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Könnte sich der FC eine Gisdol-Trennung überhaupt leisten?


Der 1. FC Köln steht vor einem richtungsweisenden Spiel – wieder einmal. Gegen Borussia Dortmund braucht Markus Gisdol etwas Zählbares, womöglich gar einen Sieg, um seinen Job zu retten, vor allem, um den FC wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Derweil laufen die Spekulationen um seine vermeintliche Nachfolge längst heiß – inklusive der Frage, ob sich die Geißböcke eine Trennung überhaupt leisten könnten.

Köln – Die Antwort lautet: ja. Der 1. FC Köln könnte und würde sich nach GBK-Informationen eine Trainer-Entlassung leisten. Die Abfindung würde man aufbringen, heißt es ebenso, wie dass es keinen Kaugummi-Puppentanz geben würde wie bei Achim Beierlorzer im November 2019, als der Ex-Coach bereits als entlassen galt und dann doch noch ein weiteres Spiel verlieren durfte, ehe nicht nur Beierlorzer, sondern auch Armin Veh vom Hof gejagt wurde. Nein, sollte es am Samstag gegen den BVB tatsächlich zu nichts Zählbarem reichen, hieß es unter der Woche aus dem Geißbockheim, werde die Entscheidung klar ausfallen.

Für Markus Gisdol dürfte diese Ausgangslage nicht überraschend kommen. Er sprach im Vorfeld der Partie wieder einmal von nicht näher genannten „Störgeräuschen von außen“. Ganz so, als sei die tiefgreifende FC-Krise mehr die Folge des Herbeiredens aus dem Umfeld denn eine Folge der x-ten sportlichen Krise unter dem 51-jährigen. Der FC-Coach erklärte auch, es mache den Job des Bundesliga-Trainers aus, damit umzugehen und diese Dinge auszublenden. „Wir wollen es schaffen, dass die Mannschaft sehr fokussiert auf das Spiel ist und sich nicht mit den Themen rund um den Trainer beschäftigt.“

Abfeiern und Absteigen ist keine Option

Es gehe nicht um einzelne Personen, sagte Gisdol weiter, sondern nur um den Klub. Damit bediente er sich einer weitläufigen Floskel und versuchte gleichsam, bereits an seiner Hinterlassenschaft zu feilen: „Als ich hier angefangen habe, war mein Auftrag, die Liga zu halten. Das zweite große Thema war die Integration junger Spieler aus dem eigenen Stall. Das haben wir umgesetzt, wie zuvor nie. Wir haben teilweise mit der jüngsten Mannschaft seit 40 Jahren gespielt. Das kann man auch ein Stück weit abfeiern.“

Abfeiern und gleichzeitig absteigen ist für den 1. FC Köln allerdings keine Option, zu gravierend wären die Folgen eines neuerlichen Ganges in die Zweite Liga. Das weiß auch Horst Heldt, der ein klares Bekenntnis zum Trainer zuletzt nicht mehr aussprach. Der Sportchef richtete den Fokus nur auf die Zeit zwischen 15.30 Uhr und 17.20 Uhr am Samstag. „Wir bereiten uns gut auf das Spiel vor. Wir versuchen, ein ordentliches Spiel zu machen. Alles andere ist für uns derzeit kein Thema.“ Er habe am Tag nach der 1:2-Niederlage gegen Union Berlin alles gesagt. „Da muss ich jetzt auch nichts mehr hinzufügen.“ Hinzufügen kann nur noch die Mannschaft etwas, in die eine wie die andere Richtung gegen den BVB.

Obuz, Jakobs, Wolf: Personelle Überraschungen?

Ausgeschlossen, dass wissen alle Beobachter des 1. FC Köln unter Markus Gisdol, ist freilich gar nichts. Die überraschendsten Siege hat der FC unter diesem Trainer in den vergangenen 16 Monaten aus dem Hut gezaubert. Gegen Leverkusen, gegen Wolfsburg, gegen Dortmund, gegen Mönchengladbach – dazu überraschende Punktgewinne wie gegen Leipzig. Warum also nicht wieder gegen den BVB? Warum nicht wieder mit einem ähnliche Vorgehen wie in fast all diesen Spielen? Mit einem neuen Talent aus den eigenen Reihen, Marvin Obuz. Mit einer neuen taktischen Variante, Ismail Jakobs in der Viererkette. Mit einer neuen Offensive, Marius Wolf könnte wieder nach vorne rücken. Gisdol wird sich etwas einfallen lassen, um den Gegner zu überraschen. Ob es erneut hilft? Es wird wie immer gelten: Gegen einen Sieg des 1. FC Köln hat nach 90 Minuten niemand etwas einzuwenden, egal, wie er zustande kommt.

39 Kommentare
  1. Holger says:

    Ich finde es schade, dass man immer wieder ein Spiel und dessen Ergebnis als Gradmesser hernimmt.
    Seit März 2020 kann sich dieser Trainer nicht entwickeln und vor allem entwickelt er weder eine Taktik noch ein erkennbares Spielsystem. Die Verlängerung nach einem desaströsen Saisonende war schon der große Fehler und nun tut man so als wäre die Erkenntnis, dass es mit diesem Trainer nicht geklappt hat, gerade eben gereift. Sorry, aber unter diesem Trainer gibt es keine Konstanten. Der einzige Grund dafür, diesen Trainer noch bis zum BVB Spiel zu behalten ist, dass man den neuen nicht mit so einem Spiel starten lassen will.
    Ich hoffe die Verantwortlichen haben einen Plan und dieser wird im Hintergrund bereits verfolgt.

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  2. Immerfc says:

    Mal wieder fernab jeder Realität was der Mann so von sich gibt… als ob die Spieler sich nicht mit dem Thema Trainer beschäftigen würden…
    Kritik von aussen, nicht erwünscht…
    Hauptsache er kann die bevorstehende Entlassung ausblenden, dies macht ja einen BL Trainer aus…
    Ich dachte bisher immer einen BL Trainer macht aus dass er Mannschaften entwickeln weiterbringen kann, Spieler verbessert, ein spielsystem installiert ( falls nicht vorhanden siehe unseren fc) oder verbessert… nen höger auf die Tribüne zu setzten und einen jungen Spieler zu bringen ist nicht die Kunst, schon gar nicht mit unserem punkteschnitt des letzten Jahres… es ist und bleibt ein mannschaftssport ,Fussball ist keine Wissenschaft… Wille kommt vor Talent… Beispiel VfB Stuttgart ,Union Berlin ,freiburg haben die wirklich mehr Talent auf dem Platz oder doch eher mehr Willen sich als Team zu verbessern und somit auch die eigene Leistung zu steigern?

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  3. Paul Paul says:

    Gidsol hat es fertig gebracht, ein ganzes Jahr lang kein überzeugendes Spiel mehr zustande zu bringen. Die Herbst-Euphorie im Herbst/Winter 19/20 war ein Strohfeuer und ist mit Corona gestorben. Horst Heldt hat diesen Niedergang durch schwerwiegende Fehlentscheidungen (z.B. Terodde) gefördert. Jetzt steht der FC wieder einmal vor dem Abgrund. Das Personal vom Präsidium über die Direktoren bis zu den Trainern taugt nichts. Mit Glück und einem neuen (Übergangs)-Trainer schaffen wir es vielleicht in die Relegation, und dann kann es nur einen geben, der den FC zu neuen Ufern führt:

    PETER STÖGER!!!

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    • wiwakoe says:

      Stöger hat auch viel neben dem Training mit der Mannschaft gemacht,was zu einem Gemeinschaftsgefühl geführt hat. Und alle haben sich wohlgefühlt und sind für einander gerannt und gekämpft. Mir fehlt das zusammengehörigkeitsgefühl bei der Mannschaft und die Bereitschaft alles für die Mannschaft zu geben.gerade die neuen und jungen Spieler brauchen das Gefühl mit dazu zu gehören. Ich wünsche mir das der Alte oder neue Trainer das so hinbekommt wie Peter Stöger. Ihm hat nur etwas mehr Härte gefehlt.

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  4. Reiner Ziegler says:

    Selbst ein Unentschieden mit Angsthasenfußball scheint heute nicht zu reichen. Die Entscheidung gegen den Trainer ist wohl schon gefallen. Was ist, wenn wir gewinnen? Der Trainer bleibt, es wird weiter gewurschtelt und nach der nächsten schwachen Leistung wird wieder dislutiert? Was soll man für heute wünschen?

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  5. FC Neukoelln says:

    Morgen! Und weil er so gut war, dass man es fast nicht glauben mag hier nochmal der komplette Beitrag von Ali Perez von neulich:

    Ali Perez says:
    17. März 2021, 17:38 Uhr um 17:38

    Zum Thema Déjà-Vu habe ich folgendes gefunden. Ein Luelle bei transfermarkt.de hat folgendes zu Gisdol recherchiert. Viel Spaß beim lesen!

    Luelle:“Ich hab mir mal den Spaß gemacht, für Markus Abschiedstour ein bisschen nostalgisch in seinen Hoffenheim-Thread am Karrierebeginn zu stöbern – und landete mit ausgeklappten Mundwinkeln am Ende bei den Meinungen unter Meldungen über ihn beim HSV.

    Herrlich/Verstörend, wie alles wieder und wieder passiert und wie viele Parallelen an Kritikpunkten es gab…
    Hab mal ein Best-Of zusammenkopiert und mit Datum versehen zwinker

    >Zum Thema Wolf als Außenverteidiger:
    Zitat von 11.11.2013

    Das 1.Gegentor hat de facto der Trainer verschuldet: Er stellt Salihovic als linken Aussenverteidiger auf und wundert sich nachher, warum es defensiv nicht funktioniert. Salihovic ist ein 8 oder 10er, der seine Stärken bei Standarts und im Spiel nach vorne hat und mit Sicherheit nicht hinten.
    Gisdol wirkt teilweise reichlich stur in seiner Personalpolitik. Spieler wie Braafheid (der sich nichts zuschulden hat kommen lassen) werden konsequent ignoriert und stattdessen wird auf der LV-Position mit Spielern wie Szarka, Toljan oder Salihovic herumgeschustert.

    >Zum Thema „Lieblinge“:
    Zitat von 25.01.2014

    Gisdol ist aus meiner Sicht einfach nur stur; Er stellt nicht immer nach Leistung sondern teilweise nach persönlicher Präferenz auf.
    Nur selten hat er mal auf die Formschwäche eines Spielers reagiert.

    >Zum Thema Jungspunde reinwerfen, obwohl noch nicht bereit:
    Zitat von 25.01.2014

    Ansonsten: permanent darf dieser Vestergaard trotz schwacher Leistungen mitkicken und Delpierre darf nicht mal in den Kader. Ich sage ja nicht, dass Delpierre spielen muss, aber schlechter als Vestergaard kann er auch nicht spielen. Ich denke, da geht es eher um eine politische Entscheidung (lieber den jungen Spieler spielen lassen als den älteren) als um eine sportliche. Und heute kommt der Konzepttrainer auch noch auf die Glanz-Idee, Hoffenheims solidesten Innenverteidiger auf die Bank zu setzen.

    >Zum Thema falsche & fehlende Spielertypen:
    Zitat von 04.02.2015

    Was mich allerdings noch viel mehr stört, sind diese amateurhaften taktischen Fehler.
    Jeder weiß, dass Werder oftmals mit einer Mittelfeldraute aufläuft und das diese vor allem das Zentrum verdichtet. Wie man dann auf die Idee kommt, keinen einzigen (!) Flügelspieler auf die Bank zu setzen, da fehlen mir einfach die Worte. Die Quittung haben wir heute natürlich direkt bekommen. Tarik hatte einen schlechten Tag und wer muss ihn dann auf der linken AUßenbahn ersetzen? Sven Schipplock, ein Spieler der zwar über großen Kampf kommt, allerdings nicht ansatzweiße die technischen Fähigkeiten hat, diese Position auch nur ansatzweiße solide auszufüllen. Anstelle unsere Angriffe somit über die großen Räume auf den Außenbahnen vorzutragen, versuchen wir es immer und immer wieder über die Mitte und wundern uns auch noch, wieso das nicht funktioniert. Unfassbar

    Ich finde Gisdol super sympathisch und er hat hier Großes vollbracht, was er allerdings immer wieder für haarsträubende Fehler fabriziert, ist eine einzige Katastrope. Aber so wie ich ihn kenne, werden wir heute wieder „ein gutes Spiel“ gemacht haben und „unglücklich verloren“ haben

    >Zum Thema sportliche Einschätzung und Leistungsprinzip:
    Zitat von 11.05.2015

    Seiner flachen Hierarchie, seiner laschen Art und seiner Idee, Mittelfeld reicht, ist es u.U. zu verdanken, das uns wesentliche Spieler verlassen und zurück bleiben die Graupen.
    Durch diese lasche Art versemmelt man auch gerade jede Menge Fernsehgelder, aber Hopp zahlt ja.

    In Hoffe sollte Hopp mal das Leistungsprinzip einführen wie damals in der SAP, wäre spannend zu sehen, wieviel dann endlich aufwachen würden. Jeder Trainer mit Format verteilt Zuckerbrot UND Peitsche. Gisdol ist ein Co-Trainer, mehr nicht.

    >Zur Entstehung einer offensiven Armut:
    Zitat von 17.10.2015

    Seit der Winterpause entwickelt sich die Offensive Schritt für Schritt zurück, geschätzt 90% der Tore fielen durch die individuelle Klasse von Firmino, Modeste, Volland und jetzt Vargas. Ein strukturiertes Angriffsspiel ist nicht mehr vorhanden, offensives Pressing ist nicht mehr vorhanden und eigentlich auch sonst nichts. Defensiv möchte ich gar nicht erst anfangen, das ist eine absolute Katastrophe.

    >Zum Verhältnis zu Heldt:
    Zitat von 17.10.2015

    Wären Gisdol und Rosen nicht so gut befreundet, wäre Gisdol wahrscheinlich auch schon lange weg und genau das ist das gefährliche.

    (gleiches damals mit Bruchhagen beim HSV, der ja nie Trainer entlassen wollte)

    >Zum Thema „Wenn die Pressingmaschine nicht mehr funktioniert“:
    Zitat von 17.10.2015

    1. Seit 10 Monaten spielt die TSG einen mutlosen und unattraktiven Fußball. Warum die Spielweise der erfolgreichen Hinrunde 2014/15 in der Winterpause radikal umgestellt wurde, erschließt sich mir bis heute nicht. Vermutlich hat Gisdol sich davon versprochen, mit weniger Risiko die traditionell schwache TSG-Defensive zu stabilisieren.
    2. Es fehlt ein taktisches Konzept, wenn die TSG sich gegen gleichwertige Gegner aktiv am Spiel beteiligen sollte. Gegen die Top-Teams geht das leidenschaftliche Pressing zwar super auf (leider ohne Belohnung in Form von Punkten), gegen Mannschaften, die schlagbar sind, ist unser Matchplan aber nicht wirklich zu erkennen.

    Ab hier HSV:

    >Zur generellen Kaderzusammenstellung und seine Folgen:
    Zitat von 17.10.2017

    Das Problem ist ja, dass der Kader komplett auf Gisdols Gurkenfußball zugeschnitten ist und gefühlt nur aus Anläufern und Grobmotorikern besteht. Selbst wenn sich ein freier Trainer mit frischen Ideen und Konzepten finden lassen würde, mit dieser Truppe ist es einfach nicht möglich Bundesligafußball auf den Platz zu bringen.

    >Zum Thema Passsquoten und die Kaderplanung als Ausrede:
    Zitat von 17.10.2017

    Die Probleme sind trotz Sommerpause immer noch exakt die gleichen. Unterirdisches Passspiel, defacto kein offensives Aufbauspiel (5 der 6 Saisontore resultierten aus Standards), kaum gewonnene Zweikämpfe, katastrophale Chancenverwertung. Davon ist seit dem 29. Spieltag absolut nichts besser geworden.
    Gisdol rettet ein bisschen die schlechte Kaderplanung von Todt, der eigentlich auch entlassen gehört.

    >Zum Thema Kommunikation, Wille und mentales Coaching:
    Zitat von 21.01.2018

    Zu Gisdol möchte ich sagen, ich habe mir gewünscht, dass er geht, weil ich nicht glaube, dass er ein echter Leader ist. Ihm fehlt eine bestiale Seite (oder er lässt sie nicht raus), das neurotische Verlangen zu Siegen und zu Perfektion, dass sich auf die Spieler abfärbt. Man hörte in den Interviews des Trainers sowie der Spieler immer, dass eigentlich alles gut laufe und man nur Pech hat, aber das bedeutet meiner Meinung nach, dass es nicht gut genug ist. Man kann in der Schule ja auch nicht nur für eine 4 lernen und dann enttäuscht sein, wenn man diese nicht erreicht. Das Potential muss so hoch sein, dass man auch an einem schlechten Tag noch gewinnen kann bzw. sich Fehler erlauben kann. Ich weiß, dass ist nicht nur auf den Trainer zurückzuführen, man weiß ja, dass ein Wechsel beim HSV oft nichts nützt, aber dass er diese Einstellung den Spielern vermittelt ist ein absolutes No-Go in meinen Augen. Wenn man nicht das absolute Verlangen hat, einer der besten Clubs zu werden, hat man im kompetitiven Sport nichts verloren.

    >Zum Thema eindimensionale Spielertypen und Schuldzuweisungen:
    Zitat von 21.01.2018

    Gisdol war maßgeblich in die Kaderplanung involviert, anstatt spielerische und bewegliche Spieler einzufordern, hielt er an seinem Kick and Rush Stil fest und forderte grobmotorische Anläufer a la Hahn. Gisdol war es, der im Sommer sagte, man hätte zu viele Offensivspieler im Kader, woraus der Abgang von Gregoritsch resultierte, von dem jeder in Hamburg wusste über welche Qualitäten er in der Zentrale verfügt. Alle außer Gisdol, der sein Potenzial auf den Außenbahnen verschenkte. Schlimmer noch: Als es dann nicht lief, kritisierte Gisdol plötzlich die Transferpolitik, er hätte plötzlich offensiv viel zu wenig Optionen, womit er nicht nur seinen Sportdirektor bloßstellte, sondern sich auch noch in Widersprüche verfing. Dann suchte er sich gezielt Bauernopfer heraus (Douglas Santos, Waldschmidt). Manche sprechen von Leistungsprinzip, klar ist aber, dass dieses Leistungsprinzip bei manchen Spieler eine deutlich drakonsichere Anwendung fand, als bei anderen. Für mich fehlte also nicht nur die sportliche Vision, sondern vor allem auch Charackterstärke.

    ALLES die gleichen Themen wie in Köln. Wahnsinn! ugly
    Mal sehen ob noch mal ein weiterer Club auf Gisdol hereinfällt.“

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    • Norbert Furmanek says:

      Frappierend wie sich ein Kreis nach dem anderen schließt !!! Seine denke und Machart unmöglich !!!! So viele Vorgaben seiner Ex- Klubs und er lernt nichts daraus ????? Was ist da in seinem Gedankengut ????Wenn er Buch führen würde ,müsste ihm das ALLES nicht neu vorkommen !! FC Neukoeln gut recherchiert. Verdammt gut sogar .. Das müssten die Verantwortlichen mal zu lesen bekommen . Immer die gleichen Verhaltensmuster!!! Sehr ,sehr auffällig.

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  6. FC Neukoelln says:

    Ich bin ja bekanntlich der allergrösste Stögerfan, und wäre es damals nach ihm gegangen, wie er neulich verriet, wäre er mit dem FC in Liga II gegangen um neu aufzubauen, was ich kaum jemand so sehr zugetraut hätte wie ihm. Dann hätten wir jetzt unseren eigenen Christian Streich und dazu noch unzählige, äusserst unterhaltsame Interviews dazu.
    Aber wie um alles in der Welt kommt man hier unter den Kommentierenden darauf, dass nach all dem, was vorgefallen ist Peter Stöger jemals wieder zum FC zurückkehren würde? Weil er auf Schmerzen steht?

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      • FC Neukoelln says:

        Wäre das beste, was uns passieren könnte. Stöger war ein absoluter Glücksgriff. Für uns und unsere Verhältnisse zumindest. Den machst Du wenn Du Glück hast alle 20 Jahre mal. Nicht nur, dass er mit vorhandenem Material arbeiten kann, sein System daran angleicht und nicht umgekehrt und nahezu alle Spieler dabei besser macht. Er schafft es auch – Wiener Schmäh sei Dank – diesen Sauhaufen von 1. FC Köln mitsamt seinem Expertenumfeld zusammen zu halten wie kein anderer. Er hat einfach alle mitgenommen. Dass man das – auch in schlechten Zeiten – damals nicht erkannt hat und an ihm festgehalten hat war der vielleicht größte Fehler der jüngeren Vereinsgeschichte.

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  7. kalla lux says:

    Ist ja schon traurig genug das man sich die Frage stellen muss, ob man sich das erlauben kann.
    Hätte Hotte nicht den Vertrag verlängert würden wir über Peanuts reden.
    So über knapp nee Millionen. Normal müsste HH dafür Regress Pflichtig gemacht werden und das von seinem Mickrigen Gehalt bezahlen.!
    Und vor allem darf dieser Mann nicht wieder einer seiner Kumpels holen dürfen.
    Ala Breitenreiter,Keller und Konsorten!

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  8. FC Neukoelln says:

    Liebe GBK-Redaktion,
    was heisst den „sich das leisten können“ konkret in Zahlen ausgedrückt? Wieviel kostet uns denn die (wahrscheinliche) Trennung von Gisdol? Und wieviel davon zahlen wir zuviel, weil Gisdols Vertrag trotz Gültigkeit bis zum Ende dieser Saison noch einmal verlängert wurde?
    Mir geht das gerade ein wenig unter, vielleicht habe ich den einen oder anderen Beitrag der vergangenen Tage auch einfach versäumt – aber kann es sein, dass inmitten dieser weltumspannenden Tragödie, in der der Verein binnen eines Jahres knapp 30Mio an Zuschauergeldern verloren hat und allerorts Bescheidenheit eingefordert wird einige wenige im Verein mal eben so richtig die Hände aufhalten? Und warum nochmal? Um „ein Zeichen“ zu setzen und das „Vertrauen in die gemeinsame Arbeit“ zu untermauern? Hört, hört. Der Vertrauensvorschuss Schrägstrich Wohlfühlkredit hat den Verein also genau wieviel gekostet?

    Das ist kein grundsätzliches Heldt-Bashing. Heldt macht einiges gut, anderes nicht so gut – er ist vor allem genau das, was sich der Verein leisten kann – Durchschnitt – und damit sollte man als FC-Fan auch einfach mal gut leben können. Ich halte den Kader für absolut bundeligatauglich, und das Pech um den Ausfall unserer beiden stärksten Offensivspieler über nahezu die gesamte Saison war nicht vorherzusehen. Aber die Vertragsverlängerung ist mir – insbesondere in Coronazeiten – absolut unverständlich. Das ist unanständig.

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  9. Kurt Bürkner says:

    Hofft man allen Ernstens, das wieder ein Wunder geschieht und wir gegen den BVB gewinnen??? Ich hoffe nicht! Die Erfahung zeigt, das nach so einem Wunder leider wieder die schlechte Leistung wie davor gezeigt wird. Ne man muss, unabhängig vom heutigen Resultat , die Spielpause nutzen und einen neun Trainer zu installieren!!! Für Heldt wäre es seine letzte Patrone. Zündet sie, kann er evtl. weiter machen!! Funkel bis Saisonende wäre da mein Favorit. Danach muss ein Trainer her, der wenigstens mittelfristig, eine Mannschaft formen und weiter entwickeln kann. Stöger weiß ich nicht so, immer schwierig wenn man schon eine Vergangenheit hat im Verein. Heck als Trainer und Stöger als Sportvorstand, wäre sehr reizvoll finde ich und das Problem Heldt wäre auch gelöst!! Bitte nicht die üblichen Verdächtigen wie Labbadia, Babbel usw.!! OK, mal sehen was heute und morgen so passiert! Nur eins: ES MUSS REAGIERT WERDEN!!! So oder so! Sonst willkommen 2. Liga!!

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  10. Bob Brown says:

    Also so wie ich den Vertrag von Gisdol im Kopf habe ist es egal wie viel Vertragsdauer noch übrig ist, er bekommt als Abfindung bei Kündigung genau 1 Jahreswagen.
    Und wenn man sich das nicht leisten kann sollte Wehrle auch direkt verschwinden. Sowas hat man IMMER auf der hohen Kante um handlungsfähig zu sein, alles andere wäre Amateurhaft

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  11. Jörg Schieber says:

    Normalerweise müsste man jetzt 4 Monatsgehälter Abfindung bezahlen. Die Mehrkosten, die durch die Vertragsverlängerung jetzt entstehen, sollten Heldt, Wehrle und das Präsidium eigentlich persönlich zahlen. Diese Gisdol-Vertragsverlängerung war vereinsschädigendes Verhalten wie es um Buche steht! Nebenbei bemerkt: Mit einer Demission von Gisdol wäre es nicht getan. Horst Heldt ist ein mindestens genauso großes Übel!

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  12. Michael Pohland says:

    Das sieht man wieder die ´´ Großen ´´ Fehler des 1:FC Köln ! Horst Heldt gibt den Besten Spieler der Saison 2019/20 für 15 Mio ab und holt dafür schlechtere Qualität für 18 Mio ( Liminos , Andersson .. , Duda ) dann wird einfach für viele Millionen der Vertrag von Herrn Gisdol verlängert .. statt die ganzen Högers , Clemens und Schmitz erstmal wegschicken werden die nächsten Spieler geholt die nicht weiter helfen und so geht die Qualität immer mehr ins 2. Liga Niveau und einige 3 Liga oder reicht für Regionalliga / Oberliga . Man hat aus den letzten Abstieg nix gelernt als Schmaddi im Sommer kein Bock mehr hatte und Herrn Peter Stöger ein Team stellte das auf vielen Positionen viel zu schlecht war und ein Sündenbock suchten sich die Geissblog Fans in Cordoba und ein Hector , Höger , Clemens , Timo Horn usw blieben außen vor . Das ewige scheitern ist doch schon vorprogrammiert

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  13. Michael Pohland says:

    Die Manager und Präsidenten und Spieler verdienen doch viele Millionen und der Verein hat keine Kohle mehr und die sind Gesund gestoßen vom vielen Gelde . Das hat mit Fussball nix mehr zu tuen denn die Spieler reißen sich nicht den Hintern auf für Erfolg und sehen nur noch die Scheine ! Cordoba war noch sone Profi den man Kämpfen sah und nun ist es höchsten Shkiri der für sein Geld wenigstens tollen Einsatz zeigt .

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  14. Rastelli1234 says:

    Wie auch immer die im Artikel behandelte Frage behandelt wird. Ich will die größten Versager nicht mehr beim FC sehen. Ich bin einfach fassungslos, wie MG und HH widerstandslos den Club quasi an die Wand fahren. Die heutige Aufstellung ist eine reine Provokation. Ich könnte k……

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