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„Haben eine Truppe, der das nicht am Arsch vorbei geht“


Der 1. FC Köln ist nach dem Debakel von Freiburg im Heimspiel gegen Hertha BSC ohne Gegentreffer geblieben. Allerdings war das 0:0 auch das fünfte Spiel in Folge ohne eigenes Tor. Durch das Remis bleibt die Mannschaft nun die gesamte Hinrunde ohne Heimsieg. Die Stimmen zum Spiel. 

Aus Müngersdorf berichtet Sonja Eich 

Timo Horn: „Wir wollten heute gewinnen. Auch die Hertha steckte nicht in einer leichten Situation. Das wollten wir ausnutzen, haben nach vorne aber zu wenige Lösungen gefunden und hinten in der einen oder anderen Situation auch Glück gehabt. Wir hätten lieber drei Punkte geholt, aber haben zumindest einen Zähler geholt. Es ist mir persönlich egal, ob wir zu Null gespielt haben. Mir wäre heute ein 4:3 lieber gewesen als ein 0:0, aber wir hatten uns vorgenommen wieder besser zu stehen und das ist die Grundlage. Es konnte nicht so weitergehen wie letzte Woche. Das war uns allen klar, und es ist gut, dass wir eine Truppe haben, denen das nahe geht und nicht am Arsch vorbei geht.“

Marius Wolf: „Ich wollte den Ball ins lange Eck schießen, hab ihn aber nicht optimal getroffen. Ich denke wir haben heute ein anderes Gesicht gezeigt, wir haben die Zweikämpfe angekommen. Ich denke der Punkt ist für beide in Ordnung. Was wir letzte Woche gar nicht hinbekommen haben, hat heute geklappt. Mit ein bisschen Glück hätten wir auch gewinnen können. Wir müssen weiter hart trainieren. Wir haben eine junge Mannschaft, die lernen muss. So etwas wie letzte Woche passiert vielleicht jedem einmal, aber uns hoffentlich nicht nochmal.“

Noch nicht das, was wir uns vorstellen

Jonas Hector: „Ich gehe davon aus, dass mit meinem Nacken alles in Ordnung ist. Ich bin da wegen der Verletzung vielleicht etwas sensibler, aber es scheint alles im Grünen Bereich. Wir haben heute alles reingeworfen und streckenweise besser Fußball gespielt als in den letzten Wochen. Es ist noch nicht das, was wir uns insgesamt vorstellen. Wir haben aber einen Schritt nach vorne gemacht, daran müssen wir anknüpfen.“

Markus Gisdol: „Nach dem Spiel gegen Freiburg war es für uns heute oberste Pflicht, in der Defensive eine stabile und gute Arbeit zu sehen. Dass wir uns im Moment schwer tun, Chancen herauszuspielen, ist klar. Wir hatten ein paar gute Durchbrüche über die Außen, wo dann das Zentrum nicht gut genug besetzt war. Wir müssen zukünftig auch mal wieder aus den Standardsituationen Kapital schlagen. Wenn man mal ein Tor macht, macht es vieles leichter. Wir hätten gerne gewonnen, aber ich kann mit dem Punkt gut leben. Wichtig war die Null heute für uns.“

Bruno Labbadia: „Es war das erwartete Spiel für mich. Wir wussten, dass wir auf eine gut organisierte und abwartende Kölner Mannschaft treffen werden. Das haben wir finde ich sehr gut hinbekommen. Wir haben keine klare Torchance zugelassen. Wir selber hatten drei klare Chancen und ein bisschen Pech mit dem Pfostenschuss. Wir wollten unbedingt das Spiel gewinnen. Dass es auf engen Niveau wird und beide Mannschaften nicht vor Selbstbewusstsein strotzen, war klar.“

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