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Trotz Abgängen: Noch keine Verstärkung in Sicht


Der 1. FC Köln und Horst Heldt werden sich auf dem Transfermarkt weiter gedulden müssen. Der Sport-Geschäftsführer konnte am Montagmorgen keinen neuen Zwischenstand bei möglichen Neuzugängen vermelden. Selbst die Abgänge von Frederik Sörensen und Christian Clemens haben die finanziellen Möglichkeiten kaum erweitert. 

Köln – Die Hälfte der Winter-Transferzeit ist inzwischen verstrichen und beim 1. FC Köln wartet man weiter auf die dringend benötige Verstärkung. Vor allem offensiv drückt bei den Geißböcken der Schuh, doch noch ist immer nicht abzusehen, ob FC-Geschäftsführer Horst Heldt auf dem Transfermarkt im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten fündig und damit tätig wird.

Es gibt momentan nichts Neues

Vor wenigen Tagen hieß es, der FC lote alle Möglichkeiten auf dem Transfermarkt aus, um die Chancen auf den Klassenerhalt merklich zu erhöhen. Allerdings müssten etwaige Verstärkungen nicht nur finanzierbar sein, sondern auch über die Qualität und im besten Fall auch Erfahrung verfügen, der Mannschaft sofort weiterhelfen zu können. Vor einem Jahr ist Heldt dieses Vorhaben mit der Leihe von Mark Uth und auch Toni Leistner sowie Elvis Rexhbecaj geglückt. Ob dem Geschäftsführer dies jedoch erneut gelingen wird, ist weniger als zwei Wochen vor Schließung des Transferfensters noch ungewiss. „Es gibt momentan nichts Neues“, lautete die knappe Aussage des 51-jährigen am Montagvormittag auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel bei Schalke 04.

Mit den jüngsten Vertragsauflösungen von Christian Clemens und Frederik Sörensen dürfte zumindest ein sechsstelliger Betrag an Gehalt freigeworden sein. Trotzdem habe sich die finanzielle Lage der Kölner durch die vorzeitigen Abgänge zweier Großverdiener kaum merklich verbessert. „Die Abgänge haben nicht großartig dazu beigetragen, dass wir jetzt automatisch in der Lage sind, nachzulegen“, ließ Heldt durchblicken. Es scheint also, als müsste man am Geißbockheim weiterhin viel Geduld aufbringen und im Zweifel bis kurz vor Ende der Transferperiode abwarten, welche Möglichkeiten sich für Horst Heldt kurzfristig darstellen.

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