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Die Angst vor dem Sieg – Heldt nervt die Trainerfrage


Der 1. FC Köln hat beim SV Werder Bremen den ersten Bundesliga-Sieg seit März leichtfertig aus der Hand gegeben. Sportchef Horst Heldt sprach am Tag nach dem 1:1 (0:0) über den spielerisch ungenügenden Auftritt der Geißböcke, über die Gefühlswelt innerhalb der Mannschaft und über ein mögliches Comeback von Jonas Hector. Nur auf ein Thema hatte Heldt keine Lust: auf die Trainerfrage zu Markus Gisdol. Das sagte Heldt über…

…die Situation des FC

„Ich muss damit leben, dass unsere Statistiken saisonübergreifend betrachtet werden. Schade, dass dabei nur selten auffällt, dass wir von den letzten vier Spielen nur eins verloren haben. Das wäre auch eine Statistik, die man zur Bewertung heranziehen könnte. Uns hängt nach, dass wir aus den ersten drei Spielen nicht gepunktet haben. Wir haben noch zu wenig Punkte. Die Situation nagt an uns allen. Es nervt, dass wir noch nicht gewonnen haben.“

…die Leistung in Bremen

„Unser Matchplan ist grundsätzlich aufgegangen. Wir stecken im Abstiegskampf, das darf man nicht vergessen. Da muss man Fußball arbeiten, das haben wir intensiv getan. Natürlich hätten wir uns gewünscht in der Offensive besser zu agieren und unsere Kontersituationen besser nutzen. Wir waren trotzdem auf einem guten Weg, sind in Führung gegangen. Doch dann hat man gespürt, und das ist zu bemängeln, dass wir Angst bekommen haben zu gewinnen. Das hört sich blöd an, kommt aber vor, wenn man merkt, dass man etwas zu verlieren hat. Wir haben nur noch reagiert und sind hinten nicht mehr rausgekommen. Das ist ärgerlich.“

…den erneuten Elfmeter

„Fragen Sie mich bitte nicht dazu. Das lässt sich für mich nicht mehr erklären. Keiner macht das mit Absicht, aber das ist eine Fehlerkette, die wir abstellen müssen.“

…ein Comeback von Jonas Hector

„Wir müssen die Länderspielpause nutzen und hoffen, dass wir bald wieder unseren Kapitän einsetzen können. Wir müssen schauen, ob er in der nächsten Woche ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Dann wäre die Pause gewinnbringend für uns. Er arbeitet intensiv und hält sich fit. Die Hoffnung ist da.“

…die Trainerfrage

„Ich weiß nicht, wie oft ich mich wiederholen soll. Ich muss Sie enttäuschen, dass ich dem normalen Rhythmus nicht folge.“

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