Mit welchen Spielern plant Horst Heldt und wo muss der Geschäftsführer nachbessern? (Foto: Mika Volkmann / Koepsel / Witters / Pool)

Spannender Transfersommer: Wo muss der FC nachbessern?

Mittelfeld und Angriff

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Mittelfeld

Ähnlich wie hinten links verhält es sich im defensiven Mittelfeld. Mit Jonas Hector und Ellyes Skhiri verfügt der FC über ein eingespieltes Mittelfeld-Duo, das in austrainiertem Zustand zu den laufstärksten Duos der Liga gehört. Wie stark sie sein können, zeigten sie vor der Coronapause. Mit Elvis Rexhbecaj haben die Kölner ein Talent für ein weiteres Jahr vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Zudem steht Marco Höger weiter unter Vertrag. Vor allem aber soll Salih Özcan zurückkehren – zumindest war dies vor der Coronapause geplant. Die Kölnische Rundschau berichtete nun, dass es zuletzt keine Gespräche mehr zwischen dem FC und Özcan gegeben habe – entweder, weil Özcans Rückkehr längst geklärt ist, oder aber es könnte doch noch ein Abschied des Eigengewächses möglich sein. Eigentlich war kein Neuzugang für diese Position eingeplant. Nur Özcans Abgang könnte daran noch etwas ändern.

Anders sieht es auf dem rechten offensiven Flügel aus. Marcel Risse und Christian Clemens hatten in der vergangenen Saison mehr mit ihren Verletzungen zu kämpfen als mit den Gegnern auf dem Platz. Ob beide in der nächsten Spielzeit noch einmal zu einer echten Alternative werden, erscheint mehr als fraglich. Derweil scheint Kingsley Schindler keine Zukunft beim FC unter Markus Gisdol zu haben. In der Rückrunde wurde dem Offensivspieler meist der erst 17-jährige Jan Thielmann vorgezogen. Diesen aber nun als Stammspieler in die kommende Saison zu schicken, dürfte für dessen Entwicklung nicht förderlich sein. Zumal der Youngster bisweilen doch noch stark mit seiner Nervosität zu kämpfen hatte. Hinter einem erfahrenen Rechtsaußen könnte sich Thielmann in der kommenden Saison entwickeln. Doch diesen müssten die Geißböcke erst noch verpflichten.

Auf der linken Seite ist der FC derweil ordentlich aufgestellt. Ismail Jakobs konnte sich festspielen. Der Youngster hatte in seinen 20 Einsätzen ordentliche Auftritte und gilt unter Gisdol als gesetzt. Sollte Jakobs verletzungsfrei bleiben, dürfte er die erste Wahl auf der linken Seite sein. Dort spielen würde auch gerne Florian Kainz, der als zweitbester Scorer der Saison den Anspruch auf die Startformation haben dürfte und zuletzt häufig auf rechts wechselte. Mit ihm und Jakobs verfügt der FC über zwei ordentlichen Flügelspieler. Dominick Drexler könnte ebenfalls auf beiden Außenpositionen agieren, zeigte sich in seinem ersten Bundesliga-Jahr jedoch als nicht konstant genug. Louis Schaub dagegen kehrt zwar zurück, aber nur, um wieder zu wechseln. Er hat keine Zukunft beim FC.

Für die dritte offensive Position hinter dem Angriff will Heldt Mark Uth vom FC Schalke 04 weiter verpflichten. Das scheint aber mit jedem Tag unwahrscheinlicher. Der Sport-Geschäftsführer muss daher nach Alternativen auf der Zehner-Position Ausschau halten. Drexler ist nicht torgefährlich genug, Schaub praktisch aussortiert. Rexhbecaj könnte in diese Rolle langfristig hineinwachsen, hat er Uth im Spiel gegen Schalke doch bereits mehr als würdig vertreten. Doch auch der Wölfe-Leihgabe geht Uths Torgefahr noch gänzlich ab. Der FC kann es sich jedoch nicht leisten – weder aus dem Zentrum noch von den Außen – an Torgefährlichkeit einzubüßen. Darauf wird Heldts Hauptaugenmerk liegen müssen.

Gesucht werden: Rechtsaußen, Zehner/hängende Spitze

Angriff

Sollte Jhon Cordoba seinen Vertrag beim FC nicht verlängern wollen, müssen die Geißböcke den Kolumbianer verkaufen. Einen ablösefreien Wechsel ihres besten Angreifers in 2021 kann sich der FC eigentlich nicht leisten. Nur unter einer Bedingung würde Cordoba bis 2021 bleiben: Sollte der FC erkennen, dass die Ablöse für Cordoba zu gering wäre im Vergleich zum Risiko ohne den Angreifer in den Abstiegsstrudel zu geraten. Klar ist: Sollte Cordoba gehen, müssten sich die Kölner nach einen ebenso torgefährlichen Stürmer umsehen. Ansonsten hofft man mit Cordoba und Anthony Modeste weiterhin gut aufgestellt zu sein. Sollte Simon Terodde den Klub verlassen, gäbe es zudem die Option einen anderen Stürmertypen zum Angreifer-Duo hinzuzuholen. Neben den beiden bulligen Cordoba und Modeste würde ein wendiger Mittelstürmer dem FC neue Optionen eröffnen.

Gesucht wird: wendiger Mittelstürmer

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