch kein Konzept aufn Platz . Also ich erkenne kein System im Spiel, Spielen ja nur nach hinten oder langer Ball zum Gegner. . und dann hüpft da sone Vollbärtiger durch das Tor .. Halleluja wie oft der in sein Nest schaut . Und er ist schon wieder drinn

  5. Max Moor says:

    Was mir noch auffällt , das Wir immer sone Angst Fussball spielen mit 7 Spieler hinten und 1 vorn und es ist immer das selbe ..Die Gegner Spielen , Köln guckt zu und Peng ! Führen die Gegner Verlieren Wir .. Führt Köln Verlieren Wir auch ….. Das Team ist mir zu Doof, Cordoba tut mir echt leid . Modeste ebenso.

  6. Roland Ludwig says:

    Ja weil keiner den Ball haben will, es fehlt so jemand wie Tosic. Wieso stellt er den rexhbecaj nicht öfter auf, der hat nur gespielt wenn Hector verhindert war. In den Spielern wo er gespielt hat war er besser als Hector in seinen Spielen, trotzdem ist Hector gesetzt.j Rexhbecaj ist kein Tosic aber er macht es besser als Drexler oder Kainz oder auch Hector. Selbst auf außen macht er es nicht schlecht.

    • Dieter says:

      Es fhelt einer wie Tosic ? Es fehlt nicht nur einer wie Tosic, was fehlt ist vor allem Geld. Ohne entsprechende Erhöhung des Budgets , was eine erhebliche Erhöhung der Einnahmenseite vorraussetz müssen wir den Anspruch darauf reduzieren das wir ein ständiger Abstiegskandidat sind , es fehlt an Qualität in allen Mannschaftsteilen. Ist ja auch kein Wunder , man brauch nur schauern was wir auf dem Transfermarkt holen. Entweder haben wir das Geld für den Wunschspieler nicht und leihen , oder wir nehmen was gerade da ist und keinen Anspruch auf ein höheres Gehalt hat. Der Rest der uns auf Dauer BL tauglich machen würde ist für unsd finanzielles Tabuland ! Die Stadionreihe hier im GBK hat die strukturellen Probleme die eine andere Mannschaft möglich machen würde gut aufgezeigt, wenn man hier selbst etwas darüber schreibt wird man von den FC Romantikern die vom investorfreien FC träumen der im RES mit immer 50.000 Zuschauern und fast 10 Mio Stadionmiete mit Jugendarbeit dauerhaft BL und ab und Europaliga spielt. 50+1 ist das oberste Gebot und das Geißbockheim ist unverhandelbar, auch wenn es längst nicht mehr einer modernen Sportanlage eines Bundesligisten entspricht. Ja dann müssen wir halt den Anspruch auf die 2. Liga alle paar jahre, oder gar noch schlimmer reduzieren, wenn die ko Kriterien so gesetzt sind ! Und der Vorstand tut genau das , was diese Träumer und der Mitgliederrat als Prämisse ausgeben ! Pech gehabt !

      • Roland Ludwig says:

        Völliger Blödsinn dass nur Geld fehlt! Es fehlt einzig Kompetenz! Der FC macht sich seit 30 Jahren seine Substanz selber kaputt durch beschissenes Management!
        Tosic z.B. wollte ein gewisser Herr Overath nicht haben, am Ende ging er nach der Leihe wieder. Der Betrag der für ihn hingeblättert hätte werden müssen war unter 10 Millionen Euro. Aber es haben immer Leute beim FC das Sagen, die keine Ahnung haben.

  7. Michael H says:

    Wie gesagt, der Trainer scheint keinen wirklichen Zugriff auf die Mannschaft (mehr) zu haben.

    Zudem, schaut euch mal die Entwicklungen an. Nachdem Katterbach, Jakobs und Thielmann eine Chance gegeben wurde, spielten sie erst überraschend gut. Dann fielen sie in ein Loch. Okay, junge Spieler. Da kann das passieren.

    Aber soviel hier auch derzeit über Leistner gelästert wird. Die ersten Spiele vom ihm waren beeindruckend. Und Uth spielte nach seinem Wechsel auch erst vernünftig.

    Was haben sie alle gemeinsam? Einen starken Leistungsabfall. Und wer hat sowas zu verantworten? Der Trainer (und/oder der Sportdirektor, abhängig vom Einzelfall).

  8. Huey L. says:

    Hier wird mal wieder alles in Frage gestellt, was vor kurzem noch richtig war. Die einzige Konstante, die beim FC scheinbar immer greift, ist hier wieder eindrucksvoll nachzulesen. Erst wird ein „Denkmal“ (in diesem Fall Gisdol) aufgebaut, um es dann bei nächster Gelegenheit mit Vehemens einzureißen.
    Rückblickend war halt das eine Denkmal größer, das andere kleiner und bei manch einem wurde schon der noch nicht fertige Sockel umgestürzt… .

    • FC Neukoelln says:

      Eventuell sind diejenigen, die das denkmal errichten nicht dieselben, die es einreissen? Es gibt glaube ich eine ganze Menge Leute, die positive Entwicklungen richtig bewerten und lobend hervorheben.
      Und dann sind da diejenigen, die nur darauf zu warten scheinen, dass die nächste Delle kommt um verbal all das niederzubrennen, was gerade mühsam errichtet wurde. Ich habe das gestern vielleicht etwas barsch mit gewissen Nagetieren verglichen, die wenn sie wollten sogar süß und niedlich sein könnten, es aber vorziehen, die Kloake ihrer eigenen (geistigen) Ausscheidungen zu ihrem natürlichen Habitat zu machen. Davon muss sich natürlich niemand angesprochen fühlen – kann aber :-) Ich meine damit explizit natürlich nicht diejenigen, die hier berechtigte, von mir aus auch derbe Kritik anbringen.
      Und schliesslich sind da noch jene, die selbst in erfolgreichen Zeiten immerzu den Teufel an die Wand malen (bzw. den LOSERVEREIN ausrufen), damit sie sich im späteren Falle des Misserfolges als den Propheten präsentieren können, der das alles immer schon hat kommen sehen. Das ist in etwa so, wie ständig zu hinterfragen, warum man überhaupt lebt, wenn man sowieso irgendwann sterben muss.

  9. Frank Buschmann says:

    Also die Beiträge von RL und MM sind ja eher Slapstick.
    Die Verantwortung von HH sehe ich nicht, was hat er mit der Leistung auf dem Platz zu tun?
    Aus dem was er vorfand hat er in der Kürze der Zeit viel gemacht.
    Und der Trainer?
    Ist irgendwie auch arm dran. Er stellt die Spieler auf, die er hat.
    Andere wie zb Risse scheinen ja leistungsmäßig überhaupt keine Role mehr zu spielen.
    Auch wenn ich die Leistung auch bedenklich finde im Moment, Hagen HH und MG den Klassenerhalt geschafft, was nach dem 14 Spieltag utopisch erschien.
    Und das ist das was zählt.
    Nächste Saison hat der Fc es noch schwerer, 36 Lizenzspieler sind dann schon da, wobei davon 10 – 12 keine Rolle spielen und das zurecht.
    ansonsten muss der FC weiter kleine Brötchen backen, es ist einfach kein Geld da.

  10. Oliver Hartmann says:

    Mit Gisdol kann man verlängern. Aber nur jahresweise. Denn so muss auch immer der Trainer liefern. Der Vertrag hat natürlich keine Ausstiegsklausel.
    Heißt also :sitzt der Trainer auf der Straße bekommt er keinen Cent mehr.

  11. aldie says:

    Meine Frau erklärt mich langsam für bekloppt :-(
    2/3 der Spieltage, schlechte Laune. Dann noch die Tageskarten-Kompensation, dass alles für Spieler die uns Fans solche Auftritte anbieten. So langsam glaub ich meiner Frau ;-)

  12. Andreas Bartelmes says:

    Schauen wir uns die letzten Spiele Augsburg und gestern an, sind wir nicht in der Lage aus Ballbesitz in der Abwehr vernüftige Offensivaktionen zu gestalten. Wir sind fußballerisch und von der Athletik einfach nicht gut. Abends schaute ich Bayern gegen Gladbach, alleine die Spritzigkeit der Akteure und Ballbehandlung ist ein riesiger Unterschied zu Union und uns, vor allem uns. Keinerlei Ideen, Cordaba reibt sich vorne als Ringkämpfer auf – erinnert mich an die Abstiegssaison. Tja, wo soll man anfangen, da ist viel zu viel. Ich behaupte, dass wir gegen Mainz/Düsseldorf/Berlin vor Zuschauern nicht solche Spiele abgeliefert hätten – aber das ist ja nur Theorie. Wenn ein Czichos von fehlender geistiger Frische spricht, ist das schon traurig. Hey, das sind Profis – hier geht es ums Überleben in der Bundesliga! Gisdol hat mit seiner defensiven Art auf Balleroberung und Konter vor Corona gut funktioniert, aber Berlin, Frankfurt etc waren nicht gut in Form. Gisdol hatte doch den sichtbaren Unterschied zum Union Hinspiel angekündigt – na dann wurde er vor der Mannschaft sehr enttäuscht. Wenn aber die Tatsachen – 9 km weniger Laufleistung – vorliegen, brauche ich mich über fehlende Anspielstationen im Mittelfeld auch nicht zu wundern. Hoch und weit aus der Abwehr spielen ist keine Bundesliga. Uth ist total ausser Form. Es fehlt die spielerische Bindung nach vorne – Drexler ? Kainz mit Abstrichen, Zerstörer Shkiri kein Mann fürs Kreative, Hector total neben sich. Die Formkurve sagt nichts posivites für die nächsten drei Spiele. Selbst wenn wir drin bleiben sollten, kannst Du so nächstes Jahr nicht in der Bundesliga spielen. Horn, gegen Augsburg noch top, hätte den Ball im Fünfer gegen Berlin haben müssen. Läuft raus, stoppt ab, und fängt sich den Treffer. Er wird selbst wissen, dass es sein Fehler war. Er hat zu starke Formschwankungen.

  13. Stephan says:

    Bin mal gespannt wie hoch wir gegen Leverkusen verlieren. Mit der aktuellen Leistung könnte das eine erhebliche Klatsche geben.
    Heldt sollte genau überlegen wie er vorgeht, sollten wir mit der Leistung in die neue Saison starten rollen beide Köpfe. Ich hoffe er findet eine Lösung die uns nicht wieder so einen Saisonbeginn bescherrt.

  14. Reiner Ziegler says:

    Auch wenn ich jetzt einen gewaltigen Shitstorm ernte. Ich wage es trotzdem.
    Mit Podolski würden wir nicht so erbärmlich spielen. Der kann doch tatsächlch mal einen Gegenspieler ausspielen und hat einen vernünftigen Schuss. Er ist Lichtjahre besser als Kainz.
    Jakobs könnte bei ihm lernen
    Ich hätte ihn zurückgeholt, wenn er tatsächlich auf Gehalt verzichtet hätte.

  15. Gerd1948 says:

    Hier beachten viele nicht dass es Zeit brsucht wenn man ( ne dazu junge) Mannschaft entwickeln will.Das der derzeitigen es an Qualität fehlt ist offensichtlich.Also muss man ,wie es Frank sagt händeringend versuchen ca 10 Spielern,den Laufpass erteilen und möglichst ein paar Milliönchen an Ablöse kassieren,etwa für Mere oder Sörensen.Dann müssem halt die 1-2 Neuverpflichtungen sitzen,oder man kommt mit dem aus,was man hat und macht die Spieler besser,was man auch erwarten darf ,besonders bei Thielmann,Katterbach,Jakobs Bornauw Aber ja,man muss auch Timo Horn besser machen entweder mit Druck oder und mit mem neuen Anreiz,nem neuen Trainer. Jedenfalls will Gut Ding Weile haben also lasst Gisdol und Heldt mal machen.Der Überblick ist jetzt da und es werden hoffentlich rigoros Leute aussortiert,aber nicht von uns,sondern von Gisdol.

    • Stephan says:

      Aktuell seh ich keine jungen Leute. Werden entweder nicht mitgenommen, sind verletzt oder sitzen auf der Bank. Sorry aber alles was Gisdol so richtig gemacht hat, macht er nun falsch. Entweder er rudert zurück oder muss gehen. Ganz einfach.

    • Dieter says:

      Gerd das Hauptproblem hast du aber auch noch nicht wirklich geblickt , oder ? Ein Blick auf die Transfermarkt Tabelle und du bist sofort im Bilde darüber das wir Personal haben was sogar 3 Plätze höher in der Tabelle steht wie wir an Marktwert haben. Die überall fehlende Knete ist das Problem, so lange das sich nicht nachhaltig ändert (ich weiß ich wiederhole mich) werden wir genau dort zwischen Platz 11 und 18 immer landen, Außnahmen bestätigen die Regel. Natürlich ist die Theorie mit jungen Spielern das immer wieder aufzubauen gut, aber das alleine reicht nicht, nur Freiburg schafft das schon ein paar Jahre, aber Freiburg ist da diese Ausnahme, ansonsten …Fahrstuhl (aber da landen die auch wieder) Du musst also beides tun, Jugend und….wachsen, finanziell wachsen……siehe Gladbach, aber das hatten wir schon alles. Ohne das kannst du Spieler hin und her schieben, Trainer wechseln, am Schluss ist das Ergebnis immer gleich ! Ich nehme an das die DFL nicht plötzlich einen TV Vertrag aushandelt der uns als neues Fussball mekka noch England übertrumpfen lässt und vereineigene Stadien aus dem Boden schießen wie Plize weil die Clubs hunderte Millionen an TV Geldern bekommen, wie es ja in UK passiert, ein Aufsteiger >120 Mio, damit ist schon was möglich wie man gesehen hat, aber so ? Der Aderlass an Qualität wird weiter gehen.

      • Gerd1948 says:

        Doch,ich blick das schon,aber eins nach dem anderen.Erst konsolidieren vor allem mit der Kontinuität in der sportlichen Führung.Dann das Leistungszentrum boran treiben,ich denke das kriegen wir jetzt.Dann noch mal alles ausloten was ein eigenes Stadion betrifft. Das wir vom Marktwert da landen wi wir landen ist doch ne tolle Trainerleistung gerade.Ich bin erst mal zufrieden,wenn wir ein paar Jahre stabil um Platz 11 mitspielen.

  16. OptiPitt says:

    Das FC-Spiel ist deswegen so miserabel, weil kein spielbares Konzept seitens des Trainers vorliegt, welches mit dem vorhandenen Spielermaterial möglich ist! Die Spieler wissen schon vor Spielbeginn, dass es schief gehen wird und genauso läuft es dann auch. Das ganze untere Drittel der BL ist auf dem gleichen eher schwachen Level wie der FC. Zum Glück sind wieder 2-3 schlechtere Teams vorhanden die absteigen. Als Gisdol anfing galt, dass neue Besen gut kehren! Inzwischen sind er und auch die Neuzugänge eingewöhnt und was anfangs gut lief, läuft gar nicht mehr. Wieso fallen die Leistungen und die Spielbereitschaft aller Spieler derart rapide ab? Evtl. könnte doch ein Mannschaftspsychologe hilfreich sein. Aber der wird nicht kommen, da seine Meinung ungemütlich sein könnte für die Verantwortlichen. Also FC immer weiter wie gehabt oder doch nicht? Es geht nur, wenn der Trainer das schafft, was ich im ersten Satz geschrieben habe. Und dann mit Fachwissen und Kontinuität in den Führungspositionen über viele, viele Jahre (wie Gladbach, Freiburg,..,) : Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen! Come on FC, ich wünsche dir über viele, viele Jahre Fachleute auf den verantwortlichen Positionen im Verein.

  17. FC-Freund says:

    Man kann ja verlieren, aber bitte nicht so! Da ist das Wochenende mal wieder gelaufen! Und auf diese Weise die Klasse eventuell zu halten ( noch nicht mal aus eigener Kraft) gibt einem im Hinblick auf die nächste Saison kein gutes Gefühl um es Mal vorsichtig zu sagen. Warum immer wieder diese Lauffaulheit? Warum immer wieder das Fitnessproblem ? Und dann diese Qualität am und mit Dem Ball….. einfach grausam das anzusehen. ( Das machen die Teenies beim FC-Bayern Dreimal besser.) Tja wenn die Kondition besser wäre , hätte man auch mehr Präzision im Abspiel und bei der Ballannahme. Das kann bis zum Saisonschluss nicht mehr viel besser werden, ( in der kurzen Zeit). Augen zu noch dreimal sich eine aufs Maul geben lassen und hoffen am Ende auf Platz 15 rauszukommen , denn Relegation mit so einer Truppe …….

  18. kalla lux says:

    Da wird über Spielprinzip,Trainer,Neuzugängen diskutiert…..
    Aber das Kernproblem sind die Spieler und was da in ihrem Kopf vorgeht.
    Und das wäre….?
    Wir sind doch eh gerettet,warum soll ich laufen,bekomme ja eh keinen Ball….usw…
    Was wir leider im Moment sehen ist das ware Gesicht mancher Spieler,die einfach satt sind.
    Und dieses Satt beziehe ich jetzt nicht aufs Geld,eher auf den „Ruhm“.
    Dieses wir haben doch schon fast alles geleistet,warum jetzt noch weiterackern,laufen,spielen.
    Sowas sieht man heute oft auch in der freien Wirtschaft.
    Erst hui dann pfui,ist so die letzten Jahre auch bei großen Vereinen oft vorgekommen.
    Nicht umsonst hat der BL Primus oft den Herr Heynckes holen müssen, weil die Spieler da auch einfach abgeschaltet hatten,mit dem was sie erreicht hatten zufrieden waren.
    Das ist ein Motivations problem,beim FC wie auch bei anderen.
    Schnell was erreichen ,danach kann man sich ja auf dem geleisteten ausruhen.
    Sagt leider auch viel über die Mentalität dieser Truppe aus.

  19. Ulrich Treimer says:

    Saison 2017/18: Totalversagen der Mannschaft und Abstieg. Saison 2018/19: 3 (!) Krisen in einer Spielzeit in der 2 Liga (Keiner weiß bis heute warum). Saison 2019/20: Totalversagen am Anfang über 14 Spüiele und Totalversagen in den letzten 10 Spielen (bis zum 34. Spüieltag gerechnet, denn da kann nichts mehr kommen).
    So etwas ist einmalig im Profifußball. Mehrere Trainer haben sich an dieser Truppe versucht und ich glaube nicht, dass es alles Fußballidioten waren. Und wir haben auch nicht schlechtere Fußballer als viele andere Mannschaften in der Liga. Also fehlt es vielen Spielern an Charakter und Willen. Sie sind schlicht und einfach zu faul ihren Job zu machen. In der Corona-Pause haben sie sich die Eier geschauckelt.

    • Hennes48 says:

      Kurz und bündig…sehe ich exakt auch so! Diese Lauffaulheit und Lethargie ist unbeschreiblich und ärgert mich jedes WE seit drei Jahren…kein Willen und keinerlei Gier erkennbar…nur jedes Mal viele Worte und Phrasen nach einem weiteren Lustlos Auftritt…unerträglich!!!

    • Dieter says:

      H.Treimer, ich glaube sie liegen da falsch, das verhält sich wie bei vielen Menschen mit dem Wetter. Derzeit glauben die aller meisten Menschen das sich Dürrephasen bei uns breit gemacht haben , und das die Dürre immer schlimmer wird. Nun das ist absolut falsch. nach etwa 15 Jahren zwischen 1990 und 2005 wo es am 100 jährigen Schnitt orientiert sehr viel geregnet hat ist die Niederschlagsmenge in Mitteleuropa wieder áuf das Normalniveau von davor angepasst, was wir also erleben ist der Normalzustand , das belegen alle langjährigen Messstationen in Mitteleuropa die seit mindestesn 1890 Regenmengen erfassen. So ähnlich ist das mit dem Fußball und dem FC. Wir haben einen Kader der vom Wert der Spieler auf Rand 15 der Tabelle der Bundesliga steht, und für solch eine Mannschaft ist das was derzeit passiert der absolute Normalzustand. Wir hatten vor einigen Jahren auch mal so eine Hochphase die zur Europaliga führte, aber das war nur ein kurzes Aufflackern und die Realität holt uns dann wieder ein.Schwache Phasen wechseln sich mit straken Phasen ab wo man aber überlicherweise auch dann keine Chance gegen die Top 8 der Liga hat, und man kämpft um den Abstieg. Egal ob sie nun neues Trainer holen oder im Kader immer wieder rotieren, sie werden nirgends einen Messi oder Thiago finden, denn die spielen wo anders ! Also Totalversagen ist völlig falsch, sondern das ist halt das was Teams die da unten stehen immer wieder passiert ! Schauen sie die anderen da unten, da läuft das genauso ! Als FC Fan der seit fast 50 jahren zum FC fährt blutet einem das Herz, aber rein realistisch ist das nunmal der Zustand 2020, und die Tabelle von Transfermarkt.de lügt ganz selten, in Richtung ende der Saison korrigiert sich das Tabellenbild fast immer ähnlich der Tabelle dort !

      • SebN says:

        Es gibt sie also doch: FC-Fans, die mit einem sachlichen und realistischen Blick auf den Verein die Lage beurteilen können!

        Schade, dass diese gegenüber der kölschen Großmannsucht in der Unterzahl zu sein scheinen und vom lauteren qualifizierten Geschrei überlagert werden.

        • Dieter says:

          In jungen Jahren standen wir da wo heute der BVB oder die Bayern standen in Deutschland, leider muss man sich heute mit den Realitäten halt abfinden das scheinbar auch Niemand im verantwortlichen Bereich da im Verein ein Interesse hat den Zustand heute zu ändern.

        • FC Neukoelln says:

          Schade nur, dass Du Deinen Kommentar beim Falschen gesetzt hast :)
          Dieter ist bekennderder Leugner des Klimawandels und widerspricht damit 99,9% sämtlicher dazu forschender, wissenschaftlicher Institutionen weltweit – soviel zum „sachlichen und realistischen Blick“.
          Sein Vergleich mit dem FC hinkt also gewissermassen… um die Situation beim FC dann aber doch richtig einzuschätzen. Ich gebe Dieter recht damit, dass es sich bei uns derzeit nicht etwa um Totalversagen handelt, sondern dass wir derzeit als Aufsteiger unserem Kaderwert entsprechend (15. Platz) sogar relativ erfolgreich spielen.

          • SebN says:

            Mag ja sein, dass er beim Klimawandel falsch liegt und der Vergleich daher auch nicht passt.
            Darum geht es hier aber nicht! Und die Einschätzung zum Fußball ist richtig im Gegensatz zu dem sonst hier reichlich zu lesenden Blödsinn.

          • Dieter says:

            Vielleicht lernt ja so eine Quatschtüte wie Neuköln mal aus meinem Vergleich das man mit Quatschen keine Realitäten ändert, man kann noch so oft behaupten das der FC keine Fahrstuhlmannschaft mehr hätte, die Tabelle holt uns wieder ein, man kann noch so oft behaupten das wir Düürne haben, die Messwerte der Wetterdienste lassen sich nicht täuschen ! Glaube versetzt vielleicht Berge , aber verschiebt keine Fakten !

          • FC Neukoelln says:

            OK, jetzt leugnest Du, lieber Dieter, plötzlich wieder keinen Klimawandel, nachdem Du erst vor 4 Tagen im Zusammenhang mit einer Rassismus-Debatte von Klimahysterikern!, einer „völlig bekannten“ Thunberg/Reemtsma-Verschwörung!! (dazu noch von Kinderschändern!!! und gewaltbereitem, linken Rassismus!!!!) gesprochen hattest.
            Zu dem von Dir velinkten Text: Kachelmann schreibt ja selber, dass er zu den in Zukunft zu erwartenden Niederschlagsmengen überhaupt keine Prognose abgeben kann. Von Dir zu behaupten, die Befürchtung zunehmender Dürrephasen sei absolut falsch ist also überhaupt nicht belegt. Kachelmann dokumentiert die Vergangenheit seit 1890. Ob es in Zukunft im gleichen Maße wie bisher wiederkehrende, natürliche Schwankungen der Niederschlagsmengen geben wird, oder diese sich parallel zum Klimawandel verändern werden ist überhaupt nicht Teil von Kachelmanns Ausführungen. Die Angst vor zunehmender Dürre ist also genauso berechtigt wie sie übertrieben ist. Wir wissen es einfach nicht.

          • Dieter says:

            Meine Aussage bezieht sich auf den Artikel der nur auf Daten der Vergangenheit beruht , nur das kann man wirklich als Fakten an sehen, und das ist belegt. Ob da jetzt irgenwer von Prognosen spricht , den Weltuntergnag herbeiredet oder einfach nur blödes Zeug labert ist dabei unerheblich, das ist alles Kaffesatz ! Und die Fakten sind wie sie sind ! Die Dummheit der FFF und dieser dummen Tussi von Thunberg anzusprechen hat nicht, aber auch gar nichts mit Aussagen zu Klimawandel zu tun, die Forderungen dieser Sekte sind einfach nur Dumm und dienen nur dem eigenen Gewinn , das seh ich nach wie vor so und habe nie was anderes behauptet. Die ganze Sippe bringt uns keinen mm näher an Umweltverträgliche Technologieen und die Diskussion ist nicht zielführend. Aber es ist typisch für dich andere immer wieder mit Behauptungen in bestimmte Ecken zu stellen und Unterstellungen aufzubauen in dem du Dinge. Kinderschänder war wieder ein ganz anderer Zusammenhang, das war eine Diskussion zu Rassismus beim Interview mit Jacobs, und ja, sehr wohl ist das Thema Kindesmissbrauch absolut vergleichbar und auf Augenhöhe zum Rassismus zu sehen, die Forderung war das die DFL auch dieses Thema mal auf die Tagesordnung für eine Aktion nimmt. Aber du wirfst alles in einen Topf was dir irgendwie nicht passt und baust Szenarion auf die in dem du andere Personen so ungefähr als klimaleugnender Rassisten darstellst die zu dumm sind alle wissenschaftlichen Abhandlungen über Klimawandel zu deuten und immer nur unsachlichen und unrealistischen Blödsinn erzählen. Dazu würde ich auch noch über linken Rassismus reden, nein, ich sprach bei dem Artikel von Rassismus von links, rechts und islamistischem Rassismus. Du bist also der typischer Hetzer der sich immer die Worthülsen zusammensucht um dandere anzugreifen. Ich ahtte übrigends von dir gefordert das du dich klar gegen jegliche Form von Rassimus äußerst, also über rechten, islamistischen aber auch über linken Rassismus und Terrorismus. Aber da hast du dich wohl geweigert !

          • FC Neukoelln says:

            Du müsstest mir und – falls noch irgendjemand folgen kann – den anderen noch kurz erläutern, was Deiner Auffassung nach „linker Rassismus“ ist.
            „Aber es ist typisch für dich andere immer wieder mit Behauptungen in bestimmte Ecken zu stellen und Unterstellungen aufzubauen in dem du Dinge. “
            …kritisch hinterfragst???

          • FC Neukoelln says:

            „Ich ahtte übrigends von dir gefordert das du dich klar gegen jegliche Form von Rassimus äußerst, also über rechten, islamistischen aber auch über linken Rassismus und Terrorismus. Aber da hast du dich wohl geweigert !“

            Wolltest Du mich etwa „in bestimmte Ecken stellen“ und „Unterstellungen aufbauen“?
            Hehe. Spaßvogel.

          • Dieter says:

            Neuköln das du linken Rassimus nicht kennst ist aber übel. Rassismus ist nichts anderes wie Vorurteil + Macht. Macht definiert sich als auch als ein Gefühl der Stärke von Gruppierungen , ein gutes Beispiel für linken Rassismus ist an der Rigaerstr. in Berlin zu erkennen, wenn man dort mit Gewalt gegen Polizisten (ACAB) vorgeht ist das nichts anderes wie Rassimus, wenn man die normalo Heteros Kapitalisten als Feindbild aufbaut ist das Rassismus, auch die antisemitische Haltung der linken Szene ist schon seit den grünen Gründerjahren durch enge Bindung zur PLO und deren Feindbilder durchaus bekannt, um ein paar Beispiele zu nennen . Und jetzt Sonntagsmodus , genug erklärt !

          • FC Neukoelln says:

            Ganz ehrlich – nach Deinen erneuten, abenteuerlichen Ausführungen wünschte ich, es wäre dauerhaft bei Dir „Sonntagsmodus“.
            Ich habe Dir ja schon das ein oder andere Mal recht gegeben und werde das auch weiterhin freudig tun – solltest Du Dich in mancherlei Hinsicht nicht weiterhin um Kopf und Kragen reden. Wenn man wissen möchte was das Ergebnis ist, wenn einem das Gehirn zufällig in die Fritteuse fällt: bitte schön. Es hilf einfach zu wissen, wann man lieber die Klappe halten sollte. Aber Du hast es ja auch so offenbar ganz gut ins Rentenalter geschafft.
            Solltest Du mal in Berlin sein gib Bescheid. Ich geh dann mit Dir einen total normalen, heterosexuellen, kapitalistischen Cappuccino trinken in der Rigaer – selbstverständlich unter Polizeischutz – haha!!
            Nur noch kurz fürs Protokoll: sich für die Rechte Palästinas einzusetzen bedeutet übrigens noch lange nicht, Antisemit zu sein. Nur weil ich neulich bei Edeka war breche ich deswegen nicht automatisch mit unserem Hauptsponsor REWE. Du bringst da ganz gehörig was durcheinander.
            Gute Nacht Dieter. All Cats Are Beautiful.

  20. Matthias says:

    Viele Gründe werden genannt, zutreffende oder nicht zutreffende!
    Ein Argument dabei ist auf jeden Fall zutreffend: ohne Moos, nix los!!!
    Ich bin vom Grunde her auch gegen Investoren. Mittlerweile habe ich aber einsehen müssen, soll der fc noch Mal bessere Zeiten erleben, müssen neue Einnahmequellen erschlossen werden.
    Aber die gibt es wohl zu viele Ewiggestrige in unserem Verein. Diese verhindern z.B. neue Einnahmen und eine wirtschaftlich sinnvolle Verlagerung des Stadions samt Leistungszentrum!

    • Boom77 says:

      Über Investoren lässt sich zumindest mal ersnthaft nachdenken. Folgendes sollte man aber bedenken:

      1. Wenn man anfangs einigermaßne frei in dem sein will, wofür das Geld von dem Investor investiert wird, braucht man einen Scheich oder Chinesen, der den FC als „Hobby“ oder „nettes Spielzeug“ oder als „saubere Werbung für sein menschenrechtswidriges Regime“ ansieht. Denn nur einem solchen Investor ist die Rendite egal. Der gibt einem das Geld, wie Eltern ihren Kindern um Bonbons zu kaufen. Da muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass diese Leute aus Regimen kommen, mit denen man ja eigentlich wenig bis nichts zu tun haben will, da sie Menschenrechte mit Füßen treten etc. Zudem ist man früher oder später auch dessen Launen ausgesetzt (siehe z. B. 1860 München), denn „wer die Musik bestellt“, nimmt sich mit zunehmender Zeit vermehrt das Recht raus, zu entscheiden, „was gespielt wird“ und Ahnung vom Fußball haben diese Leute nicht.

      2. Man nimmt keinen Scheich oder Chinesen, sondern einen „richtigen Investor“. Der will aber eine (durchaus üppige) Renidte für das Geld, was er investiert, sehen. Kein „richtiger Investor“ schenkt dem FC Geld und will keine Gegenleistung (Rendite) dafür. Dann muss man sich als FC-Fan aber darüber im Klaren sein, dass viele der Fans (vielleicht auch mancher, der hier kommentiert), die sich jetzt (womöglich schon derzeit gerade so) noch ein Ticket fürs Stadion oder eine Dauerkarte leisten können, dies in Zukunft nicht mehr können. Denn mit einem Stehplatz für € 17,50 auf der Süd wird es dann vorbei sein… vermutlich mit Stehplätzen insgesamt, weil man mit denen keinen Gewinn macht. Die Ticketpreise werden steigen (siehe viele von Investoren geführte Premier League Clubs) und auch vieles andere im Stadion und rund um den FC wird teurer werden.

      Das sollten diejenigen, die nach Investoren rufen, stets im Kopf behalten. Wenn die Mehrheit der Mitglieder und Fans vor diesem Hintergrund für Investoren sind, soll man es angehen. Kein einziger, der heute nach Investoren ruft (z. B. der Dieter) soll sich dann aber später darüber beschweren, dass er mit den Begleiterscheinungen, die der „Investor“ dann eben mit sich bringt, nicht zufrieden und einverstanden ist. Dann heißt es für viele dieser Leute, einfach schön die Klappe halten und zwar dauerhaft und den Fc einfach nur 3 Minuten in der Sportschau anschauen.

      Jetzt kann ja jeder selbst entscheiden, was er wie möchte.

      • SebN says:

        ganze Disskussion um Investoren und Anteilsverkäufe wird aus meiner Sicht regelmäßig total verkürzt und polemisch geführt. Warum wird dabei eigentlich immer nur auf Hoffenheim, Leipzig, Wolfsburg und Leverkusen oder ausländische Klubs wie PSG, ManCity und die ganzen anderen komplett von einzelnen Investoren geführten Klubs geschaut?

        Ich bin der Meinung, dass ein Blick auf den FC Bayern München zeigt, wie es auch gehen kann. Die haben jeweils 8,33 % der Anteile an der AG an die langjährigen Partner Adidas, Allianz und Audi (alle sogar mit Hauptsitz regional in Bayern) verkauft und liegen damit sogar problemlos innerhalb der 50+1 Regel.

        Für den FC könnten das vegleichbar REWE, RheinEnergie und Ford sein, alle mit Unternehmenssitz in Köln. Und was die Angst vor dem Mitspracherecht für Anteilseigner angeht: REWE stellt aktuell bereits den Vorsitzenden des Aufsichtsrates und das gerade mal für ein leicht überdurchschnittliches Trikotsponsoring.

        Ich denke man sollte in dieser Thematik nicht immer nur Schwarz/Weiß sehen. Es ist klar, dass niemand einen asiatischen Milliardär möchte, der als erstes den Geißbock durch einen Drachen ersetzt. Es gibt aber wie oben dargestellt auch andere Möglichkeiten und Beispiele. Und warum nicht mal eine Scheibe vom seit mehreren Jahrzehnten souveränen deutschen Branchenführer abschneiden?

          • SebN says:

            Natürlich hat das eine andere Größenordnung als bei den Bayern. Aber wenn in Köln das Thema Investoren aufkommt, zucken alle zusammen und beharren auf vollkommener Ablehnjng, weil man immer nur den verrückt gewordenen Oligarchen oder den arabischen Staatsfonds sieht und vollkommen außer Acht lässt, dass es auch andere Modelle gibt.

            Aber bei allen Themen rund um die Weiterentwicklung des Klubs stehen wir uns in Köln ja auch gerne selbst im Weg. Warum muss ein neues NLZ zwingend am Geißbockheim liegen? Warum ist der Standort des Stadions heilig? Ich bemühe gerne erneut den Blick zum Branchenführer nach München. Der neue FC Bayern Campus (NLZ) liegt nicht an der Säbener Straße, sondern am anderen Ende der Stadt. Die Allianz Arena ist bereits das dritte Stadion am dritten Standort in der Bundesligageschichte der Bayern. Jeder dieser Standortwechsel war ein absoluter Quantensprung für den Verein.

            Und für ein weiteres Beispiel eines erfolgreichen Stadionbaus an neuem Standort, womit sich wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und damit einhergehend auch sportlicher Erfolg deutlich jenseits unseres FC konsolidiert haben, müssen wir nicht weit gucken. Ich beziehe gerne die Prügel dafür, aber man muss auch mal der Wahrheit ins Auge sehen: M’Gladbach.

            Und was passiert in Köln? Auf Fanartikel wird das Zitat von Franz Kremer gedruckt „Tradition hat nur dann einen Sinn, wenn auch der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist“. Die Realität sieht aber komplett anders aus. Es wird nach der Bewahrung der Tradition geschrien und dabei 25 Jahre als Fahrstuhlmannschaft auf eine Teilnahme am internatinalen Wettbewerb gewartet. Ich werde wohl nie verstehen, welche Tradition durch eine Weiterentwicklung des Klubs verloren gehen soll!?

            Der aktuelle Vorstand hat jedenfalls viel Applaus bekommen für seine Aussage, der FC solle der beste Klub in Deutschland ohne Investoren sein. Wenn das Ziel dann in 15 Jahren erreicht ist und man dabei im Mittelfeld der 3. Liga steht, bin ich mir sicher, dass der Applaus deutlich geringer ausfallen dürfte.

            Im heutigen Spitzenfußball ist es nun mal so, dass wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und sportlicher Erfolg sich gegenseitig ganz wesentlich bedingen und das wird sich auch nicht mehr umkehren lassen. Für alle denen das nicht passt, gibt es ja den Dorfklub um die Ecke.

            Ich plädiere jedenfalls für eine konsequente Weiterentwicklung des FC, die auf wirtschaftlicher Vernunft und Nachhaltigkeit basiert, sich dabei aber keine Denkverbote und Grenzen selbst auferlegt.

          • Boom77 says:

            Das Problem bei dem von Dir – nennen wir es mal „Bayern-Modell“ – ist aber auch folgendes:

            Auch die genannten REWE, Ford und RheinEnergie wollen etwas für ihr Investment. Das sind Wirtschaftsunternehmen, die ihr Geld dem Fc nicht einfach schenken. Sicherlich wird das, was die wollen, nicht darin bestehen, dass man weiterhin auf dem Triktot steht, den Stadionnamen prägt oder den Fuhrpark ausrüstet. Das haben die nämlich schon. Wäre das das Ziel, wäre ein Anteilsverkauf auch der falsche Weg.

            Denn machen wir mal eine einfache Rechnung auf und sagen, die geben uns für die Anteile jeder 25 Mio. Tun wir nun vereinfacht so, dass das bisherige Sponsoring jeweils 5 Mio. im Jahr einringen würde. Dann wäre das nach dem sechsten Jahr schon ein nicht so dolles Geschäft für uns. Sprich, nur um „Sponsorengeld“ zu bekommen, muss man keine Anteile zu verkaufen. Zumal man sich damit auch verbaut, bessere Sponsorenverträge „an Land zu ziehen“. REWE und RheinEnergie z. B. würden es ungern sehen, wenn man einen anderen, besser zahlenden Trikotsponsor oder Stadionnamensgeber wählen wollte und dann als Anteilseigner sich sicherlich dagegen stellen.

            Ergo: Was wollen die? Auch eine Rendite. Und die Wege im Profifußball mehr Geld zu generieren und die Rendite zu erwirtschaften, sind nunmal begrenzt. Ich denke, das würde auch auf die Ticketpreise gehen. Meine Meinung.

  21. SebN says:

    Und schon wieder wird nach ein paar schlechten Spielen nach einem neuen Trainer geschrien. Total egal dass das einzig realistische Saisonziel, welches zwischenzeitlich schon fast unerreichbar schien, erreicht werden wird.

    Am besten verpflichten wir jetzt einen jungen, unverbrauchten Trainer, der zwar keine Bundesligaerfahrung hat, dafür aber bei einem kleinen Zweitligisten mit toller Spielidee relativ erfolgreich ist. Zur Not wird halt auch eine Ablöse gezahlt. Dieses Erfolgsrezept hat ja schon zwei Mal ganz hervorragend funktioniert.

    Dass es in Köln immer der ganz schnelle und ganz große sportliche Erfolg sein muss und null Geduld vorhanden ist im Umfeld, ist das Hauptproblem dieses Vereins. Es gehört noch nicht mal viel Erinnerungsvermögen dazu, um zu erkennen, dass die letzt erfolgreiche Zeit war, als ein Trainer und ein Sportdirektor 4 Jahre lang kontinuierlich arbeiten konnten. Und da war auch nicht immer alles schön und es gab Phasen, wo sehr unansehnliche Spiele abgeliefert wurden. Im erste Bundesligajahr unter Stöger wurde der Klassenerhalt mit gerade 34 erzielten Toren (drittschlechteste Offensive) und 9 Mal 0:0 erreicht.

    Und Horst Heldt als Sportchef ist für den FC ein absoluter Glücksfall. Er hat eine dermaßen erfolgreiche Arbeit vorzuweisen, von der man in Köln nur träumen kann. Stuttgart hat in 4 1/2 Jahren unter ihm 2 Mal die Champions League (inkl. Deutscher Meister) und 2 Mal die Europa League erreicht. Schalke war in sechs Jahren mit Horst Heldt 3 Mal in der Champions League und 3 Mal in der Europa League, einmal Pokalsieger. Dass seine Zeit in Hannover mit den ganzen Machtspielchen eines Herrn Kind nicht erfolgreich war, würde ich ihm nicht anlasten.

    Also bitte nicht schon wieder Personaldiskussionen! Wir erleben gerade ein völlig normales Leistungstief eines Aufsteigers. Die jungen Spieler, auf die man in Zukunft setzen will und muss, haben gerade halt auch mal eine Formkrise oder mit Verletzungen zu kämpfen, aber die spielen alle ihre erste Saison überhaupt im Erwachsenenbereich.

    Jeder, der jetzt wieder einen Trainerwechsel fordert oder gleich die ganze sportliche Führung tauschen will, hat vollkommen den Verstand verloren!

    • Michael H says:

      Wir immer in Köln. Da wird blind am Managementstab festgehalten, weil es eine Kölner Vergangenheit gibt.

      Wie wäre es, sich mal mit den Realitäten auseinanderzusetzen? Nee, das wäre ja Arbeit. Lieber weiter in seiner eignen Traumwelt leben. Wo bleibt Podolski, nicht? Und unter Overrath war ja auch nicht alles schlecht. Und was ist eigentlich mit Schumacher? Der sollte Torwarttrainer werden. Unser Toni…

      • SebN says:

        Wenn man einen Beitrag nicht versteht, bitte nicht kommentieren!

        Es wird ja eben nicht an der Führung festgehalten, sondern beim ersten Gegenwind immer gleich nach einem Wechsel geschrien. Und die Kölner Vergangenheit von Heldt als Spieler spielt da auch keine Rolle, sondern sein eindeutiger Nachweis erfolgreicher Managementarbeit in anderen Vereinen über einen längeren Zeitraum.

        Und eine Kölner Vergangenheit von Gisdol ist wohl eher eine Legende!

    • Nils Stehr says:

      Moin Moin da gebe ich dir vollkommen Recht, ich denke auch man muss jetzt mal Geduld haben die Saison zu ende bringen und noch ein zwei Punkte hohlen und zur neuen Saison mal alles hinter fragen. Vielecht auch sich von dem ein oder andere alten trennen und die jungen mehr in die Pflicht nehmen.

    • Dieter says:

      2 Kommentare höher ahb ich den eigentlich Grund aus meiner Sicht erklärt, muss ihnen aber Recht geben, dieses Geschreie nach neuem Trainer und Sportmanager nützt absolut gar nicht , den es behebt das eigentliche Problem nicht, auch andere Spieler die im Gehaltsband des FC liegen verbessern nichts, nein dieser Aktionismus verschlechtert vor allem unsere finazielle Situation, da werden Abfindungen gezahlt und man gibt Geld aus was man nicht hat. Das ist genau der falsche Ansatz um dauerhaft in der Liga zu bleiben, Kontinuität und….vor allem mehr Geld gezihlt für Spieler die das Team verbessern. Aber das Geld haben wir bei derzeitigem Konzept absolut nicht, deswegen müssen wir so zufrieden sein oder unsere Einnahmesituation nachhaltig verändern.

    • FC Neukoelln says:

      Super Kommentar SebN!
      Es ist einfach unbegreiflich, wie schnell sich hier immerzu der Wind dreht, wie oft jetzt schon wieder „Gisdol raus!“ oder ähnliches zu lesen war. Es ist zum heulen – sobald wir gute Ansätze zeigen, spielen wir nicht erfolgreich genug. Spielen wir aber erfolgreich, ist der Spielstil zu unansehnlich – wie unter Schmadtke/Stöger. Die dann allen ernstes und bis zum heutigen Tage öffentlich zerrissen werden dafür bzw. deren Erfolge nachträglich dem Zufall zugeschrieben und nicht etwa einer erbrachten, grossartigen Leistung. Wertschätzung ist und bleibt einem grossen Teil der Kölner Fans scheinbar dauerhaft verwehrt. Es sei denn sie äussert sich in einer gekränkten Überhöhung des ewig Gestrigen, die keine Luft zum Atmen lässt für ein heute, hier und jetzt. Man kann Franz Kremer auch ehren, ohne ihn dabei ständig herbeisehnen zu müssen.
      Es gibt glücklicherweise genügend Leute, die das realistisch einschätzen und eine grundsätzliche Begabung zu positiver Verstärkung haben. Aber das sind naturgemäß nicht immer die Lautesten. Das umso tönendere, nicht aufhören wollende, endlose Gequäke nach sofortigem Erfolg wird dabei oft mit Beispielen aus dem oberen Tabellendrittel angeführt. Was – huch! – dabei jedoch nahezu quasi immer übersehen wird, ist der Umstand, dass genau jene Vereine Kontinuität in der Geschäftsführung und nicht selten auch auf dem Trainerstuhl vorzuweisen haben.
      Eventuell ist das hier in der Kommentarleiste des GBK aber auch ein verzerrtes Bild. Man kann sich seine Gesprächspartner ja leider nicht immer aussuchen, und ja – da scheint es irgendeinen mysteriösen Zusammenhang zu geben zwischen nicht verstehen und dafür umso lauter krakeelen :-)

  22. Ulrich Treimer says:

    Stellt für Dienstag und Mittwoch bitte eine Kerze auf. Wenn Bremen oder Düsseldorf eine Sensation schaffen, gehen wir in die Relegation und auch da hätten wir keine Chance.
    Man sollte jedem unserer Profis einmal die Laufarbeit der Düsseldorfer zeigen und dann die Gehälter von März bis September zumindest halbieren.

  23. Sascha Evers says:

    Ja sehe ich auch so. Würde mich nicht wundern, wenn wir alle 3 Partien verlieren. Oft wird hier im Forum das fehlende Geld angesprochen, aber Teams wie Paderborn (die kämpfen wenigstens), Düsseldorf oder Freiburg (seit Jahren) machen es ja vor, wie man mit bescheidenen Mitteln in der Buli bleibt. Zumindest versuchen die alles mit Leidenschaft. Was auffällt ist, das es kaum Spielszenen gibt die auch klappen. Bei der 3 Ballstaffette ist man die Pille los. Gestern gab es viele Szenen, wo nie ein einfacher Doppelpass klappt. Alle im Leistungsloch, kaum einer mit normalem Niveau. Wenn man wüsste woran es liegt, könnte man es abstellen. Aber diese Leistungsschwankungen und Wellen in einer Saison sind kaum zu erklären. Was auffällt: vor Corona wurde vorne draufgegangen, vorne attackiert. Wir laufen keinen Gegner mehr vorne an. Haben wir schlechter oder soviel weniger trainiert als alle anderen? Ist es wirklich die Psyche? Bereitschaft alles zu geben? Auf alle Fälle kann man es normal nicht erklären. Wir verlieren am Anfang alle Spiele, dann kämpfen wir und holen 10 Siege aus 12 Spielen und jetzt wieder 7 Spiele ohne eine Chance. Und vor allem nie zu null.

  24. Ulrich Treimer says:

    Die Basis für ein ordentliches Spiel ist immer die Laufbereitschaft. Wenn die nicht vorhanden ist, dann will keiner den Ball haben, keiner gewinnt ein Sprintduell und dann sieht es so aus wie zur Zeit. Das Spiel war schlechter als das in Saarbrücken. Halt ein fauler Haufen. Ohne Druck lassen die sich hängen, da bist du als Trainer die ärmste Sau.
    Der Mannschaft fehlt nicht die spielerische Klasse sondern die Charakterliche.

  25. wiwakoe says:

    Bis auf die 5 oder 6 Spieler die auch Leistung bringen sollen nur noch die Nachwuchs Talente spielen und die Stars zu Hause bleiben. Warum? Weil verlieren kann man auch mit dem Nachwuchs. Nur brauchen die sich dann keine Vorwürfe machen zu lassen aber vielleicht gewinnen wir mit dem Nachwuchs auch mal und wenn nicht hat der Verein wenigstens die Auflaufprämie gespart und die Stars haben mal Zeit über sich und ihre Leistungen nachzudenken. Manche Spieler haben es nicht verdient überhaupt BL. Zu spielen und für ihre schlechte Leistung auch noch sehr gut bezahlt zu werden.

  26. Hennes48 says:

    Neben der unfassbar kaum vorhanden Laufbereitschaft, die nichts mit Qualität oder Gehalt der Spieler zu tun haben kann, sondern mit schlechter Einstellung und allenfalls noch mit zu wenig Kondition sehe ich beim FC nach wie vor die größte Baustelle auf der Torwartposition.
    Timo Horn hat zwar den ein oder anderen guten Reflex, aber er erfüllt ganz sicher nicht die Kriterien, die heutzutage unabdingbar sind…nämlich ein mitspielender Torwart, der Bälle mit dem Fuß spielen kann und zumindest hin und wieder mal bei Flanken von der Linie kommt…Horn klebt auf der Linie und geht häufig viel zu früh runter.
    Insgesamt sind die“ Sprachrohre“ des FC (Kessler, Horn, Höger, Hector…) augenscheinlich nicht willens oder in der Lage, diesen „faulen Geist“ aus der Truppe zu bekommen.
    Von daher wäre es endgültig an der Zeit die meisten dieser Abläufe und Seilschaften zu durchkreuzen.
    Geld ist kaum da-keine Frage, aber es sollten im Sommer die richtigen Rückschlüsse gezogen werden.
    Was erwarten wir sonst in der neuen Saison??? Wenn ein Speieler die gesamte Saison jetzt nicht oder nicht mehr ansatzweise Buli-Format hatte…soll dieser Spieler dann weiter im Kader bleiben???

  27. Klaus Höhner says:

    Was wir in der neuen Saison erwarten, nicht absteigen nicht mehr und nicht weniger. Auf jeden Fall muss Heldt die Persionalie Trainer überdenken da habe ich mittlerweile meine Zweifel obwohl ich immer hinter Gisdol stand aber mittlerweile Zweifele ich nicht nur an der Mannschaft sondern auch am Trainer. Wenn eine Mannschaft nicht laufen will, das war bei Baierlorzer so und ist heute auch so dafür ist das Trainerteam verantwortlich sonst keiner und das bei Profis grauenhaft.

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