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Lemperle mit zehn Toren: Sturmtalent wird immer besser


Die ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln hat mit dem 1:1 (1:1) beim SC Wiedenbrück am vorletzten Spieltag der Regionalliga-Saison einen Zähler erbeutet. Tim Lemperle machte einmal mehr mit einem Treffer auf sich aufmerksam. Vincent Friedsam stach im Tor mit seinem gehaltenen Elfmeter hervor. Zwei Spieler aus der U19 mussten derweil kurzfristig den Kader auffüllen.

Wiedenbrück – Am Vorabend des alles entscheidenden Relegationsspiels der Profis trat die FC-Reserve zu ihrem vorletzten Saisonspiel an. Im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen Essen musste Kölns Trainer Mark Zimmermann seine Startelf gleich auf sechs Positionen verändern.

Momente des Spiels

Die eiskalte Verwertung von Zuspielen in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehr sind offenbar das neue Markenzeichen Tim Lemperles. Das FC-Talent war so zuletzt gegen Essen bereits zweimal erfolgreich gewesen, und auch in Wiedenbrück nutzte Lemperle ein solches Zuspiel, diesmal von Justin Petermann, zur Kölner Führung (40.). Es war sein fünftes Tor in den letzten fünf Spielen und bereits sein zehnter Treffer der Saison. Auch wenn die Freude nur kurz währte und Niklas Szeleschus zwei Minuten später zum Ausgleich traf (42.): Lemperle hat sich in dieser Regionalliga-Saison kontinuierlich entwickelt und seine Spielzeit genutzt, um sich für die nächste Profi-Saison in Position zu bringen.

Parade des Tages

Die Kölner Torhüter sind in diesen Tagen vom Elfmeterpunkt nicht zu bezwingen. Am Sonntag parierte Julian Roloff einen Strafstoß von Rot-Weiss Essen. Vincent Friedsam stand dem fünf Tage später in nichts nach und wehrte ebenfalls einen Elfmeter des Gegners ab. Eladan Islamovic war zuvor zu ungestüm gegen Phil Beckhoff eingestiegen (37.). Den Schuss von Oliver Zech parierte Friedsam jedoch stark (38.). Bitter: Bei der Elfmetersituation lag Noel Futkeu gerade im Mittelfeld verletzt am Boden. Für den Stürmer ging es nur noch wenige Minuten lang weiter, zur zweiten Hälfte kam für ihn jedoch Florian Zorn in die Partie.

Premiere des Tages

Mit gerade einmal vier Feldspielern auf der Ersatzbank plus U19-Torhüter Max Hagemoser trat die U21 in Wiedenbrück an. Das Feldspieler-Quartett kam im Laufe der zweiten Hälfte in die Partie. Mit Bilal Ksiouar feierte damit ein weiterer U19-Spieler sein Debüt im Seniorenfußball. Der 18-Jährige, der im Sommer fest zur U21 aufrücken wird, kam für Mathias Olesen in die Partie und agierte fortan auf dessen Sechser-Position.

Fazit

Aufgrund der dünnen Personaldecke war der FC mit dem Punkt in Wiedenbrück zufrieden. Es könnte in der Endabrechnung noch ein wertvoller Zähler werden, um den fünften Platz abzusichern. Die Spieler können nun drei freie Tage genießen, ehe am Dienstag die Vorbereitung auf das letzte Spiel der Saison in Bonn startet.

16 Kommentare
    • CK sagte:

      Also da sind wir mal einer Meinung, Guirassy fand ich auch besser als er oft weggekommen ist vor allem wenn man sein Alter in die Rechnung mit hinein nimmt, schade drum…

      Tolu könnte wenn man ihn entsprechend aufbaut eine echte Waffe werden leider durfte er diese Saison ja nicht in der U21 spielen, und so schlecht wie einige ihn hier machen war er nicht bei seinen Kurzeinsätzen.

      Im gegenteil man hat jedes mal eine Verbesserung gesehen, wirklich schade das er nicht konsequent eingesetzt wurde solange Andersson verletzt war.

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      • CK sagte:

        Achso zu Lemperle der dar gerne auch bei den Profis ran nächste Saison.

        Ich bin schon sehr gespannt wie es so weitergeht mit unserem Kader…

        Stand jetzt sind Rex, Wolf, Meyer, Tolu, Öczan, Höger und Zieler weg.

        Ich befürchte Shkiri und Bornauw werden wir nicht halten. Vor allem wenn die Ansage an Heldt 20 Millionen transferüberschuss zu erzielen wahr sind.

        Ich frage mich nur ernsthaft wie man ohne solche Stützen die Liga halten will…

        Darüberhinaus freue ich mich sehr das Meré nach seiner Einwechselung, mal wieder, zeigen konnte das man sich auf ihn verlassen kann!

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    • Herrmann sagte:

      In seinen bisherigen Kurzeinsätzen war er katastrophal. Konnte keinen Ball stoppen und lief planlos durch die Gegend.
      Wenn er spielen würde und es würde schiefgehen, dann wärst Du mit Sicherheit der Erste der sich darüber beklagen würde, wie man denn nur Tolu aufstellen konnte… gefolgt von dem Üblichen Cordoba bla bla…

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      • Max Moor sagte:

        Das sagst Du ! Ich habe sein 1. Spiel gesehen fürn FC und da sah es gut aus . Wenn er kein Tor machte ist er Katastrophal genau wie Cordoba der auch immer schuld war !!! Du wirst noch sehen wie der junge Nigerianer aufblüht und nicht beim FC ! Guirassy gutes Beispiel . . von diesen Kicker kannst Du nur noch Träumen . Der Marktwert ist für Köln unbezahlbar und Cordoba würden Wir uns auch nicht mehr leisten können , selbst wenn Wir 12 Mio zur Verfügung hätten

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        • Michael H sagte:

          Guirassy abzugeben hielt ich damals auch für falsch.

          Aber so sehr ich noch Potential in Tolu sehe, sich mittelfristig auf Zweitliganiveau etablieren zu können, so dermaßen schlecht waren seine Auftritte bisher, dass das Jahre dauern dürfte. Seine Technik ist halt auf Oberliganiveau. Die Physis ist wichtig, die Physis alleine reicht im deutschen Profifußball nicht.

          Gisdol scheint ihm aber auch jede Motivation genommen zu haben. Ich hätte nichts dagegen, ihn Mal für 2 Jahre in die U21 zu stecken, aber das dürfte a) zu teuer werden und b) hat er nach Gisdol vermutlich mit dem FC innerlich abgeschlossen.

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          • Goat-Tower sagte:

            In Regensburg als sich alle Etablierten versteckt haben hat Tolu den besten Elfer geschossen. Aber wenn er eingewechselt wird und ohne Tor bleibt spielen halt die Wolfs und Co. Davon haben wir genug Beispiele in Köln. Guirassey wurde ja schon genannt. Die stellen lieber einen Modeste auf als einen jungen zu versuchen. Stürmer brauchen selbstbewusstsein…und gefühlt rauben sie Dir das in Köln schnell.

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