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Mamba-Hammer! Wunschstürmer fällt durch Medizincheck


Eigentlich hätte der 1. FC Köln am Freitagvormittag seinen zweiten Neuzugang dieses Sommers vorstellen wollen. Doch Streli Mamba ist am Morgen durch den Medizincheck gefallen. Einen Bericht des kicker bestätigte der FC wenig später. Der 26-jährige wäre nicht sofort einsatzfähig gewesen, weshalb die Geißböcke von einer Verpflichtung des Stürmers Abstand genommen haben. 

Köln – Alles war vorbereitet. Streli Mamba erschien am Freitagmorgen zum Medizincheck bei den Ärzten des 1. FC Köln. Anschließend wurde er ans Geißbockheim gebracht, wo man eigentlich nur noch die letzten Formalitäten erledigen wollten. Doch dann platzte die Bombe: Mamba, der in den vergangenen Tagen angeschlagen nicht beim SC Paderborn hatte trainieren können, ist offenbar schwerer verletzt als befürchtet. Der K.o. für den Transfer!

Eigentlich hatte sich der FC nach wochenlangem Ringen mit dem SC Paderborn auf eine Ablösesumme in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro geeinigt. Mamba hätte nur noch unterschreiben müssen. Doch dann kam der Medizincheck und machte alle Hoffnungen zunichte. Der Fünf-Tore-Mann der vergangenen Saison war Heldts Wunschlösung für das Sturmzentrum als Alternative oder Partner neben Jhon Cordoba und Anthony Modeste gewesen. Nun kehrt der schnelle Angreifer nach Paderborn zurück und muss erst einmal wieder fit werden. Ein Wechsel in diesem Sommer zum FC ist vom Tisch.

Das Risiko einer längeren Ausfallzeit wollen wir nicht eingehen

„Wir waren uns mit Streli und mit Paderborn einig. Doch aktuell könnte er weder trainieren noch spielen“, erklärte Horst Heldt in einer Mitteilung des Klubs. „Das Risiko einer längeren Ausfallzeit wollen wir nicht eingehen, deshalb haben wir uns gegen eine Verpflichtung entschieden. Für beide Seiten hätten wir uns einen anderen Ausgang erhofft. Das ist schade. Wir wünschen Streli gute Genesung und alles Gute für die Zukunft.“

Wie es jetzt für den FC auf dem Transfermarkt weitergeht, ist unklar. Mamba hätte die Sofort-Lösung für die personellen Probleme in der Offensive sein sollen. Stattdessen stehen die Kölner mit leeren Händen da. Horst Heldt und Markus Gisdol hatten betont, dass bis zum Pflichtspiel-Start in acht Tagen eigentlich noch Neuzugänge beim FC vorgestellt werden sollten, da den Kölner gerade offensiv aktuell die Alternativen fehlen. Schon vor wenigen Tagen hatte Heldt erklärt, wenn der Mamba-Deal nicht klappen sollte, müsste er sich Plan B zuwenden. Dieser Fall ist nun eingetreten.

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