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FC-Wunschstürmer Zirkzee will weg: „Vielleicht eine Option“


Wechselt Joshua Zirkzee im Winter vom FC Bayern München zum 1. FC Köln? Schon im Sommer hätten die Geißböcke den 19-jährigen gerne vom Triple-Sieger ausgeliehen, doch damals schoben die Münchener einem Wechsel den Riegel vor. Im Januar könnte eine mögliche Ausleihe nun noch einmal Fahrt aufnehmen. Auch der Spieler selbst scheint einem Tapetenwechsel nicht abgeneigt. 

Köln – Beim FC Bayern kommt Zirkzee aktuell nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Dass das 19-jährige Sturmtalent nicht an Robert Lewandowski würde vorbeikommen können, war selbstverständlich. Mit Eric Maxim Choupo-Moting haben die Münchener ihrem Nachwuchs-Angreifer jedoch noch einen weiteren auch international erfahrenen Top-Stürmer direkt vor die Nase gesetzt. Somit könnte ein Winter-Wechsel für den Niederländer nun noch einmal interessant werden, nachdem die Bayern eine Leihe im Sommer vor der Verpflichtung von Choupo-Moting noch ausgeschlossne hatten.

Wichtig, dass ich komplette Partien spiele

Auch Zirkzee selbst scheint eine Veränderung im Winter mangels Einsatzperspektiven bei den Profis anzustreben. In den bisherigen sieben Saisonspielen kam der Offensivspieler nur auf drei Einsätze mit insgesamt 91 Minuten bei den Profis. Für den Nachwuchsspieler zu wenig. „Es ist wichtig, dass ich komplette Partien spiele“, sagte Zirkzee nun der niederländischen Zeitung Algemeen Dagblad. Aktuell sammelt der Spieler vornehmlich in der Dritten Liga bei Bayerns Reserve Spielpraxis, kommt dort in drei Spielen auf zwei Vorlagen. „Ich versuche, fit zu zu bleiben, und wenn ich während der Winterpause per Leihe wechseln kann, ist das vielleicht eine Option“, zeigte sich Zirkzee offen gegenüber einer Veränderung. Möglich wäre ein Wechsel ab dem 2. Januar, wenn das Transferfenster öffnet, bis zum 01. Februar. Da es in dieser Saison keine reguläre Winterpause gibt, würde Zirkzee dabei im laufenden Spielbetrieb wechseln. Bis dahin will sich Zirkzee im Training der Bayern weiter anbieten und vor allem von Sturm-Star Robert Lewandowski lernen. „Ich versuche, so viel von Lewandowski mitzunehmen, wie ich kann. Und ich versuche, das mit meinem eigenen Spiel zu kombinieren“, adelte der Junioren-Nationalspieler seinen Teamkollegen.

Ob der FC im Winter nun die Chance ergreift, Zirkzee bis zum Saisonende vom Rekordmeister auszuleihen, bleibt zunächst jedoch noch abzuwarten und ist möglicherweise auch davon abhängig, wie beschwerdefrei Sebastian Andersson nach seiner Knie-Operation durch die nächsten Wochen kommt. Beim FC, und darauf müsste sich Zirkzee wohl einstellen, wäre der Youngster hinter dem Schweden zunächst erstmal nur Stürmer Nummer zwei. Ob sich er mit dieser Rolle anfreunden könnte, wird er am Ende selbst entscheiden müssen.

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