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„Er war eine Idee“: Heldt wollte Götze zum FC holen


Der 1. FC Köln hätte in diesem Transfer-Sommer gerne Mario Götze verpflichtet. Dies bestätigte FC-Geschäftsführer Horst Heldt. Doch statt in die Domstadt wechselte der Weltmeister von 2014 in dieser Woche zum niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven. 

Köln – Es wäre wohl der Transfer-Hammer dieses Sommers gewesen. Der 1. FC Köln hat sich in den vergangenen Wochen wohl intensiv um eine Verpflichtung von Mario Götze bemüht. „Es ist richtig, dass wir uns mit der Personalie beschäftigt haben“, gab Horst Heldt bei Sport1 zu.

Er hätte gut zum 1. FC Köln gepasst

Nachdem Kölns Wunsch-Zehner Mark Uth von Schalke 04 nicht zu finanzieren waren, war man am Geißbockheim auf der Suche nach einer günstigeren Alternative. Da der Vertrag von Götze beim BVB in diesem Sommer ausgelaufen war, wäre der WM-Finaltorschütze von 2014 ablösefrei zu haben gewesen. „Wir hatten einen Zehner gesucht und dabei auch an Mario gedacht. Während einer Transferperiode beschäftigt man sich mit vielen Spielern. Er war eine Idee“, erklärte der Kölner Geschäftsführer und sagte weiter: „Er hätte sicherlich gut zum 1. FC Köln gepasst.“

Götze allerdings, der nach Angaben von Leverkusens Trainer Peter Bosz gerne zum rheinischen Rivalen Bayer 04 gewechselt wäre, entschied sich am Ende anders. Der 28-jährige unterschreib für zwei Jahre beim PSV Eindhoven in der Eredivisie. Fraglich wäre zudem gewesen, ob der FC das üppige Gehalt von Götze hätte stemmen können. Beim BVB verdiente der Weltmeister rund zehn Millionen Euro. Geld, welches er auch in Eindhoven nicht bekommen wird. Laut Sport1 soll Götze dort knapp drei Millionen Euro pro Saison erhalten. Nach Götzes Absage hat man sich beim FC inzwischen bekanntermaßen für Ondrej Duda entschieden. Auch deswegen kann Heldt inzwischen anerkennen, dass Götze andere Pläne hatte. „Wir wünschen ihm jetzt in Eindhoven viel Erfolg.“

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