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Obuz stößt Mittwoch zu den Profis – Jakobs wieder dabei


Der 1. FC Köln hat nach der Niederlage gegen den FC Augsburg am Dienstag die Vorbereitungen auf das kommende Auswärtsspiel beim SC Freiburg aufgenommen. Während Ismail Jakobs nach seinem grippalen Infekt wieder mit der Mannschaft trainieren konnte, wird Marvin Obuz ab Mittwoch als fester Bestandteil der Profis auf dem Platz stehen. 

Köln – Marvin Obuz zählt aktuell zu den größten Talenten aus dem Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln. 2019 wurde der Linksaußen gemeinsam mit Jan Thielmann und Florian Wirtz Deutscher Meister der B-Junioren. Im darauffolgenden Jahr spielte der 18-jährige unter Trainer Stefan Ruthenbeck für die U19 und konnte dort in seinem ersten Jahr in 18 Spielen sechs Tore und zwei Vorlagen beisteuern.

Bereits in der vergangenen Sommer-Vorbereitung durfte das Talent, nachdem mit Thielmann und Lemperle bereits zwei Spieler des 2002er-Jahrgangs ihr Bundesliga-Debüt gefeiert hatten, Profi-Luft schnuppern. Doch mit Beginn der U19-Bundesliga rückte Obuz zunächst in den Nachwuchs zurück. Durch die Corona-bedingte Saisonunterbrechung in den Junioren-Bundesligen wurde der dribbelstarke Youngster dann zunächst in die U21 befördert, wo er mit starken Leistungen und vier Toren auf sich aufmerksam machen konnte. Die Belohnung folgte für Obuz schließlich kurz vor Weihnachten, als ihm die Verantwortlichen mitteilten, ab Januar fester Bestandteil der Profis zu werden (der GEISSBLOG berichtete).

Mit Beginn des Trainingsauftaktes vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg stand Obuz am Dienstag anders als zunächst angekündigt noch nicht mit auf dem Platz. Erst am Mittwoch wird der Youngster mit den Profis das Training aufnehmen. Im Kader von Markus Gisdol könnte Obuz, an dessen Vertragsverlängerung am Geißbockheim aktuell gearbeitet wird, als Back-Up für Ismail Jakobs fungieren. Der 21-jährige verpasste in dieser Saison bereits fünf Partien aufgrund von muskulären Problemen oder wie zuletzt wegen eines grippalen Infektes. Eine wirkliche Alternative hat Gisdol für den schnellen Linksaußen aktuell im nicht im Kader. Zuletzt setzte der Trainer bei einem Ausfall von Jakobs auf Jan Thielmann oder Dominick Drexler, die jedoch beide eher auf der rechten Seite zu Hause sind und den U21-Nationalspieler bislang nicht adäquat ersetzen konnten. Nun könnte in den kommenden Wochen und Monaten Obuz in die Rolle des Back-Ups für Jakobs hineinwachsen.

Jakobs nach grippalem Infekt zurück

Doch zunächst scheint Markus Gisdol wieder auf den gelernten Linksverteidiger setzen zu können. Nach seinem grippalen Infekt konnte Jakobs am Dienstag wieder das Training mit der Mannschaft aufnehmen und sich auf die wichtige Partie in Freiburg vorbereiten. Damit kann der Trainer aktuell beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig Florian Kainz und Sebastian Andersson fehlen den Geißböcken noch. Auf externe Verstärkungen in Form von Neuzugängen dürfte man derweil noch längere Zeit vergeblich warten. Zwar erklärte Geschäftsführer Horst Heldt nach der Niederlage gegen Augsburg, grundsätzlich in der Lage zu sein, noch einmal tätig zu werden. Doch zunächst müsse der Kader wie schon im Sommer verkleinert werden. Im Kampf um potentielle Verstärkungen wird der 51-jährige also erneut Geduld aufbringen müssen. Somit bleibt Marvin Obuz ab Mittwoch wohl auf zunächst unbestimmte Zeit das einzige neue Gesicht auf dem Trainingsplatz der Profis.

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