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Heldt bestätigt: Nach Aehlig geht auch Chefscout Kronhardt


Der 1. FC Köln befindet sich nicht nur im Abstiegskampf, sondern auch im Umbruch. Nun fällt der nächste personelle Baustein: Chefscout Willi Kronhardt verlässt den 1. FC Köln spätestens zum Saisonende. Damit geht nach Kaderplaner Frank Aehlig der zweite Vertraute von Ex-Sportchef Armin Veh. Das bestätigte Geschäftsführer Horst Heldt am Donnerstag.

Köln – Horst Heldt baut um. Während das Trainerteam der FC-Profis mit neuen Verträgen ausgestattet wurde (Gisdol, Kaspari und Pawlak bis 2023) beziehungsweise wird (Menger bis 2022), stellt Heldt die Abteilung der Kaderplanung komplett um. Dass Frank Aehlig als Lizenzspieler-Leiter die Geißböcke verlassen würde, war bereits bekannt. Nun bestätigte der Sport-Geschäftsführer, dass auch Chefscout Willi Kronhardt gehen wird.

„Das kann ich bestätigen“, sagte Heldt am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des 1. FC Köln beim 1. FSV Mainz 05. „Ich habe Willi Kronhardt mitgeteilt, dass wir seinen auslaufenden Vertrag zum 30. Juni 2021 nicht verlängern werden.“ Heldt erklärte, man spreche nun auch über eine vorzeitige Beendigung der Tätigkeit zu einem früheren Zeitpunkt, also analog zu Aehlig, der die Geißböcke wohl nach dem Ende der Winter-Transferperiode verlassen wird. Gleiches dürfte für Kronhardt gelten. Wichtig sei, so Heldt, dass Aehlig und Kronhardt bei potentiellen Wintertransfers noch mithelfen würden, sofern sich der FC diese überhaupt wird leisten können. Darüber hinaus aber wird das Duo in keine Planungen mehr eingebunden sein.

Nachfolger im Frühjahr 2021?

„Wir wollen uns neu ausrichten“, begründete Heldt die Trennung, ging auf die Details aber nicht ein. „Das gehört nicht in die Öffentlichkeit.“ Klar ist aber, dass mit Aehlig und Kronhardt nun zwei Vertraute von Heldts Vorgänger Armin Veh den Klub wieder verlassen. Veh hatte im Januar 2018 Aehlig zum FC geholt, um anderthalb Jahre später Kronhardt zu installieren. Doch mit Vehs Ende nicht einmal ein halbes Jahr später war auch Kronhardts Rolle sofort geschwächt. Nun der beschlossene Abgang. Über die Nachfolge von Aehlig und Kronhardt, so Heldt, werde erst im Frühjahr entschieden.

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