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Personalsorgen: „Auf unserer Verletztenliste stehen sechs Schwergewichte“


Der 1. FC Köln muss auch gegen Eintracht Frankfurt auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Eine Entspannung der Personalsituation ist aktuell für Markus Gisdol nicht in Sicht. Zumindest bei zwei Spielern gibt es derweil leise Hoffnungen auf einen Einsatz gegen die formstarken Hessen. 

Köln – Florian Kainz und Sebastian Andersson werden den Geißböcken noch länger fehlen. Im Vergleich zur vergangenen Woche hat sich bei den beiden Langzeitverletzten nichts verändert. „Es geht Stück für Stück in die richtige Richtung bei ihnen, aber wir machen nach wie vor kein Zeitfenster auf“, sagte Markus Gisdol am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt. „Ich habe noch keinen Termin, wann die beiden zum Mannschaftstraining stoßen werden“, erklärte der Trainer zusätzlich.

Können sicher nicht mit Bornauw rechnen

So leitete Markus Gisdol die Frage nach der Personalsituation letztlich mit den folgenden Worten ein: „Auf unserer Verletztenliste stehen sechs Schwergewichte.“ Denn ebenfalls sicher ausfallen wird Sebastiaan Bornauw. Zwar hieß es unter der Woche, dem Belgier ginge es mit seinen Rückenproblemen schon wieder besser, am Freitag machte Gisdol die Hoffnungen auf ein mögliches Comeback jedoch zunichte. „Wir können sicher nicht mit Sebastiaan Bornauw rechnen“, sagte der 51-jährige. „Bei ihm kann ich auch keine Prognose abgeben. Aber so, wie es aktuell ist, kann er nicht spielen.“ Darüber hinaus stehen nach wie vor Fragezeichen hinter den Einsätzen von Ismail Jakobs (Sprunggelenksprellung), Marius Wolf (Bänderverletzung) und Jonas Hector (muskuläre Probleme). Während der Kapitän aller Voraussicht nach noch nicht mit nach Frankfurt reisen wird, könnten je nach Heilungsverlauf zumindest Jakobs und Wolf wieder zu einer Option werden. Da die Partie erst am Sonntagabend ist, hat das Duo noch einen Tag länger Zeit, sich zu regenerieren. „Wir warten ab, was die verbleibenden Trainingseinheiten und die individuellen Tests ergeben“, sagte Gisdol, wohlwissend, dass er in Frankfurt möglicherweise erneut wird umstellen müssen.

 

 

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