Markus Gisdol musste am Dienstag auf sieben Spieler verzichten. (Foto: Bucco)

Ohne sieben Spieler: FC nimmt Kurs auf die Bayern

Ohne Kapitän Jonas Hector an Bord hat der 1. FC Köln am Dienstagvormittag die Vorbereitungen auf das Spiel gegen den FC Bayern München aufgenommen. Der ehemalige Nationalspieler fehlte genauso wie die langzeitverletzten Kainz, Andersson und Bornauw. Auch Jakobs, Wolf und Katterbach traten am Dienstag kürzer. 

Köln – Während sich der FC Bayern München am Dienstagmorgen in Rom auf das bevorstehende Achtelfinale der Champions League einstimmte, standen die Profis des 1. FC Köln wie gewohnt am Geißbockheim auf dem Trainingsplatz und bereiteten sich mit 19 Feldspielern auf die Partie am Samstag gegen den Weltpokalsieger vor. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ist dabei von der Derby-Euphorie kaum noch etwas zu spüren. Dass die Elf von Trainer Markus Gisdol nun ausgerechnet zum FC Bayern reisen muss, lässt die Sorgenfalten bei den Kölnern nicht unbedingt kleiner werden.

Hector fehlt weiter

Allerdings bleibt die Hoffnung, dass der FC einen Großteil seiner Punkte gerade gegen die vermeintlichen Spitzenklubs holen konnte. Siege gegen Borussia Dortmund und Gladbach sowie Punkte gegen Leipzig und Wolfsburg lassen zumindest einen gewissen Optimismus zu, auch den derzeitigen Tabellenführer ärgern zu können.

Dabei werden die Kölner für dieses Unterfangen voraussichtlich nach wie vor auf Jonas Hector verzichten müssen. Der Kölner Kapitän absolvierte zwar am Sonntag das Spielerersatztraining mit seinen Teamkollegen, die am Samstag nicht oder nur wenig zum Einsatz gekommen waren. Am Dienstag jedoch spulte der Mittelfeldspieler erneut nur ein individuelles Programm ab.

Bei ihm schleppt sich das

Während Ondrej Duda die Belastung des Stuttgart-Spiels nach seiner Rippenprellung offensichtlich gut verkraftet hat und am Dienstag wieder mit der Mannschaft trainieren konnte, trat Marius Wolf zu Beginn der Woche erneut kürzer. Der Rechtsaußen spielte zuletzt gegen Frankfurt und Stuttgart trotz doppeltem Bänderriss. “Bei ihm schleppt sich das. Am Tag nach dem Spiel sind die Schmerzen immer größer. Das müssen wir steuern”, hatte FC-Geschäftsführer Horst Heldt am Sonntag erklärt. So wird der 25-jährige in den nächsten Tagen seine Trainingsbelastung individuell anpassen, um am Samstag gegen die Bayern wieder fit zu sein. “Sie wissen als Spieler selbst am besten, ob sie spielen können. Wenn sie das Go geben, sind sie für uns sehr wertvoll, weil sie eine gewisse Qualität haben”, sagte Heldt hinsichtlich Wolf und Duda, die zuletzt angeschlagen gespielt haben.

Darüber hinaus ließen Ismail Jakobs und Noah Katterbach zum Auftakt in die Vorbereitung auf München die Anzahl der fehlenden Spieler auf sieben anwachsen. Genauso wie Wolf absolvierte das Duo eine individuelle Einheit hinsichtlich der individuellen Trainingssteuerung. Am Nachmittag, wenn sich die Mannschaft in der Halle erneut zum Training trifft, sollte das Duo aber wohl wieder dabei sein.

Anders sieht die Situation bei Sebastiaan Bornauw aus. Nachdem die geplante Operation am vergangenen Mittwoch aufgrund einer allergischen Reaktion auf das Narkosemittel abgebrochen werden musste, wartet der Belgier noch auf einen neuen Termin. “Er muss sich noch ein bisschen erholen, aber die Problematik ist, dass man in Corona-Zeiten nicht so einfach einen OP-Termin bekommt”, sagte der FC-Geschäftsführer hinsichtlich des minimal-invasien Eingriffs an der Wirbelsäule. In den kommenden Tagen soll dieser nun aber nachgeholt werden, sodass Bornauw im besten Fall nach dem Spiel gegen Werder Bremen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Ebenfalls noch nicht im Mannschaftstraining sind Sebastian Andersson und Florian Kainz. Wann das Duo wieder gemeinsam mit seinen Teamkollegen auf dem Rasen stehen kann, ist derzeit noch nicht abzusehen.

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