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Unruhe in der Fanszene: Konflikt um Rainer Mendel


Erst vor einem halben Jahr hat der 1. FC Köln seinen Fan-Dialog neu aufgestellt. Die Geißböcke wollen einen neuen Weg gehen, nachdem die Kommunikation mit den Anhängern in den letzten Jahren eher steinig verlaufen war. Doch während inzwischen drei längere Treffen stattgefunden haben, forderte nun der Südkurve 1. FC Köln e.V. die Ablösung des Fanbeauftragten Rainer Mendel. Warum der alte Konflikt nun wieder hochkocht, ist unklar.

Köln – Im November 2020 erklärte der 1. FC Köln, das Ziel eines neuen Fan-Dialogs sei, „das Verständnis zwischen verschiedenen Fanclubs und Fangruppen zu wecken bzw. zu vertiefen und eine Vernetzung innerhalb der Fanlandschaft zu ermöglichen“. An diesen Gesprächen würden Vorstand, Mitgliederrat und Geschäftsführung sowie 20 Fan-Institutionen teilnehmen. Mit am Tisch: der Südkurve 1. FC Köln e.V., der einstige Dachverband der aktiven Fanclubs und heutige Zusammenschluss zahlreicher Fanclubs als Interessenvertretung gegenüber den Verantwortlichen des 1. FC Köln.

Schon lange mit der Fanarbeit des 1. FC Köln unzufrieden

In dieser Woche trat der Südkurve e.V. in den Vordergrund, weil er ein klares Interesse vertrat: die sofortige Ablösung des FC-Fanbeauftragten Rainer Mendel. Man sei „schon lange mit der Fanarbeit des 1. FC Köln unzufrieden“ und habe seit einiger Zeit versucht, „an Lösungen zu arbeiten, die wir in erster Linie intern an die verantwortlichen Personen herangetragen haben“. Bisher aber erfolglos, so die Südkurve-Verantwortlichen. Daher veröffentlichte der e.V. unter der Woche einen offenen Brief unter dem Titel „Fanarbeit beim 1. FC Köln reformieren„.

Der Konflikt zwischen den im Südkurve e.V. stark vertretenen Ultra-Gruppen rund um die Wilde Horde einerseits und Rainer Mendel als langjähriger Fanbeauftragter andererseits schwelt schon lange. Zur Erinnerung: Zuletzt im Dezember 2017 musste sich der FC öffentlich hinter Mendel stellen und erklären, dass dieser seinen Job selbstverständlich behalten werde. Am Donnerstag war es die Aufgabe von Horst Heldt diesen Weg zu gehen. „Wir werden uns Personalentscheidungen nicht von außen diktieren lassen“, sagte der Sportchef, ohne Mendel allerdings namentlich zu erwähnen. „Wir machen alle in unserem Leben nicht immer alles richtig. Aber wir schützen unsere Mitarbeiter zu 100 Prozent.“

Natürlich gehören kritische Meinungen dazu

Heldt erklärte, der Südkurve e.V. habe das Problem mit Mendel bislang nicht in den Sitzungen im neuen Fan-Dialog angesprochen. „Natürlich gehören kritische Meinungen dazu. Ich hätte mir gewünscht, das Thema in diesem Dialog zu erwähnen. Das ist der richtige Ort, über all diese Themen zu reden.“ Neben Mendel, der für manche aus der aktiven Fanszene zu einem Feindbild des Fan-abgewandten 1. FC Köln geworden ist, geht es dem Südkurve e.V. um Absprachen zu Fanutensilien, das Verhalten der Fanbeauftragten bei Polizei- und Ordner-Einsätzen sowie um Stadionverbote. Bekannte Themen also, die schon lange auf der Agenda stehen, weshalb der zeitliche Zusammenhang der Veröffentlichung unklar ist. Gut möglich, dass die Anhänger gewisse Themen zweieinhalb Monate vor der Mitgliederversammlung auf den Tisch bringen wollten. Doch die Art und Weise sowie Heldts Antwort lassen vermuten, dass der neue Fan-Dialog eine neue Richtung einschlagen könnte, den man bei den Geißböcken eigentlich vermeiden wollte.

59 Kommentare
  1. Kurti sagte:

    Für mich ist der Fall klar.
    Die sich selbst als einzig echte und wahre Fans empfinden, die Ultras, müssen immer eine neue Sau durch das Dorf treiben.
    Erst wurde das Präsidium ums Werner Spinner attackiert, dann Armin Veh, dann Alex Wehrle.
    Nun ist also Rainer Mendel dran.
    Dabei könnten die Ultras die überflüssige Ressourcen gut dafür nutzen Ihr eigenes Verhalten zu reflektieren.

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  2. Dieter Wimmer sagte:

    Was für eine Unruhe in der Fangemeinde, gespalten und in Zwietracht geteilt in mehrere Gruppen. Vieles läuft doch seit Jahren gegen die Wand beim FC, seit den 90ern kommen wir nicht konstant hoch, Geld fehlt seitdem an allen Ecken, dann haben wir mal ein paar Millionen erarbeitet und einen Kaderwert, dann schaffen wir den nächsten Schritt nicht zu machen. Stadion und Trainingsgelände sind derzeit nicht so wie es sein müsste um anzugreifen, Steine und Beine hieß es früher, aber in Beine zu investieren gelingt nicht, wenn die Steine nicht auch mitziehen, Vermarktung einer eigenen Sportstätte ist ja fast Pflicht geworden, wenn man in der Bundesliga dauerhaft bleiben will. Die Entwicklung der letzten 10 Jahre ist aber dann nochmals eine andere, der Verein öffnete sich für Mitglieder, erst waren 10.000, dann ging die Zahl richtig ab, heute 110000, aber ist das nicht eher ein Problem geworden. Woran krankt der FC vor allem, ich denke der Fokus auf das wesentliche eines Fußballclubs ist verloren gegangen. Wir sind ein großer Volksverein geworden, seit 2012 mit dem Anspruch das die Mitglieder das sagen haben in einem Verein. Ist das wirklich so günstig? Lehnt euch doch mal alle 30 Jahre zurück, was sind wir aus dieser Perspektive denn geworden als Verein? Der FC ist ein großer Fanclub geworden mit 110.000 FC Fans als Mitglied, aber kein Sportverein mehr. Ist das nicht das eigentliche Problem, denn wo 110.000 Menschen zusammen einen Verein bilden gibt es zwangsläufig viele Meinungen, alle sagen (mit recht) wir sind der Verein, nicht die Spieler. Aber wie soll das zu einem auf Bundesliga fokussierten Verein führen, es sind ja nicht mehr die Sporttreibenden die den Verein bilden, sondern die Fans! Sportvereine bestehen aber aus Menschen die gemeinsam ein Ziel haben, den sportlichen Erfolg des Vereins. Welche Ziele hat den unser FC? Man brauch nur die Artikel hier zu verfolgen um zu wissen welche Strömungen in diesem Verein alle existieren. Zwangsläufig kam bei so vielen Mitgliedern der Bedarf neue Regeln zu haben um die vielen Interessen zu bündeln, eine Charta, aber dient diese noch dem Ziel sportlichen Erfolg zu haben? Natürlich nicht, sie soll ja Regelwerk für 110.000 Menschen sein und nicht für ein paar hundert Sportreibende. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, ist das Zielführend ein Verein für Fans zu sein, oder brauchen wir etwas anderes. ich glaube wer Fan des FC ist sollte sich Fanclubs und einer Fan-Organisation anschließen, und der Verein wieder nur dem Sport verpflichtende Menschen aufnehmen, in erfolgreichen Zeiten früher waren es ein paar tausend den Handball, Fußball usw. aktiv spielten, aber nicht jeder Fan. Back to the roots, ich habe damit vor ein paar Jahren angefangen, bin ausgetreten und wieder das was ich 40 Jahre davor war bevor ich dann Mitglied wurde, Fan der Fußballmannschaft 1.FCKöln, Mitglied in der Fan-Organisation und im Fanclub. Ich glaube nicht das der Verein es schafft aus einem Entscheidungsblick von 110.000 Mitgliedern zur Ruhe zu finden die nötig ist um wieder Spitzenfußball zu spielen. Diese Diskussion zwischen Fangruppierungen die alle irgendwo Mitsprache im Verein alleine durch den Mitgliederrat haben zeigt doch wieder mal wo unser Problem liegt, man benötigt keine 110.000 Mitglieder um ein Bundesligaverein zu sein, lediglich eine Mannschaft, Trainer und Betreuer, ein Trainingsgelände und eine kleine effiziente Vereinsorganisation. Back to the roots !

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    • FC Neukoelln sagte:

      Bayern 295.000 Mitglieder
      Dortmund 155.000 Mitglieder
      Gladbach 100.000 Mitglieder

      Wo bitte liegt das Problem, mit oder trotz vieler Mitglieder erfolgreich Fussball zu spielen?
      Ich möchte vielmehr noch einen draufsetzen. Im Jahr 2021 (das sind 52 Jahre nach der Erfindung des Internet) wird es der FC aller Vorraussicht nach erstmals SÄMTLICHEN Vereinsmitgliedern die aktive Teilnahme inklusive Stimmabgabe an einer MV ermöglichen – und das auch nur weil Corona dies nicht anders gestattet. Ansonsten bliebe bestimmt noch weitere 20 Jahre einer bierselig kleinen Runde an Präsenz-Privilegierten das Schalten und Walten unseres Vereins vorbehalten – was ja in etwa genau dem Rückzug in die Hinterzimmer der Vereinsmeierei um knappe 40 Jahre entspricht, von dem Du gerade redest.
      Eine wirklich demokratische Wahl kann ich doch Stand heute gar nicht beurteilen. Es hat sie ja noch nie gegeben. Warum also nicht ausnahmsweise mal vorrausschauen, als ständig in der Vergangenheit zu schwelgen?

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      • overath sagte:

        Hallo H.Neukoelln, ich glaube schon den Unterschied zum FC zwischen genannten Vereinen erkennen zu können, die Struktur und Macht im Verein sind aber ja völlig anders. So weit ich weiß sind wir der Einzige Verein wo ein Mitgliedergremium operativ im Tagesgeschäft mit entscheidet, BVB ist eine AG, da haben die Mitgleider eh nix zu Kamellen, das Sagen haben die Aktionäre, aber die Sportgesellschaft ist autark und Eigenverantwortlich. Gladbach und Bayern haben Vorstände die sich nicht ins Geschäft reden lassen und deswegen absolut professionelles Management. Was haben wir ? Mitgliedergeführter Verein, das Unwort des Jahres im Profifußball. ich kann nachvollziehen das der FC halt ohne die neue Struktur einfacher zu führen war, dazu kommt aber noch das woanders nicht die Stadt gegen den Verein arbeitet, und nen Klüngel wie wir hat sonst auch Niemand ! Aber egal wie man es sieht, die Behauptung das der FC ein großer Fanclub von sich selbst geworden ist kann man durchaus nachvollziehen, und sportliche Ziele hört man irgendwie gar nicht mehr , oder haben sie andere Infos ? Selbstverliebheit ist ja nun wirklich nicht ganz neu in Kölle , oder ?

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        • FC Neukoelln sagte:

          Hehe, das mit der Selbstverliebtheit kann ich unterschreiben – war ja schliesslich auch einer der Gründe, weshalb ich vor 26 Jahren weggezogen bin. Es gibt nämlich tatsächlich noch vieles weitere Liebenswerte auf der Welt als das gemeine Kölschtum, auch wenn das viele hier jetzt sicherlich nicht gerne hören :)
          Ich kann Deinen Einwand nachvollziehen, denn ich bin mir selber noch nicht im Klaren darüber, wie ich das alles finden soll. Ich sehe durchaus Argumente für ein Mitspracherecht des MR. Leider wurde die theoretische Möglichkeit einer positiven Einflussnahme zuletzt aber viel zu oft durch mangelnde Transparenz, die ausschliessliche Wählbarkeit des selbst aufgestellten Vorstandes oder das künstliche, überhaupt nicht mehr zeitgemässe Festhalten an einer reinen Präsenz-MV immer wieder torpediert. Nicht selten kommt leider der Eindruck auf, der MR diene in erster Linie seinen eigenen Interessen, und nicht den Interessen derer, dessen Rat sie bekleiden, also den Mitgliedern in ihrer Gesamtheit.
          Umso mehr möchte ich mich beim ansonsten ausnahmslos niederträchtigen Coronavirus bedanken, der uns aller Vorraussicht nach dieses Jahr erstmalig eine durch und durch demokratische Wahl ermöglichen wird. Sollte sich das Format behaupten, so verspreche ich mir gerade in Sachen Transparenz einiges, denn es macht einen grossen Unterschied, ob ich meine Truppe im Saal hinter mir wisse und bei Bier und Ramtamtam die Stimmzettel La-Ola-like erhoben werden, oder mehrere Zehntausend an den Bildschirmen gleichberechtigt abstimmen werden, die ich erst noch einfangen muss. Zum Beispiel mit Argumenten.

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          • overath sagte:

            H.Heukoelln ich wünsche ihnen das ihre Träume(um es mal so zu nennen) in Erfüllung gehen, ich hatte mich schon vor Jahren entschlossen diese kölsche Vereinsmeierei nicht mehr anzutung und bin wie ich been schon mal gehört hatte nur noch Fan, auch schon sewhr lange , zugegeben. Es wäre aber schön wenn sie mir mal mitteilen würden wenn das was sie da machen so weit iost das es Früchte trägt, falls ich es dann nicht von selber an den anstehenden Erfolgen sehen kann. mit sportlichem Gruß und einem schönen Spiel gleich….

          • FC Neukoelln sagte:

            Das verstehe ich gut – schliesslich ist das Fan-Sein dieser Tage ja schon Belastung genug :-)
            Viel Spaß gleich… und starke Nerven!

  3. Truebe Tasse sagte:

    Was war das seinerzeit eine Tristesse im altehrwürdigen Müngersdorf mit Laufbahn: Fans meilenweit vom Spielgeschehen weg und auf dem Feld kaum wahrnehmbar. Als dann das moderne RheinEnergie-Stadion entstand, entstand eine in Deutschland nirgends zu vergleichende Atmosphäre, die bei größerem sportlichen Erfolg als es ihn in den letzten Jahrzehnten gab eine perfekte Symbiose zwischen Spielern und Fans hätte schaffen können. Hexenkessel RES! Daran haben die Fans der Wilden Horde großen Anteil. Darüber hinaus kann man die gesamte Sippschaft aber getrost in der Pfeife rauchen. Sie vertreten nicht meine Interessen, meine Meinung oder meine Ansichten. Das tun sie nicht in Sachen Standort Müngersdorf, sie taten es nicht bei ihren Angriffen auf den alten Vorstand, sie taten es nicht davor (Stichwort „Schwarze Wand“) und sie tun es jetzt nicht in der Causa Mendel. Diese Wilde Horde nimmt sich Dinge raus, die über die Fankompetenzen hinaus gehen. Deren Gehabe geht mir schon lange gehörig auf den Nerv. Wenn sie ihre Banner in der Süd ausrollen und man selber die Botschaft darauf nicht teilt und sich demonstrativ nicht HINTER sondern VOR das Banner stellt, wird man doof angemacht. Verbannt diese scheiß Wilde Horde, nehmt denen alle Rechte, die seit Jahren schon das Weiterkommen des FC verhindern, hört nicht auf sie in Sachen Vereinspolitik und lasst sie bei Personalfragen nicht mitreden. Was nehmen die sich raus? Meiner Meinung nach schaden sie dem FC mehr als dass sie ihm nutzen.

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  4. Marcel sagte:

    Und wieder ein erneutes Beispiel an dem man sehen kann, dass sich die „aktive“ Fanszene viel zu wichtig nimmt.
    Ich will mit Sicherheit nicht alle über einen Kamm scheren aber, dass man Ultras aus deren Mitte Personen kommen die nachweislich Straftaten begehen und die Charta des FC mit Füßen treten und diese nicht aus den Gruppen ausgeschlossen werden, noch Gehör schenkt, macht mich sprachlos.
    Unzählige Verfehlungen reichen nicht aus, ihren zweifelos vorhandenen Einfluss im Verein zu schmälern.
    Gruppierungen bei denen selbst die Capos gegnerische Torhüter aufs übelste beleidigen, haben aus meiner Sicht ihr Recht verwirkt weiter an den Spielen des FC’s teilzuhaben.
    Es werden Banner bzw. Fahnen empor gehalten auf denen Menschen mit Fadenkreuzen abgedildet werden. Spielfelder werden, verkleidet in weißen Overalls, gestürmt.
    Ein ganzes Stadion wird in eine schwarze Wolke gehüllt, Bengalos werden auf Menschen geworfen, Fanblöcke werden gestürmt und Verletzungen anderer in Kauf genommen, Sanitäre Einrichtungen werden auseinander genommen. Das kann man noch lange so weiter führen.
    Diese Verfehlungen haben den Verein schon etliche Euros gekostet. Das man sich dann aber noch hinstellt und sagt, der Mendel muss weg, setzt dem ganzen noch die Krone auf.
    Mit all diesen Hintergrund, wie macht man einem „normalen“ Fan wie mir klar, dass diese „Fan-Gruppierungen“ einfach weiter machen dürfen als wäre nichts geschehen?

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  5. guido sagte:

    Diese Satz der Südkurve sollte vielleicht nicht unterschlagen werden:
    „Ein mitgliedergeführter Verein sollte die Arbeit mit seinen Fans und Mitgliedern als Abteilung im Verein führen und nicht als seelenlosen „Geschäftsbereich“ in der Kapitalgesellschaft. Faninteressen und Geschäftsinteressen fallen sehr häufig weit auseinander.“

    Und da ist ist was dran!
    Der 1. FC-Köln ist immer noch ein Verein, auch wenn das die meisten der 110.000 Mitglieder noch nicht verstanden haben (sonst würden sie vielleicht auch ihren Hintern zur Mitgliederversammlung nach Köln bewegen, auch wenn das sooo weit ist).

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    • overath sagte:

      Danke für die Info Guido, aber eine sehr gute Bestätigung dessen was Dieter oben geschrieben hat, ohne die 110.000 Mitglieder gäbe es diese Probleme nicht, und die JHV wäre das was es sein soll, es ginge um Fußball und nicht um Belange von Fans. Sowas könnte man in der Fanorgansiation viel besser organisieren und besprechen und der Verein könnte sich auf sportliche Erfolge und Belange des Fußballs fokussieren. die von dir beschriebene JHV wo viel tausend der 110.000 dann hinkommen ist eine Fanclub Jahreshauptversammlung, und genauso lief die auch in den vergangenen Jahren, es ging sehr sehr viel um die Machtverteilung zwischen Fans, Mitgleiderrat und Vorstand, eigentlich geht es seit Jahren nur noch darum !

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      • guido sagte:

        Warum sollte ich das zahlen. Ich bin Mitglied und wohne in Köln.
        Wenn du zu der „einen“ Mitgliedsversammlung nicht kommen kannst, warum bist du Mitglied?
        Sei doch einfach Fan, fände ich toll.
        Aber dies ist ein Verein und da erwartet es ein wenig Engagement.
        Und wenn das, wegen Entfernung und Zeit nicht geht, dann hast du auch kein Recht um z.b. Abzustimmen :-)

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        • FC Neukoelln sagte:

          Das ist so ziemlich das herablassendste, was ich je über meine Vereinsmitgliedschaft gelesen habe. Schön „Överall jiddet Fans vom FC Kölle“ gröhlen, sich einen drauf runterholen, welche Strahlkraft der FC noch weit über die Region heraus hat – und dann die Unpässlichkeiten einer weiten Anreise dermassen durch den Dreck ziehen.
          Wie ich lese gibt es echte Fans vom FC Köln – und noch echtere. Ich gratuliere Dir zu Deiner Vereinsmitgliedschaft wie auch zur Wahl Deines Wohnortes.

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          • guido sagte:

            „Överall jiddet Fans vom FC Kölle“.
            Fans, nicht Mitglieder :-)
            Es gibt keine besseren oder schlechteren Fans. Aber es gibt Fans und Mitglieder (die sehr wahrscheinlich auch Fans sind).
            Und eine Mitgliedschaft berechtigt aber verlangt halt auch etwas.
            Und meinen Wohnort habe ich nicht gewählt, bin rein Geboren. Sonst wäre ich auch nur Fan und nicht Mitglied.

          • FC Neukoelln sagte:

            Wenn das lösen einer Kurzstrecke nach Deutz für 2€ bereits aktives „Engagement“ ist können wir uns ja beruhigt zurücklehnen, wissend, dass der Verein in sicheren Fahrwassern ist :)
            Liebe Grüße nach Lothringen!

          • guido sagte:

            @Kurti
            Bist du Mitglied?
            Wenn ja, hast du ja auch schon Einladungen zur JHV erhalten.
            Und konntest du jemals ohne Anwesenheit dein Stimmrecht wahrnehmen?
            Schreibe du mal nicht so einen Unfug.

        • Marcel sagte:

          @ Guido: Also, damit ich das richtig verstehe, man hat also kein generelles Recht auf Stimmabgabe, weil man zu weit weg wohnt oder einem aus beruflichen Gründen die Zeit fehlt?!? Das ist die klassische Definition des Wortes, Diskriminierung! Jemanden das Recht auf etwas absprechen, weil er durch das Handeln anderer ausgeschlossen wird. Ich muss sagen, ich bin schockiert.

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          • guido sagte:

            @Marcel.
            Ich spreche keinem Mitglied das Recht auf Stimmabgabe ab, also komm nicht mit Diskriminierung um die ecke.
            Jedes ANWESENDE Mitglied hat selbstverständlich Stimmrecht.
            Mensch wird Mitglied in einem Verein, wohl wissend dass eine Stimmabgabe NUR Persönlich und vor Ort möglich ist.
            Jetzt beschwert Mensch sich das dies ja doof ist, weil zu weit und keine Zeit.
            Und du unterstellst mir Diskriminierung weil ich schreibe das Mensch DANN kein Recht auf Stimmabgabe hat.
            Tickst du noch sauber!

          • Marcel sagte:

            Und wenn das, wegen Entfernung und Zeit nicht geht, dann hast du auch kein Recht um z.b. Abzustimmen :-) Das sind deine Worte Guido. Das ist unterste Schublade. Wenn du das anders meinst, dann solltest du dich hier viel klarer ausdrücken. Alles andere ist inakzeptabel.

  6. Flo sagte:

    Um welchen Konflikt geht es denn ? Solange man hier keine Fakten lesen kann sollte es auch keinen Bericht geben um ungelegte Eier. Ach ja , gehört wohl zu Ostern dazu .
    Aus vielen Fan – Reisen weiß ich , dass einige Mitarbeiter diesen Mendel sonst wohin wünschen .
    Das zu wichtig nehmen der Fans gibt es auch bei anderen Vereinen , doch diese bekommen es besser hin als der FC . Der FC hat den Ultras den kleinen Finger gereicht , doch die haben direkt die ganze Hand genommen.

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    • Marcel sagte:

      Der FC ist den organisierten Fans schon viel zu weit entgegen gekommen. Wenn ich daran denke, dass sich vermummte „Anhänger“ nach dem Gladbach Spiel vor dem Trainer aufbauen und die nicht Berücksichtigung eines Spielers fordern (auch wenn die Umstände besonders waren), mit den Worten, scheiß auf den und dieses vom Verein nicht entsprechend kommentiert wird, dann weiß man was die Stunde geschlagen hat.

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    • overath sagte:

      Locutus zu manchem Kommentar von Leuten die was von Auswärtsfahrten , Pyros und 90 Minuten Dauergetrommele und Selbstdarstellungsorgieen prahlen kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln, als ob es so eine Art Fanelite und dumme andere Fans geben, man teilt sich die Welt auf in gute Fans und schlechte Fans, in anerkannte Stehplatz-Vorzeigefans und idiotische Sitzplatzfans die doch die Klappe halten sollten , denn nur wir…..wissen was ein Fußballfan tun muss und soll. Ich kann nur sagen ihr habt echt den Schuss nicht gehört der euch erwischt hat, denn ihr geht nicht zum Fußball sondern zur Selbsdarstellung, euch gehts nicht um den FC im Fußball sondern um die Fanszene und eure komischen Weltsichten über Investoren, Management und den wahren Fan ! Ich darf ihnen versichern, ihr seit es die ein Problem mit ihrer Weltsicht und dem Fußball darin habt, der Profifußball wird weiter gehen , ob es euch passt oder nicht mit viel Geld und Kommerz, wer nicht mitspielt wird eben nicht mehr dabeisein, und das könnt ihr euch dann aussuchen wie lange der FC noch zumindest an der Liga zu kratzt, wenn ihr mit eurer Wertevernichtung so weiter macht aber nicht mehr lange, dan könnt ihr Fankultur in der 3. Liga oder Regionalliga genießen und Auswärtsfahren nach Rödinghausen genießen ! Ein derzeit Sky und DAZN glotzer der seit 45 Jahren in der Südkurve steht sagt das, ich vermute lange bevor dein Papa mal geplant hat so einen LOCUTUS in die Welt zu setzen ! Als ob nicht jeder rechts und links von euch bei jedem Spiel nicht sieht das ihr gar nicht mehr auf den Platz schaut und nur noch mit euch selbst beschäftigt seit !

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  7. MarvDoe sagte:

    Abartig wie sich Couchpotatofans über Fans äußern welche ihre Freizeit, Geld und noch mehr für den Verein und ehrenamtliche Dinge opfern. Man merkt wie sehr sich Leute von Typen von der BILD wie Alfred Draxler leiten lassen. Ohne jede Ahnung ihren Senf dazu geben.
    Es kommen immer wieder die gleichen Leute ohne Argumente ohne Ahnung ohne einen im Ansatz menschlichen Verstand. Stefan Müller-Römer hat zu 100% recht. Es gibt zu viele Fans mit AfD artigem Verhalten.

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    • overath sagte:

      Schon wieder so einer der glaubt er hätte sich als First Calss Fan über den Rest der Fangemeinde verdient gemacht. Bleib doch zu Hause wenn du du einen Orden dafür haben willst in deiner Freizeit Spaß zu haben. Und wenn du es nicht aus Spaß an der Sache tuts, wenn du es nur darum machst um was besseres zu sein wie der Rest der Fangemeinde, dann erst recht. Dann hast du das ganze falsch verstanden, der Fußball braucht euch nicht, die Mannschaft spielt nicht besser und nicht schlechter nur weil Ultras anwesend sind. Was für ein Anmaßung das anders zu sehen und zu glauben eine höhere Form von Fan zu sein ! Eine ähnliche Diskussion hatte ich kürzlich mit einem Veganer, der glaubte allen ernstes ein besserer Mensch zu sein wie die nicht Veganer, weil nur die Verganer den wirklichen Weg der Ernährung kennen und alle anderen Menschen einfach nur krank sind, eine höhere Lebensform Quasi, was ist los mit den Menschen heute ?

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    • Marcel sagte:

      Ich halte es da mit overath. Kein Fan ist besser wie der andere. Warum auch…. Und hier davon auszugehen, dass die jenigen welche kritisch der sogenannten aktiven Fanszene gegenüber stehen, nur Couchpotatofans seien, zeigt in welcher Blase einige leben.
      Nur Mal so am Rande, ich war bei beinahe schon unzählige Auswärtsfahrten mit dabei. Vorrangig in den zur Verfügung gestellten Sonderzügen. Wie sich da Mitglieder der Ultras benommen haben, war geradezu ekelhaft. Waren Toiletten besetzt, wurde einfach in den Bereich der Türen gepinkelt. Gab es Zwischenstops wurden Fahrgäste auf den Bahngleisen auf übelste beschimpft. Und wehe dem, der Fanutensielen eines anderen Vereins trug. Dann flogen Bierdosen, Feuerzeuge etc. Das ist übrigens auch ein Grund, warum die Auswärtsfahrten bei mir weniger wurden. Weil eine Minderheit, und nichts anderes sind die Ultras meinen, sie sind der FC und können sich alles erlauben weil sie bei den Spielen ein 90 Minütiges Dauergetrommel von sich geben. Wie ich bereits weiter oben geschrieben habe, ich will nicht alle über einen Kamm scheren. Aber es gibt unzählige dokumentierte Verfehlungen. Das kann man nicht damit rechtfertigen wenn man ab und zu mal ein paar Konservendosen für Bedürftige sammelt. Zumal ja auch keine Selbstreinigung in den Reihen der Ultras stattfindet. Straftäter werden in ihren Reihen nicht ausgeschlossen sondern geschützt. Solange sich da nichts tut, bleiben die Ultras ein rotes Tuch für mich. Ich kann mich noch an das letzte Auswärtsspiel in Düsseldorf erinnern. Da besetzten die Ultras den Oberrang es flogen Böller in die eigenen Reihen. Der feine Herr Schell meinte dazu dann nur, schmeißt keine Böller auf die eigenen Leute. Was dann soviel heißt wie, auf gegnerische Fans ist das völlig in Ordnung.

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      • overath sagte:

        Marcel, deswegen fahre ich schon lange nicht mehr mit dem Zug, diese Norbremsendioten hast du noch vergessen, und die Art und weise wie diese Leute auch mit anderen Fans umgehen sie auch den Geißbock auf der Brust tragen ist echt manchmal nur noch untragbar geworden. Beispiel Platzraub, in Wolfsburg , Sitzplatz Oberrang direkt überm Stehblock ergattert, da kommen diese Heinis und schmeißen eigene Fans von den unteren Reihen im Block , weil sie ja direkt vorne …..und bla, bla…. teilweise auch mit Gewalt gegen eigene Fans. Die glauben wirklich was besseres zu sein. Dann Jahrelang immer nur Proteste und Aktionen gegen Vorstand, DFB, Gott und die Welt, stundenlang Tapeten mit immer anderen Sprüchen aufhängen, und was für ein Müll manchmal, man muss sich teilweise echt schämen ! Diese Dietmar Hopp Nummer z.B. völlig untragbarer Müll ! Zweifelt Jemand das wir auch nach Corona wieder Millionen Euros an Strafen zahlen dürfen, ich bin mittlerweile für Rausschmiß von denen aus der Süd, und ihre Suedkurve e.V. direkt mit, unbrauchbar , Verein im Verein, nichts als Vereinsmeierei !

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