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Kölner Neuzugänge: Welche Spieler konnten überzeugen?

Das Missverständnis mit Birger Verstraete


Das Missverständnis mit Birger Verstraete

Im defensiven Mittelfeld legten die Kölner in dieser Saison gleich dreifach nach. Nachdem Matthias Lehmann seine Karriere beendet hatte und Vincent Koziello nicht zu überzeugen wusste, holte Armin Veh vor der Saison Ellyes Skhiri und Birger Verstraete. Während sich die Verpflichtung des Tunesiers bezahlte machte und Skhiri in seiner erster Bundesliga-Saison nicht nur Stammspieler wurde, sondern auch der dritte laufstärkste Spieler aller 18 Mannschaften, war die Beziehung von Verstraete und dem FC von gegenseitiger Enttäuschung geprägt. In der Hinrunde hatte der Belgier mehrfach mit körperlichen Problemen zu kämpfen und kam nur auf neun Einsätze. Zu Beginn der Saison hatte der giftige und zweikampfstarke Mittelfeldmann unter Beierlorzer noch zu überzeugen gewusst. Unter Gisdol spielte der 26-jährige aber keine Rolle mehr und flüchtete noch vor Ende der Saison zurück in seine Heimat. Die vier Millionen Euro, die der FC vor der Saison nach Gent überwiesen hatte, konnte Verstraete am Ende also nicht rechtfertigen.

Mit der frühen Aussortierung von Verstraete wollte Heldt im Winter auch auf dieser Position noch einmal Verstärkung holen. Marco Höger kam mit neun Einsätzen in der Hinrunde nicht über die Rolle des Reservisten hinaus. So sicherte der Geschäftsführer den Kölnern im Januar die Dienste von Elvis Rexhbecaj. Der Mittelfeldspieler wurde für anderthalb Jahre vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Nachdem der 22-jährige zunächst nicht an der gesetzten Doppel-Sechs Hector/Skhiri vorbei kam, erarbeitete sich Rexhbecaj im Laufe der Rückkehr immer mehr Spielanteile. Beim 5:0-Erfolg gegen Hertha BSC feierte der Spieler ein beeindruckendes Startelf-Debüt und konnte auch im darauffolgenden Spiel gegen Schalke 04 überzeugen. Nach der Corona-Unterbrechung wurde Rexhebcaj von Gisdol in jeder Partie mindestens eingewechselt, doch mit der schwindenden Leistung der gesamten Mannschaft ging auch der Stern des Leihspielers wieder allmählich unter. Trotzdem konnte der Mittelfeldmann in der Rückrunde sein Potential andeuten und könnte in seiner zweiten Leih-Saison beim FC zu einem wichtigen Baustein werden.

Ehizibue mit Licht und Schatten

Früh im Jahr 2019 machte der FC die Verpflichtung von Kingsley Ehizibue klar. Der Niederländer sollte die seit Jahren schwach besetzte rechte Abwehrseite der Geißböcke insbesondere durch seine Schnelligkeit aufwerten. Während Benno Schmitz und Matthias Bader schon in der Zweiten Liga nicht überzeugen konnten, erhoffte man sich am Geißbockheim, mit Ehizibue einen für die Bundesliga tauglichen Rechtsverteidiger gefunden zu haben. Während der aus Zwolle gekommene 25-jährige früh mit seinem enormen Tempo auffiel, zahlte Ehizibue gegen technisch starke Gegenspieler jedoch häufig Lehrgeld. Durch teilweise haarsträubende Ballverluste, schlechtes Stellungsspiel und falsches Timing in den Zweikämpfen brachte der Rechtsverteidiger den FC häufig zur Verzweiflung. Der für drei Millionen Euro aus der Eredivisie gekommene Ehizibue hat also in der kommenden Saison noch deutlich Luft nach oben. Sollte der Niederländer seine Schwächen ausbessern können und offensiv an seinen Flanken arbeiten, könnte der pfeilschnelle Abwehrspieler während seines noch bis 2023 laufenden Vertrags auch in der Offensive noch zu einer Waffe für die Geißböcke werden.

Ähnliche Attribute wie Ehizibue versprach sich der FC auch von Kingsley Schindler. Der offensive Flügelspieler kam vor der Saison ablösefrei von Holstein Kiel und galt als Wunschspieler von Markus Anfang. Dieser war zum Zeitpunkt von Schindlers Antritt bei den Geißböcken aber nicht mehr im Amt. Doch auch unter Achim Beierlorzer stand der Rechtsaußen an den ersten zehn Spieltagen in der Startelf. Dabei gelangen Schindler zwar zwei Torvorlagen, ein eigener Treffer blieb dem Offensivspieler ebenso verwehrt wie konstante Leistungen. Unter Gisdol verlor Schindler den Anschluss und kam in der Rückrunde nur noch zu zwei Kurzeinsätzen. Daher dürfte Schindler nach nur einer Saison beim FC zu jenen Spielern gehören, die sich in der Sommerpause Gedanken über ihre Zukunft machen dürften. Eine wirkliche Perspektive dürfte der gebürtige Hamburger bei den Geißböcken in der kommenden Saison nicht haben. Allerdings besitzt der Rechtsaußen noch einen Vertrag bis 2023. Zumindest ging man beim FC mit der ablösefreien Verpflichtung Schindlers kein großes finanzielles Risiko ein.

Ähnliches gilt für Julian Krahl, der zwar als Profi-Transfer gelistet wurde, jedoch lediglich in elf Regionalliga-Partien für die Geißböcke zwischen den Pfosten stand und auch keinen wirklichen Druck auf Thomas Kessler als Nummer ausüben konnte.

Als absolute Verstärkung erwies sich derweil Mark Uth als Leihgabe von Schalke 04. Der Angreifer kehrte im Winter auf Leihbasis zu seinem Heimatverein zurück und konnte sich nach einer schwachen Halbserie bei Königsblau sofort bei den Geißböcken fest spielen. Mit fünf Toren und sechs Vorlagen hatte der 28-jährige maßgeblichen Anteil am Kölner Klassenerhalt. Mit seiner Spielübersicht und Präsenz auf der Zehn zog Uth immer wieder die Aufmerksamkeit der Gegenspieler auf sich und verschaffte Jhon Cordoba in der Spitze damit wichtige Räume. Zudem sorgte Uth durch starke Standards und aus der zweiten Reihe für Gefahr. Kein Wunder, dass die Geißböcke den gebürtigen Kölner trotz Formschwäche gegen Ende der Saison auch im nächsten Jahr behalten wollen. Auch der Spieler würde bekanntlich gerne beim FC bleiben, noch steht eine weitere Verpflichtung aber angesichts der finanziell schwierigen Lage bei den Geißböcken und der hohen Ablöseforderung von Schalke 04 in den Sternen.

Fazit: Befriedigender Transfer-Sommer und stark nachjustiert

Insgesamt kann der 1. FC Köln – ganz im Gegensatz zum Vorjahr – mit seinen Transferaktivitäten in der Saison 2019/20 durchaus zufrieden sein. Mit Ellyes Skhiri und Sebastiaan Bornauw holten die Kölner zwei Leistungsträger und konnte den Kader durch die Verpflichtung von Kingsley Ehizibue zumindest perspektivisch aufwerten. Einzig Birger Verstraete funktionierte beim FC überhaupt nicht und hat den Verein inzwischen wieder verlassen. Auch Kingsley Schindler konnte seinen Wert für den FC noch nicht unter Beweis stellen. Dafür hat Sportchef Heldt im Winter die Schwachstellen des Kaders erkannt und mit Mark Uth, Elvis Rexhbecaj und Toni Leistner für weitere Verstärkung gesorgt. Da die aktuelle Mannschaft des FC jedoch zum Großteil noch von Armin Veh zusammengestellt wurde, wird sich Heldt erst im nächsten Jahr so richtig an seinen Transfers wird messen lassen können.

100 Kommentare
    • Gerd1948 says:

      Oder kommt noch, wie Jakobs, hoffentlich Katterbach. Damit hätten wir 5 gute Neuzugänge dann. Wenn sich dann andere wie Hector und Rex noch steigern könnte die Saison sorgenfreier werden. Das Potential dafür ist da, so wie es letzte Saison da war.

  1. Martin Duda says:

    Das Fazit über Easy passt: Schnelligkeit hui, alles andere PFUI.
    Diese vielen Mängel an BL-Qualität wird er in dem Alter nicht mehr aufholen können. Ohne diese extreme Schnelligkeit würde er höchstens 3.Liga spielen. Dazu kommt noch seine mich extrem nervende Körpersprache mit seinem ständigen Kopf hängenlassen und rumschlendern auf dem Platz.
    Für mich der schlechteste (Stamm-) Spieler der Saison.

  2. Bob Brown says:

    Gegen schnelle s
    Spieler ist Easy eine Waffe, welcher schnelle Spieler hat und in der Saison auf seiner Seite Probleme bereitet? Mit fällt keiner ein, der hat die alle ausgeschaltet. Offensiv geht halt sehr wenig bei ihm und er hat viele Böcke drin, aber wenn der einen Zweikampf verliert ist der direkt wieder da und hat dann auch meistens den Ball, der bleibt nicht liegen, seine Einstellung ist immer top gewesen.

  3. Jhen says:

    Man kann Spieler gutreden und auch schlechtreden. Daran versucht sich der „Geissblog“ gerade. Rexhbecaj würde ich als rießengroßes Missverständnis ansehen, nach anfänglich 2 guten Spielen gegen Hertha und Schalke wurde er zusehends schlechter. Die letzten 3 Spiele waren eine Riesenkatastrophe. Genau so Ehizibue, der wird es nie lernen, der sollte in die Leichtathletik wechseln. Leistner und Rexhbecaj sind auf Gisdohls Mist gewachsen, der braucht Rumpelkicker für sein System, deshalb kein Schaub, kein Verstraete usw. dafür aber immer noch ein Höger auf der Bank. Aber noch etwas zu Churlinov, den man auf dem Bild sieht der hatte in der Zwischenzeit 6 Einsätze in Stuttgart und war gut. Er wäre die junge Alternative für offensiv außen gewesen und nicht Thielmann.

    • Stephan says:

      Jo Churlinov muss ich auch sagen. 2 direkte bzw indirekte Torbeteiligungen und 1 Tor bei Stuttgart. Sogar Startelfeinsätze hatte er. Sehr dribbelstark und schnell. Gefällt mir besser als Thielmann. Naja wieder einmal vergeigt von der GF

      • Ziesi says:

        Bei Churlinov hat die GF ins keinster Weise versagt. Wer mit 19 oder 20 schon solche Allüren hat und Ansprüche stellt, den muss man gehen lassen. Es ist ganz normal, dass die Sichtweisen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht immer überein stimmen. Ich hätte bei Churlinov ebenso entschieden wie Veh, obwohl ich ihn für einen guten Kicker halte. Sportlich hätte er uns gut zu Gesicht gestanden. Charakterlich vielleicht nicht. Bin mal gespannt, welche Karriere er so nehmen wird und was man in 15 Jahren über ihn schreiben wird…

          • Norbert Furmanek says:

            Ist der Obstkorb nicht sowieso schon vergiftet ????? Nach den gezeigten Leistungen der letzten Spiele,anzunehmen !!!!! Da tat sich vor ALLEM UTH hervor !!!! Das war auch nicht Gentleman-like !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Norbert Furmanek says:

      Jhen !!!!!! Jetzt mal halblang !!!! Ehizebue und Rex machen ihre 1. Saison !!!! Wenn der Trainer ihnen ihre Fehler per Videoanalyse aufzeigt kann es nur besser werden !!!! Denkt mal wie lange ein Osako gebraucht hat !!!!! Ezi soll seine Defensivstärken zeigen . Das reicht !!! Gerade gegen schnelle Gegenspieler !!!! Und ohne Absicherung hat er vorne nix zu suchen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Boom77 says:

      Man kann tatsächlich Spieler gutreden oder auch schlechtreden. Du bist das Paradebeispiel dafür. An den von uns genannten Spielern lässt du kein gutes Haar…

      Dafür redest Du einen spieler gut, der bei einem anderen Verein spielt und gar nicht so gut ist, wie du es darstellst… 6 Einsätze in der 2. Liga und den feierst du als wäre er unser „heilsbringer“ in der Zukunft gewesen? Du hast ungefähr so viel Ahnung vom Fußball, wie ein Hamster von Tabledance! Auch die Wahrnehmung der anderen von Churlinov muss man mal „geraderücken“. Da liest man Sätze wie „1 Tor und 2 direkte Torbeteiligungen“ etc. Woher habt ihr diese Märchen?

      Richtig ist, dass Chrlinov ein Tor in der 2. Liga geschossen hat. Das war übrigens gegen das Tabellenschlusslicht und zukünftigen Drittligisten Dynamo Dresden. WOW!

      Ditekte Torbeteiligungen? Damit können keinesfalls Torvorlagen gemeint sein. Denn davon hat er sage und schreibe „null“!

      Und sechs Einsätze… das stimmt zwar. Aber das sollte man doch alles mal relativieren. Wir sprechen hier von der 2. Liga. Da hatte er 6 Einsätze von insgesamt 16 möglichen Einsätzen. Seine Einsatzzeiten waren 19 Minuten gegen Regensburg, 45 Minuten gegen Fürth, 12 Minuten gegen den HSV, 33 Minuten gegen Dresden, 15 Minuten gegen Osnabrück und 50 Minuten gegen Darnstadt. Alles zusammen macht das 174 Minuten. Das sind nicht mal zwei komplette Spiele… an dieser Stelle nochmal ein WOW!

      Wie der Geissbock60 schon sagte, dem Churlinov muss man nun wirklich keine Träne nachweinen. Warten wir mla ab, wie viele Spielminuten er gegen Bayern, Leipzig, Dortmund, Leverkusen, Hoffenheim, Wolfsburg, Frankfurt, Freiburg etc. bekommt, wenn es noch nicht mal für Spielminuten gegen Aue, Kiel, Wiesbaden, Karlsruhe und Sandhausen gereicht hat.

      • Jhen says:

        Wenn ich jemanden gut oder schlecht rede, spielt das keine Rolle und regt höchstens ein paar wie dich auf. Wenn es aber die örtlichen Medien tun, dann ist das etwas ganz anderes. Wer sagt dir, dass die unverschämten Forderungen, womit der schlechte Charakter Churlinovs erklärt wird, nicht genau so ein Gerücht sind, wie das angebliche Augenleiden Verstraetes? Ich habe das Spiel VfB Stuttgart gegen Darmstadt 98 angeschaut auch aus dem Interesse für Churlinov und Bader heraus, die ich beide in unserer 2. Mannschaft spielen sah und beide im direkten Vergleich besser fand als Katterbach. Churlinov leitete das Tor von Gomez ein, indem er den Ball von Kempe etwa am Mittelkreis eroberte und bis zum Strafraum brachte um dort über Wamangituka Gomez zu bedienen. Bader schoß selbst ein Tor schüttelte auf seinem Weg von Strafraum zu Strafraum 2 Gegenspieler ab und schoß vom Strafraueck flach in das lange Eck. Der Schuß könnte die Vorlage für Gnabrys Tor im Pokalfinale gewesen sein. In den Kölner Medien wurde Bader immer wieder als zu langsam geschildert. Das ist beileibe nicht wahr, sondern gehört genau so wie Churlinovs Charakter und Verstraetes Augenleiden in den Bereich des Medienmobbings. Und glaubst du wirklich, dass unser FC in den letzten 10 Spielen gegen die ersten der 2. Liga stand gehalten hätten? Zumindest Heidenheim hat gegen Bremen bewiesen, dass sie besser sind. Die blamable 1:6 Niederlage spricht Bände nicht nur über die Einstellung, nein auch über die Qualität des Kaders.

  4. Frank Buschmann says:

    Verstrate ist leider demontiert worden von den Offiziellen.
    Daher kann man nicht von einem Fehleinkauf sprechen.
    Ich kann nicht nachvollziehen, warum bewußt Kapital vernichtet, indem man Spieler so behandelt.
    Die ersten Spiele fand ich gut von ihm, dann die Verletzung und die Negativspirale der Mannschaft.
    Es ist auch anmaßend zu denken, ein Spieler kann gleich zum großen Leistungsträger werden, das sind keine Maschinen. Ich hätte ihn behalten.

  5. standmattes says:

    Churlinov ist auf dem Weg zum Stammspieler beim VFB,
    Hartel ist Stammspieler bei Bielefeld.
    Beiden wird nachgesagt, das Sie ‚menschlich‘ schwierig waren/sind.
    Warum schaffen es dann andere Vereine, diese Typen problemlos zu integrieren.
    Das sind junge Kerle, fast noch Kinder, die den richtigen Ansprechpartner brauchen.
    Anscheinend hat der FC hier ein gravierendes Manko.
    Auch im Fall Wirtz gab es anscheinend keinen im Verein, der sich besonders um
    dieses Ausnahmetalent gekümmert hat.
    Gerade etwas schwierigere Charaktere können sich später zu ‚leadern‘ entwickeln.
    Von Beginn an angepasste Typen schaffen das nicht.

      • Norbert Furmanek says:

        standmattes hat RECHT. Manchmal passt es nicht ???????? Da hat es in den letzten Jahren aber oft nicht gepasst !!!!!!! Hartl wurde von Trainer Neuhaus nach Union Berlin geholt und nach seinem Wechsel zu Bielefeld hingelotst!!! Und jedes mal hat er ihn weiterentwickelt !!!! Auch seine Mannschaften !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

        • BM says:

          Das ist völlig falsch, als Hartel zu Uniom für 2 Jahre vom FC verliehen wurde, war Neuhaus schon lange kein Berlin-Trainer mehr (er war in Dresden und wechselte nach seinem Rausschmiss 2019 nach Bielefeld), Jens Keller oder der Hofschneider waren zu dem Zeitpunkt Union-Cheftrainer. Neuhaus hat ihn nach Bielefeld geholt, da seiner Meinungh nach exakt solche ein Spieler der Arminia fehlte – Neuhaus hatte da recht, Hartel zählte zu den vier wichtigsten Spieler der Arminia.

    • Geissbock60 says:

      Hartel war in Berlin kein Stammspieler, deshalb Wechsel nach Bielefeld, wo er sich wirklich gut entwickelt und tolle Spiele gemacht hat.
      Churlinov hat meiner Meinung nach sogar 2 „Ansprechpartner „, sicherlich die falschen…

    • Boom77 says:

      Siehe oben. Der Chrulinov ist weit entfernt davon, Stammspieler beim VfB zu werden. Woher kommt diese – sorry, aber das muss man in aller Deutlichkeit so sagen – dumme Einschätzung?

      Der Hartel war übrigens auch schon bei Union Stammspieler. Er hat 17 Spiele gemacht, in denen er mehr als 60 Minuten auf dem Platz stand. Ich meine, 9 davon auch über die volle Distanz. Insgesamt wurde er bei Union auch schon 26 mal eingesetzt. DAS nennt man tatsächlich Stammspieler… nicht so Einsatzzeiten wie bei Churlinov. Aber: Union hat den Hartel auch schon für „zu leicht2 für die 1. Liga befunden. Warten wir mal ab, ob man den Hartel mit Bielefeld in der 1. Liga sieht. Wünschen würde ich es ihm… ist ja der Traum eines jeden Fußballers und ich habe nichts gegen den Hartel, weshalb sein Traum gerne in Erfüllung gehen mag. Aber bei dem jetzt so zu tun, als würde der uns in der 1. Liga groß voranbringen, ist nunmal auch nicht richtig. Genau so wenig wie bei Churlinov oder Nartey.

    • Klio says:

      Das ist fast eine Manie, immer den FC als Schuldigen zu sehen, wenn Spieler den Verein verlassen – egal, aus welchem Grund.

      Der eine junge Spieler ist gegangen, weil er seinerzeit noch nicht weit genug war, um Einsätze in der ersten Mannschaft zu bekommen (Hartel). Er wechselt folgerichtig zu einem nicht ganz so gut besetzten Verein, um mehr Chancen auf Einsätze zu bekommen. Der FC ist nun aber nicht der FC Bayern, der es sich leisten kann, junge Spieler, die man aktuell nicht braucht, zu halten (Leihe oder Drittliga-U21). Das ist eine Frage der Finanzen. Versagt haben soll aber der FC, obwohl es einfach ein Fakt ist, dass er nicht das Geld hat, um junge Spieler auf Halde zu legen?

      Der andere junge Spieler entwickelt Starallüren und will Ausnahmebedingungen, die er vernünftigerweise nicht bekommen kann (Churlinov). Fraglich ist dann nicht der junge Möchtegern-Star, sondern der FC hat versagt, weil er nicht ausreichend Einfluss auf den Charakter des Spielers nehmen konnte bzw. ihn von den Einflüsterungen seiner Berater entfernt zu halten?

      Beim dritten jungen Spieler hatten die Eltern schon, als der Junge gerade noch 14 oder knapp 15 war, auf einen speziell verkürzten Vertrag bestanden, damit er den FC garantiert ablösefrei verlassen kann, sobald er alt genug ist, um einen Profivertrag zu bekommen (Wirtz). Das sich „anscheinend“ keiner im Verein besonders um den Jungen gekümmert habe, ist eine Vermutung ins Blaue. Vater Wirtz hat im großen Rundschau-Interview noch betont, wie sehr man sich persönlich und sehr familiär um den Jungen gekümmert habe. Welche Vereine im In- und Ausland um dieses ablösefreie Ausnahmetalent bemüht haben, sollte bekannt sein. Dass das alles Vereine sind, bei denen der FC finanziell nicht mitkommt, ist offensichtlich. Sollen wir wirklich glauben, dass ein wenig mehr Sonderbetreuung einen jungen Spieler von seinem anscheinend frühzeitig sorgsam geplanten Karriereweg abbringen wird?

    • Ankerdensin says:

      Bitte, keine Überschwinger erzeugen.
      Verstraete hatte seine Einsätze und zu dem Zeitpunkt waren wir auf Abstiegskurs. Und zwar so etwas von. Er war daran nicht schuld, hat unserem Spiel aber auch keine positiven Impulse geben können. Hatte im Übrigen auch schon vor seiner EffZeh Zeit Probleme.
      Churlinov wird in Stuttgart stark geschrieben, ohne den Nachweis geführt zu haben, gut zu werden. Kann sein, kann nicht sein. Kann man nicht beurteilen, aber seinen Charakter kann man beurteilen. Und der wurde als nicht adäquat beurteilt.
      Und nein, mit 19 ist man Kein Kind mehr. Man darf wählen, Autofahren, ist strafmündig. Klar benötigt man mit 19 eine besondere Ansprache, manche schaffen es auch ohne dieselbige. Und jeder Verein hat seine „Churlinovs“.
      Und zum Thema Wirtz wissen wir nur, dass er in Leverkusen ist. Man kann auch die These aufstellen, des Geldes wegen. Genauso wenig faktenbasiert wie man hätte sich nur kümmern müssen.
      Deswegen immer den EffZeh als Versager darzustellen ist daher nicht fair und klug.

      • Gerd1948 says:

        Das ist ja immer das Problemchen hier. Wir glauben alles einschätzen zu können oder gar zu wissen. Was wir definitiv nicht wissen ist, wie der interne Sprachgebrauch ist, etwa bei der Torwartfrage, etwa bei der These, die ich aufgestellt hab, dass der FC zu wenig an der Fitness gearbeitet hat, wo wir vor Corona von gelebt und gesiegt haben. Was war mit der Forderung von Churlinov, was war Gesprächsinhalt mit Wirtz? Wir wissens nicht , aber urteilen zu oft. Was wir wissen und was wir sehen ist, dass der FC jetzt endlich endlich auf die Jugend zurück greift, dass, was man eigentlich 20-30 Jahre bis auf ne handvoll Ausnahmen völlig abgelehnt hat quasi. Verstraete hatte gute Ansätze, aber allein der Umstand als Neuzugang in ein anderes Land, anderer Fußball pipapo, da hat man schon ne Zeit lang genug mit sich selbst zu tun. Wir wissen nicht, ob er ein leader hätte werden können. Wir wissen ja nicht mal, warum Gisdol ihn so abgelehnt hat oder als zu leicht befand.

  6. Peter Josef says:

    Easy hat für mich die beiden dem Sportlichen nachgelagerten Szenen des Saison gehabt (bundesligaweit). Erste Szene, als er von Bailey geohrfeigt wurde, ist er nicht theatralisch auf den Boden gefallen, sondern hat den angeschaut mit dem Blick „sach mal, hast Du einen an der Waffel?“. Die Szene sollte für alle Fußballspieler mal nächtelang in Dauerschleife gezeigt werden: „So verhält man sich!!!“ Zweite Szene nach der Horrorverletzung von Czichos. Da wusste er, dass das Schicksal seines Mannschaftskameraden nicht mehr in dessen oder seiner Hand Hand lag, und hat das öffentlich gezeigt, was heutzutage extrem mutig ist und zeigt, dass er ein absoluter Gewinn für den Mannschaftsgeist ist.

    Beides verdient meinen absoluten Respekt, und Easy hat schon allein deswegen drei dicke Steine in meinem Brett.

    Die sportlich wichtigsten Szenen für den Klassenerhalt waren für mich der willensstarke Anschlusstreffer zum 2:1 von Jonas Hector in Frankfurt und Timo Horns Paraden beim Stand von 2:2 dort. Beides war die wahre Basis für den Klassenerhalt,

  7. Michael H says:

    Für mich ist Easy ebenfalls eine Bereicherung. Natürlich muss er daran arbeiten, Fehler abzustellen, aber vergessen wir nicht, dass es auch ein gewaltiger Sprung für ihn war, sich plötzlich in der Bundesliga durchsetzen zu müssen. Was ihm an Technik fehlt macht er allerdings mit Einsatz und gutem Charakter (größtenteils) wett.

    Leistner fand ich bis zum März sehr stark, hat danach aber extrem abgebaut. Damit ist er aber natürlich nicht alleine – siehe Uth und andere.

    Hector (sobald voll genesen), Czichos, Bornauw, Easy mit Leistner, Katterbach, Schmitz und Voloder als Ersatz sollte hinten reichen, sobald wir einen gescheiten Trainer haben.

    Nach vorne hängt es halt sehr stark an Cordoba. Jakobs war auch letztens in einem Loch, aber ihm traue ich zu, sich in der kommenden Saison festzuspielen. Thielmann muss man sehen. Er ist ja noch sehr, sehr jung. In 1-2 Jahren sollte man abschätzen können, ob in der zweiten (dritten) Liga für ihn Schluss ist, oder ob er sich ernsthaft Gedanken um die Nationalmannschaft machen kann.

    Im Mittelfeld spielt idealerweise Hector beim derzeitigen Personal, aber zumindest eine Verstärkung wäre nicht verkehrt. Entweder Typ Spielmacher oder wer, der Räume für Cordoba schafft.

    Im Artikel kommt Krahl nicht sehr gut weg. Zumindest im Training bis Februar war er für mich schon klar die Nummer 2. Ich bin mir nicht sicher, warum er die Rolle nicht auch offiziell nun ausführen soll. Andererseits kann zusätzliche Konkurrenz für Horn nicht schaden.

    Alles in allem ist genug Qualität für die Vermeidung eines Abstiegs in der kommenden Saison vorhanden. Mal wieder hängt das vor allem an der emotionalen Stabilität der Mannschaft – und damit vor allem am Trainer (Team) und Management.

    Ich würde mir 2-3 Psychologen suchen und sehr eng mit ihnen zusammenarbeiten. Aber das geht natürlich nur, wenn man sich als Trainer eingesteht, in dem Bereich gewisse Defizite zu haben. Aber was weiß ich schon…

  8. Max Moor says:

    Ich bin da bei Stephan . Bornauw hat es sehr gut gemacht und Shkiri naja ..der war auch nicht so dolle bis auf die Laufleistung die bei Ihm stimmte war es sonst viel zu wenig. Die anderen waren schwach bzw. eher schlecht

  9. Gerd1948 says:

    Ich finde auch , dass man Easy noch Zeit geben sollte und glaube nicht, dass er ohne seine Schnelligkeit in der Eredivisie nicht angekommen wäre. Es ist nur seine augenscheinlichste Stärke. Ich weiß allerdings nicht, was die dem da in Holland taktisch mit auf den Weg gegeben haben. Wenn er an was scheitert, dann daran. Fakt ist ja das wir jedenfalls keinen besseren RV haben und STOP ! Dreierkette ist was für gefestigte Teams, wo dann auch die 2 , die es hinten zum 5-3-2 machen gut verteidigen können. Das kann kein Mere/Schmitz,Easy und kein Schmitz/Katterbach/Jakobs. Also wenn dann hieße eine Dreierkette Bornauw, Mere, Hectoraber ich wollte nicht abschweifen . Gebt Easy noch 1 Saison.

    • CK says:

      Bornauw, Mere, Hector fänd auch ziemlich gut als dreierkette!

      Ansonsten Zustimmung Easy brauhc noch bissel Zeit er weiss jetzt was Bundesliga bedeutet vielleicht legt er noch 2-3 kilo muskeln auf und trainiert taktik hnd flanken dnan passt das :)

  10. maradonna says:

    Wenn derTransfersommer so befriedigend war, wieso stand der FC denn als Veh ging auf dem letzten Platz? So befriedigend kann das doch nicht sein. Sicherlich ist Fussball ein Ergebnissport, aber man sollte seine Gedanken schon ordnen und nicht immer seine Meinung wechseln.
    Ich gehe sehr hart mit Armin Veh in die Kritik weil er einfach keinen Plan hatte!
    Nachdem er schon sein ganzes Geld in Spieler wie Terodde, Drexler, Schaub, Schindler, Koziello, Hauptmann, Sobiech und auch Kainz verballert hatte, wozu er zusätzlich noch die Mittel aus dem Verkauf von Guirassy brauchte, der inzwischen einen Marktwert von ca. 20 Millionen Euro hat, ohne dass seine Verpflichtung die Mannschaft irgendwie verstärkt hätten, hat er in diesem Sommer noch einmal Geld in Spieler gesteckt die die Mannschaft wieder nicht spielerisch weitergebracht haben.
    Jetzt steht der gute Horst Heldt da und hat kein Geld und obendrein noch Spieler an der Backe die keiner haben will.
    Wenn man schon den schlechtesten Manager in Deutschland hatte, sollte man wenigstens das in der Nachbetrachtung so äußern und nicht auch noch das Schlechte als was Gutes verkaufen wollen.

  11. Max Moor says:

    Guirassy hätte ich garnicht abgegeben! Das habe ich immer wieder hier erwähnt und ein Boom77 freute sich über das bisschen Kleingeld als wäre es ein Gewinn .. Mit Guirassy hätte der FC viel mehr Gewinn machen müssen , er war sehr jung und brachte Alles mit und nun ist er über 20 Mio Wert ! Ich glaube das habe ich sogar mal geschrieben zum Transfer das Viel zu wenig ist aber egal nun ist er fort und die vielen schlechten sind immer noch da .. Danke

        • Gerd1948 says:

          Also 1. ist Serhou 8 Jahre oder 9 jünger als Terodde. 2. hab ich das vor Monaten schon mal gehört mit der angeblich zweistelligen Ablösesumme ,die abgelehnt worden sei.Macht aber alles nix, ich hab mir von beiden Spielern ein Bild gemacht. Überspitzt gesagt konnte Guirassy erst nach nem halben Jahr geradeaus schiessen. Seine Aktionen waren mindestens so vogelwild wie die eines Ehizibue, allerdings war das natürlich schon ne Kante, den man nicht gut vom Ball trennen konnte. Aber sei es wie es sei, wenn du ihn besser findest ists völlig ok.

          • maradonna says:

            Die größte Fähigkeit von Guirassy ist es ständig in Bewegung zu sein. Der bewegt sich wie es ein Stürmer soll. Er ist immer in der Lage sich vom Gegenspieler zu lösen. Das fehlt Terodde total. Deshalb steht der immer im Abseits, weil ihm die Schnelligkeit fehlt.
            Und nicht nur ich finde Guirassy besser sondern auch der Markt, Terodde hat nie solche Ablösen gebracht!

          • Gerd1948 says:

            @maradonna, weil heute doppelt so hohe Ablösesummen bezahlt werden. Was meinst du welche Ablöse für ihn aufgerufen worden wäre, wenn Terodde 24 wäre ? Ich schränke allerdings ein , dass Ablösesummen erst bei Erfolg in der 1. Liga ins astronomische steigen.

          • Gerd1948 says:

            War was Spass dabei, trotzdem macht man das nicht, als guter Stürmer, als du ihn ja siehst. Ich hab das noch sehr genau in Erinnerung. Er steht am 2. Pfosten auf die Süd spielend, hat also das ganze Spielfeld vor sich als der Ball von links kommt und macht ihn nicht rein.

          • Gerd1948 says:

            Du glaubst wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann, wenn du denkst , dass sich wegen Corona die Ablösesummen gross verändern. faktisch sprach ich allerdings von Saison 2018/2019, wo Terodde die 29 Buden machte.

        • CK says:

          Stimmt er hat aber auch paar echt nette Freistöße versenkt so aus 18m da war er eine echte Waffe oder hätte eine werden können.

          Ich hätte eher Guirassy gehalten anstatt Modeste nochmal zu holen… der junge hätte wenigstens noch besser werden können.

          Aber wie das oft ist mit jungen ausländischen Spielern sie kriegen einfach nicht genug einsatzzeit bei uns es sei denn sie sind überragend gut oder alternativlos ( Bornauw)

  12. Klaus Höhner says:

    Bei Neuhaus sehen wir uns wieder, Gisdol oder Neuhaus einer ist der erste der fliegt, und zu Hartel in Berlin durchgefallen so ist das, aber andere Vereine haben auch Spieler abgegeben die dann sich durchgesetzt haben also immer alles richtig beurteilen.

  13. Max Moor says:

    Guirassy hat doch tolle Tore geschossen ! Sein Wucht Kopfball zum Sieg usw. Freistoß Tore .. er War beim FC oft verunsichert , das lag an die Spieler .Mit Schmitz, Clemens oder Koziello würde ich auch nicht klar kommen und dann einen Höger oder sonst wer. .Ich kann nur soviel sagen , das Guirassy in Amiens ganz anders auftrat ! Er war immer anspielbar und hat sich immer angeboten und freie Räume gesucht . Das sah richtig gut aus und beim FC und mit sone Trainer Anfang war das Ende … Schade . Ich mag schnelle Spieler die guTen Abschluss haben . DeKa ..Du meinst wohl Terodde ? Der hatte doch in 2 Spielen oder 3 aus 2 Metern nicht getroffen aber egal das kommt auch vor

  14. Max Moor says:

    Diego , Du bist auch ein Gewinner .Champions League !!! Die Hand Gottes . Gerd fällt langsam ab auf 2 . . ;-) Die Aussage das ein Terodde stärker sein soll als Guirassy mag ich nicht gehört haben . Wenn ein Guirassy gleich 6 Tore in der Bundesliga schießt ist genauso sls wenn ein Duksch oder Klos 18 in der 2. machen ! Bundesliga ist immer noch mehr Qualität als 2.Liga gegen Sandhausen Aue oder Dresden ….

  15. BM says:

    Dass mit dem oben wiederholt erwähnten problematischen Charakter von Churlinow fußt allein auf der Aussage vom Armin Veh, also vorsicht, der selbstgefällige Armin glänzte nicht gerade mit überprüfbaren Aussagen. Churlinow hat bei uns in der Regionalliga weiterhin beständig getroffen, nichts hätte dagegen gesprochen, ihn, wie andere junge Kicker, wöchentlich einmal bei den Profis trainieren zu lassen (wenn er dies tatsächlich gefordert haben sollte). Er hat sich in Stuttgart zu Beginn ja auch brav hinten angestellt und in der Oberliga-Mannschaft des VfB gekickt. Also sehe ich da wenig von Größenwahn, Arroganz und Selbstgefälligkeit waren (und sind) bei unserem gruseligen Ex-Manager aber unbestritten hervorstechende Merkmale. Ob er es schafft, steht auf einem Blatt, bessere Anlagen als Schindler (Risse, Clemens) hat er zumindest.
    Und noch zu Wirtz: Lemperle wurde früh aus der U17 hochgezogen, überalle redete man parallel vom Supertalent Wirtz – beim FC kickte er aber weiter in der U17, bei der Betriebssportgemeinschaft wurde er sofort Profi. Veh wird Wirtz nur vom Hörensagen gekannt haben, bei den Nachwuchsspielen war ja nur eins konstant: Vehs Abwesenheit.

      • BM says:

        Veh war die einzige Ur-Quelle. Und wie schon erwähnt: Er hat doch bis zum Winter brav weiter gekickt in der Regionalliga und sich in Stuttgart zuerst auch in der Oberliga versucht, also misstraue ich den Veh-Aussagen. Ob er es je nach oben schafft ist natürlich eine andere Frage.
        Übrigens: Unser Ex-Top-Talent Nartey ist ja auch beim VfB gelandet und sofort an Rostock verliehen worden, dort spielt er, wenn nicht wie so oft verletzt, eine durchwachsene Saison auf diversen Positionen.

      • BM says:

        Ostrak ist spielerisch besser als Churlinow, keine Frage, auch besser als viele Kicker der Profis, körperlich ist (oder war, ich weiß nicht, wie Ostrak in A zugelegt hat) er aber recht ’schwach‘ gebaut, und wenn ich sehe, welche Art Kicker unser Trainer bevorzugt (z. B. die Kategorie Leistner), sehe ich für ihn keine Chance – zumindest unter Gisdol.

    • Boom77 says:

      Er hat wohl gefordert NUR noch bei den Profis zu trainieren und eingesetzt zu werden. Wäre es so gewesen, wie du sagst, dass er „nur“ gefordert hätte „einmal“ bei den Profis mitzutrainieren, wäre das damals sicherlich kein Problem und kein Grund für einen Bruch gewesen. Dass deine Darstellung nicht stimmen kann, belegt alleine schon, dass Churlinov bei den Profis mittrainieren durfte. Er hat ja sogar die Sommervorbereitung mit den Profis mitgemacht… Deine Darstellung ist also wenig plausibel.

      Ich stelle sogar folgende These auf: Hätte Churlinov nicht auf einen Wechsel bestanden, hätte er sowohl unter Beierlorzer als auch unter Gisdol am Ende dieser Saison mehr als die insgesamt 174 Einsatzminuten gehabt, die er jetzt beim VfB bekommen hat… und dies in der 1. Liga und nicht „nur“ in der 2. Liga. Aber so ist jeder selbst für seine Karriereplanung verantwortlich… auch der Herr Churlonov. Ist er selbst schuld. Stand heute hat er sich schlicht „verzockt“.

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