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Elf Personalien: Sechs Rückkehrer, aber drei neue Ausfälle


Markus Gisdol kann zwar weiter personell nicht aus dem Vollen schöpfen, doch beim 1. FC Köln haben sich die Verletzungssorgen reduziert. Wackelkandidaten gibt es zwar ebenso wie neue Verletzte. Doch der FC-Trainer hofft gegen Eintracht Frankfurt wieder auf mehr Alternativen, gerade in der Offensive. Doch gerade dort droht nun der Ausfall von Ondrej Duda.

Köln – „Es hat sich einiges getan“, sagte Markus Gisdol am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Der Cheftrainer der Geißböcke hatte sich extra einen Zettel mit den Namen der Spieler mitgenommen, die wieder im Training sind beziehungsweise aktuell nicht mehr trainieren können. Die Liste war länger als üblich, zeigte damit aber auch die Sorgen, mit denen der FC-Trainer zuletzt zu kämpfen hatte.

Positiv:

  • „Marius Wolf hat zwei Wochen gut trainiert und Anschluss gefunden.“
  • „Ismail Jakobs ist wieder voll im Training und direkt eine Alternative.“
  • „Jorge Meré hat jetzt eine Woche trainiert und ist wieder mit dabei.“
  • „Benno Schmitz ist wieder voll einsatzfähig.“
  • „Anthony Modeste hat drei Wochen seinen geplanten vierwöchigen Aufbauprogramms absolviert und ist wieder eine Option für den Kader.“
  • „Sebastian Andersson steigt heute wieder ins Mannschaftstraining ein. Die Rückmeldung des Physiotherapeuten in München ist, dass er wieder voll einsatzfähig ist.“

Damit kehren neben Innenverteidiger Meré und Rechtsverteidiger Schmitz drei Angreifer zurück und sollen zusammen mit Last-Minute-Neuzugang Wolf der lahmenden Kölner Offensive neuen Schwung verleihen.

Negativ:

  • „Jonas Hector fällt mit Problemen im Nacken weiter aus.“
  • „Ondrej Duda ist angeschlagen. Er hat im Länderspiel einen Schlag abgekommen. Bei ihm müssen wir abwarten, ob er einsatzfähig sein wird.“
  • „Marco Höger hat eine leichte Bänderverletzung im Knie erlitten.“
  • „Sava Cestic ist mit muskulären Problemen angeschlagen.“
  • „Robert Voloder ist als Kontaktperson 1 aktuell in Quarantäne.“

Gisdol bewertete die Personalsituation „größtenteils positiv“, zumal mit Wolf und Jakobs wie erhofft die vermeintlich neue Flügelzange nun zwei Wochen gemeinsam trainieren konnte. „Wolf und Jakobs sind prädestiniert für die Startformation“, gab Gisdol direkt einen Ausblick auf Sonntag. Doch weiterhin ist unklar, wer im Sturmzentrum auflaufen kann und wie der FC-Trainer den Hector-Ausfall und ein mögliches Fehlen Dudas auffangen würde. Entspannt hat sich die Personalsituation also nur bedingt, doch zumindest verfügt der 50-jährige gerade auf den offensiven Außenbahnen wieder über Alternativen.

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