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Cordoba-Wechsel perfekt! „Zweithöchste Ablösesumme der Vereinsgeschichte“


Jhon Cordoba verlässt den 1. FC Köln und wechselt zu Hertha BSC in die Hauptstadt. Das gaben die Geißböcke am Dienstagabend offiziell bekannt. Der Kolumbianer unterschreibt bei der Alten Dame einen Vertrag bis 2024 und beschert den Geißböcken die zweithöchste Ablösesumme der Vereinsgeschichte. 

Köln – Zwar haben die beiden Vereine über die Transfermodalitäten wie gewöhnlich stillschweigen vereinbart, dennoch gaben die Geißböcke bekannt, nach dem Verkauf von Anthony Modeste im Jahr 2017 für Cordoba „die zweithöchste Ablösesumme der Vereinsgeschichte“ zu generieren. Das bedeutet, dass der FC mehr als 13 Millionen Euro für den Kolumbianer überwiesen bekommt. Für diese Ablöse wechselte 2016 Yannick Gerhardt zum VfL Wolfsburg. Dass damit nicht Podolski gemeint war, der damals für 15 Millionen Euro zu Arsenal London wechselte, bestätigte der FC auf GBK-Nachfrage. Beim FC war seiner Zeit aufgrund weiterer Transferbeteiligungen die nicht gesamte Podolski-Summe angekommen. Dem Vernehmen nach handelt es sich bei der Ablösesumme für Cordoba um 15 Millionen Euro. Der gesamte Betrag dürfte aber ebenfalls nicht auf dem Konto der Geißböcke landen. Am Mittwoch wird Herthas Ondrej Duda in Köln zum Medizincheck erwartet. Der offensive Mittelfeldspieler soll Teil des Deals sein und mit der Ablösesumme verrechnet werden. Somit dürften den Kölnern am Ende knapp acht Millionen Euro von dem Deal übrig bleiben.

Haben eine Top-Lösung erzielt

Beim FC hatte man sich die Entscheidung nicht einfach gemacht, seinen Top-Torjäger der vergangenen Saison ziehen zu lassen. Doch aufgrund des auslaufenden Vertrages und der Wechselwilligkeit des Spielers entschied man sich am Ende für einen Verkauf. „Mit seinen Toren hatte Jhon entscheidenden Anteil am Klassenerhalt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Nach so einer Saison wägt man immer ab, ob man solch einen Spieler ziehen lässt. Letztlich war es Jhons Wunsch, zu wechseln – und wir haben mit Hertha eine Top-Lösung erzielt. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt.

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