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Bei Schalke-Abstieg: Uth weiter ein Transferziel des FC?


Wenn der 1. FC Köln am Mittwochabend beim FC Schalke 04 antritt, kommt es zum Wiedersehen mit Mark Uth. Der letztjährige Rückrunden-Retter der Geißböcke soll in dieser Saison die strauchelnden Königsblauen vor dem Absturz in Liga zwei bewahren. Eine Niederlage gegen den FC könnte jedoch eine Rückkehr Uths nach Köln im Sommer forcieren.

Köln – Markus Gisdol betonte am Montag, er pflege „ein gutes Verhältnis“ zu Mark Uth und habe sich nicht intensiver als sonst mit dem gegnerischen Angreifer beschäftigt. „Welche Qualität er hat, wissen wir. Wir werden sehen, wer da nachher den größeren Vorteil daraus zieht.“ Uth gegen Sebastiaan Bornauw, so wird ein Duell des Spieltags heißen. Auch die Frage, ob Uth oder Ondrej Duda die größeren Akzente setzen werden, gilt es auf Schalke zu beantworten.

Schließlich sollte Duda den Ex-Kölner ersetzen, konnte bislang jedoch außer bei Standards und mit einigen Kabinettstückchen dem FC-Spiel noch nicht seinen Stempel aufdrücken. Anders als Uth, der im vergangenen Winter kam und sofort für die Geißböcke zum Taktgeber wurde. Diesen sucht man im FC-Kader in dieser Saison noch vergebens. Und so will sich die Gisdol-Truppe auch auf Schalke zunächst wieder durch eine starke Defensive auszeichnen und die Schalker über Konter und Situationen nach ruhenden Bällen überraschen.

Uth ohne Zweitliga-Vertrag auf Schalke

Klar ist: Den mit sieben Punkten auf Rang 18 liegenden Konkurrenten im Tabellenkeller könnten die Geißböcke (zwölf Punkte) mit einem Sieg deutlich distanzieren. Eine Niederlage würde anders herum den Druck auf den FC erhöhen und die Krise verschärfen. Aber auch über diese Saison hinaus könnte das Spiel am Mittwoch bereits ein Fingerzeig sein. Nicht nur, dass der FC die Schalker noch tiefer ins Verderben schicken könnte. Köln könnte auch einem Transferziel näher kommen: Noch immer ist Mark Uth (Vertrag bis 2022) nicht aus den Gedanken der Verantwortlichen verschwunden. Im Gegenteil: Ein Abstieg der Königsblauen würde den Angreifer im Sommer vertragslos und damit ablösefrei machen, denn der 29-jährige verfügt über keinen gültigen Zweitliga-Vertrag auf Schalke.

Schalkes Abstieg und Kölns Klassenerhalt – es wäre aus Sicht der Geißböcke die nötige und insgeheim gewünschte Kombination, um den verlorenen Sohn nach einer halbjährigen Leihe und nun erneuter Konkurrenz doch noch zurückzuholen. Dafür bräuchte es freilich mehr also nur einen FC-Sieg am Mittwoch, sondern eine ingesamt bessere Leistung der Geißböcke über die dann anstehende Rückrunde. Doch beim FC würde man am Mittwoch gerne die Vorzeichen dafür entsprechend einrichten.

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