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So ambitioniert plante der FC die Zeit nach dem Aufstieg

Der 1. FC Köln steht wie kaum ein zweiter Bundesligist vor großen Herausforderungen. Den FC-Bossen macht eine Kombination zu schaffen aus den Folgen der Corona-Krise und krassen Fehleinschätzungen der Vergangenheit. Dabei wollte der FC mit ambitionierten Zielen zurück in die Bundesliga, wie Unterlagen aus dem Herbst 2018 zeigen, die dem GEISSBLOG.KOELN vorliegen. Daraus geht hervor, dass die damalige sportliche Leitung überzeugt war, nach dem Aufstieg in nur zwei Jahren wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz in der Bundesliga vordringen zu können. Diese Ziele sind nun einem erzwungenen Realismus gewichen.

Köln – Es war im Herbst 2018, als der damaligen Sportchef Armin Veh und Finanz-Boss Alexander Wehrle ihre Planungen für die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 für den Fall aufstellten, dass der FC sofort wieder in die Bundesliga zurückkehren würde. Der FC hatte zwar gerade das finanziell erfolgreichste Geschäftsjahr in der Vereinsgeschichte abgeschlossen, war aber trotzdem abgestiegen. Die Saison 2017/18 hatte trotz eines Gewinns von 27,4 Millionen Euro im sportlichen Super-GAU geendet.

Veh und Wehrle sollten den FC daher neu aufbauen. Nur wie? Veh beklagte zwar, dass der Spieleretat in der Bundesliga bei 47 Millionen Euro gelegen habe, die Mannschaft dies aber nicht wert gewesen sei. Dennoch entschied sich der Sportchef gegen einen Umbruch, verlängerte die Verträge mit den Stars und gab zusätzlich als Zweitligist noch 18,3 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Diese Neuzugänge, so Veh, sollten den FC nicht nur zum Aufstieg verhelfen, sondern bereits ein Vorgriff auf die kommende Saison sein. „Alle Spieler, die ich jetzt für die Zweite Liga geholt habe, hätte ich auch für die Bundesliga geholt“, sagte der Geschäftsführer Sport im Sommer 2018.

Kölns Saisonziel für 2020/21 sollte Rang 9 sein

Ein inzwischen unter FC-Fans schon legendärer Ausspruch, schließlich besagte dieser einerseits, dass Veh deutlich geringere Investitionen nach dem Bundesliga-Aufstieg für nötig hielt und andererseits davon überzeugt war, mit seinen Sommer-Transfers 2019 (Bader, Czichos, Drexler, Hauptmann, Schaub, Schmitz, Sobiech) die Grundlage für eine erfolgreiche Zeit in der Bundesliga gelegt zu haben. Das zeigte sich auch in den Zielvorgaben, die Veh nach GBK-Informationen für die ersten zwei Jahre nach dem Aufstieg formulierte: Als Aufsteiger wollte der FC nicht etwa nur Platz 15 und damit den alleinigen Klassenerhalt zum Ziel ausrufen, sondern Platz 13. Im zweiten Jahr und damit in der nun folgenden Saison 2020/21 wollte Veh mit dem FC sogar schon zurück in die obere Tabellenhälfte und übernahm Platz 9 in die Zielvorgabe.

Ambitionierte Ziele, die Veh nun in der letzten Folge der FC-Dokumentation 24/7 indirekt bestätigte. „Ich habe die Mannschaft vor der Saison zwischen Platz neun und zwölf eingeschätzt“, sagte Veh und machte damit deutlich, dass er mit dem Aufsteiger nichts mit dem Abstieg hätte zu tun haben wollen. Dafür hatte er entsprechend investiert und nach den 18,3 Mio. Euro im Sommer 2018 noch einmal rund 20 Mio. Euro im Sommer 2019 ausgegeben. Das allerdings bekanntlich auch deswegen, weil er hatte feststellen müssen, dass für die große Mehrheit seiner Zweitliga-Neuzugänge der Sprung in die Bundesliga doch zu groß sein würde.

Wir müssen kritischer sein und reflektieren

Möglich wäre Rang 13 am Ende der abgelaufenen Saison noch gewesen, jedoch verpasste der FC dieses Ziel durch ein schwaches Saisonfinale. Mit Platz 14 schrammte man um einen Platz an der Vorgabe vorbei – deutlicher aber an Vehs Hoffnung zwischen Rang neun und zwölf einlaufen zu können. Auch dies wäre zwischenzeitlich sogar möglich gewesen, doch am Ende ging den Geißböcken die Puste aus. Allerdings dürfte nun aufgrund der Corona-Krise und der großen Herausforderung in der Kadergestaltung das im Herbst 2018 anvisierte Ziel von Rang neun in der Saison 2020/21 als unrealistisch eingestuft werden. Vielmehr werden die Kölner, wie Veh-Nachfolger Horst Heldt betonte, zu einem neuen Realismus gezwungen und einzig den Klassenerhalt mit Rang 15 als Ziel vorgeben. Der FC will nicht noch einmal den Fehler machen, sich von vorne herein in einer Saison zu hohe Ambitionen zu setzen. Das neue Motto soll heißen: Niedrige Ziele kann man einfacher nach oben korrigieren als ambitionierte Ziele nach unten.

Auch Finanz-Boss Wehrle bestätigte, dass man beim FC umdenken und aus der Vergangenheit lernen müsse. „Wir müssen kritischer sein und reflektieren“, gestand der 45-jährige in der letzten Folge der FC-Dokumentation. „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir kein normaler Aufsteiger sind. Das mag von den Rahmendaten zwar richtig gewesen sein, aber wir waren trotzdem als Aufsteiger mit einer Zweitliga-Mannschaft zurück in der Bundesliga.“ Vor diesem Umstand hatte man beim FC im Herbst 2018 noch die Augen verschlossen, für die Zukunft will man es besser machen. Der neue Sportchef Heldt forderte in den vergangenen Wochen bereits mehr Demut am Geißbockheim ein. Kurz vor Ende der Saison sagte der 50-jährige: „Wir sind zwar der 1. FC Köln, aber wir sind verdammt nochmal Aufsteiger. Wenn wir das nicht in den Kopf kriegen, wird es nicht besser. Wir brauchen erst einmal Stabilität und Ruhe.“ Und weiter: „Auch in der nächsten Saison gilt nur der Klassenerhalt und im DFB-Pokal weit kommen. Alles andere darf als Ziel keine Rolle spielen.“ Von Rang 9 als Zielvorgabe haben sich die Geißböcke also auf unbestimmte Zeit verabschiedet.

60 Kommentare
  1. Hennes48 says:

    HH hat ja in den letzten Wochen häufig gesagt,dass wir Aufsteiger sind…gut,dass die Saison dann ja jetzt vorbei ist. ;-)
    Mich ärgert oft,das so getan wird,als seien in Köln alle bescheuert und träumten den ganzen Tag von Europa…und das es dann ständig jemanden braucht,der „das Volk“ wieder einfängt…sooo nervig…die allermeisten FC’ler die ich so kenne,wollen einfach Kontinuität in der Entwicklung und nicht diese permanenten Auf-und Abstiege…Luftschlösser werden ja augenscheinlich eher intern im Club gerne gebaut…und 35 überteuerte, z.T. unterdurchschnittlich befähigte Spieler hat auch kein Fan und kein normales Mitglied zu verantworten…also von daher bitte gerne erstmal lange in den Spiegel schauen in der „first class“!

  2. Jörg Schieber says:

    Nich ärgert auch, dass diese zu hohe Erwartungshaltung überwiegend nur noch aus dem Verein selber kam und schon lange nicht mehr aus dem „ominösen Umfeld“. Die Fans die ich kenne wären froh, wenn der FC einfach mal ein stabiler Erstligist würde und den Weg von Augsburg o.ä. gehen würde. Die zu hohe Erwartungshaltung kam also von Veh und Wehrle. Deshalb wäre es schön, wenn Heldt die Kritik dann bitte auch in Richtung dieser beiden äußern würde und eben ni hat immer allgemein von der Erwarungshaltung im Umfeld faseln würde!

    Dazu zeigt der Artikel, dass Veh und Wehrle den FC finanziell fast wieder komplett in den Abgrund geführt haben. Von den 7 „Vorgriffen“ auf Liga 1 haben überhaupt nur 2 Spieler eine gewisse Erstligatauglichkeit(Czichos, Sobiech), die anderen 5 Transfers waren komplett für die Tonne. Ein eindrucksvoller Beweis, wie unfähig A.Veh war. Und wie blind ein A.Wehrle das hier alles mit verbockt hat. Jetzt rüsten Vereine wie Augsburg (Gikiwiecz, Strobl, Caligiuri) und Union (Knoche? Kruse?) munter auf und der FC muss erst mal tatenlos zuschauen, bis er zumindest einige seiner überbezahlten Kaderleichen wieder quitt bekommt. Weil Veh und Wehrle den Ckub eben mal so eben wieder abgewirtschaftet haben. Das ist doch das eigentlich Jämmerliche an der jetzigen Situation!

    • Jose Mourinho says:

      Wehrle ist doch für das Sportliche überhaupt nicht zuständig. Der Vorstand muss den GF Sport kontrollieren und da passierte doch nichts. Wenn die diesen Plan für realistisch gehalten und abgenickt haben, dann ist es Wehrles Job gewesen, für diesen Plan die Kohle locker zu machen. Finanziell hätte es sicher gepasst, wenn Veh tatsächlich nur (oder wenigstens überwiegend) das angekündigte taugliche Erstligapersonal geholt hätte. Veh mag mal vor Jahren Meistertrainer gewesen sein, wie manche hier so gerne immer wieder betonen, aber er ist hier auf einer Position mit viel zu vielen Freiheiten unterwegs gewesen, auf der er weder Erfahrung noch Erfolg vorzuweisen hatte. Er hat die Kohle mit vollen Händen umd langen, teuren Verträgen verballert und sich dann vom Acker gemacht. Wo waren da der Vorstand und unser Kontrollgremium MR?

      • Jörg Schieber says:

        Naja zum einen ist Wehrle maßgeblich dafür verantwortlich gewesen, dass die Personalie Veh hier überhaupt stattgefunden hat. Er war sein größter Fürsprecher. Warum eigentlich?!? Zum anderen ist er natürlich mit dafür verantwortlich, welches Budget für den Kader zur Verfügung gestellt wird. Er hat es also mindestens mal tatenlos mit angesehen, wie der Kader (und damit die Personalkosten) hier kontinuierlich derart sinnlos aufgebläht wurden (auf jetzt >30 Profispieler), so dass wir zur Zeit faktisch handlungsunfähig auf dem Transfermarkt sind. Nicht zu vergessen die völlig sinnbefreite Vertragsverlängerung von T. Horn in Liga 2 und die Rückholaktion von A. Modeste (nichts gegen Modeste, aber mit Cordoba und Terodde war der Bedarf zum Rückholzeitpunkt auf dieser Position schlicht nicht gegeben). Bei beiden Personalien hatte Wehrle ganz gewaltig die Finger mit im Spiel. Und auch diese beiden Personalien bringen leider nicht ansatzweise den sportlichen Gegenwert, den wir für sie bezahlen. Beim FC wurde in den letzten 3 Jahren das eingerissen, was in den Jahren 2012-2017 mühsam aufgebaut wurde. Und ja: Damals hatte auch Wehrle – mit viel weniger Macht – noch einen vernünftigen Job gemacht! Es wurde unter Veh/Wehrle dann aber immer mehr dazu übergegangen, die Gegenwart auf Kosten der Zukunft zu gestalten. Und natürlich ist A. Wehrle für diese Situation maßgeblich mit verantwortlich! Diesen Mythos über den unfehlbaren Alex Wehrle kann ich deshalb langsam echt nicht mehr hören…

    • Boom77 says:

      Hmm… also ich finde es durchaus stmmig, dass allenfalls zwei der „Vorgriffe“ (teilweise mit erheblichen Abstrichen) eine gewisse Erstligatauglichkeit mit sich bringen. Cuzichos ist da tatsächlich zu nennen. Aber Sobiech? Den wrde ich dann eher in den Kategorie „für die (Erstliga-) Tonne“ schieben und dafür einen Drexler nennen, der – wie gesagt mit Abstrichen – eine gewisse Erstligatauglichkeit aufweist.

  3. Alexander Bamberger says:

    Der Kader ist doch gut genug für die Bundesliga. Wer ist denn der Maßstab? Mit Mainz oder Union möchte ich nicht tauschen. Der FC ist auf jeder Position mit Qualität oder Talenten bestetzt. Auch ein Özhan wäre als Neuzugang bei jedem unserer Konkurrenten ein top Transfer. Wir sind mit einer Bundesligamannschaft abgestiegen, Aufgestiegen und haben dieses Jahr manchmal über und manchmal unter unseren Möglichkeiten gespielt. Es zählt nur drinbleiben und Talente entwickeln.

    • Jose Mourinho says:

      Es hat diese Saison für den Klassenerhalt gereicht. Ob der Kader dafür nächste Saison auch noch gut genug ist, wird man dann sehen. Es kann jedenfalls nicht gut sein, wenn die Konkurrenz Handlungsspielraum dafür hat, Probleme im Kader anzugehen und frühzeitig Spieler sichern zu können und bei uns sind Heldt quasi die Hände gebunden. Ich glaube auch kaum, dass Özcan nur wegen einer ganz guten Saison bei Zweitligist Kiel irgendwo als Toptransfer in der ersten Liga durchgeht.

      • Jörg Schieber says:

        Genau darum geht es. Und da sind wir komplett einer Meinung. Unabhängig von Spielernamen: Es ist schon interessant, dass Vereine wie Augsburg oder Union gerade komplett handlungsfähig sind, Vereine wie Köln, Werder oder Schalke nicht. Das ist einfach nur bitter, weil so sicher der ein oder andere durchaus machbare Wunschspieler zu einem andern Club wechseln wird. Daran ist aber nicht Corona Schuld. Sondern die aufgeblähten Kader und Personalkosten bei den letztgenannten Clubs. Man könnte es auch schlicht und einfach Missmanagement nennen.

      • Boom77 says:

        Ja, da stimme ich zu. Was wir jetzt haben, ist eine ungute situation. Und wie man an Mainz und Union sieht, war und ist es offensichtlich auch nicht richtig, dass andere Vereine, mit denen wir uns messen, die gleichen Probleme haben. Offensichtlich müssen Mainz und Union nicht zuerst ihre Kader erheblich ausdünnen, um bei Neuzugängen handlungsfähig zu sein. Ich weiß jetzt nicht, ob Kruse ein wirkliches Thema für Heldt und Gisdol ist. Aber gerade macht es den eindruck, dass, selbst wenn er das wäre, wir derzeit nicht einmal einen ablösefreien Spieler verpflichten können. Das ist eine Katastrophe!

        Und was heißt, mit Mainz nicht tauschen wollen? Wie lange sind die jetzt ununterbrochen in der 1. Liga? 11 Jahre? Das wüde ich gerne mit Mainz tauschen!

        • kalla lux says:

          So langsam geht dir ein Licht auf.WOW!
          Seit 1 Jahr haste den Mist den Veh/Wehrle fabriziert haben verteidigt.
          Es sogar mit Schmatkes Arbeit gleichgesetzt.
          Lieber Peng,was die 2 letztes Jahr veranstaltet haben, wird den FC Jahre kosten in denen er sich wieder freischwimmen muss.
          Es sind ja nicht nur die 34 Mann im Kader, da kommen die enormen Wertverluste des Kader hinzu. Die natürlich durch MG noch extremer gefördert werden.

          • Boom77 says:

            Ich habe nicht alles verteidigt. Ich habe lediglich gesagt, dass er nicht nur schlechte Transfers (Skhiri und Bornauw) getätigt hat. Richtig ist, dass ich Vehs Arbeit mit der von Schmadtke verglichen habe. Mit welcher auch sonst? Mit der vom Greenkeaper??

            Und im Vergleich zu Schmadtkes letzter Performance (z.B. Cordoba für 17 Mio., J. Horn für 7,5 Mio. und Quiros für 3,5 Mio.) fällt die Perfomance von Veh nicht viel schlechter aus.

            Ein Beispiel: Schmadtke hat Cordoba für 17 Mio. geholt. Der hat in der damaligen Saison für die 17 Mio. sage und schreibe 0 Tore für uns in der BuLi geschossen. Veh hat dafür für 3 Mio. den Terodde geholt, der hat in der BuLi-Saison wenisgtens noch 5 Tore für uns geschossen. In der 2. liga kam Cordoba zwar dann „ans Laufen“ und hat 20 Tore geschossen, Terodde dafür aber auch satte 29 Tore. Warum soll ich diese beiden „Transferleistungen“ nicht miteinander vergleichen? Und warum soll ich da nicht zu dem Ergebnis kommen, dass Veh da zumindest nicht schlechter war als Schmadtke (in meinen Augen ist das Gegenteil der Fall)?

            Gleiche sgilt z.B. für Koziello. Wenn auch in der Position nicht vergleichbar, hat uns dieser „Transferflop“ von Weh wenigstens „nur 3 mio. gekostet. Der „Transferflop“ J. Horn vom Schmadtke aber mehr als das Doppelte. Warum soll ich da keinen Vergleich anstellen?

            Du kannst ja weiterhin mit Deinem Bruder Schmadtke ein Alt trinken und ich weiterhin mit meinem Bruder Veh ein schönes Glas Rotwein beim Edelitaliener.

  4. Boom77 says:

    Ich sage mal, das war dann wohl eine eklatante Fehleinschätzung des Herrn Veh. Ich fand seinen Spruch damals, dass er alle Spieler, die er für die zweite Liga geholt hat, auch für die erste Liga geholt hätte, schon daneben. Da waren richtig gute Zweitligakicker (z. B. Sobiech) dabei, die es zum damaligen Zeitpunkt für die „Mission Aufstieg“ vermutlich auch benötigte. Aber für die 1. Liga???

    In dem Artikel wird auch so getan, als hätte man den Klassenerhalt dann mit dem „Veh-Kader“ und dem „Veh-Trainer“ zwar geschafft, aber das selbst ernannte Ziel verfehlt. Das ist ja so auch nicht richtig. Der Klassenerhalt wurde geschafft, weil im Herbst/Winter nochmal korrigiert und mit Uth, Elvis und Leistner der Kader nochmal verstärkt und ein neuer Trainer geholt wurde. Ja, die Leute hier lesen richtig… Auch, wenn ich gegen eine Weiterverpflichtung von Leistner bin, halte ich ihn in der damaligen Situation durchaus für eine Verstärkung. Denn nachdem sich Czichos verletzt hatte, waren wir ziemlich dünn besetzt in der IV. Hätte man das mit Sobiech tatsächlich zu Ende spielen wollen? Ich nicht. Dann doch lieber mit Leistner. Auch das zeigt, dass der Kader nicht wirklich gut zusammengestellt war.

    • BM says:

      Na ja, wer Zweitligaspiele gesehen hat, dem war klar, dass Sobiech nicht für die 1.Liga taugt, ich war damals schon fassungslos, als über seine Verpflichtung gemunkelt wurde. Das trifft aber auch auf Leistner zu. Der ist und war nie ein Erstligaspieler. Und komme jetzt keiner mit irgendeiner Statistik – wenn ich einen Zweikampf gewinne und der Ball kommt postwendend zurück, sagt dies nix aus. Sieht man auch an Passquoten-Statistiken, von Czichos etwa – so wie Leistner, Horn und er sich mühe- und gefahrvoll 5m-Pässe zuschoben, kommen natürlich gute Zahlen zusammen.

        • BM says:

          Eigentlich sollte der geholte Leon Schneider ja notfalls einspringen, aber der war wohl länger verletzt, ich weiß es nicht mehr. Andererseits: Abwehrspieler wie Mere zählen bei unserem Trainer ja gar nicht, dem fehlt die verlangte Rustikalität aus dem Fußball des letzten Jahrtausend. Mere würde ja das Hoch-und-weit-bringt-Sicherheit durcheinander bringen.

      • Boom77 says:

        An der Zerstörung von Marktwerten haben viel mitgewirkt. Auch dein Bruder Schmadtke, was du nun mal nicht lesen magst. Aber, das, was er womöglich mal an Tranferwerten geschaffen hat, hat er in der Abstiegssaison „mit dem Arsch wieder eingerissen“. Oder meinst du, die schlechte Transferpolitik in puncto Stürmer habt zu einer wesentlichen Steigerung des Marktwertes geführt? Nope… welchen gesteigerten Makrtwert hat J. Horn, welchen Queiros? Für welchen überdimensionalen Marktwert wurde Handwerker verkauft? Was hatte der Jojic denn an einer Marktwertsteigerung vorzuweisen?

      • Boom77 says:

        Der Marktwert vom Geromel wurde z. B. unter welchem GF Sport verbrannt? Richtig… unter dem Schmadtke.

        Es wird hier halt oft so getan, als wäre der Veh der einzige, der schlechte Tranfsers getätigt hat, was schlicht nicht stimmt. Das ist auch der Grund, warum ich ihn mit Schmadtke verhgleiche. Neben den oben gneannten „Fußballgrößen“ fallen in die Ära Schmadtke zum Beispiel noch folgende „Transferkracher“: Golobart, Exslager, Finne, Nascimineto, Halfar, Zoller, Svento, Deyverson, Olkowski, Hosiner, Mladenovic, Jojic, Rudnevs, Rausch, Höger, Clemens, Subotic, Huirassy und Pizarro.

          • Boom77 says:

            Aber als er zurückkam hat man ihn zu Porto Alegre verliehen, bis die den ablösefrei verpflichtet haben, statt zu versuchen, ihn wieder einzubauen. Ist ähnlich wie bei Meré, oder nicht.

          • Jose Mourinho says:

            Naja, da war das Kind aber vorher in den Brunnen gefallen. Den Werteverfall würde ich jedenfalls nicht Schmadtke zurechnen. Abgesehen davon, dass ein gewisser Herr Wernze da die Hände auf Transfererlösen hat. Mere ist dagegen hier und in meinen Augen von Alter und potentieller Leistungsfähigkeit her immer noch höher einzuschätzen als Leistner, weswegen ich mich wundern würde, wenn wir den Toni (den ich als Typ nicht verkehrt finde) verpflichten würden.

          • Boom77 says:

            Leistner statt Meré würde ich auch nicht verstehen.

            Wenn das Beispiel Geromel letzte Saison mit dem ablösefreien Wechsel beendet gewesen wäre, hätte man das und den Werteverfall sehr wohl dem Veh hier im Forum in die Schuhe geschoben. Ich will nur sagen, dass man bei all dem Brass, den man auf Veh (sicherlich in weiten Teilen zurecht) ihm nicht alles ankreiden kann.

            Das Problem, was der Fc seit Jahren hat, ist nicht alleine Vehs verschulden. diesen Brei haben über Jahre viele Köche gekocht und der Schmadtke, Meier, Finke und wie sie alle heißen, haben genauso ihren Suppenlöffel reingesteckt wie Veh.

            Das ganze Jammern und Nachtreten hilft ohnehin nichts. Zumal vieles Nachtreten ohnehin nicht fundiert ist. Denn wie sich z. B. bei der Durchlässigkeit für die jungen Talente zeigt, war man unter Veh nicht weniger durchlässig als zuvor. Das wird jetzt aber verklärt gesehen und so getan, als wären unter Schmadtke/Stöger reihenweise „Jungprofis“ in das Profiteam eingebaut worden. War nicht so. Und dieses Verklären betrifft ja nicht nur Veh, sondern auch die Trainer. Die Stöger-Fans sollen doch mal darlegen, welche Talente aus der eigenen U17, U19 und U21 unter Stöger ihren Weg in die Profimannschaft gefunden haben und dort auch eingesetzt wurden. Da wird man sich schwer wundern… Viele werden da wohl den Hector oder den T. Horn im Sinn haben. Aber die sind unter stanislawski in den Profikader gekommen und eingesetzt worden, nicht unter Stöger. Unter Stöger waren es der Gerhardt und in der Abstiegssaison der Özcan, und (kurz vor seinem Amtsaustritt) der Hartel. Drei „Jungprofis“ in 4,5 Jahren ist jetzt nicht so dolle. Da finde ich es total daneben, dass man dem Anfang (dem insbesondere) und Beierlorzer vorwirft, sie hätten die „eigene Jugend“ nicht genug eingebaut.

          • Jose Mourinho says:

            Was die Durchlässigkeit angeht, gebe ich Dir da Recht. Das war unter Stöger nicht besser, aber anders als unter Veh größtenteils haben die Profis bei Stöger bis auf seine letzte Saison natürlich auch besser geliefert und dadurch nicht so sehr die Angriffsfläche geboten, um als Alternative ein Talent zu bringen. Die zweite Frage ist auch die, auf wessen Arbeit die jetztige Jugend basiert. Weil ich es tatsächlich nicht weiß, will ich das gar nicht mit Sicherheit Schmadtke zuschreiben, aber man kann mit Sicherheit sagen, dass sie nicht Veh zuzurechnen sind. denn dafür ist deren Entwicklung zu lang. Und einen Wirtz hätte man nun mal mit Sicherheit währned Vehs Wirkungszeit binden müssen. Ich sehe in der Summe einfach bei Schmadtke mehr Positives als Negatives, auch wenn das Ende so gar nicht mehr ging. Bei Veh fällt es einem einfach schwer, abgesehen von einigen wenigen Transfers, wirklich gute Sachen zu finden. Aber am Ende ist es auch egal: was zählt ist jetzt und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es Heldt unter einigermaßen widrigen Umständen bislang vernünftig macht.

          • Boom77 says:

            Tatsächlich schreibe ich die Nachwuchsarbeit auch nicht Veh zu. Aber auch nicht Schmadtke. Ich meine, das fällt in die Verantwortung des jeweiligen Leiters des NLZ (derzeit Mathias Heidrich), da das NLZ auch zum e. V. und nicht zur KGaA gehört.

            Ob die Performance unter Stöger im Vergleich zu Anfang z. B. so viel besser war, dass man sagen kann, die „Etablierten“ haben so gut geliefert, dass man unter Stöger im Vergleich zu Anfang gar nicht in der Situation war, auch mal „junge Talente“ ran zu lassen, kann man aber so oder so sehen. In der Zweitligasaison unter Stöger (13/14) betrug der Vorsprung auf den zweiten Platz am Ende 6 Punkte. Den gleichen Vorsprung hatten wir in der letzten Aufstiegssaison am Ende. Beide Male haben wir 19 Siege eingefahren. Für einen „stabileren“ Aufstieg unter Stöger sprechen aber die Anzahl der Unentschieden (11 unter Stöger, lediglich 6 in der vergangenen Saison) und Niederlagen (4 unter Stöger, 9 in der letzten Saison). Kann man also so sehen, dass man unter Stöger nicht „junge Talente“ einbauen musste unter Anfang aber schon. Man kann es aber auch anders sehen oder eben so, dass dies auch schon unter Stöger sinnvoll und vielleicht auch notwendig gewesen wäre.

            Zumal es ja auch immer um die Frage geht, ob es sinnvoll ist oder nicht, junge Spieler heranzuführen und einzubauen. Gerade, wenn man sagt, dass man unter Stöger stabiler war und souverän aufgestiegen ist, hatte man dort doch die Möglichkeit, junge Spieler heranzuführen und eintzusetzen, was man aber nicht getan hat. Dahingegen wird man bei einem „Zitteraufstieg“ (den man ja mit Anfang in Verbindung bringt) eher nachvollziehen können, dass man nicht auf junge Leute setzt, die im Profifußball „noch grün hinter den Ohren sind“.

      • Boom77 says:

        Na kacka flux? Immer noch der Überzeugung, dass dein Bruder Schmadtke so super toll performed hat? Im Grunde war dessen Glück und Segen, dass der Stöger es mit der fussballerischen Rumpftruppe, die ihm der Schmadtke da über die Jahre hingestellt hat, geschafft hat, einen, wenn auch fußballerisch nicht ansehnlichen, dafür jedoch durchaus erfolgreichen Fußball zu spielen… bis zur Abstiegssaison. Wirkliche „glanzleistungen“ sehe ich da auch beim Herrn Schmadtke sonst nicht.

        Und das ist das Problem des FC und zwar nicht nur die letzten drei Jahre. Veh ist nur der letzte Name in einer Reihe von Fehlgriffen und wenig begabten GF Sport/ Sprtdirektoren oder wie man sie nennen will oder früher genannt hat… Michael Meier, Volker Finke, Jörg Schmadtke und ja… dann eben Veh. Alle diese Leute hat man auf Vorstandsebene einfach gewähren lassen. Bleibt zu hoffen, dass man mit Heldt mal nicht daneben gegriffen hat und man da auch mal mehr hinterfragt. Muss man abwarten.

        • kalla lux says:

          Sorry war mit dem Enkel und den Hunden im Königsdorfer Forst,kann erst jetzt antworten.
          Bei den ganzen Fehleinkäufen die du berechtigterweise meinem „BRUDER“ zuschreibst vergisst du aber ein!
          1 Transfer hat alle diese Flops aufgehoben! 1ner!
          Alles anderen die noch 10-15 Millionen gebracht haben nach dem Abstieg war Handgeld für Vehs Prinz Karneval Aktionen!
          Zieht mann ein Transfer Fazit wird der eine als Geldbesorger und der andere als was dastehen? Fakt ist das Schmatke einen gesunden Verein verlassen hat! Veh auch?
          Gebe dir aber bei einer Sache recht,was HH kann bleibt abzuwarten.
          Sich so auf Spieler versteifen wie er ist auch nicht gerade das gelbe vom Ei!

          • Boom77 says:

            Ja, Modeste… der hat es rausgeholt. Ein Transfer… okay. Das Geld hat er aber sofort in meistens Graupen reinvestiert. Und die Zukunft wird zeigen, ob uns ein Veh nicht auch einen Transfer á la Modeste hinterlassen hat (in der Verlosnung sind noch Skhiri, wahrscheinlicher – wenn überhaupt – aber Bornauw), oder?

            Und eine weitere Zurechtrückung der Realitäten. Veh wird vorgeworfen, er habe nicht auf die Jugend gesetzt. Okay. Kann man so sehen. Aber vergleichen wir auch das mal mit Schmadtke:

            Schmadtke war vom 01.07.2013 bis zum 23.10.2013 bei uns tätig. Das sind 4 Jahre und 3 Monate (etwas mehr). Schauen wir mal, was an „jungen Talenten“ es in dieser Zeit überhaupt in den Profikader geschafft hat. Da hätten wir: Nartey, Klünter, Hartel, Müller, Özcan, Mesenhöler, Gerhardt, Kacinoglu und Bisseck. Davon wurd lediglich der Klünter, Hartel, Özcan und Gerhardt eingesetzt, während der Schmadtke GF Sport war (Bisseck und Nartey haben ihre ersten Einsätze erst nach Schmadtkes Weggang bekommen). Das sind 4 Jugendspieler in mehr als 4 Jahren. Und nennenswert durchgesetzt haben sich davon in der 1. Liga bisher nur der Gerhardt und mit Abstrichen der Klünter.

            Veh war vom 11.12.2017 bis 8.11.2019 unser GF Sport. Das sind weniger als 2 Jahre und damit weniger als die Hälfte der Amtszeit, die Schmadtke hatte. Unter Veh sind folgende Jugendspieler in den Profikader gekommen. Scott, Bartels, Churlinov, Thielmann, Katterbach und Jakobs. Davon wurden während Vehs Amtszeit eingesetzt: Churlinov, Jakobs (ich bin so frech und zähle den dazu, da er genau am letzten Amtstag von Veh seinen ersten Profieinsatz hatte – davor war er leider dauernd verletzt) und Katterbach. Also drei Jugendspieler in weniger als 2 Jahren.

            Ich sage nicht, dass die „Jugendförderung“ unter Veh toll war. Ich sage nur, unter anderen war es auch nicht besser (teilweise sogar schlechter) und das wird hier verklärt. Unter Schmadtke wurde nicht mehr auf die Jugend gesetzt als unter Veh. sogar eher weniger

            Im übrigen hat zum Beispiel die Zerstörung des Marktwertes von Sörensen auch schon unter Schmadtke angefangen.

            Und noch zei Dinge zum „Transferguru“ Schmadtke:

            1. Der Schmadtke hat den Wimmer im Sommer 2015 für lediglich € 6 Mio. nach Tottenham verkauft. Ja… genau… in die Premier League, in der bereits damals Ablösesummen gezahlt wurden, die jenseits von Gut und Böse waren. Und da auch nicht zu irgendeinem Verein, sondern zu Tottenham, die damals schon sehr ambitioniert waren (Rainer war damals Pochettino und die haben damals für den Son 30 Mio. und für den Alderweid über 16 mio. gezahlt). Und jetzt halt dich fest… dein Bruder hat den damals sogar unter seinem damals gehandelten Marktwer verscherbelt und zwei Jahre später hat Tottenham ihn bei nahezu gleichem Marktwert (laut transfermakrt war er sogar 0,5 Mio. geringer) für über 19 Mio. an Stoke City verkauft… wenn das dem Veh passiert wäre, hättest du den geteert und gefedert, da hätte der Veh den Modeste so gut verkaufen können, wie nur möglich.

            2. Dem Veh wird vorgeworfen, er habe es nie geschafft, einen gescheiten Rechtsverteidiger zu holen. Das ist richtig. Gegen dieses Versäumnis kann man nichts entgegenhalten. Aber wieviele und welche Rechtsverteidiger hat der Schmadtke in fast 4,5 Jahren verpflichtet? Gneau einen! Sein Name ist Olkowski! Wow! was eine Tranfserleistung über all die Jahre.

        • Gerd1948 says:

          Schmadtkes Bilanz würd ich immer so als pari bezeichnen. Immer mal ein Treffer, aber eben auch viel daneben. Das war glaube ich bei seinen vorherigen Stationen so und wird auch in Golfsburg so sein. Es hatte bei Schmadtke nen faden Beigeschmack der Abgang und bei Veh eben auch, wenn auch aus verschiedenen Gründen. Wir sehen ja wo wir jetzt stehen und wo wir vor 8 oder 9 Jahren gestanden haben.

  5. OlliW says:

    2018 ist vielleicht eine Bundesligamannschaft (sogar mit einem nominellen EU-Laeague Kader) abgestiegen. Die Abwehr, die unter Stöger relativ fest gestanden hatte, wurde innerhalb des Sommers inklusive Torhüter auf magische Weise zum Scheunentor denn abgesehen von Modestes Abgang gab es ja keine Verluste. Es war aber auch derselbe Schlendrian am Werk, der die Mannschaft in der Tabelle nach unten schwemmte, wie wir ihn auch nach der Corona-Pause beobachten konnten. „Eigentlich besser, als die Performance“. Eigentlich.
    Ob 2019 eine BuLi-Mannschafz aufgesteigen ist, wage ich zu bezweifeln. Daher ja die Nachbesserungen Vehs im Sommer 19. Nur haben die überwiegend nicht gezündet. Wie Veh aber einerseits schon im Herbst 18 sehen konnte, dass dieser Kader zu teuer und schwerfällig ist (oder irgendwie wurde), dann aber überwiegend auf die falschen Verstärkungen mit vermeintlichem Erstligapotenzial zu setzen und andere zu velängern, bevor sie ihre BuLi-Tauglichkeit unter Beweis stellen konnten, bleibt ein Rätsel.

    Die Handlungsunfähigkeit macht müde und nervt, das stimmt. Nichts ist in Bewegung und man muss zusehen, wie die direkte Konkurrenz gute, verdiente Bundesligaspieler holt, teils ablösefrei. Warum kommt ein Knoche nicht zu uns, den wollte Stöger schon haben. Stattdessen hoffen wir, dass irgendwo ein Torhüter abfällt, ambitioniert, preiswert und bereit auf die Bank zu gehen. Wir warten auf 6 Mio um uns Leistner zu leisten und auf 10 Mio, um Uth aus dem Gelsenkirchener Elend freizukaufen. Und das war’s ja noch nicht. Macht mal eben 20 Mio, die Heldt sofort investieren würde, wenn er sie hätte. Wo kommen die her? Höchstens durch einen Weggang von Cordoba. Und was das für ein Verlust wäre, kann man heute in reinen Zahlen im Express nachlesen.

    • Boom77 says:

      Ein echter „Treppenwitz“ ist ja auch, dass der Veh sich darüber beschwert, dass der Kader eigentlich überbezahlt ist, dann aber genau mit einem solchen überbezahlten Kader in die 2. Liga geht. Mit ersterem hatte er sicher recht. Denn wir haben in der Euro-League Saison über 60 Mio. für Spielergehälte ausgegeben, was für die Qualität der Spieler einfach zu viel war. Dass er aber dann in der 2. Liga einen Kader aufstellt oder weiterhin bestehen lässt, der mit 47 Mio. Gehaltskosten nicht nur erheblich über dem aller Zweitligisten (mit ausnahme des HSV vielleicht) und immer noch erheblich über dem vieler Erstligisten (z. B. Augsburg. Mainz und Freiburg) lag, geht, ist einfach nur ein Witz…. und kein guter.

      Nehmen wir doch mal den Högi. Der ist doch einer der Top-Verdiener. Entgegen anderer Meinungen hier im Forum hat der Veh dessen Vertrag zwar nicht verlängert (verlängert wurden von Veh die Verträge mit T. horn und Hector – beide bis 2023), ich las gerade aber, dass der Höger sich „trotz anderer Angebote“ für einen Gang in die 2. Liga entschieden haben will… Ja, geht es noch! Wenn der Scherge andere Angebote hate, dann hätte man zwingend dafür sorgen müssen, dass er bitte eines davon annimmt und nicht mit in die 2. liga geht, um uns dort und auch künftig weiterhin das Gehaltsbudget erheblich zu belasten.

      • Jörg Schieber says:

        Höger, Horn, Hector, Risse, Clemens…

        Der nächste Mythos. Der von den „kölschen Jungs“ die mit „durch et füer in Liga 2“ gehen. Wie schön das immer journalistisch verpackt wurde. In Wahrheit wissen sie genau, dass sie hier extrem gut verdienen. Die sind i.W. wegen der Kohle mit in Liga 2 gegangen, wegen sonst nix. Hector ist da als einziger rauszunehmen. Das ist der Einzige, der nach dem Abstieg hätte wechseln können.

        Höger, Horn, Risse und Clemens werden jetzt alle beim FC in Rente gehen. Alle 4 haben inzwischen das Prädikat „unvermittelbar“. Die werden nie wieder irgendwo anders einen gut dotieren Profivertrag unterschreiben. Maximal alle 4 noch Kandidaten für den KFC Uerdingen…

      • Gerd1948 says:

        Ich kann mich ja irren, aber ich glaube auch Wimmer hatte eine festgeschriebene Ablösesumme. Von daher war das nach England schom enttäuschend wenig Geld. Bei denen sollte man ne Extra Klausel mit ner Null hinten dran hängen.

        • Boom77 says:

          Selbst, wenn er eine fixe Ablösesumme gehabt haben sollte. Ein Kritikpunkt bei den Wechseln von Osako und Bittencourt (ich meine mindestens einer davon hatte auch eine feste Ablösesumme) war, warum man denjenigen für diese feste ablösesumme hat ziehen lassen.

          • Gerd1948 says:

            Versteh ich jetzt gerade nicht. Bei den beiden weiss ich überhaupt nix, zumal die glaub ich beide nach Absieg weg sind oder? Vllt war da iwas mit kein Vertrag für 2. Liga, ich weiss es nicht. Vllt war tatsächlich der grösste Fehler einen Linksfuss Heintz ziehen zu lassen.

  6. Paul Paul says:

    Wir wären in dieser Saison schon einstellig gewesen, wenn unsere Sensibelchen nicht die Corona-Krise genutzt hätten, um sich wieder nur mit sich selbst zu beschäftigen. Die Transfers von diesem arroganten Gladbacher waren natürlich trotzdem vollkommen daneben, und wer hat mit unterschrieben: Alexander Wehrle! Es ist schon einigermaßen absurd, ein Millionengehalt einzustreichen und trotzdem für sich in Anspruch zu nehmen, dazugelernt zu haben.

    Sie werden dafür bezahlt, etwas zu können, Herr Wehrle. Wenn Sie lernen wollen, dann machen Sie bitte ein unbezahltes Praktikum! Oder wie würden Sie es finden, wenn ein Herzchirurg nach einer verpfuschten Operation verkünden würde, er hätte dabei etwas gelernt?

    Wehrle weg!
    Mannschaftsrat weg!
    Proleten weg!
    Menger weg!
    Stadion weg!
    Geissbockheim weg!
    Investoren rein!

  7. BM says:

    Veh war die absehbare Katastrophe, überheblich, eigensinnig, zudem ist er kaum sonderlich fleißig unterwegs gewesen, scheint zum Nachwuchs Null Kontakt gesucht bzw. gefunden zu haben.
    Zu den weiter explodierenden Kaderkosten unter ihm: Wenn das Gehalt von etwa 2 Mio für Sobiech stimmen sollte, dürfte Veh Sobiechs Pauli-Verdienst verdreifacht haben. Im Gegensatz zu den Goldsteak-Essern wie z. B. J. Horn gönne ich es ihm, er bewegt sich da ja völlig anders.
    Wenn unser großer Kader zurecht beklagt wird und Augsburg als positives Beispiel genannt wird, dann sollte Herr Schieber dort mal seinen Namensvetter suchen, der zählt auch immer noch zum kleinen 38-Mann-Kader. Wenn Held jetzt ähnlich alte Spieler wie Augsburg geholt hätte (Ausnahme TW), hätte es hier einen Aufstand gegeben. Strobl und Caliguiri werden auch in Augsburg kaum große Gehaltseinbußen akzeptiert haben, wobei die insgesamt viel weniger ausgeben.
    Die FC-Personalkosten machen schon sprachlos, Spieler wie Czichos, Drexler, Sobiech, Koziello, Schaub, Easy u. v. a. waren vorher sicher ganz erheblich geringer entlohnt. Wenn zudem stimmen sollte, dass die Vertragsverlängerung eines Spielers mit der Gehaltserhöhung eines anderen verknüpft wurde, halte ich dies für eine Erpressung der Beratungsagentur, alle Verträge sollten dann zurückgesetzt werden – aber ich bin kein Jurist, war nur fassungslos, als dies vor Tagen berichtet wurde. Da kann es sich eigentlich auch nur um die berüchtigte Connection rund um den Mannschaftsrat handeln…

    • Boom77 says:

      Die Gehaltskosten von dieser Saison kennen wir noch gar nicht. Die sind noch nicht veröffentlich. Zumindest für mich ersichtlich bisher noch nicht. Denke, Bilanzstichtag ist der 30.06.2020. Veröffentlich werden die dann ein paar Monate später. Schauen wir mal, was uns da für eine „Überaschung“ erwartet.

    • Jörg Schieber says:

      Guter Einwand das mit der Augsburger-Kadergröße! Im Übrigen hast Du damit auch völlig recht! Dazu hat Augsburg eine für ihre Verhältnisse schlechte Runde gespielt. Auch unumstritten. TROTZDEM sind sie jetzt absolut handlungsfähig. Weil Sie trotz ihres ebenfalls überdimensionierten Kaders besser wirtschaften als wir. Das liegt daran, dass Spieler in Augsburg bei weitem nicht so viel verdienen wie in Köln. Das liegt aber natürlich auch daran, dass sie konstant erste Liga spielen und deshalb viel höhere Fernsehgelder einnehmen…

      Was ich kritisiere ist eben, dass man beim 1. FC Köln durch die Misswirtschaft der letzten 3 Jahre jetzt handlungsunfähig ist auf dem Transfermarkt. Das ist für mich ein Unding und da müsste noch viel mehr Klartext geredet werden, wie das passieren konnte!

      Wir müssen dann jetzt auch gar nicht die Augsburger Neuzugänge im Einzelnen durchgehen. Abgesehen davon, dass ich einen Gikiewicz mit Kusshand gegen unsere absolute Schwachstelle im Tor tauschen würde! Alleine die Tatsache, dass die ganzen ablösefreien Spieler wie Gikiewicz, Knoche & Co. jetzt an uns vorbei gehen, haben wir nur dem gnadenlosen Versagen von Veh & Wehrle in den letzten 3 Jahren zu Verdanken!

      Da im Club aber trotzdem alles Friede, Freude, Eierkuchen zu sein scheint, ist doch alles toll beim FC! Ich lasse mich von dem Klassenerhalt allerdings nicht blenden. Ich finde die Zustände beim 1. FC Köln z.Z. katastrophal und fühle mich an 2011 erinnert….

  8. Max Moor says:

    Herr Bamberger .. der FC Kader ist gut genug und auf allen Positionen sind Wir Top besetzt …… Dumm ..Lächerlich ! ! ! Viele Positionen sind schlecht besetzt und ein Öczan als Top Transfer zu nennen ist nicht für voll zu nehmen ! Was ist dann ein Cordoba Transfer ? Der Kader ist sauber schlecht und wird richtig viele Niederlagen bekommen wenn wir nichts unternehmen. Viele können sich nicht durchsetzen und laufen nur mit statt aNS Limit zu gehen . Bundesliga ist nicht Amateurliga , hier muss es von vorn bis hinten stimmen oder die Folgen wird man spüren !!!

  9. Alexander Bamberger says:

    Augsburg ist nun mal ein Investorenverein mit wohlhabenden Besitzern und ohne wirkliches Umfeld. Kruse beim FC und niedriger Personaletat? Das Durchschnittsgehalt in der Liga liegt nun mal bei ca 2,3 Mio pro Jahr, ergo gibt es dafür auch nur Durchschnitt. Mit unseren Lohnkosten kommt die Bayernbank nicht mal über die Hinrunde.
    Seid doch mal Stolz auf das was beim FC mit vergleichsweise wenig Geld geleistet wird. Wir versorgen die halbe Liga mit Talenten ohne Kapital daraus zu schlagen. Der Verein wird geliebt, egal ob er gerade Absteigt oder das Präsidium/die Geschäftsführung/der Mitgliederrat seltsame Dinge macht. An die Schlagzeile: „Der FC hat zu viel Geld!“ kann ich mich nicht erinnern, aber die besten Transfers hat Schmadtke ohne Geld gemacht mit zu viel Geld kommt halt ein zu großer und zu teurer Kader raus weil man immer Angst hat etwas zu verpassen.

    • Boom77 says:

      Also ich finde Gehaltskosten in der Abistegssaison von über 65 Mio. nicht wenig. Euro-League hin oder her. Da wurde definitiv viel zu viel gezahlt für einen Kader voller Risses, Cordobas, Celemns´, Högers, Horns (davon sogar zwei), Jojic´, Rauschs, Heintzs, Bittencourts, Osakos, Olkowskis, Pizarros und wie sie alle heißen.

  10. Gerd1948 says:

    Tach Fraktion. Zum ersten darf man jetzt nicht mehr Augsburg mit Mainz vergleichen, auch nicht mit uns. Es stimmt, durch ihre zweistellige Zugehörigkeit zur Bundesliga haben sie beide natürlich Jahr für Jahr ein paar Milliönchen mehr wie wir. Dafür fehlt es ihnen an anderer Stelle. An welcher Stelle es ihnen sicher nicht fehlt ist am know how, wie man gut wirtschaftet und was für Typen man im Abstiegskampf braucht. Ich komm aber noch mal kurz zu dem Thema ablösefreie Spieler…. Ist ja schon ein Privileg für jeden , der das so hinbekommt. So jetzt frag ich mal in die Runde ( ich weiss, ich komm was spät) was ihr denn meint was so ein Spieler mittlerweile auch in Augsburg verdient und ob er noch was gerne nebenbei hätte, wenn er denn schon ablösefrei kommt. Natürlich will er. Er will und der Berater auch, entweder Cash oder es schlägt sich im Vertrag nieder, an dem wiederum der Berater partizipiert. Also, jammern das ablösefreie Spieler iwo hingehen braucht man nicht, besonders wie es oben erwähnt wurde bei “ Auslaufmodellen “ Ja, vllt hätte ich mir auch den Gikiewicz wenigstens gewünscht, ist aber nun mal nicht so, abgesehen davon , dass ich mir nicht sicher bin bei ihm. Aber es wäre Bewegung gewesen auf einer vakanten Posiotion.

  11. Gerd1948 says:

    Was die 2 sich da ausgedacht haben für die Zukunft entzieht sich meiner Kenntnis. Ich denk mir einfach das Wehrle dem Veh blind vertraut hat, aaaber, der Mann der Zahlen ist eindeutig er und nicht Veh, der echt krass vereinsschädigend vorgegangen ist. Also kann man Wehrle nicht so gut von allem freisprechen. Er kennt und kannte jeden Vertrag. Auch wenn er den Verein rasend schnell auf gesunde Füsse gestellt hatte, auch vor dem Modeste Deal schon.

  12. DeKa says:

    Fakt ist, dass alle Transfers/Einkäufe von allen Gremien und Räten, die es beim Effzeh so gibt, abgesegnet wurden. Das Resultat dieser erfolgreichen Arbeit ist ein aufgeblähter und zu teurer Kader, der erst mal ausgedünnt werden muss, bevor man überhaupt neue Spieler verpflichten kann. Wie das, bei dem Interesse fremder Vereine an unseren Spielern, zeitgerecht funktionieren soll bleibt mir ein Rätsel. Die Ära Schmadtke, Veh und die seinerzeit jeweils mitbestimmenden Gremien und Räte haben den Verein in eine Sackgasse manövriert, sprich aktuell handlungsfähig gemacht. Herzlichen Glückwunsch.

  13. Max Moor says:

    kurz und knapp “ ob nun Veh oder Schmadke , viel Scheiße haben sie beide gemacht und die Probleme spüren wir jetzt . Einfach paar Spieler holen ohne Konzept wird halt nichts bringen sondern man muss Spieler holen die wir auch benötigen auf Positionen wo Probleme sind , TW , Außen , Abwehr , Mittelfeld , Offensives Mittelfeld .. aber wenn von 20 Transfers nur 5 langen dann ist das Ausmaß groß .

  14. maradonna says:

    Veh hat für die Offensive ausnahmslos nur Zweitliga-Spieler teuer verpflichtet die nicht nur keine Verstärkungen in Liga eins sind, nein, sie binden zusätzlich Kapital und wenn man keine Abnehmer findet kosten sie auch noch viel Gehalt.

    • Boom77 says:

      Naja, das haben andere auch schon getan. Sicherlich für weniger Geld. Aber früher waren die Ablösesummen auch noch nicht so hoch. Osako kam von 1860 auch als reiner Zweitligaspieler. Man muss halt Glück haben, dass die dann in der 1. Liga funktionieren. Er hat in seiner ersten Saison in der 1. Liga 3 Tore und 4 Vorlagen erzielt. Drexler in seiner ersten 1. Ligasaison baer ürbigens auch 3 Tore und 4 Vorlagen. Einen großen Qualitätsunterschied kann man da rein an den Zahlen nicht erkennen. Aber zugegeben. Drexler war teurer. Im übrigen bekommt man in der 2. Liga aber auch schwer Erstligakicker. Egal, ob für die Offensive oder Defensive. Und als Aufsteiger sieht es nunmal ähnlich aus.

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