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Aehlig und der AC Milan: Muss Rangnick nur noch Ja sagen?

Hängen die Personalplanungen des 1. FC Köln an jenen des AC Mailand? Gut möglich, denn Frank Aehlig soll der Wunschkandidat von Ralf Rangnick für den Posten des Sportdirektors bei den Rossoneri sein, sollte sich Rangnick mit Milan einig werden. Angeblich hängt alles nur noch von Rangnicks Gehaltsvorstellungen bei den Italienern ab.

Köln – Frank Aehlig hat gerade eigentlich jede Menge Arbeit. Zusammen mit Horst Heldt muss der Lizenzspielerleiter des 1. FC Köln den Kader für die kommende Saison aufstellen. Doch nach Informationen des GEISSBLOG.KOELN wird ein Abschied des 52-jährigen aus Köln zur kommenden Saison immer wahrscheinlicher. Zumindest will Ralf Rangnick seinen ehemaligen Mitarbeiter aus gemeinsamen Zeiten bei RB Leipzig zum AC Mailand holen.

Der Haken: Noch ist sich Rangnick selbst nicht mit Milan einig. Der einstige Bundesliga-Trainer und RB-Sportchef sowie „Head of Sport und Development Soccer“ im Red-Bull-Konzern hatte im Mai Verhandlungen mit Mailand über einen Wechsel zur neuen Saison bestätigt. Im Juni traf man sich dann in Salzburg, um die durch Corona unterbrochenen Gespräche wieder aufzunehmen. Rangnick soll zur neuen Saison beim AC das Ruder übernehmen und bei den Rossoneri mit allen Freiheiten auf sportlicher Ebene ausgestattet werden. Die aktuelle Saison in Italien endet erst am 2. August. Danach könnte Rangnick seine Arbeit aufnehmen – wenn man sich in den Gehaltsfragen einig wird.

Aehlig wird nicht durch Zuber ersetzt

Dann will Rangnick neben einigen Spielern aus der Bundesliga auch einen Vertrauten für die Führungsebene in Mailand verpflichten: Frank Aehlig. Bereits Anfang April war das Gerücht erstmals aufgekommen. Damals wollte Aehlig die Gerüchte nicht kommentieren. Beim FC verweist der Leiter der Lizenzspielerabteilung auf seinen noch bis 2021 gültigen Vertrag. Bereits im vergangenen Sommer hatte es Gerüchte einen Wechsel zu RB Leipzig gegeben. Daraufhin verlängerte Ex-Sportchef Armin Veh den Vertrag mit seiner rechten Hand, um wenig später den Klub zu verlassen. Die damals nicht kommunizierte Vertragsverlängerung hatte intern für Ärger gesorgt, doch weil Aehlig bei der Suche nach einem Veh-Nachfolger sowie einem neuen Trainer eine gute Figur abgab und sich sofort mit Heldt verstand, blieb der gebürtige Dresdner im Amt.

Lange war im Kölner Umfeld spekuliert worden, ob Heldt zur neuen Saison Gerhard Zuber von Hannover 96 verpflichten und an Aehligs Stelle installieren würde. Doch Zuber blieb in Hannover und stieg beim Zweitligisten nach monatelangen internen Querelen und einem Rechtsstreit überraschend zum Sportchef auf. Ein Wechsel nach Köln zerschlug sich. Aehlig derweil, so heißt es, warte ab, ob Rangnick tatsächlich zu Milan wechselt. Sollten die Verhandlungen platzen, bestünde kein Grund den FC zu verlassen. Die Chance für einen Weltklub wie dem AC Mailand zu arbeiten, würde er sich andererseits aber wohl kaum entgehen lassen. Doch dafür muss sich erst einmal Ralf Rangnick entscheiden.

7 Kommentare
  1. kalla lux says:

    Zur Kaderplanung mit 35 Spielern hat nicht nur AV beigetragen.
    Wen wir jetzt weinen sollen okay, aber meine Augen bleiben trocken.
    Ich bin eh mehr für den Weg den jetzt viele BL Clubs gehen.
    Verdienten Spielern diesen Job anzubieten!

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