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„Den FC in der Liga halten“: Heldt lotet Transfers aus


Der Januar ist fast zur Hälfte vorbei – und damit auch das Winter-Transferfenster. Dass der 1. FC Köln nicht frühzeitig auf dem Transfermarkt zuschlagen würde, war aufgrund der angespannten Finanzlage klar gewesen. Doch tut sich überhaupt noch was bei den Geißböcken in den nächsten zweieinhalb Wochen? Horst Heldt erklärte, dass zumindest ein Abgang von Christian Clemens auf dem Weg ist.

Köln – Christian Clemens war Anfang der Woche vom FC für Gespräche mit einem interessierten Klub freigestellt worden. „Die Signale sind gut“, sagte Horst Heldt am Donnerstag. „Wir wünschen ihm Glück, dass die Gespräche erfolgreich sind. Wenn wir eine Lösung fänden, wäre das gut.“ Der Rechtsaußen wäre der erste von mehreren Abgängen, die der FC am liebsten vollziehen würde. Für Robert Voloder suchen die Verantwortlichen eine Leihe in der Dritten Liga bei einem Klub, wo der Innenverteidiger Stammspieler sein könnte. Frederik Sörensen muss sich derweil selbst umschauen.

Keine Gespräche wegen Ehizibue

Die Gerüchte um Kingsley Ehizibue verwies Horst Heldt dagegen ins Reich des Ungewissen. „Bei Easy habe ich das mitbekommen, es gibt aber keinen Kontakt zu Florenz oder einem anderen Verein“, sagte der FC-Sportchef. Der Rechtsverteidiger zeigte sich im Training zwar zuletzt verbessert. Markus Gisdol sprach davon, Ehizibue sei „im Kommen“. Doch der Niederländer kam in den letzten zehn Spielen nur noch auf drei Einwechslungen, die Geißböcke würden dem 25-jährigen keine Steine in den Weg legen, sollte dieser den FC verlassen wollen. Seine Anlagen konnte der schnelle Außenbahnspieler seit seinem Wechsel nach Köln nie konstant auf den Rasen bringen. Ein Abgang gilt zwar als unwahrscheinlich, jedoch deuten die Italien-Gerüchte darauf hin, dass Ehizibues Berater aktiv begonnen hat seinen Klienten bei anderen Klubs anzubieten.

Wonach sucht der FC?

Derweil hat sich an der Front möglicher Zugänge nichts verändert. „Wir loten alles aus mit der Priorität, den FC in der Liga zu halten“, sagte Heldt. „Es muss machbar und finanzierbar sein und die richtige Qualität haben, die uns weiterhilft.“ Es ist aktuell nicht einmal klar, welche Qualitäten für Heldt ausschlaggebend sein könnten und auf welcher Position der FC sucht. Einzig dass sich der FC in der Offensive umsieht, gilt als sicher. Noch zweieinhalb Wochen haben die Geißböcke Zeit.

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