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Funkel erklärt Dennis-Aus – Hector-Einsatz weiter offen


Das Missverständnis zwischen dem 1. FC Köln und Emmanuel Dennis ist beendet. Der Nigerianer wird als einer der größten Winter-Transferflops in die Geschichte der Geißböcke eingehen. Am Donnerstag bestätigte Friedhelm Funkel das Aus des Stürmers. Derweil gibt es zurückhaltend positive Nachrichten von Jonas Hector.

Köln – Der 1. FC Köln befindet sich seit Mittwoch im Quarantäne-Trainingslager. Alle Spieler, die jetzt nicht mit dabei und vor Ort sind, werden in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Dazu gehört auch Emmanuel Dennis. Der Winter-Neuzugang fehlte am Mittwoch, als die Mannschaft mit dem Bus nach Bensberg ins Schlosshotel fuhr. Jedoch nicht, weil er sich im Training verletzt hatte.

Das betonte Friedhelm Funkel am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Partie des 1. FC Köln bei Hertha BSC. „Nein“, sagte der Cheftrainer, ob die Verletzung im Training eine Rolle gespielt habe. „Wir wollten einfach keinen noch größeren Kader mitnehmen. Wir haben Emmanuel Dennis, Marvin Obuz und Tim Lemperle bewusst hier gelassen.“ Dennis sei zwar angeschlagen, „wird aber, wenn er wieder einsteigen kann, bei der U21 trainieren“. Die Zeit als FC-Profi ist damit zwei Spieltage vor Ende der Saison vorbei. Und das nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern weil der Stürmer sich nie integriert hatte und seine Leistungen im Training wie auch in den Spielen nicht den Anforderungen an die Bundesliga entsprochen hatten.

Andersson wohl dabei – Hector auch?

Der Nigerianer war die Krönung zahlreicher falscher Transfer-Entscheidungen in dieser Saison. Der FC muss den Abstiegskampf nun ohne ihn bestreiten. Immerhin könnte Sebastian Andersson bei Hertha BSC wieder zum Einsatz kommen. Der Schwede hatte gegen Freiburg am vergangenen Sonntag erstmals seit seiner langen Verletzung wieder getroffen. Danach konnte er zwar erst wieder nicht trainieren. Nun aber stieg er am Donnerstag ins Mannschaftstraining ein. „Wenn er die Einheiten gut verkraftet, ist er am Samstag dabei“, sagte Funkel.

Bei Jonas Hector hingegen sieht es nicht so positiv aus. „Das ist noch offen“, sagte Funkel. „Jonas ist heute das erste Mal Fahrrad gefahren. Die Wunde sieht gut aus. Es ist keine Enzündung entstanden. Aber wir können erst am Freitag im Training mehr ausprobieren.“ Hector hatte sich eine vier Zentimeter lange Fleischwunde zugezogen, die genäht werden musste. Am Dienstag hatte sich der FC-Kapitän daher zur Schonung noch auf Krücken fortgewegt.

4 Kommentare
  1. Stephan sagte:

    Ohje, ich ahne das der Kapitän nicht spielen wird. Sollte er wiedererwartend doch leicht angeschlagen spielen, ist er auf der Position definitiv keine Verstärkung. Das Risiko ist zu hoch, das Spiel zu wichtig. Lieber auskurieren für Schalke.
    Ich erinnere mich zurück an letzte Saison. Gleiche Situation. Hertha gg Köln
    Hector verletzt, Rex spielte.
    Und wie das ausging, wissen wir noch alle :-)
    Wäre geil, wenn’s nochmal so läuft.

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