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Funkel streicht Dennis: Ohne Transferflop ins Schlosshotel!


Der 1. FC Köln hat sich am Mittwochabend auf den Weg ins Quarantäne-Trainingslager gemacht. Bis zum Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am letzten Spieltag wird sich der FC-Tross im Schlosshotel in Bensberg aufhalten und lediglich für die Trainingseinheiten ans Geißbockheim fahren. Bei der Abfahrt sorgte Friedhelm Funkel für eine Überraschung: Neben zwei Youngsters strich Funkel auch Emmanuel Dennis. Für den Winter-Transferflop ist die Saison damit beendet. 

Köln – Seit dem 3. Mai befinden sich die Spieler und mannschaftsnahen Mitarbeiter bereits in häuslicher Quarantäne. Lediglich für die Trainingseinheiten und Bundesliga-Spiele durften sich die Profis zuletzt aus dem eigenen Umfeld entfernen. Nach dem ersten vollständigen Mannschaftstraining nach dem Spiel gegen den SC Freiburg ging es für den FC am Mittwochabend jedoch nicht mehr nach Hause, sondern ins knapp 30 Kilometer entfernte Schlosshotel Bensberg.

Frische Luft und Unterhaltung

Dort werden die Geißböcke ihre Zeit mindestens bis zum letzten Heimspiel gegen den FC Schalke im von der DFL verpflichtenden Quarantäne-Trainingslager verbringen. Insgesamt beziehen 45 Personen, bestehend aus Spielern, Trainern, Funktionsteam und Medienabteilung die fürstlichen Zimmer. Einzig für die Trainingseinheiten werden die Kölner in den Grüngürtel reisen und dort mit Vor- und Nachbereitung knapp vier bis fünf Stunden des Tages verbringen. Den Rest der Zeit verbringen sie im Bergischen Land, wo die Mannschaft im 5-Sterne-Luxushotel beste Bedingungen vorfindet. War der FC in der vergangenen Saison während der Quarantäne vor dem Liga-Restart noch im Partnerhotel Dorint am Heumarkt, hat der Umzug nach Bensberg nun einen entscheidenden Vorteil für das Team von Trainer Friedhelm Funkel: Aufgrund der hoteleigenen Gartenanlage im früheren Jagdschloss können sich die Spieler an der frischen Luft bewegen, ohne dass die Gefahr einer Ansteckung besteht. Mitten in der Innenstadt Kölns wäre dies praktisch unmöglich gewesen.

Die knapp zehn Tage bis zum Saisonende werden die Geißböcke daher ähnlich wie in einem Sommer-Trainingslager unter besten Voraussetzungen und in der Idylle des bergischen Landes herumbringen können. Am Donnerstagabend schauen sich die Spieler zusammen das Pokalfinale zwischen Dortmund und Leipzig an, ehe es am Freitag bereits in die Hauptstadt geht. Falls es den Spielern doch einmal langweilig werden sollte, sorgen die Geißböcke mit einem Tischkicker, Billardtisch oder einer Dartscheibe für Unterhaltung.

FC-Aus für Dennis – Hoffnung bei Hector

Nach dem Rückschlag gegen Freiburg haben die Kölner nun also Zeit, um sich gemeinsam auf die verbleibenden Spiele im Abstiegskampf einzuschwören. Für einen Spieler ist die Saison allerdings vorzeitig vorbei: Emmanuel Dennis stieg am Mittwoch nicht mit in den Mannschaftsbus, wird die Quarantäne also nicht mit der Mannschaft absolvieren. Damit darf der Nigerianer auch nicht mehr mit den Profis trainieren, geschweige denn an den verbleibenden Bundesliga-Spielen teilnehmen. Offiziell kommentieren wollte der FC die Personalie nicht. Trotzdem ist klar: Für den Stürmer ist seine Zeit beim FC zwei Wochen vor dem Saisonfinale vorbei. Der Transferflop kam in der Rückrunde gerade einmal auf sieben Startelf-Einsätze und ein Tor im DFB-Pokal. Neben Dennis blieben auch die beiden Nachwuchsspieler Tim Lemperle und Marvin Obuz zuhause. Das Duo wird damit ebenfalls nicht mehr im Kader stehen, soll die U21 verstärken.

Jonas Hector und Sebastian Andersson waren derweil am Mittwochabend dabei, als sich der FC-Tross auf den Weg nach Bensberg gemacht hat. Zwar konnte das Duo am Nachmittag nicht mehr der Mannschaft trainieren, dennoch sollen beide in den letzten zwei Partien noch ihren Beitrag zur Rettung leisten. Hector konnte zudem, anders als noch am Dienstag, ohne Krücken zum Mannschaftsbus laufen. Eine Rückkehr ins Teamtraining erwartet man beim FC wegen einer knapp vier Zentimeter großen und genähten Risswunde am Bein vor Freitag aber nicht.

40 Kommentare
    • Heinz sagte:

      Gut für den FC ? Gegen diese Arbeitsverweigerungen beim FC kann Hertha auch mit der Ü 60 locker gewinnen . Der Drops ist doch schon nach der Niederlage gegen Mainz gelutscht. Der FC wird auch in Liga 2 mit dem Kaugummi kauenden Hampelmann nicht mehr aufsteigen . Solange dieser Verein von Inkompetenz geführt wird, kann sich nichts ändern . Mit den ganzen Mitläufer und Sprecher die meinen sie hätten den Fußballverstand mit der Muttermilch aufgesogen kann es nichts mehr werden in Köln . Die Mitglieder müssen den Vorstand zum Rücktritt bewegen und dann muss es einen kompletten Neuanfang geben . Eher wird es aber am 24.12.2021 schwarz schneien.

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  1. maradonna sagte:

    Bremen hat es gegen Leverkusen besser gemacht als der FC. Sargeant hat Bailey in der 4. Minute einen mitgegeben und schon war der aus dem Spiel. So macht man es wenn der Gegner herausragende Einzelspieler hat.
    Du musst aber wissen wer beim Gegner herausragt, schon da hapert es beim FC. Ich habe da noch da Schalke Spiel in Erinnerung und die Worte Hectors in der Pause im Ohr.
    Ich hoffe für das Hertha Spiel dass sie wissen dass Dilrosun gegen den FC so gut wie immer trifft. Also wäre eine Sargeant Aktion auch mal zweckdienlich.
    Lukebakio ist gesperrt. Wahrscheinlich schlägt sich der FC aber wider selbst.

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  2. Max Moor sagte:

    Ich findes es Peinlich ! Wie kann man sich freuen das bei Hertha die Top Stars ausfallen ??? Selbst wenn die fehlen schafft Köln meist nicht gegen solche Teams Fußball zu spielen !!! Ich will Siege sehen gegen Gegner wo auch die Top Stars dabei sind und nicht Cuncha , Cordoba , Lukebakio und Darida fehlen …Boyata war auch lange Verletzt der Kapitän und Top Spieler ! Wenn er dabei ist Punkten die Berliner nur noch ! Köln ist immer mehr 2.Liga und das mit Baumgart ist wie Anfang 4.0 ! Ich glaube nicht das es besser wird aber egal . soll so sein und gut ..

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  3. Max Moor sagte:

    Stöger wäre Heute noch da wenn : Schmaddi für Modeste besser eingekauft hätte und ein Euro Kader vorhanden wäre . . aber es läuft nicht rund . Alles was man langsam auf baut stürzt immer schnell ein . Solange wie die Spieler es nicht begreifen oder können , solange wird es auch nie besser . Die Einstellung zum Beruf passt nicht mehr . Keiner zeigt mal 2 oder 3 gute Spiele am Stück . Gegen Freiburg war mal wie Fußball was nicht mit Abstiegskampf zu tun hat .

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  4. Ankerdensin sagte:

    2 Dinge sollen gesagt sein:
    1. wenn man einen charakterlich schwierigen Menschen in sein Team holt, muss man mit Schwierigkeiten rechnen. Eine Idee haben, wie damit umzugehen und Antworten haben. Kann klappen, oder auch nicht. Hier hat es nicht funktioniert. Ist immer schwierig, eigentlich sollte man die Finger davon lassen in einer eigenen Druckphase. Weil es ist sehr arbeitsintensiv ist, einen solchen Menschen gewinnbringend hinzubekommen.
    2. der FC holt auch ohne Dennis 6 Punkte und steigt nicht ab.

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