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„Das gehört sich nicht“: Schalke-Boss kritisiert FC wegen Uth


Mark Uth wird nicht zum 1. FC Köln wechseln. Das hat Jochen Schneider am Samstag im Trainingslager des FC Schalke 04 in Längenfeld/Österreich erklärt. Dabei warf der Schalke-Boss den Verantwortlichen des 1. FC Köln auch schlechten Stil vor, weil die Geißböcke zuletzt mehrfach betont hatten sich weiter Hoffnungen auf eine Verpflichtung des Angreifers zu machen.

Längenfeld – Dass Mark Uth nicht mehr zum 1. FC Köln wechseln würde, hatte sich in den letzten Wochen bereits angedeutet. Der 28-jährige war zwar in der Rückrunde ein wichtiger Faktor bei den Geißböcken gewesen, musste nach der halbjährigen Leihe jedoch zum FC Schalke 04 zurückkehren. Die Kölner hätten Uth gerne weiterverpflichtet. Doch nun kam die wohl definitive Absage aus dem Schalker Trainingslager in Österreich.

„Die Kölner hatten ja die Chance, eine Option zu ziehen. Das haben sie nicht“, wird Schneider im kicker mit Blick auf die Kaufoption zitiert, die sich der FC vor Corona gesichert hatte, aber nicht ziehen konnte. Danach hatten die Kölner wiederholt öffentlich ihre Hoffnungen zum Ausdruck gebracht, den Spieler noch einmal ausleihen oder für einen geringen Millionen-Betrag kaufen zu können. Doch Schneider wischte diese Hoffnungen nun beiseite. „Ich finde, dass man es auch mal akzeptieren muss, dass es da keine Möglichkeit mehr geben wird.“ Dass Uth auf Schalke bleibe, sei laut Schneider ein „Fakt“.

Es gibt einen Ehrenkodex

Dabei hatte Markus Gisdol am Freitag in Donaueschingen noch einmal erklärt, dass man eine Verpflichtung Uths „noch nicht abgeschrieben“ habe. Dieses wiederholte Statement der Kölner war nun offenbar des einen Wortes zu viel, zumindest aus Schneiders Sicht, der einen Giftpfeil ins Kölner Trainingslager abschoss: „Es gibt einen Ehrenkodex, dass man nicht über Spieler anderer Vereine spricht. Das gehört sich nicht“, sagte Schneider, der zudem betonte, dass es keinen direkten Kontakt zu Gisdol oder FC-Sportchef Horst Heldt gegeben habe. Womöglich hat Schneider mit seinen Worten nun aber zumindest dafür gesorgt, dass sich beide Parteien aussprechen – und sei es auch nur indirekt aufgrund der Causa Uth und nicht für Verhandlungen.

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