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Schweizer Meister! Bleibt Sörensen jetzt in Bern?


Frederik Sörensen hat allen Grund zu feiern: Am Freitagabend haben die Young Boys Bern den Meistertitel in der schweizerischen Super League mit einem 1:0-Auswärtssieg beim FC Sion perfekt gemacht. Für den dänischen Innenverteidiger ist es sein erster großer Titel der Karriere. Eine Rückkehr zum 1. FC Köln wird damit immer unwahrscheinlicher.

Bern/Köln – Die Freude war riesengroß: Nach dem dritten Titel in Folge ließen es die Berner krachen. Einen Spieltag vor Schluss krönten sich die Young Boys zum Schweizer Meister und entgingen damit am letzten Spieltag dem Entscheidungsspiel gegen den Tabellenzweiten aus St. Gallen. Frederik Sörensen stand zwar nicht auf dem Rasen, da er weiterhin mit einer Knieverletzung fehlt. Doch dass der Däne in Bern bleiben soll, ist ein offenes Geheimnis.

Durch die Meisterschaft spielt Bern in der nächsten Saison die Champions-League-Qualifikation und kann auf die Gruppenphase in der Königsklasse hoffen. Sörensen, bis zu seiner Verletzung uneingeschränkter Stammspieler und Leistungsträger, würde diesen Schritt wohl gerne mitgehen – und Bern den Innenverteidiger gerne behalten. Die finanziellen Mittel sind nun vorhanden, wenngleich die Young Boys nicht das Gehalt bezahlen könnten, das der 28-jährige beim FC verdienen würde (rund zwei Millionen Euro).

Beim FC würde man den Dänen zwar durchaus als Alternative in der Innenverteidigung in Betracht ziehen. In seinem körperlichen Spiel mit starkem Kopfball und guter Zweikampfführung wäre er eine wichtige Alternative zu Sebastiaan Bornauw. Doch die Geißböcke wollen für den abwanderungswilligen Jorge Meré eigentlich eine eher spielerische Lösung verpflichten. Ein Abgang Sörensens würde Spielraum im Gehalt schaffen, wenngleich wohl keine nennenswerte Ablösesumme mehr einspielen (Vertrag bis 2021). Von vorne herein war klar, dass die Verhandlungen zwischen Bern, dem Spieler und dem FC erst ernsthaft beginnen würden, wenn die Meisterschaft unter Dach und Fach ist. Seit Freitagabend herrscht Klarheit.

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