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FC-Pleite! Erst schläfrig, dann Elfer-Pech und Torklau


Der 1. FC Köln hat nach einer schwachen Leistung in Hälfte eins gegen den SC Freiburg den dritten Sieg in Folge verpasst. Eine schläfrige Anfangsphase kostete die Punkte, obwohl die Geißböcke nach der Pause beinahe noch einmal zurückgekommen wären. Ondrej Duda vergab per verschossenem Elfmeter den Ausgleich. In der Nachspielzeit wurde dem FC ein reguläres Tor aberkannt. Am Ende verlor die Mannschaft von Friedhelm Funkel mit 1:4 (0:2).

Aus Müngersdorf berichtet Sonja Eich

Nach der Niederlage des FC Augsburg am Freitag und dem Unentschieden des SV Werder Bremen am Samstag bekam der 1. FC Köln am Sonntagmittag die Chance, mit einem Sieg über den SC Freiburg zumindest vorübergehend auf Rang 14 der Tabelle zu springen und nach dem 32. Spieltag in jedem Fall die Abstiegsränge zu verlassen. Dafür bot Friedhelm Funkel gegen die Breisgauer bis auf einen Wechsel die siegreiche Elf aus der Partie gegen den FCA vor zwei Wochen auf. Einzig Kingsley Ehizibue rückte nach seiner Gelb-Sperre wieder für Benno Schmitz in die Anfangsformation. Der FC wollte Revanche nehmen für das 0:5 in Freiburg im Hinspiel – doch dafür verschliefen die Kölner die erste Halbzeit komplett.

Doppelschlag des Spiels

Ondrej Duda hatte gerade die erste Kölner Chance bei einer guten Freistoßsituation vergeben (17.), da unterlief Ellyes Skhiri ein folgenschwerer Blackout. Der Tunesier hätte einen Ball im eigenen Strafraum einfach klären können, wollte aber die Situation aber unbedingt spielerisch lösen. Statt eines Befreiungsschlages legte der Sechser den Ball in Richtung Sebastiaan Bornauw zurück, doch viel zu kurz, sodass Vincenzo Grifo dazwischen gehen konnte. Bornauw stellte zwar noch einen Fuß dazwischen, doch Nils Petersen war zur Stelle und schob den Ball aus zehn Metern an Timo Horn vorbei ins Netz. Keine zwei Minuten später schliefen die Geißböcke erneut und kassierten das 0:2 durch Ermedin Demirovic, das gleich mehrere FC-Spieler mit etwas mehr Willen hätten verhindern können. Doch genau daran mangelte es in den ersten 45 Minuten.

Moment des Spiels

Dennoch kamen die Geißböcke noch einmal zurück ins Spiel. Nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Sebastian Andersson (49.) kombinierten sich die Kölner mehrfach gut nach vorne. So auch in der 60. Minute. Ismail Jakobs drang in den Freiburger Strafraum ein und wurde von Lukas Kübler gefoult. Schiedsrichter Marco Fritz gab Elfmeter. Ondrej Duda trat vor der verwaisten Südkurve an. Doch beim Schuss rutschte der Slowake mit seinem Standbein weg, schoss sich selbst an und den Ball damit über das Tor. Die Riesenchance zum Ausgleich.

Pfiff des Spiels

In der 90. Minute gab es dann noch einmal die Aufregung. Langer Ball von Jannes Horn, Jonas Hector legte den Ball im Strafraum zurück, Jan Thielmann versenkte den Ball zum 2:2-Ausgleich. Doch Marco Fritz entschied auf Handspiel. Hector hatte den Ball mit der linken Schulter zurückgelegt. Die Handregel besagt seit dieser Saison, dass der Trikotärmel als Handgrenze gilt. Hector spielte den Ball klar ersichtlich lediglich mit Schulter und Ärmel, dennoch gab Fritz den Treffer nicht und schaute sich die Szene nicht noch einmal am Videomonitor an. Unmittelbar danach konterte Freiburg zum 1:3 und schenkte dem FC hinten raus sogar noch ein viertes ein.

Fazit

Der 1. FC Köln muss sich fragen, ob ihm die frühlingshaften Temperaturen am Sonntag zusammen mit zwei Siegen in Folge etwas zu Kopf gestiegen waren. Der Auftritt gegen Freiburg in der ersten Halbzeit war dem Abstiegskampf nicht würdig. Die Pässe zu langsam, die Zweikämpfe nicht hart genug geführt, die Laufwege nicht intensiv genug, die Verteidigung eher Begleitschutz, denn Bundesliga-Niveau. Wer die ersten 45 Minuten sah, wäre nicht auf die Idee gekommen, der FC sei die Mannschaft gewesen, für die es in dieser Saison noch um etwas geht. Die Geißböcke spielten eher so wie die Freiburger hätten spielen können – als ginge es um nichts mehr. Dieser Schlendrian kostete am Ende die Punkte. Zwar zeigten sich die Geißböcke nach der Pause zeitweilig verbessert, doch mit einem solchen Auftritt wird der Klassenerhalt kaum möglich sein.

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29 Kommentare
  1. Stephan sagte:

    Die erste Halbzeit hat nichts mit 1. BUNDESLIGA zutun.
    Erschreckend.
    Wenn man so Auftritt holt man keinen Punkt mehr.
    Die zweite Halbzeit war sehr gut.
    Leider hat der FC kein Spielglück mehr, man hat wohl alles in den letzten zwei Partien verbraucht.
    Pleiten, Pech, Pannen und Marco Fritz. Das war nie und nimmer abseits. Traurig.
    Es soll wohl nicht anders sein.
    Der Fußballgott hat entschieden. 2.Liga wir kommen. :-(

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  2. Franz-Josef Pesch sagte:

    Jetzt ist es wohl so weit, der FC steht kurz vor dem Abstieg. Mit welcher Einstellung die Mannschaft in das evtl. entscheidende Spiel ging war schon eine Zumutung. Arroganz und Unvermögen, so kann man die ganze Saison bezeichnen. So wie die Mannschaft spielt wird sie auch in Liga 2 keine Rolle spielen. Es muss ein kompletter Neuaufbau beginnen, ein Vorstand der sich versteckt, ein Sportdirektor den man hätte schon lange wegen seiner katastrophalen Einkaufspoltik entlassen müssen, und eine Mannschaft die zum größten Teil nicht Erstligareif ist.Traurig was aus diesem einst so stolzen Verein geworden ist

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  3. Norbert Furmanek sagte:

    Eine bessere 2. Halbzeit mit frühem Anschlusstor. Dann leider der verschossene Elfer ,der laut Regelwerk hätte wiederholt werden müssen. 3 Freiburger vor der Ausführung im 16er. Das nicht gegebene Tor von Hector —- das hätte die Partie noch drehen können. Aber ,das muß auch gesagt
    werden : ein J. Horn mit Bundesligareife ,so wie Skhiri und T. Horn mit Fehlern die nur noch Kopfschütteln erzeugen , sowas geht nicht !!!!.

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    • Truebe Tasse sagte:

      Ehrlicherweise muss man sagen, dass all das stimmt. Bei konsequenter Regelauslegung muss man das Fazit ziehen, dass wir benachteiligt wurden. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass das Spiel durch eine indiskutable 1. HZ verloren ging und der Abstieg die Konsequenz einer indiskutablen Saison sein wird. Das Spiel heute war Sinnbild einer ganzen Saison: von Anfang an nicht am Leistungslimit, dann der Musik hinterher laufen, dann eine Mischung aus Pech und Unvermögen. So steigt man halt ab. Und das Traurige an der Sache: im nächsten Jahr spielen dann vermutlich Bielefeld, Augsburg, Fürth, Bochum und Bremen in der 1. Liga – der Klassenerhalt 2022 wäre quasi jetzt schon sicher. Nächstes Jahr wird es noch leichter drinzubleiben

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  4. Susanne Lex sagte:

    Sag ich doch . Der Heldt ist untragbar. Diese Mannschaft muss TOTAL umstrukturiet werden . holen hoffentlich den Trainer aus Paderborn . Er lässt Angriffs Fußball spielen. Alles andere ist nicht machbar. Was eine Truppe. Jetzt auf den schiri schimpfen ist lächerlich. Die ersten 2 tore resultieren aus Fehlern die selbst in der Kreisliga so nicht fallen. Abet wie gesagt.. Der rauswurf von Gisdol , wurde viel viel zu lange verschoben. Das ist das werk von HH und dem unfähigen Vorstand. So jetz geht es nach Rostock Aue und Paderborn. Eventuell über mehrere Jahre. Das wenn und hätte kannst vergessen.

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  5. Powerovali sagte:

    Was für ein Desaster – kollektives Versagen. Zwei Spiele kratzen, kämpfen, beißen reichen da leider nicht. Der FC besiegt sich mal wieder selbst und verdient sich auch selbst den 7. Abstieg. Bei einem Unentschieden nachher zwischen Hertha und Bielefeld hätte der FC in den letzten beiden Spielen sogar noch die Möglichkeit drin zu bleiben – oder zumindest über die Relegation was zu reißen. Aber wer will daran noch glauben? 2. Liga wir kommen…

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    • overath sagte:

      Jawohl Frank, das lob ich mir, im Fußball ist es erst vorbei wenn es vorbei ist, wir haben gerade erst 2 Siege geholt und heute wär zumindest ein Punkt drin gewesen, man kann sein Glück nicht in jedem Spiel erzwingen, es sind noch 2 Spiele und es ist noch alles drin. Zumindest haben wir seit Funkel mehr Offensive gesehen als vorher in 28 Spielen am Stück. Und das macht Mut , auch wenn wir den in der ersten Hlabzeit nicht hatten, in der 2. aber schon. Weiter gehts !

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  6. Frank Offermann sagte:

    So, das dürfte es ja jetzt wohl gewesen sein.
    Wenn wir uns die Bilanz einer Saison angucken, dann muss man auch sagen, dass wir es einfach nicht verdient haben, drin zu bleiben.
    Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst (und das ist der 17. Tabellenplatz am 31. Spieltag zweifelsohne), dann darfst Du Dir solch eine erste Hälfte nicht leisten.
    Damit kommen wir zum entscheidenden Punkt: Warum stehen wir mit dem Rücken zur Wand? Weil in dieser Saison viel zu spät reagiert wurde! Und dies ist unserem Vorstand und der Institution des gemeinsamen Ausschusses geschuldet! Hätte Friedhelm Funkel 3 oder 4 Spiele mehr gehabt, dann wäre es wahrscheinlich nochmal gut gegangen (Wie man es in Köln so schön sagt). Aber eine Halbzeit Ausfall war dann schon zu viel.
    Jetzt sucht man einen neuen Trainer. Aber Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD laufen da schneller und geräuschloser ab, als dieser Prozess beim ersten FC Köln. Die Verhandlung mit Peter Stöger ist dafür ein Paradebeispiel. Was soll sowas zu einem solchen Zeitpunkt in der Presse inklusive eventueller Vorbehalte des GA?
    Wir haben einen Sportdirektor mit verheerender Transferbilanz, einen Trainer Gisdol, den jeder halbwegs normal denkende Mensch in der Winterpause entlassen hätte. Aber noch schlimmer ist diese ganze Institution des „gemeinsamen Ausschusses“. Wir leisten uns hier eine Pseudo-Basis-Demokratie, die leider jeglichem professionellen Setup eines Profi-Vereins widerspricht. Dazu noch Berater wie Herr Rutemöller mit knappen 76 Jahren. Da ist der Vorstand meines Golf-Clubs ein Jungbrunnen dagegen.
    Und genau diese Struktur ist der Punkt an dem ich sage: Es ist egal wer Trainer oder Sportdirektor wird. Das tut sich kein guter Mann freiwillig an. Da kann HH sogar bleiben, es bleibt sowieso trübe…
    Wir knüpfen alle unsere Hoffnung auf das nächste Jahr und einen Neuanfang. Aber der kann und wird nichts bringen mit diesem Vorstand und gemeinsamen Ausschuss. Der Club der Zauderer, der sich nur mit Pöstchen aber nicht mit Taten schmückt.
    Meine Angst ist, dass wir jetzt etwas länger in Liga 2 verbleiben. Denn Substanz ist sehr wenig da und die Guten werden diesmal gehen. Glaubt Ihr, dass es schnell wieder hochgeht?
    Ich habe sowohl die Hoffnung auf den Klassenerhalt als auch die Gewissheit, dass wir es mit einem Neuanfang schaffen, verloren. In dieser Saison wurde nichts reflektiert. Und gerade dazu gab es ohne Ende Möglichkeiten. Friedhelm Funkel nehme ich hier ausdrücklich aus. Er hat Leben eingehaucht und man konnte sich die Spiele wieder angucken (außer 1.HZ heute). Aber ein Ausfall, wie in Halbzeit 1 ist dann einfach zu viel. Schön, dass HH die Schnitzel geschmeckt haben! Das ist mein Frust-Abschluss-Fazit-Kommentar zu dieser Saison.

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  7. Jörg Kempken sagte:

    Das war es ! Besser so. In jedem Ende liegt ein neuer Anfang . Das Gewürge und Gedaddel würde in Liga 1 auch 2021/22 genauso weitergehen. Neues Personal , Abspecken und mit neuen Strukturen und Gesichtern in Liga 2 vor entsprechender Kulisse angreifen . FC muß wieder Freude machen !

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    • overath sagte:

      wo siehst du denn neue Strukturen und neue Gesichter, Heldt wird bleiben, Problem bleibt bestehen. Nächste Saison noch weniger Geld für Spieler, egal ob 1. oder 2. Liga , das Grundproblem bleibt ! Wir brauchen einen Aufbruch den es mit der Vereinsstruktur niemals geben wird, die Aktive Hool Szene draußen hat sich doch wieder in Position gebracht, wir sind der Verein, die Mannschaft nicht…… Mitgliederrat und Südkurve e.V und seine Marionetten im Vorstand. Das ist unser Problem, der Fluch den FC Reloaded über uns gebracht hat, Entscheiderkreise die keine Ahnung vom Profi Geschäft haben, eine Standortfestlegung die jeden Aufbruch mit einer neuen vereinseigenen Anlage verhindert ! Am Geißbockheim fällt nach wie vor der Putz von der Wand und nicht mal ausreichend Trainingsplätze ohne jede Aussicht auf Besserrung. Der FC hat massive strukturelle Probleme, unabhängig von jeder Ligazugehörigkeit !

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  8. Horst sagte:

    Hab keinen Bock mehr. Die gehen auf den Platz, müssen und wollen gewinnen und spielen genau wie in Freiburg.
    Heimspiel! Hier geht keiner an meinen Schrank. Hier koche ich und ihr müsst das essen.
    Diese Gefühl hab ich in Köln lange nicht mehr gesehen.
    Die schlafwagenabwehr geht gar nicht. Czichos:ich mag ihn als Mensch, aber das geht so gar nicht.
    Klar, beim Elfmeter Ausrutschen? Hatten wir schon. Wegen einem Handspiel[oder auch nicht] absteigen? Hatten wir schon.
    Spieler, die sich wirklich den aufreissen wenn es drauf ankommt? Hatten wir schon lange nicht mehr.
    Und ja :gerne mehr von Sascha Mölders. Was er gesagt hat, kann ich genau so unterschreiben, bzw hab ich kurz vorher selbst gesagt. Es gibt Dinge im fussball, die sind immer so.
    Spiel nicht quer vorm 16er, spiel unter druck nicht im 16 er zurück, sonder pöhl ihn über Zaun, köpf zur seite weg, Fauste zur seite weg. Alles im 5er gehört dem Torwart, biete dich an, wenn einer deiner Leute den Ball hat, usw. Ich denke, ihr kennt das alles selbst.
    Wenn mann dafür Geld kriegt, stimmt das alles nicht mehr, oder wie?
    Ich bin raus.
    Zumindest für heute.
    Boah bin ich sauer.
    Alles auf das Pech, oder den var zu reduzieren ist zu einfach.
    Glück muss man sich erarbeiten.
    Und :
    Es liegt nicht am Trainer

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    • overath sagte:

      Ich fand den Mölders völlig daneben, immer alles ganz , ganz Toll, uns super , und dann wieder entgegengesetzt. Viel zu Emotional in seinen Bewertungen, Beispiel, der hat den Andersson als den Superstar dargestellt und auf dem Platz ? Den Schuss hätte meine Oma auch noch reingemacht, kam genau in den Lauf auf den Linken, aber das sollte für ein Profi doch wohl kein Problem sein. In meinen Augen war das auch keine starke Flanke sondern wie bei Jacobs fast immer eine verunglückte, einfach mal Glück gehabt. Und sonst hatte Andersson genau eine einzige Szene in Hz 2 wo er den Ball wirklich mal fest machen konnte, das war bei Jacobs Schwalbenflug ! So eine Szene wie die Schwalbe werde ich nie bei den Profis heut verstehen, krümt sich auch noch vor Schmerzen und hält sich das Knie, dabei hat jeder gesehen das er ihn kaum berührt und erst recht nicht am Knie, niemals 11er. Warum versucht der nicht oben zu bleiben und zu Flanken ?

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    • Gerd1948 sagte:

      Ich bin sowas von 1948% deiner Meinung Horst, das glaubst du vllt gar nicht. Aber eine klitze kleine Kleinigkeit MUSS man dann hinzu fügen zu deinem letzten Satz „Es liegt nicht am Trainer“ Es liegt nicht nur am Trainer, es lag auch nicht am Trainer ( wie man in Halbzeit 1 gesehen hat)

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  9. Gerd1948 sagte:

    Das „Fazit“ Sonja ist exakt richtig beschrieben und auch die Sache mit der 90. Minute. Ich gehe hier, wie Du und Marc sicher merken lieber auf eure Einschätzung ein, als auf alles andere, das hat seine Gründe. Die Rubrik „Knackpunkt für die Punktvergabe“ solltet ihr vllt noch dazu nehmen, ich finde das nämlich mit den Schlagwörtern echt gut. Knackpunkt war, dass der VAR sich wohl in der Tat anmaßen darf zum Schiri zu sagen. „Spar dir den Weg zum Monitor“. DAS ist für mich als außenstehenden eine völlig neue Erkenntnis und tritt aus meiner Sicht alles mit Füßen wofür der Video Assistent Referee ursprünglich stehen sollte, nämlich dafür, dass der Mann auf den Feld die letzte Entscheidung behält.

    moderated
    • Dennis Schulze sagte:

      Absolut! Deshalb auch bloss jetzt nicht die Köpfe hängen lassen. Der Klassenerhalt ist immer noch drin! Ich vermute sogar, dass vier Punkte reichen werden, um zumindest die Relegation zu erreichen.
      Hertha hat heute auch keine Bäume ausgerissen, da macht sich nach der ersten englischen Woche schon ein bisschen Verschleiß bemerkbar. Da ist mindestens ein Punkt drin und gegen Schalke steht natürlich außer Frage, dass da dreifach gepunktet werden muss!
      Natürlich war der Aufritt in der ersten Halbzeit heute extrem ätzend. Aber das haben auch andere Teams und gerade die Konkurrenten um den Klassenerhalt schon öfters gehabt. Nicht von ungefähr stehen solche Mannschaften eben da unten. Entscheidend ist doch, wie man darauf reagiert und da kann man dem FC in HZ2 wenig vorwerfen. Der Ausgleich wäre mindestens verdient gewesen und fällt er bereits mit dem Elfmeter, wäre die Wahrscheinlichkeit sogar hoch gewesen, dass der FC das Spiel noch komplett dreht, das hatten die Freiburger nach dem Spiel ja selbst zugegeben.
      Glück und Pech hängen halt oft genug am seidenden Fäden, wie man dann ja bei dem „vermeintlichen“ Handspiel gesehen hat. Die ganze Aktion war natürlich wieder mal ein (aus Sicht des FC) schlechter Witz! Wenn der Referee bei Jacobs‘ Elfer zum Videowürfel rausgeschickt wird, dann wäre eine Überprüfung bei Hector’s Hand/Schulter aber mehr als fällig gewesen!
      Entscheidend ist für die kommende Trainingswoche, dass den Spielern nochmal deutlichst klar gemacht wird, dass es nur und ausschließlich so geht, wie in heute im zweiten Durchgang. Das muss jetzt aber nun konsequent über 180 Minuten auf die Platte gebracht werden!

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  10. wiwakoe sagte:

    Schön,dass es über die zweite Halbzeit soviel zu reden gibt,dann haken wir die erste Halbzeit mit ein paar Floskeln schnell ab,damit wir uns in den Ungerechtigkeiten suhlen können. Dieses Spiel ist in der ersten Halbzeit verloren worden und zwar durch eine Mannschaft die diese Bezeichnung nicht verdient weil sie noch immer nicht realisiert hat was das Wort Abstiegskampf bedeutet.
    Kämpfen kämpfen und nochmal Kämpfen. Langsam entsteht in mir der Verdacht, einige Spieler die keinen Zweitliga Vertrag haben alles tun das sie fort kommen.oder kann mir jemand diese nicht vorhandene Leistung erklären? Mir sind diese ewigen Plattitüden und das Schulterzucken einfach nicht mehr genug. Große Teile der Mannschaft identifizieren sich weder mit dem Verein noch mit der Mannschaft. Aber wir haben ja eine ungerechte zweite Halbzeit mit der wir die erste Halbzeit ausblenden können. Wie einfach das Fußballer leben doch ist.
    Frage: was wäre wenn köln die zwei Tore in der ersten Hälfte geschossen hätte?
    Als Mannschaft darf du das so nicht sehen, dann kommen unangenehme Gedanken auf. Die Leistung der zweiten Halbzeit kompensiert nicht die fehlende Leistungsbereitschaft der ersten. Schade ist so viel einfacher. Was für ein Glück das die Spieler nicht nach Leistung bezahlt werden. Die Hälfte des Gehalts wäre fort. Aber die Welt ist nicht gerecht und wird es nie sein.

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